Lexikon

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Alles über Eier

Das sollst du beim Eier Einkauf beachten

Kaufe grundsätzlich nur frische Eier; entsprechende Hinweise über die Haltbarkeit findet sich auf der Verpackung. . Kaufe nur Eier, die in der Kühlvitrine des Lebensmittelgeschäftes vorrätig gehalten werden. . Für das Färben von Hühnereiern empfiehlt es sich, eher kleine dickschalige Eier zu verwenden! Die Gefahr, dass die Schale beim Kochen und anschließenden Bemalen springt, ist dadurch vermindert. . Kontrolliere die Schalenoberfläche nach Sprüngen, Defekten oder Beschädigungen. Nur einwandfreie Schalenbeschaffenheit bewahrt einerseits das Ei vor raschem Verderb. Würde die Schale beim Kochvorgang springen, wäre Färben nicht mehr möglich. . Bis zum Kochen der Eier bewahren diese im Kühlschrank auf. . Beim Kochen der Eier ist darauf zu achten, dass der Dotter nach dem Erhitzungsprozess vollkommen gestockt ist. Selbst im kernweichen Dotter können Salmonellen (sofern sie im Ei vorhanden waren) den Erhitzungsvorgang überleben! Wenn auch vielleicht der kernweiche Dotter mitunter besser schmecken sollte, das Risiko einer Salmonelleninfektion würde niemals diesen kulinarischen Genuss rechtfertigen.

Alles über Eier

Salmonellen in Eiern

Auch in Eiern können besonders gefährliche Salmonellen vorkommen, daher sollen Puddings, Cremes, Tiramisu, Topfentorten und ähnliche Speisen, die Eier oder Dotter enthalten, auf heißem Weg hergestellt werden. Mayonnaisen und Feinkostsalate sind ausreichend mit Essig oder Zitronensaft zu säuern. Weichgekochte Eier oder Spiegeleier sollten soweit erhitzt sein, dass die Randschichten des Dotters völlig geronnen sind. Bei verschiedenen Speisen wie Bouillon mit Ei, Beef Tartar, Ei im Glas sollte besonders vorsichtig hantiert werden. Für Suppeneinlagen mit Ei beträgt die Kochzeit im wallenden Wasser mindestens 7 Minuten. Legierte Suppen oder Saucen sollten 3 bis 4 Mal aufwallen. Bereits verwendete Semmelbrösel (Paniermehl) sollten nicht aufbewahrt werden. Eier stets so aufschlagen, dass der Inhalt mit der Schalenaußenseite möglichst nicht in Berührung kommt. Daher keine Brucheier verwenden. Hartgekochte Eier entweder in der Schale oder in Essigwasser gekühlt aufbewahren.

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Salmonellen Vermehrung, so gefährlich können sie sein

Salmonellen gehören zur Gruppe der Darmbakterien. Es gibt mehr als 2200 verschiedene Typen von Salmonellen. Manche davon sind besonders gefährlich für den Menschen. In den letzten Jahren sind einige sehr aggressive Arten nachgewiesen worden, die auch für die Zunahme an Lebensmittelvergiftungen verantwortlich sind. Sie verursachen leichte bis schwerste Erkrankungen mit Übelkeit, Durchfall, Fieber bis 40°C, Erbrechen, Kreislaufbeschwerden und Bauchschmerzen. Abhängig von Anzahl und Art, aber besonders auch von der Konstitution des Erkrankten können die Symptome ganz unterschiedlich sein. Besonders bei älteren Personen, aber auch bei Kindern und Personen mit geschwächtem Immunsystem kann die Erkrankung rasch lebensbedrohend werden. Die Infektion erfolgt durch den Verzehr von mit Salmonellen verunreinigten (kontaminierten) Lebensmitteln. Besonders durch Geflügel und Eier, aber auch durch Fleisch anderer Tiere können Salmonellen-Erkrankungen verursacht werden. Auch Personen und Haustiere, die im Verdauungstrakt Salmonellen beherbergen ohne selbst daran zu erkranken (Dauerausscheider), können Salmonellen in die Küche einschleppen. Salmonellen gedeihen besonders gut, wenn genügend Feuchtigkeit und Nährstoffe vorhanden sind und Umgebungstemperaturen von ca. 37° C herrschen. Auch lauwarme Speisen wie Puddings, Cremen und Erdäpfelsalat sind ein idealer Nährboden für sie. Bei Kühlschranktemperaturen vermehren sich Salmonellen kaum, Tiefkühltemperaturen überstehen sie allerdings ohne größere Schäden. Nur bei durchgehend starkem Erhitzen von Speisen (Temperaturen von mehr als 75° C im Inneren der Speisen) werden sie sicher abgetötet.

Alles über Eier

Tipps und Hinweise zum Ei

Haushaltstipp: Nach dem Kochen schrecke die Eier mit kaltem Wasser ab. Nach diesem Kaltwasserguss macht das spätere Abschälen der Eier weniger Mühe. Wenn du die gekochten Eier färben willst, kannst du auf Eierschalenfarben zurück greifen, die im Handel angeboten werden. Bei diesen Farbstoffen handelt es sich um Lebensmittelfarben, die bedenkenlos verwendet werden können. Selbst wenn Farbspuren die Schale durchdrungen haben, bestehen keine Einwände gegen den Genuss. Es bestehen auch keine Bedenken, die Schalen nach alten Hausrezepten mit Zwiebelschalen, Blütenblättern oder ähnlichen Naturstoffen zu färben. Obwohl gekochte Eier nicht besonders rasch verderben, ist es anzuraten, im Haushalt gefärbte Eier innerhalb von 10 Tagen nach dem Kochen zu verzehren. Es mag vielleicht die lange Mindesthaltbarkeitsfrist, die auf den verpackten und maschinell gefärbten Eiern angegeben ist, irritieren, jedoch gewährt eine spezielle Koch - Färbetechnik Haltbarkeiten von etwa 5 Wochen. Wenn du ein Ei abschälst und der Dotter (Eigelb) hat sich außen dunkel verfärbt, ist dem keinerlei Bedeutung zu zu messen. Das Ei wurde beim Kochvorgang lediglich zu lange gekocht. Sei dir bewusst, dass Eier energetisch hochwertig sind und zusätzlich einen hohen Cholesteringehalt aufweisen. Solltest du Probleme mit deinem Cholesterinspiegel, der Galle oder Darm haben, ist ein eher zurückhaltender Umgang mit Eiern bei der Zusammenstellung des Osterfrühstücks anzuraten.

ALLGEMEINES ÜBER OBST:

INHALTSSTOFFE:

Nährstoffe, Mineralstoffe, Vit.; Ca. 80-85% Wasser (Melonen 95%) daher kalorienarm. FRUCHTSÄUREN: Geben jeden Obst seinen sortentypischen Geschmack. PEKTINE: Können durch ihre hohe Quellfähigkeit im Darm Bakterien resorbieren. GERBSTOFFE: Unterstützen diesen Prozess u. wirken zudem entzündungshemmend. EINFACHE KOHLEHYDRATE: In Form von Frucht- u. Traubenzucker, die im Körper leicht löslich sind. ZUSAMMENGESETZTE KOHLEHYDRATE: Sind Zellulose (Stärke u. Ballaststoffe). BALLASTSTOFFE: Fördern die Verdauung. Sie sorgen für die mechanische Bewegung des Darms. So wird die Aufnahme von Eiweiß, Fett u. einfachen Kohlehydraten, von Vit. u. Mineralstoffen gefördert u. die Darmtätigkeit gefördert.

ALLGEMEINES ÜBER OBST:

KEINE NACHREIFUNG:

Beeren, Orangen, Mandarinen, Grapefruits u. Trauben erreichen diese volle Genussreife nur unter der Vorraussetzung, dass sie bis zu diesem Zeitpunkt an der Mutterpflanze reifen können (Ernte = Reifeprozess ende). Dies ist die Ursache dafür, dass die super aussehenden Erdbeeren geschmacklich enttäuschen. Sie wurden, um lange Transportwege zu überstehen, zu früh geerntet. Bei Orangen merkbar am starken Säuregehalt. Du erkennst diese unreifen Früchte etwa an der Farbe der Schale, der Festigkeit des Fruchtfleisches, am fehlenden od. grasigen Geschmack, sowie bei Orangen an zu viel Säuregehalt. NACHREIFUNG: Von z.B. Birnen u. Avocados kannst Du hingegen erwarten, dass diese bei Dir zu Hause nachreifen u. geschmacklich einwandfrei munden.

ALLGEMEINES ÜBER OBST:

OBST - LAGERUNG:

Je höher die Lagertemperatur, desto schneller altert Obst u. verliert seine natürl. Widerstandskraft gegenüber dem Befall durch Mikroorganismen. Die Kälte ist ein natürl. Frischhaltemittel. Gib ausgereifte Früchte stets in den Kühlschrank (zuvor alle überreifen od. angefaulten aussortieren)! Lagere Obst nie zusammen mit Kartoffeln, denn dies verringert die Haltbarkeit u. verändert den Geschmack. Bei BEERENFRÜCHTEN vorsicht: Nicht zerquetschen, denn die Druckstellen sind Fäulnis fördernd! Manche nicht vollreifen Fruchtsorten REIFEN NACH: Bei Raumtemperatur. Am besten in Papiertüten mit Luftlöchern, damit die selbst produzierten reife stimulierten Gase (Äthylen) einwirken können. Liegen ÄPFEL u. BIRNEN zu dicht beieinander, so verderben sie schneller, daher locker ausbreiten zum Nachreifen od. einzeln in Papier wickeln! GENERELL: Obst in der Regel nur kurze Zeit aufbewahren. Lediglich bei Apfel- u. Birnensorten ist eine längere Vorratshaltung möglich. TROCKENOBST: Luftig, trocken lagern.

ALLGEMEINES ÜBER OBST:

OBST - SCHIMMELPILZE:

Schütze Früchte vor Verletzungen u. Stoß, da solche Stellen Schimmel begünstigen. Gute Früchte schützt der Kühlschrank vor Schimmel! Um die Verderblichkeit enorm zu verzögern, wische sie gegebenenfalls mit Tuch ab, aber wasche die Früchte erst vor dem Verzehr. Gilt bes. für Beeren, die verderben sonst sofort! MARMELADEN u. GELEES: Es können Schimmelpilze zwar wachsen, ab Zuckerkonzentration von 44% kann sich aber kein Gift mehr bilden. Stets zur Gänze trotzdem wegwerfen!! NÜSSE: Giftig sind Stoffwechselprodukte bestimmter Schimmelpilze (Aflatoxine), im verdorbene Schalenobst wie z.B. Paranüsse u. Erdnüsse. Verfärbte od. schlecht riechende nie essen! NÜSSE, MANDELN, TROCKENOBST, SCHOKOLADE können von der Dörrobstmotte befallen werden, die fressen dabei Vertiefungen in die Lebensmittel, um sich darin zu verpuppen. Sie hinterlassen Spinnfäden u. Kotkrümel. Larven können im gesponnenen Kokon evt. Monate ohne Entwicklung ruhen. Befallene Lebensmittel entsorgen!

ALLGEMEINES ÜBER OBST:

OBST u. GEMÜSE LAGERTEMPERATUREN:

Allgemein herrschen Temperaturen im Kühlschrank von 0 - 6 C°, Gefriergerät mind. - 18 C°, Keller u. Speisekammer 4 - 12 C°. Paprika, Tomaten, Erdbeeren, Gurken, Zucchini gehören nicht in den Kühlschrank, da sie sonst Kälteschäden davontragen können!! Für sie wäre die Speisekammer der ideale Lagerort. Dagegen sind im dunklen Keller Äpfel, Birnen, Zwiebeln, Kartoffeln am besten aufgehoben od. in der dunklen Speisekammer. Der Kühlschrank eignet sich nur zur kurzfristigen Lagerung u. für Kühlschrankverträgliches Obst, wie z.B. Aprikosen, Zwetschgen, Kirschen, Blattsalate, Erbsen, Spargel etc.; Pilze lagere auch im Kühlschrank, aber befreie sie von der Zellofanabdeckung, denn sonst könnten sie all zu leicht darunter zu Schimmeln beginnen, oder die Pilze schrumpeln! ALLGEMEIN: Bei somit richtiger Lagerung, (jedem das seine) bleibt Obst u. Gemüse frisch, knackig, aromatisch, Inhaltsstoffe bleiben weitgehend erhalten (ausg. z.B. Blattsalate!)

ALLGEMEINES ÜBER OBST:

OBST u. GEMÜSE LAGERUNG:

Tomaten u. Kartoffel mögen kein anderes Gemüse anbei gelagert! Denn nicht alle Gemüse >mögen< sich bei gemeinsamer Lagerung! Obst u. Gemüse sind lebendige Organismen, dessen Stoffwechsel auch noch nach der Ernte weiterläuft! Manche Gemüsesorten geben nach der Ernte noch ein farbloses Gas (Ethylen =Alterungshormon) das, anderes Obst u. Gemüse schneller reifen (altern) lässt, wie z.B. Äpfel u. Tomaten sondern dieses Gas ab u. bewirken, dass vor allem Blattgemüse (Salat, Spinat, etc.), Gurken, Brokkoli, Kräuter die Blätter hängen lassen u. rascher welk werden. Neben Kartoffel u. Zwiebel gelagert, lassen Tomaten diese austreiben! Positiver Effekt für alle, die lieber milde Zwiebel vorziehen, denn auch die Schärfe geht dadurch verloren. ERGO: Tomaten u. Kartoffel immer in weiter Ferne vom anderen Obst u. Gemüse lagern!

ALLGEMEINES ÜBER OBST:

Obst- Trinken?

Hast Du soeben Frischobst verzehrt, so trinke darauf kein Wasser! Denn dadurch wird Dein Magensaft zu sehr verdünnt, Du bekommst Völlegefühl.

ALLGEMEINES ÜBER OBST:

OBST:

Generelle Obst-Qualitätsklassen: Nach Farbe, Form, Größe sortiert. Folgende Klassen treffen zu für: Äpfel, Birnen, Nektarinen, Pfirsiche, Zitrusfrüchte, Tafeltrauben. Einteilung nach 3 od. 4 Klassen: KLASSE EXTRA: =Spitzenqualität, eine Auslese. Frei von Schmutz, fehlerlos auch in der Schale, typisch in Form, Größe u. Färbung. Unverletzter Stiel meist vorgeschrieben. KLASSE 1: Leichte Schalenfehler, Früchte dürfen etwas kleiner, der Stiel leicht beschädigt sein. Aber vollkommen gesundes Fruchtfleisch. KLASSE 2: =marktfähige Qualität. Festgelegte Fruchtgrößen, Fehler in Form u. Farbe sind zulässig. Allerdings darf der Handelswert nur geringfügig gemindert sein. KLASSE 3: Lässt auch kleinere Früchte zu , jedoch nur, wenn sie ansonst der Klasse 2 entsprechen. Bei Äpfel u. Birnen heißt diese Klasse Kochobst! Qualitätsklassen von Obst geben keinerlei Hinweise auf die Reife von Früchten! Gute, genussreiche Früchte erkennst Du am aromatischen Duft u. auf leichten Fingerdruck sollte das Fruchtfleisch nachgeben.

ANBAUORTE:

ACHTUNG:

Die Qualitätsweine des Elsass tragen den Hinweis auf die Appellation od. die Bezeichnung >VIN d´ALSACE<.

ANBAUORTE:

ANBAUORTE BOURGOGNE BOURGOGNE (Burgund):

Ist das zweitgrößte Weinbaugebiet Frankreichs; Seine Rotweine gelten als feurig, kräftig, bukettreich. Die jungen Weine als fruchtig u. frisch. Die Weißweine zeichnen sich durch rassigen, fruchtig-trockenen Geschmack aus. Generell können alle weine, die in diesem gebiet geerntet werden u. den A.C.-Bestimmungen entsprechen, die Ursprungsbezeichnung >Bourgogne< tragen. Dich wichtigsten Appelations-Weine aus Burgund sind:

ANBAUORTE:

ANBAUORTE BOURGOGNE CHABLIS: (=Bourgognewein);

Weißwein, welcher trocken u. rassig schmeckt. A C H T U N G : Neben den beschriebenen >Vins génériques (A.C.)< hat auch Burgund eine eigene Klassifikation, ähnlich wie das Anbaugebiet Bordeaux, mit Premiers Crus u. Grands Crus. In jeden der voran genannten Gebiete gibt es berühmte Gemeinden mit weltbekannten Einzellagen (Gevrey-Chambertin, Vosne-Romanée, Vougeot, Pommard, Meursault, u.a.).

ANBAUORTE:

ANBAUORTE ELSASS LOIRE-TAL:

Weinanbaugebiet mit unterschiedlichen Landschaften. Seine weine gelten als leicht u. fruchtig, der Rosé d´Anjou ist lieblich. Man sollte sie nicht zu lange Lagern. Zu den Weinen zählen: Muscadet, Rosé d´Anjou, Sancerre, Saumur, Tourraine, Pouilly-Fumé;

ANBAUORTE:

ANBAUORTE ELSASS:

Kleines Hügelland am Fuße der Vogesen, bietet bemerkenswerte Weißweine, die durchwegs trocken, fruchtig, bukettreich sind. Typisch ist die schlanke hohe Flasche (Flûte) und unübersehbar der Name der Rebsorte auf dem Etikett, aus dem der Wein gekeltert worden war. Die einzige Ausnahme ist der >Edelzwicker<, ein leichter, fruchtiger Wein, der aus verschiedenen Traubensorten verschnitten wird. Die für die Herstellung A.C.-Weine zugelassenen Sorten sind:

ANBAUORTE:

BEAUJOLAIS: (=Bourgognewein);

Wein von zart-fruchtigem Geschmack, der vielfach jung getrunken wird als Beaujolais Primeur. Beim >normalen< Beaujolais gibt es 9 Berühmet >Crus<.

ANBAUORTE:

BEAUNE u. CÔTE DE BEAUNE: (=Bourgogneweine);

Kräftiger, eleganter Rotwein od. trockener, rassiger Weißwein;

ANBAUORTE:

BORDEAUX A.O.C.-Weinanbaugebiete der Spitzenweine:

Hier werden ca. 1/3 der franz. Weine hergestellt. 60% der Weinerzeugung sind Rotweine. Allgemein gelten die roten Bordeaux-Weine als leicht herbe, elegante Weine. Ihr Tanningehalt macht sie Lagerfähig. Die wichtigsten Appelations des Bordeaux sind:

ANBAUORTE:

CÔTE DE NUITS: (=Bourgognewein);

Rotwein, welcher kräftig u. bukettreich mundet.

ANBAUORTE:

ENTRE-DEUX-MERS: (=Bordeauxwein);

Zwischen Garonne u. Dordogne. Bek. für lebhafte, frische, trockene Weine; Im Süden Bordeaux, wo aus überreifer Trauben mit Edelfäule ein schwerer goldfarbener Wein gewonnen wird. A C H T U N G : Neben der offiziellen Appelation hat das Bordeaux-Gebiet, ebenso wie das Burgund, eine weitere Klassifikation für seine weine. Sie ist älter als die Appellation u. wurde schon ca. 1888 eingeführt. Es handelt sich um die Einteilung der ohnehin besten Lagen in die >cru classé<, die erlesene fünfer Gruppe der Hochgewächse. Klassen reichen von 1 - 5. Wer solchen wein kauft, kann stets sicher sein, ein herausragendes Produkt zu erhalten!

ANBAUORTE:

GEWÜRZTRAMINER: (=Elsasswein);

Kräftiger, runder Wein mit charakteristisch duftigem Bukett.

ANBAUORTE:

LANGUEDOC-ROUSSILON:

Hier werden vor allem einfache Tisch- u. Landweine hergestellt. Es gibt aber auch Spezialitäten wie Likörweine (z.B. Banyuls) u. Schaumwein (z.B. Blanquette de Limoux). Ein umfangreiches A.C.-Gebiet ist die Côtes du Roussillon.

ANBAUORTE:

MÂCON:(=Bourgognewein);

Als Weißwein trocken-fruchtig, als Rosé u. als Rotwein trocken u. frisch.

ANBAUORTE:

MÉDOC: (=Bordeauxwein);

Nördliches Gebiet am Atlantik, mit delikaten, kräftigen, eleganten Weinen. Hier gedeihen auch Spitzenweine wie Château Lafite-Rothschild, Château Margaux, Château Mouton-Rothschild;

ANBAUORTE:

MUSCAT d´ALSACE: (=Elsasswein);

Ein herber fruchtiger Wein mit typischen Aroma der Muskattraube.

ANBAUORTE:

PINOT BLANC: (=Elsasswein);

Dieser Wein hat fruchtig-herben Geschmack und dennoch milden Charakter.

ANBAUORTE:

PINOT NOIR od. SPÄTBURGUNDER: (=Elsassweine);

Der einzige Rosé des Elsass, von herber Fruchtigkeit u. köstlichem Aroma.

ANBAUORTE:

PROVENCE:

Bekanntestes Produkt ist der Côtes de Provence rosé. Ein wein mit milder Säure u. viel Frucht.

ANBAUORTE:

RHÓNE-TAL:

Oft ausgezeichnete, zum teil große Rotweine. Sie sind zunächst kräftig u. feurig u. reifen rasch. Mit zunehmenden alter werden sie samtig-weich. Weltberühmt ist der Châteauneuf-du-Pape! Daneben stammen Qualitätsweine aus so renommierten Appellationen wie: Côtes du Rhône, Côte du Ventoux, Crozes-Hermitage, Tavel, Gigondas;

ANBAUORTE:

RIESLING: (=Elsasswein);

Wein von besonderer Rasse, mit feinem Bukett u. ausgeprägtem Aroma.

ANBAUORTE:

ST. EMILION u. POMEROL: (=Bordeauxwein) ;

Gebiet im Landesinneren, in dem Spitzenweine erzeugt werden. Sie sind vollmundig u. bukettreich. GRAVES: (=Bordeauxwein); Großer Bereich am Atlantik, südlich von Bordeaux, mit meist trockenen od. lieblichen Weißweinen u. ausgezeichneten Rotweinen.

ANBAUORTE:

SYLVANER: (=Elsasswein);

Dies ist ein leichter u. fruchtiger Wein.

ANBAUORTE:

TOKAY d´ALSACE od. PINOT GRIS: (Elsassweine);

Ein üppiger, kräftiger Wein mit diskretem Aroma.

Aphrodisiaka

Anis

Herzstärkend, beschleunigte Hormonsekretionen. Leicht euphorisierend.

Aphrodisiaka

Anis

Herzstärkend, beschleunigte Hormonsekretionen. Leicht euphorisierend.

Aphrodisiaka

Anis:

bei Blähungen, gegen Bronchitis und trockenen Husten.

Aphrodisiaka

Aphrodisiaka Aphrodisiaca Rezepte

ALLGEMEINES: Aphrodites Sohn Eros stand Pate für alles "Erotische". Heute tragen viele Nahrungsmittel, denen wundersame Wirkung zugesprochen wird, den Namen der Göttin. Aphrodisiaka sollen die Lust an der Lust steigern. Welches aphrodisierende Gericht du auch offerierst, das Wichtigste hierbei ist immer noch: Die richtige Dekoration. Kerze, Blumen und ein ansprechendes Gedeck nicht vergessen. Wenn dann noch die Musik und heimeliges Licht Ihre Laune stimmt, dann steht dem Abend fast nichts mehr im Wege. Ach und noch etwas: Alkohol wirkt nur in Maßen stimulierend, in größeren Mengen macht er der Libido ebenso den Garaus wie einige Tassen Kaffee oder Nikotin.

Aphrodisiaka

Aphrodisiaka Aphrodisiaca Rezepte

ALLGEMEINES: Aphrodites Sohn Eros stand Pate für alles "Erotische". Heute tragen viele Nahrungsmittel, denen wundersame Wirkung zugesprochen wird, den Namen der Göttin. Aphrodisiaka sollen die Lust an der Lust steigern. Welches aphrodisierende Gericht du auch offerierst, das Wichtigste hierbei ist immer noch: Die richtige Dekoration. Kerze, Blumen und ein ansprechendes Gedeck nicht vergessen. Wenn dann noch die Musik und heimeliges Licht Ihre Laune stimmt, dann steht dem Abend fast nichts mehr im Wege. Ach und noch etwas: Alkohol wirkt nur in Maßen stimulierend, in größeren Mengen macht er der Libido ebenso den Garaus wie einige Tassen Kaffee oder Nikotin.

Aphrodisiaka

Austern, Jakobsmuscheln

Salz, Mineralstoffe, Phosphor. Hoher Zinkgehalt beschleunigt Nachrichtenfluss zwischen den erotischen Zentren des Gehirns.

Aphrodisiaka

Austern, Jakobsmuscheln

Salz, Mineralstoffe, Phosphor. Hoher Zinkgehalt beschleunigt Nachrichtenfluss zwischen den erotischen Zentren des Gehirns.

Aphrodisiaka

Basilikum

Stimulierendes ätherisches Öl.

Aphrodisiaka

Basilikum

Stimulierendes ätherisches Öl.

Aphrodisiaka

Bärlauch:

bei Verdauungsstörungen.

Aphrodisiaka

Chili

Capsaicin, fördert die Verdauung.

Aphrodisiaka

Chili:

aktiviert Kreislauf und Verdauung, wirkt fiebersenkend.

Aphrodisiaka

Dill:

bei Blähungen und Magenbeschwerden.

Aphrodisiaka

Estragon

Appetitanregend, magenstärkend, stimmungsanhebend.

Aphrodisiaka

Estragon

Appetitanregend, magenstärkend, stimmungsanhebend.

Aphrodisiaka

Feigen, Sultaninen, Datteln

Traditionelle Aphrodisiaka des Orients.

Aphrodisiaka

Feigen, Sultaninen, Datteln

Traditionelle Aphrodisiaka des Orients.

Aphrodisiaka

Fenchel

Potenz stärkend. Genoss schon bei den alten Römern Ansehen.

Aphrodisiaka

Fenchel

Potenz stärkend. Genoss schon bei den alten Römern Ansehen.

Aphrodisiaka

Fenchel:

bei Bronchitis und Husten, gegen Magenschmerzen und Verdauungsbeschwerden.

Aphrodisiaka

Granatapfel

Galt schon in der Antike als Fruchtbarkeitszeichen.

Aphrodisiaka

Granatapfel

Galt schon in der Antike als Fruchtbarkeitszeichen.

Aphrodisiaka

Ingwer:

stärkt das Immunsystem, gegen Erkältung, Nervosität, Muskelbeschwerden.

Aphrodisiaka

Ingwerknolle

Ätherischen Öle von frischem Ingwer wirken stimulierend, beleben Kreislauf, regen die Lust an.

Aphrodisiaka

Johanniskraut

Tannin, aphrodisische, sehr Lust anregend.

Aphrodisiaka

Johanniskraut

Tannin, aphrodisische, sehr Lust anregend.

Aphrodisiaka

Kakao

Entspannt und rufet Glücksgefühle hervor.

Aphrodisiaka

Kakao

Entspannt und rufet Glücksgefühle hervor.

Aphrodisiaka

Kardamom:

bei Magenschmerzen.

Aphrodisiaka

Kaviar

Aphrodisiaka der Haute Cuisine.

Aphrodisiaka

Kaviar

Aphrodisiaka der Haute Cuisine.

Aphrodisiaka

Knoblauch, Zwiebel

Körperstärkende Mittel. Aktivieren die körpereigenen Sexualhormone.

Aphrodisiaka

Knoblauch, Zwiebel

Körperstärkende Mittel. Aktivieren die körpereigenen Sexualhormone.

Aphrodisiaka

Knoblauch:

bei Bluthochdruck, Arteriosklerose, gegen Magen- und Darminfektionen.

Aphrodisiaka

Koriander:

gegen Migräne, Depressionen und Konzentrationsschwäche.

Aphrodisiaka

Kümmel:

bei Magenkrämpfen und Blähungen.

Aphrodisiaka

Liebstöckel:

bei Blasen- und Nierenleiden, Rheuma und Gicht.

Aphrodisiaka

Majoran:

gegen bakterielle und virale Entzündungen, bei Asthma, Husten, Atemwegsinfekten.

Aphrodisiaka

Muskatblüte:

Durchblutung fördernd, stärkend.

Aphrodisiaka

Muskatnuss

Enthemmende, berauschende Wirkung, in großen Mengen aber gefährlich!

Aphrodisiaka

Muskatnuss

Enthemmende, berauschende Wirkung, in großen Mengen aber gefährlich!

Aphrodisiaka

Muskatnuss:

entgiftend, entzündungshemmend, appetitanregend.

Aphrodisiaka

Nelken:

blutreinigend, desinfizierend.

Aphrodisiaka

Oregano:

bei Bronchitis, Husten, Muskel- und Rheumaschmerzen.

Aphrodisiaka

Paprika:

stabilisiert den Kreislauf, bei Muskelschmerzen, rheumatische Beschwerden.

Aphrodisiaka

Pfeffer, frisch gemahlen

Erhöht Sinnlichkeit und Lust. Enthält Piperin, was die Durchblutung im Bauchraum usw. steigert.

Aphrodisiaka

Pfeffer, frisch gemahlen

Erhöht Sinnlichkeit und Lust. Enthält Piperin, was die Durchblutung im Bauchraum usw. steigert.

Aphrodisiaka

Pfeffer:

Verdauung fördernd, Schmerz lindernd.

Aphrodisiaka

Piment:

gegen Blähungen und Durchfall, Nervosität und Stress.

Aphrodisiaka

Rosmarin:

krampflösend und anregend, bei Blähungen, Schwäche, Erschöpfungszuständen, Hautausschlag.

Aphrodisiaka

Safran:

stärkt das Herz.

Aphrodisiaka

Salbei:

bei Entzündungen des Hals- und Rachenraums.

Aphrodisiaka

Schokolade

Phenylethylamin, hirneigener Botenstoff stachelt die Verliebtheit so richtig an...

Aphrodisiaka

Schokolade

Phenylethylamin, hirneigener Botenstoff stachelt die Verliebtheit so richtig an...

Aphrodisiaka

Sellerie

Stärkt die Lust. Androstenol, Bestandteil des Männerschweißes, den Frauen zu schätzen wissen.

Aphrodisiaka

Sellerie

Stärkt die Lust. Androstenol, Bestandteil des Männerschweißes, den Frauen zu schätzen wissen.

Aphrodisiaka

Senf:

bei Bronchitis, Gelenkentzündungen.

Aphrodisiaka

Spargel

Bringt den Wasserhaushalt des Körpers in Schwung.

Aphrodisiaka

Thymian:

bei Erkältungskrankheiten, Krämpfen und Verdauungsstörungen.

Aphrodisiaka

Trüffel

Androstenol, Bestandteil des Männerschweißes, den Frauen zu schätzen wissen.

Aphrodisiaka

Trüffel

Androstenol, Bestandteil des Männerschweißes, den Frauen zu schätzen wissen.

Aphrodisiaka

Vanille

Ruft Glücksgefühle hervor.

Aphrodisiaka

Vanille

Ruft Glücksgefühle hervor.

Aphrodisiaka

Vanille:

stärkt die Abwehrkräfte.

Aphrodisiaka

Wacholder:

Blasenleiden und Nierenentzündungen, Arthritis.

Aphrodisiaka

Zimt

Stimuliert den Kreislauf und macht bereit....

Aphrodisiaka

Zimt

Stimuliert den Kreislauf und macht bereit....

Aphrodisiaka

Zimt:

entspannend und Durchblutung fördernd, gegen Vergesslichkeit.

ARTEN VON VEGETARISMUS

Fruitarier:

kann man mit einer Handvoll Nüssen und einigen Sonnenblumenkernen dienen. Diese eher seltene Ernährungsform kennen einige aus dem Film "Nottinghill" mit Hugh Grant. Fruitarier essen nichts, was gemordet wird - auch kein Obst oder Gemüse, welches gepflückt oder entwurzelt wird.

ARTEN VON VEGETARISMUS

Lacto-Vegetarier:

sollte man außer Milch und Milchprodukten keinerlei Tierprodukte servieren.

ARTEN VON VEGETARISMUS

Ovo-Lacto-Vegetarier:

Kann man Gerichte mit Eiern, Milch und Käse servieren. Ihn schrecken hingegen Fleisch, Fisch und Wurst.

ARTEN VON VEGETARISMUS

Pesco-Vegetarier:

kann man mit einem Fischgericht beglücken. Fleisch und Wurst finden hingegen keine Gnade auf seinem Teller.

ARTEN VON VEGETARISMUS

Semi-Vegetarier:

kann man Fisch und Geflügel servieren, aber besser keine Wurst oder Fleisch, obwohl er das gelegentlich auch zu sich nimmt.

ARTEN VON VEGETARISMUS

Veganer:

Akzeptieren keinerlei Tierprodukte - auch keinen Honig, da sie die Ausbeutung der Bienen ablehnen. Kochen muss man also ohne Milch, Eier, Fleisch. Veganer verzichten gerne auch auf Lederkleidung usw...

ARTEN VON VEGETARISMUS

Vegetrarier:

Essen alles ausgenommen Fleischprodukte.

Arznei

Anis:

bei Blähungen, gegen Bronchitis und trockenen Husten.

Arznei

ARZNEI: ANDORNPFLANZE:

ARZNEI: ANDORNPFLANZE: Vierkantiger Stängel, hohl, stark behaart. Die weißen Lippenblüten des max. 80cm hohen Andorns stehen in den Blattachseln. Im Geschmack aromatisch, etwas scharf, balsamisch, sehr bitter u. salzig. Die Aromatischen Bitter- u. Gerbstoffe bestimmen den Heilwert. Einsetzbar für: Katarrhen der Luftwege u. des Verdauungstraktes, Gallenblasenfunktionsstörungen, Leberschwäche, bei schwacher Menstruation, Ekzemen u. Hautleiden, nervösen Herzstörungen, Gelbsucht, Hämorrhoiden, körperlicher Überanstrengung, Nervenleiden, Nieren- u. Blasenerkrankungen. Als Tee: 2 TL für 0,25 L Wasser im Heißaufguss zubereiten. Als Tagesgabe 3-5 Tassen am Tag verteilt. Leber- u. Gallenleidende sollten ihm zum Frühstück trinken. Bei Appetitlosigkeit frische, fein gehackte Andornblätter der Suppe beimischen. Umschläge mit warmen Andorntee machen, alle 8 Std. 3erneuern, bei schlecht heilenden Wunden.

Arznei

ARZNEI: BALDRIANTROPFEN:

ARZNEI: BALDRIANTROPFEN: Helfen bei nervösen Reizzuständen, Schlaflosigkeit, nervösem Herzklopfen (Prüfungsängste). Er stärkt das Herz u. senkt evt. den Bluthochdruck. Fördert Heilungsprozess bei Wunden u. Geschwüren. Hilft lokal bei Muskelkrämpfen, lindert nervösen Hustenreiz. Baldrian hat keine schädlichen Nebenwirkungen! Er verströmt einen typischen, ziemlich unangenehmen Geruch u. erhielt vom griechischen Arzt Galen den Namen >Phu<. Wachstum: Im September gräbt man die Wurzeln auf feuchten Wiesen, Flussufern, feuchten Wäldern aus. Baldrian wird max. 1m hoch, trägt gegenständige, gefiederte Blätter u. vielblütige, doldenähnliche Blütenstände mit kleinen, rosaweißen bis dunkelrosa Blüten. Wurzel waschen, Fasern entfernen. Erst beim trocknen entwickelt Wurzel ihren Baldriangeruch. TEEZUBEREITUNG: Tropfen verwenden, oder: 2 TL zerkleinerte Wurzel in 0,25 L kaltem Wasser 12 Std. stehen lassen, abseihen, lauwarm täglich 2-3 Tassen trinken.

Arznei

ARZNEI: EICHENBLÄTTER:

ARZNEI: EICHENBLÄTTER: Frisch verwendet, von Mai bis September helfen sie gegen Kalkmangel im Körper. Gute Erfolge bei Osteoporose, sowie für junge Mütter nach der Geburt.

Arznei

ARZNEI: FRAUENMANTELKRAUT

ARZNEI: FRAUENMANTELKRAUT ohne Wurzel: Dieses Kraut verwende in der Blütezeit von Mai bis August. Es lindert Frauenleiden, Weißfluss, Unterleibsbeschwerden, Regelschmerzen. Hilfreich bei Blutarmut.

Arznei

ARZNEI: HERZGESPANNKRAUT:

ARZNEI: HERZGESPANNKRAUT: Verwende es in der Blütezeit von Juli bis August. Hilft Dir bei Herzkrämpfen, Blähungen, Magenschmerzen, Herzklopfen.

Arznei

ARZNEI: JOHANNISBEERBLÄTTER (schwarze Ribisel):

ARZNEI: JOHANNISBEERBLÄTTER (schwarze Ribisel): Verwende das blühende Kraut (= wenn die Beeren auch reif sind) ohne harte Stängel in der Haupterntezeit im Juli. Ihr ätherisches Öl übt auf die Stoffwechselvorgänge günstigen Einfluss aus. Die Nierentätigkeit wird angeregt, was bei gichtischen u. rheumatischen Krankheiten von Nutzen ist. Ist harntreibend, hilft gegen Ödeme u. Blasenleiden. Hilft gegen krankhaftes Bettnässen, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, geistiger Überanstrengung, Depressionen. Bereite Dir einen Tee zu: Für 1 Tasse Blättertee 2 TL der im Schatten getrockneten, zerkleinerten Blätter mit 1/4 L kochendem Wasser übergießen, 15 Min. ziehen lasen, abseihen. Trinke am Tag 2-3 Tassen ungesüßtem schwarzen Johannisbeerblättertee. Ausnahme: Kinder mit Keuchhusten gib 3 mal täglich 1 Tasse Tee, aber mit Bienenhonig gesüßt!

Arznei

ARZNEI: TEE:

ARZNEI: TEE: Erdbeerblätter mit Stielen / Waldmeisterkrauttee: Bereite Dir einen Tee aus Erdbeerblätter mit Stielen u. Waldmeisterkraut im Verhältnis 4:1 gemischt. Er wirkt blutreinigend. Oder Du könntest auch zu gleichen Teilen Himbeerblätter u. Gänseblümchenkraut hinzufügen zur Teemischung.

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Bärlauch:

bei Verdauungsstörungen.

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Chili

Capsaicin, fördert die Verdauung.

Arznei

Chili:

aktiviert Kreislauf und Verdauung, wirkt fiebersenkend.

Arznei

Dill:

bei Blähungen und Magenbeschwerden.

Arznei

Fenchel:

bei Bronchitis und Husten, gegen Magenschmerzen und Verdauungsbeschwerden.

Arznei

Ingwer:

stärkt das Immunsystem, gegen Erkältung, Nervosität, Muskelbeschwerden.

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Ingwerknolle

Ätherischen Öle von frischem Ingwer wirken stimulierend, beleben Kreislauf, regen die Lust an.

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Kardamom:

bei Magenschmerzen.

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Knoblauch:

bei Bluthochdruck, Arteriosklerose, gegen Magen- und Darminfektionen.

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Koriander:

gegen Migräne, Depressionen und Konzentrationsschwäche.

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Kümmel:

bei Magenkrämpfen und Blähungen.

Arznei

Liebstöckel:

bei Blasen- und Nierenleiden, Rheuma und Gicht.

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Majoran:

gegen bakterielle und virale Entzündungen, bei Asthma, Husten, Atemwegsinfekten.

Arznei

Maltodextrin

Maltodextrin ist ein geschmacksneutrales Instant-Pulver, aus Maisstärke gewonnen. Maltodextrin ist für den Körper leicht verwertbar, gut verträglich. Enthält pure Kohlehydrate (Kalorien), KEINE Vitamine, Proteine (Eiweiß) etc.;! Daher bestens geeignet für Leberkranke und Nierenkranke, sowie nicht zuletzt für Personen mit Untergewicht, zur rascheren Gewichtszunahme. Maltodextrin 6 oder 19 verwenden? Der Energiegehalt beider Pulver ist gleich: Maltodextrin 6 Maltodextrin 19 Bei guter Verträglichkeit ist die Einnahme von "Maltodextrin 6" von Vorteil, da es in doppelt so großer Menge wie "Maltodextrin 19" eingesetzt werden kann, ohne den Geschmack oder die Konsistenz der Speise zu verändern! Verwendung: Sie können es in kalten und in heißen Speisen, in süßen oder pikanten Gerichten verarbeiten. Es sollten max 10g Maltodextrin auf 100g Nahrungsmittel verarbeitet werden, da nur dann Maltodextrin den Geschmack der Speisen nicht beeinträchtigt. Somit können am besten mit "Maltodextrin 6" über den Tag verteilt viel mehr Kalorien mit den tägl. Mahlzeiten vermengt, zugeführt werden. Maltodextrin hat minimale Sättigungswirkung. Diese ist jedoch kaum so stark, dass sich die durch das Pulver aufgenommene Extra-Energie durch eine verminderte Gesamtverzehrsmenge wieder ausgleicht. Maltodextrin 6 oder 19 ist nur in Apotheken (ohne Rezept) erhältlich.

Arznei

Muskatblüte:

Durchblutung fördernd, stärkend.

Arznei

Muskatnuss:

entgiftend, entzündungshemmend, appetitanregend.

Arznei

Nelken:

blutreinigend, desinfizierend.

Arznei

Oregano:

bei Bronchitis, Husten, Muskel- und Rheumaschmerzen.

Arznei

Paprika:

stabilisiert den Kreislauf, bei Muskelschmerzen, rheumatische Beschwerden.

Arznei

Pfeffer:

Verdauung fördernd, Schmerz lindernd.

Arznei

Piment:

gegen Blähungen und Durchfall, Nervosität und Stress.

Arznei

Rosmarin:

krampflösend und anregend, bei Blähungen, Schwäche, Erschöpfungszuständen, Hautausschlag.

Arznei

Safran:

stärkt das Herz.

Arznei

Salbei:

bei Entzündungen des Hals- und Rachenraums.

Arznei

Senf:

bei Bronchitis, Gelenkentzündungen.

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Spargel

Bringt den Wasserhaushalt des Körpers in Schwung.

Arznei

Thymian:

bei Erkältungskrankheiten, Krämpfen und Verdauungsstörungen.

Arznei

Vanille:

stärkt die Abwehrkräfte.

Arznei

Wacholder:

Blasenleiden und Nierenentzündungen, Arthritis.

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Zimt:

entspannend und Durchblutung fördernd, gegen Vergesslichkeit.

Backen

BACKAROMEN (BACKÖLE):

Backaromen (Backöle) sind konzentrierte Zubereitungen von natürlichen, Natur ident od. künstlichen Geruchs- u. Geschmacksstoffen. Wegen der Haltbarkeit werden sie meist mit Trägerstoffen (Öl, Zucker, Stärke, oder Alkohol der beim Backen verdampft) vermischt. Backaromen gibt es in Kleinstfläschchen, manche auch in Alubeutelchen in pastöser Konsistenz, in den Geschmacksrichtungen Arrak, Vanille, Bittermandel, Zitrone, Rum. Sie sollten nur tropfenweise zum Aromatisieren von Gebäck, Desserts, süßen Saucen, Pralinen, Schlagobers od. selbst zubereitetem Eis verwendet werden, da zu viel davon den Eigengeschmack der Speisen überdecken würde!

Backen

BACKEN:

Geschieht stets offen, entweder im Backrohr oder Backgut durch Tauchen in Öl oder Fett garen, Öl mind. 180 C° (dabei fallende Hitze vermeiden, sonst nimmt das Backgut zuviel Fett auf) in einer Pfanne ohne Deckel am Herd. Für Fische, Schlachtfleisch, Geflügel, Gemüse, Kartoffeln, Krapfen und verschiedene Süßspeisen geeignet.

Backen

BACKFORMEN:

Backform mit Fett auspinseln und mit Bröseln (Paniermehl) oder Mandelsplitter ausstreuen.´Ränder von Backformen (Kasten-, Torten-, Gugelhupfformen, etc.) nie befetten und bemehlen! Denn sonst zieht die Teigmasse ein, und das Backgut bekommt ungleichmäßige Ränder. Das Backwerk in der Form immer auf den Rost, nie auf das Backblech stellen. Hast Du mehrere Backformen zugleich im Rohr, so sollten jene nicht aneinander oder an die Rohrwände stoßen! Es würde dadurch ein Hitzestau entstehen, wodurch die Kuchen an der Stelle, an der sie zusammenstoßen, verbrennen!

Backen

BACKMISCHUNG:

Die einfachste Art Kuchen zu Backen ist die Verwendung von einer Backmischung. Alle Zutaten sind im richtigen Verhältnis aufeinander abgestimmt u. brauchen, je nach Mischung, nur durch wenige Zutaten wie Fett, Eier od. Wasser ergänzt werden! Wer sich dann noch an die genau angegebenen Backzeiten hält, geht kein Risiko ein! Der Kuchen gelingt bestimmt. Pro Packung 1 Kuchen. Obstkuchenmischungen enthalten manchmal Zutatenmengen für 2 Kuchen. Aufbewahrung: Trocken, aufgedrucktes Mindesthaltbarkeitsdatum beachten. Für jeden Geschmack werden Backmischungen angeboten:

Backen

BACKROHR - TEMPERATUREN: Allgemeine Einteilung, so ferne nicht beschriftet:

Stufe 1=160 C°, Stufe 2=180 C°, Stufe 3=200 C°, Stufe 4=220 C°, Stufe 5=240 C°, Stufe 6=260 C°, Stufe 7=280 C°, Stufe 8=300 C°;

Backen

BACKROHRREINIGUNG:

Auch Backbleche, Grillgeräte, Pfannen lassen sich mit dieser Methode säubern: Streue Salz auf die verschmutzen Stellen, erhitze das Salz so lange bis es braun geworden ist. Danach mit Küchenpapier ausreiben. Abschließend wie gewohnt abwaschen.

Backen

BACKTEIG ( BACKMEHL ):

Ist ein Teig zum panieren. Milch, Weißwein oder Bier, Salz, Mehl u. 1 EL Öl gut versprudeln, zuletzt vorsichtig Schnee unterheben.

Backen

BACKTRIEBMITTEL:

Teige (z.B. Kuchenteige...) gehen nur auf, wenn ihnen ein Treibmittel zugesetzt wurde. Je nach Teigart kann das ein biologisches wie Hefe (Germ) u. Sauerteig od. ein chemisches wie Backpulver, Hirschhornsalz, Pottasche, Natron sein. Immer setzen die Triebmittel beim Backen mit Hilfe von Feuchtigkeit u. Wärme Kohlendyoxyd frei. Die aufsteigenden Gasbläschen lockern den Teig u. machen ihn leicht verdaulich.

Backen

FEINGEBÄCK-BACKMISCHUNGEN:

Ermöglichen das schnelle Backen von Keksen verschiedenster Art, dazu braucht man meist nur noch Fett u. Eier geben.

Backen

GRUNDTEIGMISCHUNGEN:

Sie enthalten alle Zutaten für Rühr-, Germ-, Knet- od. Biskuitteig. Nur Fett, Eier u. Wasser (wegen Rührfähigkeit) musst Du zusetzen. Danach sind Teige beliebig weiterverarbeitbar!

Backen

KUCHEN BACKEN:

Gugelhupf wird in Süddeutschland Napfkuchen genannt. Bei höheren Backwaren (Gugelhupf etc.) empfiehlt sich die Nadelprobe. Steck eine Stricknadel (wenn keine bei der Hand, funktioniert es auch mit einem rohen Spaghetti) in die dickste Stelle des Kuchens. Bleibt6 an der Nadel (oder Spaghetti) nichts kleben, ist der Kuchen durch gebacken!

Backen

KUCHENMISCHUNGEN:

Beinhalten sortentypische Zutaten (auch Füllungen od. Glasuren), denen nur noch Ei, Fett od. Obers hinzugefügt werden müssen. Oft liegt sogar faltbare Backform bei. Es gibt Kuchenmischungen als: Obst-, Marmor-, Leb-, Zitronen-, Schokoladekuchen, Cremeschnitten, Brandteigkrapfen, Buchteln, Topfenaufläufe,.....;

Backen

TORTENMISCHUNGEN:

Sie enthalten alle Zutaten, die zum Backen, Füllen u. Garnieren einer Torte von Nöten sind. Sachertorte, Linzer Torte....; Ausgenommen Oberstortenmischungen, denen muss Schlagobers (Schlagsahne) zugefügt werden.

BACKROHR TEMPERATUR in C / F:

C - Celcius

Deutsch/C: 110 120 140 150 160 180 190 200 220 230 240

BACKROHR TEMPERATUR in C / F:

F - Fahrenheid

USA/F: 225 25 275 300 325 350 375 400 425 450 475

Backtemperaturen und Backzeiten

Backtemperaturen und Backzeiten

Welche Einschubschiene im Backrohr verwenden? Ist das Backwerk in der Mitte des Backofens, gelangt die Hitze gleichmäßig überall hin. Verwendet man die unterste Einschubschiene, dann gelangt am Backwerkboden die meiste und auf die Backwerkoberfläche die wenigste Hitze. bei Verwendung der Obersten Einschubschiene funktioniert es umgekehrt. Im Regelfall wenn im Rezept nichts anderes angegeben, verwende stets die Schiene, so dass sich das Backwerk in der Backofenmitte befindet.

Backtemperaturen und Backzeiten

FLACHES BACKWERK

Backwerk Einschub E-Herd Gas-Herd Heißluft Backdauer Baiser mitte 50-100°C 0,5-2 40 - 80°C 80-140Min Biskuitboden mitte 180-220°C 3-4 180-200°C 20-30 Min Blätterteig mitte 200-220°C 3-4 180-200°C 10-20 Min Blechkuchen mitte 200-220°C 3-4 180-200°C 30-40 Min Brandteig mitte 200-220°C 3-4 180-200°C 20-30 Min Kleingebäck mitte 180-220°C 2-3 160-180°C 10-20 Min Mürbteigboden mitte 180-220°C 2-3 180-200°C 15-20 Min Rührteigboden mitte 175-200°C 2-3 180-200°C 15-20 Min

Backtemperaturen und Backzeiten

HOHES BACKWERK

Backwerk: Einschub: E-Herd: Gas-Herd: Heißluft: Backdauer: Hefenapfkuchen unten 190-200°C 2-3 160 -170°C 45-55 Min Napfkuchen, Gugelhupf unten 175-200°C 2-3 160 -180°C 45-60 Min Käsekuchen unten 175-200°C 2-3 150 -160°C 60-80 Min Kastenkuchen unten 180-200°C 2-3 150°C 50-70 Min Sandkuchen unten 175-200°C 2-3 160 -180°C 60-70 Min

Backtemperaturen und Backzeiten

MITTELHOHES BACKWERK

Backwerk: Einschub: E-Herd: Gas-Herd: Heißluft: Backdauer: Biskuitkuchen unten 175-200°C 2-3 150-180°C 25-40 Min Brot unten 200-220°C 2-3 180-200°C 50-60 Min Hefezopf mitte 180-220°C 3-4 160-180°C 30-50 Min Mürbteigkuchen unten 200-220°C 2-3 180-200°C 30-50 Min Rührteig unten 160-180°C 1-2 160-180°C 25-40 Min Strudel mitte 180-220°C 3-4 160-180°C 30-50 Min

BACKTRIEBMITTEL:

BACKPULVER:

Eignet sich für fast alle Teige, lässt sich leicht untermischen, ist lange haltbar u. geschmacksneutral (wird zu viel Backpulver verwendet, mundet das Gebäck allerdings leicht seifig). Die im Backpulver enthaltenen Salze u. Säuren (Wein-, Zitronen-, Adipinsäure) setzen zusammen mit dem Natron (Natriumbicarbonat), das als Kohlendioxydquelle dient, rasch Kohlendioxyd frei und bringen den Teig zum Aufgehen. Bei einer zu hohen Dosis Backpulver fällt das Gebäck nach dem Backen zusammen, darum genau Mengenangaben beachten. Backpulversäckchen enthalten ca. 16g für 500 g Mehl. Lagerung: Kühl, trocken, nicht zusammen mit stark duftenden Gewürzen aufbewahren. NATRON: Das im Backpulver enthaltene Natron wird auch pur als Lockerungsmittel für besonders schwere Teigarten (Honigkuchen) verwendet. Für 500 g Mehl brauchst Du 6 g Natron, das Du als Pulver od. in Tablettenform erhältst. Lagerung: Trocken, max. 6 Monate.

BACKTRIEBMITTEL:

HEFE (Germ): Biologisches Triebmittel;

Feuchtigkeit, Wärme, u. das Vorhandensein von Zucker od Stärke sind die Voraussetzungen für die Vermehrung der Hefepilze. Sie bilden Gärgase durch Spaltung des Zuckers in Kohlendioxyd u. Alkohol, der sich während des Backens verflüchtigt. Der Teig (bei Hefe meist aus Weizenmehl) wird locker u. schmackhaft. Frische Backhefe, so genannte Presshefe, bekommst Du als Würfel (ca. 4,2dag für gut 50dag Mehl). In Alufolie verpackt bleibt die Backhefe im Kühlschrank ca. 2 Wochen frisch. Trockenhefe, die nicht angesetzt werden muss, gibt es in verschweißten Alubeuteln (ca. 7g für 50dag Mehl). Diese ist ca. 2 Jahre haltbar (aufgedrucktes Mindesthaltbarkeitsdatum beachten)!

BACKTRIEBMITTEL:

HIRSCHHORNSALZ:

Treibt den Teig vor allem in die Breite und weniger in die Höhe. - Es zerfällt erst in der Backhitze, also bei Temperaturen von weit über 60 C° in Kohlendioxyd, Ammoniak u. Wasser. Der Ammoniakgeruch kann bei hohem Gebäck nicht entweichen, darum verwendet man Hirschhornsalz nur für flache u. kleine Gebäcke (Kekse, Lebkuchenbäckerei)! Pro 50 g Mehl benötigt man 6 g. Das Wasser anziehende Salz ist in Glasröhrchen erhältlich u. max. 6 Monate haltbar. Sorgt insbesondere im Roggenteig für optimale Quell- und Backeigenschaften, für die Lockerung des Teigs, großes Volumen, hohe Elastizität und den typisch würzigen Geschmack. Die Säure schützt den Teig vor Fremdgärungen und verhindert die Ansiedlung von Schimmelpilzen. Sauerteiggebäcke sind deshalb lange haltbar. Verwendung: Insbesondere für Roggenteige, für flache Gebäcke, z.B. Lebkuchen, Pfefferkuchen, Honigkuchen...

BACKTRIEBMITTEL:

POTTASCHE:

Honig- u. Lebkuchenteige lockert man manchmal mit Pottasche (Kaliumkarbonat) auf, die Kohlendioxyd freisetzt, wenn der Teig Säuren enthält od. wenn sie in ihm durch Mikroorganismen gebildet wird. Darum lässt man den Teig vor dem Backen oft längere Zeit liegen. Für 500 g Mehl brauchst Du 6 g Pottasche. Gut verschlossen hält es sich max. 8 Monate.

BACKTRIEBMITTEL:

SAUERTEIG: Biologisches Triebmittel;

Sauerteig ist ein gärender Teig der auch schwere Teige aus Roggenmehl lockert u. geschmacklich verbessert. Dazu wird eine kleine Portion Sauerteig (vom Bäcker od. aus dem Reformhaus) mit Mehl u. Wasser verrührt u. wie Hefeteig an einem warmen Ort zum Gären gebracht. Dabei vermehren sich die Hefepilze u. bestimmte Bakterien. Die Hefepilze spalten den im Mehl enthaltenen Zucker in Kohlensäure u. Alkohol u. der Teig geht auf. Die Bakterien bilden Milch- u. Essigsäure u. entwickeln Geruchs- u. Geschmackstoffe. Zusammen verleihen sie dem Brot den charakteristischen feinsäuerlichen Geschmack.

Backwaren

AUFBEWAHRUNG:

Luftdichte Verpackung schützt das Aroma, für längere Haltbarkeit empfiehlt sich jedoch das Tiefgefrieren bis max. 3 Monate!

Backwaren

BACKWAREN FEINE (KUCHEN, MAKRONEN):

Unterschied Backware (Brot etc.) zu feiner Backware (Torte, Kekse etc.) ist ihr Anteil an Zucker, Fett u. Eiern. Eier sind verderblich, daher sind Konditorwaren, Kuchen, Torten u. Feingebäck zum alsbaldigen Verzehr bestimmt.

Backwaren

DAUERKUCHEN: (industriell hergestellt);

Sie kommen teilweise Hitze sterilisiert zum Verbraucher. Mindesthaltbarkeit beachten!

Backwaren

FEINE BACKWAREN:

Sind kühl max. 6 Monate Lagerfähig, aber Geschmacksverluste (=Überalterung) sind hinzunehmen!

Backwaren

MAKRONEN, KEKSE:

Vor Luft u. Feuchtigkeit schützten, um ihre sensorische Qualität zu erhalten. Gut schließende Dosen, Gläser, Alufolien verwenden, in denen Du sie max. 4 Wochen aufbewahren solltest. Danach sind sie zwar nicht gesundheitsschädlich, aber der sensorische Genuss lässt entscheidend nach.

Backwaren

TORTENBÖDEN: (fertig gekaufte);

Könnten schimmeln, darum sollte bes. Obstkuchen mit Creme immer kühl gelagert werden.

BEERENOBST

BERBERITZE (Sauerdornbeere):

Die Berberitze ist eine Heil- und Giftpflanze (Hauptgiftstoff Berberin), die bis auf ihre Früchte und Samen eine leichte, nicht tödliche Vergiftung hervor rufen kann. Sie blüht im Mai und Juni und trägt von August bis Oktober scharlachrote essbare Beeren, die sehr vitaminreich sind. - Traditionell werden sie in Europa zur Saft- oder Konfitürenbereitung genutzt. Die Beeren der Berberitze werden in orientalischen Ländern, vor allem im Iran zum Kochen verwendet. Dort werden sie primär zur Würzung von Reis, aber auch von Fisch und Braten verwendet.

BEERENOBST

BROMBEEREN + BLÄTTER:

Wild (vor Mauern u. Zäunen, Kahlschlägen, Feldrainen) wachsend, od. als Kultursorte. Kultivierte Beeren haben größere u. geschmacklich bessere Früchte! Die Pflanzen tragen von Juli-September. Vorsichtig pflücken, da sie leicht zerdrückbar sind. Brombeeren verderben nach der Ernte schnell, daher rasch verarbeiten. Verwendung für: Desserts, einrühren in Joghurt, Mehlspeisenfüllungen, Kompott, Marmelade u. Konfitüre, zum Einmachen; Enthält viel Vit. A! Medizinisch: Wirken beruhigend. BROMBEERBLÄTTER: Medizinisch als Tee: Durchfall hemmend, entzündungswidrig, blutreinigend. Hilft bei katharrischen Luftwegsentzündungen u. des Magen- Darmtraktes. Für Zahnfleischentzündungen mit dem Tee gurgeln. Ernte: Juni-September werden die Blätter samt Blattstielen abgeschnitten, getrocknet u. gut verschlossen aufbewahrt. Farblich ist´s nun schön grün, nicht bräunlich!

BEERENOBST

HEIDELBEERE ( BLAUBEERE ):

Die Beeren wachsen in Wäldern auf moosigen od. wiesigen Böden im Monat Juli - August. Im Handel jedoch meist Kuktur-Heidelbeeren. Diese sind etwas größer, ihr Fruchtfleisch ist rötlich und nicht tief bläulich wie bei den >echten< Waldheidelbeeren.Obst- Beerenobst*1b/1b* Erdbeeren Klasse extra

BEERENOBST

HIMBEEREN (Harnbeere, Honigbeere, Himpelbeere):

Familie der Rosengewächse. Ernte: Ende Juni - Sept.; Die kegelförmigen od. runden Früchte munden süß bis süß-säuerlich, mit ausgeprägtem Aroma. Verwendung: Roh essen, Marmeladen, Gelees, Konfitüren, Saft, Sirup; HEIDELBEEREN (Blaubeere, Bickbeere, Waldbeere, Schwarzbeere): Heidekrautgewächs das es in 150 Arten gibt. Unterscheide 1) Waldheidelbeere: Die dunklen süßsäuerlich mundenden Beeren wachsen wild in Nadelhölzern. Erntezeit: Juli u. August; 2)Kulturheidelbeere: Werden angebaut. Die Beeren sind größer, ihre Schale fester. Allerdings fast aromalos. Verwendung: Roh essen, Marmelade, Gelee, Saft.

BEERENOBST

RIBISELN ( JOHANNISBEEREN, TRÄUBLI ):

Etwa 50 versch. Ribisl- u. Johannisbeersorten sind bekannt. Unterscheiden sich vor allem farblich (rot, rosa, gelb, grünlichweiß, tiefschwarz). Ribiseln haben viele Vit. C, von allen Beerenarten den höchsten Fruchtsäureanteil. ROTE RIBISEL: Erntezeit: Ende Juni - Ende Juli; Säuerlich-herben Geschmack; Verwendung: zum roh Essen, Marmelade, Gelee, rote Grütze, Saft. SCHWARZE RIBISEL (Johannisbeeren, Gichtbeere, Bocksbeere): Erntezeit: Juni - Ende Juli; Säuerlich-bitterer Geschmack; Diese Beeren haben den höchsten Vit. C Gehalt (136mg pro 100g). Sowie Kalium (336mg). Helfen bei Rheuma, Magen u Darm, Verstopfung. Stärkt Immunsystem. Verwendung: Vorwiegend Saft, Marmelade, Gelee, Süßmost. WEIßE RIBISEL: Im Handel äußerst selten! Die kleinen Beeren sind empfindlich u. verderben schnell. Gourmets schwärmen vom süßsäuerlichen Geschmack. Verwendung: Roh essen, Gelees, Marmeladen, Süßmost.

BEERENOBST

SANDDORN ( ROTE SCHLEHE, FASANBEERE):

Ein dorniger Strauch der auf sandigen Böden wächst; Die Beeren enthalten von allen Obst- u Gemüsearten den höchsten Vit. C Gehalt! Weiters Vit. A, E, P; Gesundheitlich: Hilft gegen Zahnfleischbluten, Kopfschmerz, Mattigkeit, Konzentrationsmangel, verhindert Bleichsucht.

Begrüssung

JAPANISCH

Begegnen sich Geschäftsleute zum ersten Mal, begrüßen sie sich mit "Hajime mashite" (“Erfreut, Sie kennen zu lernen”).

Begrüssung

JAPANISCH

Bei der Geste "Komm her" zeigt bei Japanern die Handfläche nach unten, während die Finger ausgestreckt und zusammen gezogen werden. Gleiche Geste mit Handfläche nach oben (wie bei uns) wird zum Rufen von Tieren benutzt.

Begrüssung

JAPANISCH

Bei der Vorstellung einer fremden Person ist die japanische Etikette besonders zu beachten: Als Anrede dient der Familienname, an den die Silbe "-san" angehängt wird. Heißt man zB. Mayer, so wird man in Japan mit "Mayer-san" angesprochen.

Begrüssung

JAPANISCH

Der übliche Gruß am Abend ist "Konbanwa" (“Gute Abend”).

Begrüssung

JAPANISCH

Der übliche Gruß am Morgen ist "ohayô gozaimasu" (“Guten Morgen”).

Begrüssung

JAPANISCH

Der übliche Gruß am Tag lautet "Konnichiwa" (“Guten Tag”).

Begrüssung

JAPANISCH

Der übliche Gruß vor dem zu Bett gehen ist "o-yasuminasai" (“Schlafe wohl”).

Begrüssung

JAPANISCH

Die typisch japanische Begrüßung ist: Die Verbeugung: Um Bescheidenheit, Achtung oder Demut auszudrücken, verbeugt man sich jeweils tiefer als die andere Person. Für Touristen in Japan, ist ein leichter Händedruck angemessen.

Begrüssung

JAPANISCH

Ein Arbeitskollege grüßt einen höher stehenden Kollegen mit "Ohayo gozaimasu" (“Guten Morgen”).

Begrüssung

JAPANISCH

Ein Verkäufer etc begrüßt einen Kunden mit "Irasshaimase" (“Willkommen”).

Begrüssung

JAPANISCH

Junge Japaner begrüßen sich mit "Genki" (“Geht es dir gut?”). Auch "Ohayo" (“Guten Morgen”) wird verwendet.

Begrüssung

JAPANISCH

Physischer Kontakt (Schulterklopfen, Begrüßungskuss usw) wird in der Regel vermieden.

Benehmen

Anleitung zum Halten - Essen mit Stäbchen -

Beim Stäbchenessen werden in der Hand, Unterarm und Schulter über 30 Muskeln aktiv. 1. - Das stabile Stäbchen: Eines der beiden Stäbchen wird stabil (also völlig unbeweglich, starr) aber nicht krampfhaft, gehalten: Besagtes Stäbchen wird zwischen der Kuppe des Ringfingers und der Beuge zwischen Daumen und Zeigefinger locker gelegt. Und mit der Daumenwurzel stabil aber locker eingeklemmt. Und so bzw. dort verbleibt es während dem gesamten Essensvorgang. 2. - Das bewegliche Stäbchen: Das zweite Stäbchen wird bewegt. Erfüllt die Funktion einer Greifzange, im Zusammenspiel mit dem stabilen Stäbchen. Besagtes Stäbchen zwischen unteren Zeigefinger und unteren Mittelfinger, den Daumen als Halterung nun oben auflegen. Dieses Stäbchen wird somit mit der Daumenspitze, dem Zeigefinger und Mittelfinger etwas bewegt. Überprüfe letztlich, ob die Enden der Essstäbchen auf gleichmäßiger Höhe sind. Wenn nicht, klopfen mit den Stäbchenspitzen auf dein Teller, um sie auf gleiche Länge zu justieren. - Durch das Öffnen und Schließen der Stäbchenspitzen ist es möglich, auch kleine, einzelne Reiskörner mit etwas Übung zu verspeisen. Durchbohre niemals die Nahrung mit den Stäbchen!

Benehmen

Wie speist man korrekt...

Gieße niemals Sojasauce über gekochten, weißen Reis in deiner Reisschale!!! Dies gilt als Verletzung der symbolische Reinheit des weißen Reises, und ist dadurch sehr beleidigend.

Benehmen

Wie speist man korrekt...

Grosse Stücke: (z.B. Tempuracrevette, Futomaki, Tofu, ...) Entweder man durchtrennt das Stück mit den Stäbchen schrittweise (unter Kontrolle der Druckausübung) oder man nimmt es zum Mund, beißt einen Teil ab und legt den Rest auf den eigenen Teller zurück.

Benehmen

Wie speist man korrekt...

Nudeln: Führe Nudeln mit Stäbchen Schritt für Schritt in den Mund. Der Abstand zur Schale sollte klein gehalten und dafür die Schale in die Hand genommen werden. Dabei nicht schlürfen!

Benehmen

Wie speist man korrekt...

Reis: Nimm Reisschale in die eine Hand und die Essstäbchen in die andere. Man kann seine Reisschale stets nahe dem Mund halten bei Essen, wenn nötig.

Benehmen

Wie speist man korrekt...

Sashimi: Gib etwas Sojasauce in ein kleines Tellerchen und mische grünen Wasabi dazu. Tauchen die Sashimistücke jeweils kurz in die Sauce.

Benehmen

Wie speist man korrekt...

Speisen mit Knochen: Im Regelfall enthalten sämtl. Speisen keine Knochen. Sollte es trotzdem vorkommen, dann nimmt man den Knochen in die Hand, führt ihn zum Mund, nagt ihn ohne abzusetzen ab und legt ihn sogleich auf eine, extra für Knochen bereitgestellte, Ablageplatte. - Niemals darf man die Knochenreste in seinen Reisschüsseln, Essteller oder Essplatten ablegen!

Benehmen

Wie speist man korrekt...

Suppe: Suppe mit Keramiklöffel zu essen ist in China üblich, nicht aber in Japan !! Löffel gibt es in Japan im allgemeinen nur für Gerichte, die absolut nicht mit Stäbchen gegessen werden können (zB. Chawan-mushi, eine sehr weiche Eiercreme). Die Suppe wird getrunken, indem man die Schale an den Mund nimmt. Feste Suppenzutaten fische evt. mit den Stäbchen heraus. Die selben Anweisungen gelten für Nudelsuppen (z.B. Udon, Ramen).

Benehmen

Wie speist man korrekt...

Sushi: Gib etwas Sojasauce in ein kleines Tellerchen. Sushi kurz in die Sauce tauchen und in einem Bissen verspeisen. Sushistücke können von Hand oder mit den Stäbchen gegessen werden! Korrekter Weise sollten Nigirisushi mit der Fischseite nach unten in die Sojasauce getaucht werden!!! Sojasauce hat auf dem schönen weißen Reis nichts verloren - mal von der optischen Verhunzung abgesehen überdeckt das den delikaten Reisgeschmack. Insbesondere Nigiri (das sind diese Reisknödel, auf denen mit einem Algenbändchen ein Stück Sashimi, Tamago o.a. befestigt ist), werden also mit der Oberseite (Belagseite) gedipt und nicht mit dem Reis. Dann haben sie auch nicht die Tendenz, auseinander zu fallen.

Benehmen

Zu Besuch zum Essen, in einer Gruppe am Tisch...

Vor dem Eintreten in die Wohnung ist es Bedingung, seine Schuhe auszuziehen. Dafür gibt es zwischen Eingang und Wohnraum einen kleinen Vorraum ("Genkan), in dem man seine Schuhe auf dem Boden neben einander stellt, jedoch so, dass die Schuhspitzen nach außen zeigen. In Wohnräumen trägt man Hausschuhe. Hingegen im Teeraum, der mit Reisstrohmatten ("Tatami") ausgelegt ist, muss man sich Barfuss bewegen. Extra Schuhe für Bad und Toilette sind üblich. Den Gästen werden immer bequemsten Plätze zugewiesen. Besucher bringen dem Gastgeber kleine Snaks, meist Obst oder Kuchen mit. Diese werden mit beiden Händen verbunden mit einer leichten Verbeugung überreicht und entgegen genommen. Unüblich dagegen ist es, Geschenke in Gegenwart des Gebers zu öffnen. In traditionell japanisch eingerichteten Räumen sitzt man auf dem Boden. Wenn einem Essen angeboten wird, sollte man erst nach einigem Zögern annehmen. Dies gilt nicht für Erfrischungen. Beim Essen in einer Gruppe, beendet man die Essensaufnahme, so weit als irgendwie möglich, niemals als Erster. Denn solches würde dem Gastgeber signalisieren, dass man sein Essen kaum zu Schätzen vermag! Wenn man wirklich satt ist (und die anderen noch nicht), versucht man mit wenigen kleinen Leckerbissen sein Essen "hinaus zu zögern". Man gibt in der Gruppe auf seine Nachbarn acht, füllt ihre Gläser oder Teeschalen wenn diese leer sind. Man füllt sich sein eigenes Glas nicht nach, sondern stets das der anderen! Dann füllt der andere auch das eigene Glas (also dein Glas) wieder auf! - "Kanpai" ist die Bezeichnung für "Prost"! Es gilt jedoch als unhöflich, sein eigenes Glas randvoll zu füllen, und danach das Glas des Nachbarn zu füllen. - Daher, wenn man selber nichts mehr trinken möchte, muss man sein Glas voll (gefüllt) lassen. Wenn eine höher gestellte Persönlichkeit einem Untergebenen das Glas füllt, so gebietet es die Höflichkeit, dass dieser es in einem Zuge leert.

Bethlehem

Bethlehem - "Bet Lahm" = Brothaus

Ist der amtliche Name der 7 km südlich von Jerusalem an der Straße nach Hebron liegende, von 1948-1967 zu Jordanien gehörenden, heute von den Israelis besetzten Stadt, die der Überlieferung nach (Lukas 2, Mathäus 2 ) der Geburtsort Jesu ist. Hier in der Vaterstadt Davids steht als einer der ältesten noch erhaltenen christlichen Kirchenbauten die im Jahre 330 von Kaiser Konstantin errichtete Geburtskirche, die alljährlich zur Weihnachtszeit das Ziel für Tausende von Pilgern aus aller Welt.

Bethlehem

Die Stadt Bethlehem

386 errichtete der Hl. Hieronymus mit der adeligen Römerin Paula und anderen Mönchen und Ordensfrauen hier in den Grotten eine Mönchsgemeinschaft, welche vor allem dem Studium der Bibel gewidmet war. Die berühmte Bibelübersetzung ins Lateinische, die Vulgata, geht auf diese Bemühungen zurück! Sein Grab - sowie die Gräber seiner heiligen Gefährten - befinden sich in unmittelbarer Nähe der Geburtsgrotte. Die Kirche aus dem 4. Jhd. wich im 6. Jhd. einer anderen Basilika, von ihren Ausmaßen größer als die Vorgängerin! Bis zum heutigen Tag ist uns diese Basilika aus dem 6. Jhd. erhalten geblieben und zählt damit zu einer der ältesten, komplett erhaltenen Kirchen überhaupt! In der Kreuzfahrerzeit (12.Jhd.) wurden die Wände der Kirche mit kostbaren Mosaiken geschmückt (mit Gold und Perlmutt unterlegt!), von denen bis zum heutigen Tag große Fragmente erhalten geblieben sind. Die dargestellten Thematiken beziehen sich auf das Neue Testament (im Transept - mit lateinischen Inschriften) und der Darstellung der sogen. ,,ökumenischen" Konzile (im Kirchenschiff - mit griechischem Text). Oberhalb der Säulen des Kirchenschiffs sind in einer Reihe Medaillons aufgereiht: diese stellen die Vorfahren Jesu dar - mit lateinischen Inschriften! Einer der anbetenden Engel an der linken Seitenwand hat zu seinen Füßen eine Inschrift (in Latein und Syrisch) mit dem Namen des Künstlers: Basilius. Archäologische Grabungen in den Jahren 1934-35 (unter der Britischen Mandatszeit) haben eine beachtliche Zahl an Bodenmosaiken aus der Konstantinsbasilika zu Tage gefördert. Einige davon können auch jetzt noch in Transept und Kirchenschiff bewundert werden. Die Franziskaner, die in Bethlehem schon seit 1347 ansässig sind, besitzen direkt neben der Geburtsbasilika einen eigenen Konvent und eine Kirche (der heiligen Katharina geweiht!). Diese Kirche deckt vor allem die Notwendigkeit ab, an der Geburtsstätte Christi die Messe in lateinischem Ritus feiern zu können. Von dieser Kirche aus kann man unmittelbar in die Grotte des Hl. Hieronymus hinuntersteigen. Hirtenfeld und Hirtengrotte; Ein anonymer Pilger aus der Antike, erwähnt vom Benediktinermönch Petrus Diakonus im 12. Jht., spricht von heiligen Gedächtnisstätten in der Umgebung von Bethlehem: ,,Nicht weit von dort befindet sich die so genannte Hirtenkirche, wo ein großer Garten von einer weiten Mauer umgeben ist. An diesem Ort wird eine lichte Grotte gezeigt, in der sich an der Stelle der Engelserscheinung der Hirten ein Altar befindet." Auch der hl. Hieronymus (Ende 4. Jhd.) erwähnt zu wiederholten Malen diesen Ort und bringt ihn mit dem biblischen Migdal-Eder (Turm von Eder oder Turm der Herde) in Verbindung. Die Kirche von Jerusalem feierte dort die Vigil der Weihnachtsnacht! Der Bischof Archulfus (7. Jhd.) weiß sogar von der Begräbnisstätte dreier Hirten in der Kirche zu berichten! Vor dem Eintreffen der Kreuzfahrer wurde die Kirche zerstört - dennoch fuhren die Pilger fort, zumindest die Ruinen der Kirche zu besichtigen. Gemäß der Tradition wurde dieser Ort mit Deir er-Ra'wat, am Südrand der Ebene am Fuße von Bethlehem, identifiziert, wo sich beachtliche Ruinen eines antiken Sakralbaus befinden. Die Unterkirche (Krypta), welche fast unversehrt erhalten ist, diente zeitweise als Pfarrkirche der griechisch-orthodoxen Kirche bis 1955. Im Jahre 1972 schritt man unter der Leitung von V. Tzaferis zu Grabungen und der Wiederherstellung der Bauten. Eine moderne Kirche befindet sich seitlich der alten. Diese traditionelle Lokalisierung wurde durch die Grabungen von C. Guarmani (1859) in Frage gestellt, sowie durch die nachfolgenden Grabungen von P. Virgilio Corbo (1951-52) in Siyar el-Ghanam, einem etwas entfernten Hügel. Dort konnte man die Reste einer dörflichen Ansiedlung nachweisen, zurückgehend bis in das 1. Jhd. nach Chr. (mit Ölpresse, bewohnten Grotten und einem Kolumbarium), sowie ein byzantinisches Kloster (Kirche, Höfe, Zisternen, Backstube und diverse Mosaike) mit einer Blütezeit zwischen 4. und 8. Jhd. nach Chr. Das neue Heiligtum, den heiligen Engeln geweiht, wurde von der Kustodie der Franziskaner der Heiligen Landes errichtet (1954 durch den Architekten Barluzzi).

Bethlehem

Die Stadt Bethlehem

Kaum 10 km südlich von Jerusalem liegt inmitten einer hügeligen Gartenlandschaft, mit Weinbergen und unzähligen uralten Olivenbäumen Bethlehem (arabisch "Beit Lahm"). Bethlehem ist ein relativ ruhiges Städtchen, das nur zur Zeit der weihnachtlichen Pilgerströme zu erwachen scheint. Bethlehems 20.000 christliche und moslemische Einwohner mit den Vororten Beit Jala und Beit Sahur sind es etwa 36.000 Einwohner leben von Ackerbau, Schafzucht, Handwerk und Handel, vor allem aber vom Fremdenverkehr. Um 1360 v. Chr. schrieb der Fürst Abdihipa von Urusalimmu (=Jerusalem) mehrere Briefe an den Pharao Amenophis IV (Echnaton ). In einem der Briefe erwähnte er Betlehem, das damals "Bit ilu lachama" (= "Haus der Göttin", Name einer kanaanitischen Fruchtbarkeitsgöttin) hieß und eine Stadt des Landes Jerusalem war. Aus "Bit ilu lachama" entwickelte sich der aramäische Name "Bet laham", d.h. "Haus des Brotes". Gegen 7oo v. Chr. war Bethlehem nach dem Bericht des Propheten Micha die kleinste unter den Städten Judas ( Mi 5,1). Joschija ( Josia), König von Juda (639 - 609), führte es aber noch in seiner Gauliste ( Jos 15,59) an. Danach blieb der Ort über Jahrhunderte unerwähnt. Die weitere Geschichte Bethlehems ist eng mit der Geburtsgrotte Jesu und der darüber erbauten Kirche verknüpft. Das älteste schriftliche Zeugnis über den Geburtsort Christi - abgesehen von den Evangelien - stammt vom Philosophen und Märtyrer Justinian (Mitte des 2. Jhd. n. Chr.) aus Flavia Neapolis, heute Nablus in Palästina: ,,Als der Moment der Geburt des Kindes in Bethlehem gekommen war, machte Josef bei einer Grotte Halt, da in der Herberge kein Platz war, und Maria gebar Christus und legte ihn in eine Krippe. Dort fanden ihn auch die Weisen aus Arabien." Vor allem die Erwähnung der Grotte als Wohnstatt der heiligen Familie kann man als ein Echo der lokalen christlichen Tradition ansehen. Das apokryphe Protoevangelium Jakobi (2. Jhd.) belegt diese Tradition ebenso wie der Kirchenvater Origenes (3. Jhd.) und die folgende ununterbrochene Tradition des Heiligtums über der Grotte von Bethlehem. Dieselbige Grotte wurde von Constantin dem Großen und seiner Mutter Helena nicht lange nach 325 mit großartigen Bauwerken umgeben - so zumindest berichtet der Kirchenhistoriker Eusebius von Cäsarea.

BIER

BIER EINLEITUNG:

Bier ist ein Naturgetränk. Gebraut aus Getreide (meist Sommergerste), Hopfen (für Geschmack u. Haltbarkeit d. Bieres), Wasser, und Hefe (für Gärprozess nötig). Je nach Sorte und Type unterscheidet sich Bier nach Geschmack, Rezeptur der Rohstoffe, nach den Graden der Stammwürze oder nach der Gärmethode. Die meisten österr. Biere sind untergärig, d.h. die Hefe setzt sich nach der Gärung - im Gegensatz zum Obergärigen - am Boden ab. Besonders augenfällig wird der Unterschied zwischen dem >Hellen<, würzig bis zartbitter, hellgelb bis bernsteinfarben, und dem süßen >Dunklen<, welches unter Verwendung spezieller Malze gewonnen wird.

BIER

BIER EINTEILUNG GATTUNG NACH GÄRMETHODE:

Es gibt 2 Arten der Gärung: 1) UNTERGÄRIGES BIER: Benötigt beim Gärprozess niedrige Temperaturen (max.10 C°). Zum Gären der Würze wird eine spez. untergärige Hefemasse zugesetzt, die den Malzzucker bei 4 - 10 C°, langsam in 8 Tagen, vergärt. Nach dem Prozess setzt sich die Hefe auf dem Bottichboden ab (daher die Bezeichnung >untergärig<). Zu dieser Bierart gehören u.a.: Pils, Lager-, Märzen-, Stark-, Bockbiere, usw.; 2) OBERGÄRIGES BIER: Vergärt durch spez. Hefe die Würze bei 15 - 20 C°. Die Gärzeit ist kürzer als beim untergärigen Bier. Nach dem Prozess steigt die Hefe nach oben an die Oberfläche u. wird dort abgeschöpft (daher die Bezeichnung >obergärig<). Sie ist die ältere der beiden Brauarten. Zu dieser Bierart gehören u.a.: Weizenbier, Alt, Kölsch, Berliner Weiße, usw.;

BIER

BIER EINTEILUNG GATTUNGEN NACH STAMMWÜRZE:

Es gibt 5 Arten: ABZUGSBIER: Gehalt an Stammwürze 9 - 10% u. entsprechend niedrigen Alkoholgehalt. SCHANKBIER: Stammwürze 10 - 12%. VOLLBIER: Stammwürze 12 - 14%. Ist das meist getrunkene Bier Österreichs (wie z.B. Pils, Lager-, Märzenbier). SPEZIALBIER: Stammwürze mind. 13%. STARKBIER: Stammwürzgehalt mind. 16%, meist mehr. Dieses Bier hat einen entsprechend hohen Alkoholgehalt (wie z.B. Bock-, Oster-, Pfingst-, Weihnachtsbiere, Porter).

BIER

BIER HERSTELLUNG STAMMWÜRZE:

Ist der Extrakt der Bierwürze vor der Vergärung (daher der alkoholfreie Extrakt). Es sind die aus Malz gelösten Stoffe (Malzzucker, Vit., Eiweiß- u. Aromastoffe). Der schon bei der Herstellung geprüfte Extraktgehalt (Stammwürze), bestimmt die Biergattung (z.B. Vollbier) u. später, nach der Vergärung, auch die Biersteuer. Sie wird berechnet, indem man den unvergorenen u. den zu Alkohol vergorenen Teil der Stammwürze nach einer Gleichung zusammenzählt u. so den tatsächlich verwendeten Extraktgehalt erhält. Bei der Vergärung verwandelt sich je 1/3 der Stammwürze in Alkohol, Kohlensäure, Restextrakt (ist für Aroma u. Geschmack ausschlaggebend). So lässt sich auf Grund des Stammwürzegehaltes der spätere Alkoholgehalt bestimmen. Vollbiere mit 12 - 14% Stammwürze haben demnach ca. 5% Alkohol. Der Stammwürzgehalt muss in Graden auf der Flasche angegeben sein. Nach der Stammwürzgehaltprüfung werden die Trübstoffe ausgeschieden. Im Gärkeller mischt man die abgekühlte fertige Bierwürze mit untergäriger od. obergäriger Hefe, je nach gewünschter Bierart. Nach der Hauptgärung wird das Jungbier in große Lagertanks umgefüllt. Dort gärt es noch nach, klärt sich u. reift in Ruhe mehrere Wochen lange bei 0 C°. Bevor das ausgereifte Bier auf Fässer, Flaschen, Dosen gefüllt wird, verschönert man es durch Filterung zur kristallklaren Flüssigkeit. Fertig! Bier wird je nach verwendeter Hefe u. Gärmethode, in 2 Arten (obergäriges u. untergäriges Bier), nach dem Gehalt in Stammwürze in 5 Gattungen u., je nach Zutaten, Braukunst u. Geschmack, in zahlreiche Sorten eingeteilt.

BIER

BIER HERSTELLUNG:

Zunächst wird aus dem Getreide Malz zubereitet um die Inhaltsstoffe aufzuschließen: Die Getreidekörner werden mit Wasser eingeweicht u. bei geeigneten Temperaturen (je heißer, um so dunkler wird das Malz u. später das Bier) u. reichlich Sauerstoff zum Keimen gebracht. Nach dem Darren wird das fertige Braumalz geschrotet, mit Wasser zur Maische vermischt u. erhitzt. Der entstandene braune Saft enthält die sonst nur schwer löslichen Bestandteile des geschroteten Malzes. Von dieser >Würze< trennt man die festen Bestandteile (=Malztreiber). Die flüssige Würze wird mit Hopfen vermischt, 1-2 Std. gekocht, abgedeckt durch kupferne Sudhaube (Prunkstück jeder Brauerei). Beim Kochen verbinden sich Bitterstoffe u. aromatisches Öl des Hopfens mit der Würze. Je mehr Hopfen zugegeben, desto herber mundet später das Bier. Die Würze wird dann zu Konzentrat eingedampft. Dieses wird auf Stammwürzegehalt geprüft.

BIER

BIER HISTORISCH:

Anno 3100 v. Chr. wurde "Bier" bereits getrunken (dokumentiert durch einen sumerischen Siegelabdruck)! Daher ist Bier, nach Wasser u Milch, das älteste Getränk! Im alten Ägypten existierten bereits 20 verschiedene Biersorten. Es war jedoch farblich u geschmacklich mit unserem heutigen Bier nicht vergleichbar (da gebraut aus vielen Kräutern u ätherischen Ölen). Anno ca. 1000 erhielt es erst den charakteristischen bitteren Geschmack durch die Hopfenbeigabe. Den Weg nach Europa fand Bier erst durch die Germanen (denn die Römer tranken nur Wein). Als Kaiser Otto III. die Ostarrichi-Urkunde unterzeichnete, lag das Braurecht noch auf jeden Haus. Daher wurde Bier auf Bauernhöfen (nach Hausrezepten) individuell gebraut für den Eigenbedarf u als Zehent. Erst im ausklingenden Mittelalter erkannten Klostergemeinschaften, dass es sich mit Bier gut handeln lässt. Sie versuchten daher, Brau-. u Schankprivilegien an sich zu binden. Durch wurde Bier rationeller, konstanter u stets in verbesserter Qualität gebraut. Anno 1839, bis dahin war Bier dunkel, trüb u nicht Lagerfähig (oft musste das so genannte "Kräuselbier" noch bis kurz vor der Ausschank im Gasthaus nachgären), erfand der österreichische Brauer Anton Dreher in Klein-Schwechat bei Wien ein Brauverfahren zur Herstellung eines hellen, untergärigen Lagerbieres! Österreich wurde somit ein weltweiter Bierproduzent (jedoch ohne dem Reinheitsgebot).

BIER

BIER INHALTSSTOFFE 1 KRÜGERL:

Wasser 455g, Alkohol 20g, Extraktr 20g, Eiweiß 2,5g, Kohlendioxid gelöst 2,5g. Bitterstoffe, organische Säuren (Pyruvat, Malat), Gärungsnebenprodukte (Glycerin, Alkohole, Ester), sowie in Spuren Eisen, Kupfer, Zink, Flour, Kalium, Calcium, Natrium, Magnesium, Phosphor; Wichtigster Lieferant aber ist die Bierhefe mit 7 Vit. der B-Gruppe (Thiamin, Riboflavin, Niacin, ...). Auch Hopfen spendet Vit. H u. Vit. der B-Gruppe. MEDIZINISCH: Bier regt Appetit, Lungenventilation u Nierenfunktion an (entwässert). Der im Bier enthaltene Hopfen enthält beruhigende Substanzen, die sich günstig auf Nerven u Magen auswirken.

BIER

BIER INHALTSSTOFFE BIER-NÄHR- u. WIRKSTOFFE:

Bier ist Genuss- u. Nahrungsmittel. Denn, wie bei Brot, sind Getreide (als Extrakt) u. Hefe enthalten. Der mengenmäßig größte Bestandteil im Bier sind Kohlenhydrate in Form von Zucker, die aus Gersten- u. Weizenmalz stammen. Sie vor allem tragen die Kalorien: 1kg (=ca. 1 L) Vollbier hat etwa 1880 Joule (470 kcal), u. somit ca. um 1/3 weniger als Weißwein. Da der Alkoholgehalt beim normalen Bier geringfügig ist, fällt er als Kalorienspender nur minimal ins Gewicht. Kalorienbewusste bevorzugen aber alkoholfreies Bier. Vorweg erwähnt sei, nur in maßen genossen (zu guten Gerichten) ist es gesund. Ein zu viel ist der Gesundheit abträglich!

BIER

BIER RICHTIG ZAPFEN:

Ist eine kunstvolle Zeremonie, denn schnelles hastiges Einschenken verdirbt den wahren Biergenuss! GRUNDREGEL: Biertemperatur je nach Sorte ca. 7 - 9 C°; Das Einschenkritual muß mind. 3 Minuten dauern! Verwende nur saubere (ohne Fettspuren), mit kalten Wasser ausgespülte Gläser. EINSCHENKEN: Halbvoll einschenken in das leicht schräg gehaltene Glas (Entstehung des 1. Schaumringes) . Nach 1-3 Min. Wartezeit: Vollschenken u zweiten Schaumring über den Glasrand >hinauswachsen< lassen. 30 Sec. "zusammensitzen" lassen. Zur Krönung kommt zum Schluss noch ein dritter Schaumring. Diese "Haube" bleibt beim geübten Bierschank bis zum letzten Schluck als "Schaumkrapfen" stehen. (Nicht mit allen Bieren lässt sich ein haltbarer Schaum kreieren. Eines der Besten dafür ist das "Zipfer-Urtyp-Bier").

BIER

BIER ROHSTOFFE HEFE:

Dient dazu, den Getreidesaft zu vergären u. den darin enthaltenen Zucker in Alkohol u. Kohlensäure zu verwandeln. Früher wurde diese Gärung dem Zufall überlassen, bis es gelang, spezielle Hefepilze zu züchten. Brauereien züchteten ihre Bierhefe selbst, um gewissen Standard für Gäreigenschaften u. Geschmack zu haben. WASSER: Ist für Geschmack u. Qualität des Bieres auch ausschlaggebend. Das Brauwasser unterliegt den gleichen Bestimmungen an Reinheit wie das Trinkwasser, doch stellen die Brauer oft noch höhere Ansprüche u. verwenden Wasser aus eigenem Brunnen od. Quellen. Das Wasser darf entkeimt, gefiltert, enthärtet od. gekocht u. der Eisengehalt darf reduziert werden. Verboten sind jegliche chemischen Zusätze.

BIER

BIER ROHSTOFFE:

Österr. Biere sind nur aus Getreide (Gerste, Weizen, Reis, Mais), Hopfen, Hefe, Wasser. GERSTE u. WEIZEN: Sind die wichtigsten Grundstoffe beim Brauen. Mind. 75 Gewichts% müssen aus Weizen- u./od. Gerstenmalz bestehen. Beide Getreidesorten müssen vor dem Brauen als Malz verarbeitet werden. Die Biergerste (eigens angebaute Sommergerste) ist zwar weniger ertragreich als andere Sorten, entwickelt aber u. a. durch geringeren Eiweißgehalt die beste Eigenschaft beim Mälzen u. Vergären. Die restlichen 25% dürfen aus Bruchreis u. Mais bestehen. HOPFEN: Zweitwichtigster Rohstoff; Gibt dem Bier den typischen, mehr od. minder herben Geschmack u. erhöht die Haltbarkeit, festigt die Schaumkrone. Der Hopfen ist eine Nesselpflanze, rankt an bis zu 7m hohen Gerüsten empor. Von der Hopfenpflanze werden zum Brauen nur die zartgrünen weiblichen Fruchtzapfen verwendet.

BIER

BIER TRINKTEMPERATUREN:

Leichtbier 6 C°, Pils 7-9 C°, Lager- u Märzenbiere 8 C°, Weißbier 8 C°, Spezialbiere 8-9 C°, Bockbiere 10 C°, Doppelbockbiere 10-12 C°, Weizenbiere 8C°;

BIER

BIER ZU HAUSE LAGERN:

Bier sollte frisch genossen werden. Es sollte daher max. 4 - 6 Wochen gelagert werden. Flaschenbier stehend u. dunkel aufbewahren (vor Sonnenlicht schützen). Denn Bier ist sehr empfindlich gegen Licht u. Sauerstoff. Die beste Trinktemperatur ist 7 - 9 C° (das ist die normale Kühlschranktemperatur). Zu kaltes Bier verliert an Aroma (ausgenommen Ice-Biere) u. bildet keinen Schaum! Bierflaschen nur allmählich aufwärmen od. abkühlen. Zu den Schaumkillern gehören neben zu großer Kälte auch Fettspuren od. Spülmaschinenreste am Glas! Darum die Biergläser nach dem Reinigen stets mit klarem Wasser nachspülen, nicht abtrocknen!

BIER

BIER, DEUTSCHES REINHEITSGEBOT:

Es ist die älteste, heute noch gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt! Gilt allerdings nur für Deutschland, für den Inlandsverbrauch hergestellter Biere. Anno 1516 wurde es durch den Herzog Wilhelm IV. von Bayern erlassen. Demnach darf Bier nur aus Gerste, Hopfen u. Wasser gebraut werden. Die gezüchtete Bierhefe, die man zu Herzog Wilhelms Zeiten noch nicht kannte, wurde später als 4. Zutat ins Reinheitsgebot aufgenommen, sowie aus der Gerste wurde Gerstenmalz.

BIER

BIERE und GLÄSER:

Jedes Bier verlangt sein spezielles Glas der Optik wegen u um Bukett u Aromastoffe richtig entwickeln zu können. WEIZENBIERE kommen etwa in schmalen bis tulpenartigen Gläsern zur Bestform, oder im bauchigen Seidel mit Henkel. PILS: Fülle es in hohen Kelch, od. dünnwandige Pokale welche sich nach unten verjüngen. SPEZIALBIERE: Kredenze im Tonkrug od Seidelglas. LEICHTBIERE: Fülle in dünnwandige Pokale. LAGERBIERE u MÄRZENBIER schätzen nur das klassische Senfglas (Seidlglas) in Krügelform, Becher, Tonkrug. BOCKBIERE entfalten ihre Duftstoffe am besten in bauchigen Gläsern, Schwenkern od. Tonkrügen. EXPORTBIERE: Serviere sie in der Tulpe. KÖLSCH u. ALT: Verwende dazu die Stange (ein schmaler Glaszylinder). BERLINER WEIßE: Gieße das Bier in die Molle (= bauchiger Pokal), aus dem traditionell dieses Bier mit Strohhalm getrunken wird!

BIER

BIERGEMISCH:

Am Markt sind diverse Biermischungen aus Bier u Limonaden, oder alkoholfreien Bieren. In Österreich u.a.: A KOARL: 6,8 Grad Stammwürze, 2,3% Alkohol; Mischung aus gleichen Teilen Goldfassel-Pils u. Limonade. RADLER: Mischung aus gleichen Teilen Bier u Limonade.

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BIERSORTEN - FÜR DIABETIKER: DIÄTBIER:

max. 3% Alkohol; Hat niedrigen Kohlehydrategehalt (Zucker). Bier wird stark vergoren, so dass Zuckergehalt um 2/3 niedriger als üblich liegt. Daher auch Bier für Diabetiker. DIÄTPILS: Geeignet für Diabetiker, da das Bier wenig Zucker u. verminderten Alkoholgehalt aufweist.

BIER

BIERSORTEN ALE:

4 - 6% Alkohol; Englisches Bier, hell, obergärig. Das Wort >Ale< soll auf den altgermanischen Begriff >alu< für Bier zurückgehen. Es gibt 2 Ale-Sorten: MILD-ALE: Dieses Bier wurde weniger gehopft. PALE-ALE: Dieses Bier wurde stärker gehopft. BERLINER WEIßE: ca. 2,6% Alkohol; Wird als Schankbier verkauft. Bekannte deutsche erfrischende Spezialität, die vor allem im Sommer gerne aus breiten Kelchen mit einem Schuss Himbeer- od. Waldmeistersirup getrunken wird. Bei der Herstellung des Bieres ist charakteristisch die Verwendung von Gersten- u. Weizenmalz u. gleichzeitige Hefe- u. Milchsäurevergärung. Dadurch gewinnt das Bier aparte Säure u. hohen Kohlensäuregehalt. DORTMUNDER: ca. 4% Alkohol; Helles, untergäriges Vollbier. Es ist zwar im Vergleich mit Pils mild, aber im Unterschied zu den Münchner Bieren etwas stärker gehopft u. entsprechend herber ist.

BIER

BIERSORTEN ALKOHOLFREIES BIER:

(Ist in Österreich als "echtes" Bier nicht verkehrsfähig, denn unter Bier wird ein Getränk mit mind. 0,5% Alkohol verstanden). Alkoholfreies Bier hat weniger als 0,5% Alkohol, daher wird es auch >alkoholfreies Hopfen- u. Malzgetränk< genannt! Mundet gut gekühlt vorzüglich! ALKOHOLARMES BIER: max. 1,9% Alkohol. Es wird unter verschiedenen Markennamen oft als Schankbier offeriert. SCHANKBIER: Ist ein sehr leichtes Bier mit nur ca. 4,3 Vol. % Alkohol u. einer Stammwürze zwischen 9 u. 11 Grad. LEICHTBIER: max. 3,7% Alkohol u. max. 9% Stammwürze; Enthält daher wenig Alkohol u Kalorien. Mundet stark gekühlt am besten. In den USA ist Leichtbier sehr gefragt.

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DIE HALBE (Krügerl):

Ist ein 0,5 L Glas, für alle, denen die >Maß< zu schwer od. zu viel ist. Glas ist hoch, stämmig, robust.

BIER

DUNKLES BIER:

Extrem dunkel durch spezielle u. ausgesucht dunkle Malze. Vollmundig-süß, od. etwas weniger süß, schwach gehopft, übliche Stammwürze 12 - 14°. Ein besonderer Genuss als dunkles Bock- od. Starkbier mit hohem Stammwürzegehalt.

BIER

EISBIER:

Helles, untergäriges, durch spez. Brauverfahren hergestelltes, Bier. Bei der Herstellung wird im Lagertank bei Temperaturen um 0° aus bereits fertigem Bier Wasser ausgefroren, wodurch die Inhaltsstoffe des Bieres konzentriert werden. Im Geschmack mild u erfrischend. Wird eisgekühlt serviert!

BIER

EXPORT:

4,2% Alkohol; Helles, untergäriges Vollbier. Schmeckt vollmundig, weniger herb als Pils. Export gibt es als bayrisches u. als Dortmunder Typ. Beim letzteren sind Stammwürzgehalt u. Alkoholgehalt etwas höher. Exportbiere werden gerne Exportiert, aber auch gerne im Inland konsumiert. KÖLSCH: 3,7% Alkohol; Helles, obergäriges Vollbier. Geschmack hopfenbitter u. aromatisch. Nach der so genannten >Kölsch-Konvention< ist Kölsch (im Gegensatz zum Alt) eine Herkunftsbezeichnung. Das Bier darf daher nur im Großraum Köln gebraut, aber überall in der Welt aus Flaschen, Dosen, Fässern ausgeschenkt werden. NÄHRBIER: Vollmundiger, süßer Malzgeschmack, braunschwarze Farbe. Zeichnet sich durch niedrigen Alkoholgehalt u. hohen Nährwert aus. Mind. 12% Stammwürze, der Restextrakt ist besonders hoch.

BIER

MASS:

Ein Maß = ca. 1 Liter. Die Bayern lassen sich´s aus grauen, unlasierten Maßkrügen munden die man auch >Keferloher< nennt (nach Münchner Vorort Keferlohe). Steinkrüge halten auch große Mengen Bier lange kühl. Allerdings munden kleinere Biermengen aus dünnwandigen Gläser besser, das Schaum gekrönte Bier kann sich darin von seiner ganzen Pracht zeigen. Für bestimmte Biersorten gibt´s bestimmte Gläser!

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PFIFF:

0,1 - 0,2 L; Für den kleineren Durst.

BIER

PILS:

4 - 5% Alkoholgehalt; Stammwürze mind. 11°. Spritzig, untergärig, hellfarbig, weniger malzig u. stärker gehopft. Erfrischend leicht, angenehm hopfenbitter, für Sommerzeit ideal! Typisch: Feste sahnig-weiße Schaumkrone! DIÄTPILS: Geeignet für Diabetiker, da das Bier wenig Zucker u. verminderten Alkoholgehalt aufweist. PILSNER: Urspr. Bezeichnung für das helle, stark gehopfte Bier, das zum 1. mal in Pilsen (CSFR) gebraut wurde. Erfinder: Bayerische Braumeister die nach Böhmen ausgewandert sind. Pilsner-Bier ist heute keine Herkunftsbezeichnung mehr, sondern bez. den Biertyp nach Pilsner Art (Pils genannt). Als >Echtes Pilsner< darf nur Bier verkauft od. ausgeschenkt werden, das in Pilsen gebraut wurde!

BIER

SEITERL:

Ist ein dünnwandiges 0,3 Liter Glas.

BIER

STARKBIER u. BOCKBIER:

mind. 6,2% Alkohol u. mind. 16° Stammwürze (=sehr hoch); Ist ein lange gereiftes Starkbier, daher starkes, untergäriges Bier aus Gerstenmalz, stark vollmundig, malzaromatischer Geschmack, würzig, fein gehopft und alkoholreich. Werden hell u. dunkel gebraut, Farbe bernstein. Passt zu allen kräftigen Gerichten. Gebraut zur jeweiligen Saison (ursprünglich in u für die Fastenzeit) Beliebt als Osterbock u. Weihnachtsbock. WEIHNACHTSBOCK: Erfolgt Erstanstich stets Ende November. MAIBOCK: Starkbier von kräftiger Farbe, mind. 16% Stammwürzgehalt. DOPPELBOCK (Festbier): Hat mind. 18% Stammwürze; Ist Extrastark! EISBOCK: Hat mind. 11,25% Alkoholanteil; Ist ein Bockbier. Durch einfrieren wird Wasser entfernt u. das Bier besonders hochprozentig. SPEZIALBIER: Hat mind. 12,5° Stammwürze. Ein vollmundiges, ausgewogenes, würziges, hellgelbes Vollbier mit über 5 Vol.% Alkohol. PORTER: Englisches Bier; Ähnlich dem österr. Bockbier. Ist von dunkler Malzfarbe, obergärig u. mit hohem Stammwürzgehalt von 12 - 16%. Sein starker Bittergeschmack stammt von einem Zusatz an gerösteter Gerste her. STOUT: Englisches Bier, mit dem Porter direkt verwandt. Hat höheren Stammwürzegehalt. Max. 25% Stammwürze. Ein Starkbier von fast schwarzer Farbe u. intensivem Bittergeschmack.

BIER

STIEFEL:

Ob Handwerksburschen auf der Walz früher wirklich aus dem Stiefel tranken, weiß niemand so genau. Aber ein richtig eingeschenkter Stiefel fasst mindestens 2 Liter.

BIER

TULPE:

0,2 - 0,5 L; Nicht nur eine Blume, sondern auch eine Glasform, bei der sich der Querschnitt nach oben verjüngt.

BIER

VOLLBIER:

Generelle Bezeichnung für alle Biere mit mind. 11° Stammwürzegehalt. Deklariert als Vollbier wird es meist dann, wenn es einem speziellen Biertyp nicht zuordbar ist. Das trifft u.a. bei Premium-Bieren zu, welche etwa 12,5° Stammwürze aufweisen, jedoch von der Charakteristik kein Märzen-, Pils- od. Weizenbier sind. LAGERBIERE: LAGERBIER: 5% Alkoholgehalt; Stammwürze mind. 11°; Untergäriges Vollbier, das hell u dunkel gebraut wird. Es schmeckt weniger bitter als Pils u. ist alkoholärmer als Export-Bier. Seinen Namen hat es von einer früheren monatelangen Lagerung nach der Hauptgärung. Heute lagert das Bier hingegen nur wenige Wochen. LAGER-MÄRZENBIER: mind. 5% Alkohol; Ist traditionell typisch hopfenbitteres, malzig-ausgewogenes, untergäriges, hellgelbes Bier. MÄRZEN: 5% Alkohol; Frühlingsbier; Typisch ausgewogen-malziges, mild-hopfenbitteres Vollbier. Es wurde früher noch vor Beginn der wärmeren Jahreszeit gebraut. Letzter Braumonat war März, um noch das untergärige Bier (das Kühle braucht) herzustellen. Damit es dem Sommer standhielt, wurde es stärker, mit höherem Alkoholgehalt eingebraut. Auch heute noch wird das Wiesenmärzen im März angesetzt. Hat satttiefgoldene Farbe u. vollmundigen malzaromatischen Geschmack.

BIER

WEIZENBIER (Weißbier):

4,5 - 5,5% Alkohol; Obergäriges Vollbier mit mind. 50% Weizenmalzanteil. Stammwürze 11 - 13%. Es hat hohen Kohlensäuregehalt, der es spritzig u. Champagnerähnlich macht. Bekannt ist das bayerische Weizenbier mit feinem Malzaroma u. schwachen Hopfengeschmack (mundet nicht bitter). Erfrischend spritzig, schwach gehopft und kohlensäurereich. KRISTALLWEIZENBIER: Wird die Hefe vollständig herausgefiltert, so nennt man das kristallklare Weizenbier >Kristallweizen<. HEFEWEIZENBIER: Weil die Bierhefe reich an Vit. B-Gruppe ist, wird das ungefilterte Weizenbier, das als >Hefeweizenbier< angeboten wird, besonders geschätzt. Aus der Weizentulpe sowohl kristallklar, als auch gerne hefetrüb getrunken.

BIER

ZUM APERITIV:

Pils, Weizenbier, Bockbier; HORS d´OEUVRE: Leichtbier, Pils; FISCH: Weizenbier, Pilsner; GEFLÜGEL: Spezialbier, Pils, Weizenbier; BRATEN: Spezialbier, Stark- oder Bockbier; RUSTIKALE GERICHTE: Märzenbier, Spezialbier, heller Bock; KÄSE: Bockbier, Märzenbier, Hefeweizen, Pils. DESSERTS: Dunkles süßes oder Bockbier.

BIER

ZWICKL:

mind. 11° Stammwürze; Nicht gefiltertes, vollmundiges Vollbier, durch die Zwettler-Privatbrauerei wieder belebt. Leicht trüb (aufgrund enthaltener Hefe- u Eiweißstoffe). ALTBIER (Alt): 3,5% Alkoholgehalt; Es ist keinesfalls ein altes od. besonders lange gelagertes Bier. Der Begriff >Alt< bezieht sich auf die alte traditionsreiche Brauart. Altbier ist eine deutsche Spezialität (aus Düsseldorf im Niederrhein), ein obergäriges Vollbier von meist dunkler Farbe u. aromatischen, hopfenbitteren Geschmack. KLOSTERBIER: Vom frühen Mittelalter an wurde Bier in größeren Mengen in Europas Klöstern gebraut. Erst mit der Säkularisierung 1803 war es mit den meisten Klosterbrauereien vorbei, nur wenige überlebten.

Bleigießen

Das Bleigießen

Über einer Gas-, Spiritus- od. Kerzenflamme lässt man die vorgefertigten Bleifiguren in einem Blechlöffel schmelzen und gießt diese Bleisuppe rasch in ein Gefäß mit kaltem Wasser. Den erkalteten Guss heraus nehmen und zu deuten versuchen...

Bleigießen

Deutung der gegossenen Bleifiguren-Glücksfiguren....

Anker Du wirst bald eine Reise tätigen.

Bleigießen

Deutung der gegossenen Bleifiguren-Glücksfiguren....

Blumen Die Freude ist auf deiner Seite.

Bleigießen

Deutung der gegossenen Bleifiguren-Glücksfiguren....

Drachen Du wirst deine Widersacher besiegen.

Bleigießen

Deutung der gegossenen Bleifiguren-Glücksfiguren....

Elefant Du bist der Größte.

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Fisch Du hast Glück im Gewinnspiel.

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Flugzeug Du hast besondere Pläne.

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Geweih In der Liebe gibt es eine Enttäuschung.

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Glückscent

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Glückspfennig Dein Geldbeutel wird niemals leer sein.

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Hexe Hast du viele Feine?

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Hufeisen Das Glück ist Dein.

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Jagdhorn Vergnügen ohne Ende.

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Käfer Du bist bescheiden.

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Krone Du wirst reich.

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Laterne Du wirst eine Erleuchtung erleben.

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Löwe Du hast viele Freunde.

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Deutung der gegossenen Bleifiguren-Glücksfiguren....

Nagel Ein Wunsch geht in Erfüllung.

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Nest Du hast eine glückliche Familie.

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Palme Du tätigst eine weite Reise.

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Deutung der gegossenen Bleifiguren-Glücksfiguren....

Pantoffel Die Heirat ist eine gute Entscheidung.

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Schere Du wirst nicht Not leiden.

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Deutung der gegossenen Bleifiguren-Glücksfiguren....

Schmetterling Dein Glück ist unbeständig.

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Deutung der gegossenen Bleifiguren-Glücksfiguren....

Schornsteinfeger Dein Haus ist vor Brand sicher.

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Deutung der gegossenen Bleifiguren-Glücksfiguren....

Schwein Du wirst keinen Hunger leiden.

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Deutung der gegossenen Bleifiguren-Glücksfiguren....

Vogel Das Hoffen hat sich gelohnt.

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Deutung der gegossenen Bleifiguren-Glücksfiguren....

Waffe Stolz und Ehre sind dein.

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Weinstock Ist da ein Baby im Anmarsch?

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So deutet man den Guss

Viele deuten ihre gegossene Figur sofort nach ansichtig werden. Das ist falsch! Korrekt ist, halte den Guss so hinter das Licht (nahe vor eine Glühbirne), dass dadurch ein Schattenbild entsteht (auf dem Tisch, Mauer etc.). Durch Drehen des Gusses in alle möglichen Richtungen bilden sich nun verschiedenartige Formen, welche mehrere Auslegungen zulassen. Daraus kannst du dir nun deine Zukunft deuten...

Bohnen

Mungbohnensprossen:

Sojasprossen, Sojabohnensprossen;

BRANTTWEIN SORTEN:

AQUAVIT:

Branntwein aus Korn, Kartoffel, Monopolsprit hergestellt. Kümmel gibt ihm den typischen Geschmack; Zur Gewürzmischung gehören, je nach Marke, Koriander, Dill, Fenchel, Nelken, Zimt. Aqavit stammt ursprünglich aus Dänemark, ist heute aber ein Gattungsbegriff. Alkohol 22,5 - 40% und mehr;

BRANTTWEIN SORTEN:

ARMAGNAC: (=Weinbrand);

Dessen Weine aus der französischen Gascogne stammen müssen. Er hat unverwechselbaren, typischen Geschmack u. unterscheidet sich von Cognac durch anderen Brennwein u. anderes Brennverfahren. Der Alkoholgehalt des Destillats darf max. 53% sein. Darum enthält er noch zahlreiche Duft- u. Aromastoffe. Auch dieser Weinbrand reift in Fässern. Armagnac wird ebenfalls aus Bränden mehrerer Jahrgängen verschnitten u. hat dann eine Trinkstärke von 40%. Es gibt aber auch Jahrgangsbrände.

BRANTTWEIN SORTEN:

BLENDED-WHISKY:

Der meiste schottische Whisky wird als >BLENDED-SCOTCH< verkauft. Das ist eine Mischung aus Malt u. Grain in gleich bleibender Qualität u. Geschmack. Beim >Blended< muß das jüngste Destillat mind. 3 Jahre im Fass gelagert worden sein. Der Alkoholgehalt liegt im allgemeinen bei 40%. IRISCHER WHISKY: Branntwein, der überwiegend aus Gerste, aber auch aus anderen Getreidearten hergestellt u. ist im allgemeinen ein reiner Malt-Whisky. Aus Irland kommen aber auch Blended-Sorten. Irischer Whisky wird im Gegensatz zu allen anderen Whiskys 3 mal destilliert. Daher ist er besonders sauber u. rein (frei von Fuselölen, welche Kopfweh bereiten). Das verleiht seinem Malzaroma eine besondere Milde. Es fehlt der rauchige Geschmack, weil die gemälzte Gerste nicht über offenem Feuer getrocknet wurde. Mindestlagerzeit 3 Jahre, danach werden die Whiskys verschiedener Fasstypen u. Jahrgänge vermischt, um gleich bleibende Qualität sicherzustellen.

BRANTTWEIN SORTEN:

BOURBON_WHISKY:

Branntwein aus mind. 51% Mais, dazu kommt Gerstenmalz u. meist Roggen. Der amerikanische Whisky wird ähnlich dem schottischen Grain-Whisky hergestellt, aber eben mit anderen Rohstoffen. Mindestlagerzeit in ausgekohlten Eichenfässern 3 Jahre. Der meiste Bourbon wird in Kentucky produziert ist auf dem Etikette vermerkt >Kentucky-Whisky<, muß er auch von dort stammen. Bourbon-Whisky wird bei uns vor allem als >Straight-Whisky< (unvermischt aus einer einzigen Brennerei), u. seltener als >Blended-Whisky< (Verschnitte mehrerer Bourbon untereinander) angeboten. KANADA-WHISKY: Branntwein, wurde zwei mal Destilliert, mild im Geschmack, weniger Aromatisch als schottischer Whisky od. amerikanischer Bourbon. Lagerzeit mind. 3 Jahre. Für den Blended-Whisky dürfen nur Destillate aus Roggen, Mais, Gerstenmalz verwendet werden. Zugabe von neutralem Sprit ist untersagt.

BRANTTWEIN SORTEN:

BRANDY: (=Weinbrand);

(In Österreich wird die Bezeichnung Brandy auch synonym für Weinbrand verwendet.) Stammen hauptsächlich aus: Italien, Spanien, Griechenland. Lagerzeit beträgt mind. 12 Monate. Mindestalkoholgehalt 35%. Brandy ist im allgemeinen schwerer u. süßlicher als Weinbrand, Cognac od. Armagnac.

BRANTTWEIN SORTEN:

CALVADOS:

Aus Apfelwein (Cidre) u. kleinem Anteil an Birnen in Frankreich hergestellt. Alkoholgehalt mind. 40%. Der Cidre wird 1 - 2 Jahre gelagert bevor er gebrannt wird. Nach dem Brennen muss das Destillat mind. 1 Jahr in Eichenholzfässern lagern, damit es die dunklere Farbe u. den typischen Geschmack bekommt. Erst dann kommt er in den Handel. Viele Sorten haben Reifezeit von 2 - 5 Jahren, manche sogar über 50 Jahre! Ein junger Calvados mundet feurig u. fruchtig. Mit zunehmender Reife wird die Farbe dunkler u. der Geschmack weicher. Die Franzosen wärmen das Glas vor dem Einschenken mit der hand an, damit sich das Aroma voll entfalten kann.

BRANTTWEIN SORTEN:

COGNAC-ETIKETTENAUFSCHRIFTEN: >V.S.< (Very superior) od. 3 Sterne:

Durchschnittliche Lagerzeit 5 - 9 Jahre, dessen jüngster Bestandteil mind. 3 Jahre gelagert sein muss. Gute Qualität. >V.S.O.P.< (Very superior old pale): Durchschnittliche Lagerzeit 12 - 20 Jahre, dessen jüngster Bestandteil mind. 4,5 Jahre gelagert sein muss. >X.O.< od. >Extra old< , >Réserve< , >Napoléon< , >Royal<: Bezeichnungen für Cognac von außergewöhnlicher Qualität mit Mindestlagerzeit von 6 Jahren. Manche dieser Brände sind aber 40 und mehr Jahre gereift!

BRANTTWEIN SORTEN:

COGNAC: (= Weinbrand);

Geschützter Name für Weinbrand, der nur aus Trauben eines gesetzlich festgelegten Anbaugebietes um das französische Städtchen >Cognac< (Provinz Charente) hergestellt werden darf! Die Herstellung ist prinzipiell ähnlich wie beim deutschen Weinbrand. Mindestalkoholgehalt 40%. COGNAC-SORTEN: Das Anbaugebiet wurde nach Qualitätsstufen klassifiziert! Die besten Zonen: Grande Champagne u. Petite Champagne. Stammt der Wein nur aus Trauben der Grande Champagne, drf der Cognac >Grande Champagne od. Fine Champagne< genannt werden. Bei einem >Fine Champagne< müssen mind. 50% des Weines aus der Grande Champagne kommen, der Rest aus der Petite Champagne. ALTER: Lagerung in Eichenfässern mind. 3 Jahre.

BRANTTWEIN SORTEN:

EMULSIONSLIKÖRE:

Bestehen aus Zutaten, die Fett enthalten wie Eier, Schokolade, Milch, Obers. Diese Stoffe werden mit dem Grundlikör so verbunden, dass dickflüssige Mischung entsteht (Emulsion). Zu den Sorten gehören z.B.: Schokoladen-, Mokka-, Obers-, Milch-, Eierlikör. Eierlikör muss mind 80g Eigelb pro L enthalten, Eierweinbrannt muss mind. 16dag Eigelb pro L enthalten.

BRANTTWEIN SORTEN:

FÄRBUNG:

Liköre dürfen nur dann gefärbt werden, wenn aus ihrer Beschreibung u. Aussehen nicht hervorgeht, dass sie mit Eiern, Honig, Karamell, Kakao, Schokolade, Fruchtsäften hergestellt wurden.

BRANTTWEIN SORTEN:

FRUCHTSAFTLIKÖRE:

Müssen mind. 20% Saft der genannten Frucht enthalten. Farbstoffzusätze u. Aromatisierung sind verboten.

BRANTTWEIN SORTEN:

GENEVER: Holländischer Wacholderbranntwein;

Mindestalkoholgehalt 35%; Entweder wird Korndestillat mit unvergorenen Wacholderbeeren u. anderen Gewürzen zum zweiten mal destilliert; oder Korndestillat (Monopolsprit) wird mit Genever-Destillat gemischt u. dann zum zweiten Mal gebrannt. >Alter< od. >oude< Genever mundet stark nach Malz u. Korn. Beim >jungen< Genever ist diese Geschmacksrichtung weniger ausgeprägt, er schmeckt milder. Die Bezeichnungen haben aber nichts mit dem Alter zu tun, sondern bezeichnen nur ein älteres bzw. jüngeres u. etwas anderes Herstellungsverfahren. Genever wird meist zum Essen, sowie zum Bier getrunken. Er lässt sich gut mit Fruchtsäften mischen.

BRANTTWEIN SORTEN:

GIN: Ist ein Wacholderbranntwein;

Ein Abkömmling des Genevers, der zur englischen Spez. wurde. Das erste Destillat stammt aus Weizen, Mais, Roggen od. Gerste. Wacholderbeeren u. Gewürze (Anis, Fenchel, Koriander, Kardamom, Kümmel, etc.) werden zugesetzt, dann wird er ein zweites Mal gebrannt. Der Alkohol wird somit ausschließlich aus dem Getreide gewonnen. Die Wacholderbeeren u. Gewürze geben dem Gin seinen typischen Geschmack u. ein zartes Aroma. Gin wird vor allem zur >alkoholischen Veredelung< für Longdrinks u. Mixgetränke verwendet.

BRANTTWEIN SORTEN:

HERSTELUNG DES KORNBRANNTWEINES:

Im Dämpfer wird die im Getreide enthaltene Stärke freigelegt. es entsteht ein Brei (=Maische). der Maische wird im Vormaischbottich Gerstenmalz zugesetzt. Das Malz bewirkt eine Umwandlung der Stärke in Zucker. Im Gärkessel wandelt sich der Zucker durch die Einwirkung von Hefe in Alkohol u. Kohlensäure um. Die vergorene Maische wird zum Sieden gebracht. Der in Form von Dampf entweichende Alkohol wird aufgefangen u. durch Abkühlen wieder verflüssigt. Dies ist die 1. Destillation. Eine 2. Destillation in der Feinbrandkolonne befreit den Rohbrand von allen unerwünschten Geschmacks- u. Geruchsstoffen. Der hochprozentige Feinbrand wird auf die gewünschte Trinkstärke gebracht. Der trinkfertige Kornbrannt wird dann, nach gewisser Lagerzeit, auf Flaschen abgefüllt. Echter darf nur aus Roggen, Weizen, Buchweizen, Hafer, Gerste hergestellt werden. Meist wird Roggen verwendet. Die vergorene Maische wird in 2 Stufen gebrannt, über Rohbrand zum Feinbrand. Danach wird das Destillat auf Trinkstärke herabgesetzt, auf mind. 38 Vol.-% Alkohol. Es gibt aber auch Erzeugnisse mit 42 - 60 Vol.-%. Der Geschmack ist von der verwendeten Getreideart abhängig. Weizenkorn schmeckt mild, Korn aus Roggen herzhafter. KORN: Verschnitt aus echtem Kornbranntwein mit verdünntem Feinsprit anderer Herkunft. Kann aber auch nur Feinsprit mit Geschmackszusätzen sein! Die leicht goldgelbe od. bräunliche Verfärbung einiger Kornbranntweine stammt von der Lagerung in Eichenholzfässern od. von Zuckercouleur! Kornbrannt soll kalt, aber nicht eiskalt getrunken werden.

BRANTTWEIN SORTEN:

KRÄUTER-, GEWÜRZ-, BITTERLIKÖRE:

Werden unterschiedlich hergestellt. Die einfachsten Sorten sind Mischung aus Grundlikör u. Essenzen (Auszüge aus Gewürzen u. Kräutern). Für hochwertige Liköre werden natürliche Kräuter u. Gewürze verwendet.

BRANTTWEIN SORTEN:

LIKÖRE:

Schon Mönche im Mittelalter komponierten Likörrezepte aus Branntwein, Kräutern, Gewürzen, Früchten u. and. Zutaten. Vorläufer der Liköre ist der >Aufgesetzte< aus Kornbranntwein u. Beeren. Heute im Handel riesige Angebotspalette an div. Likören. HERSTELLUNG: Grundstoff ist ein auf Trinkstärke herabgesetzter Alkohol (Monopolsprit, Rum, Obstwasser, Korn, Weinbrand oder Cognac). Der mit Zucker u./od. Stärkesirup versetzte Alkohol ergibt den Grundlikör. Doch erst Früchte, Kräuter, Aromastoffe u. andere Zutaten machen daraus einen Likör. Darum ist für die Beurteilung eines Likörs der Extraktgehalt (die im Likör vorhandene Menge an Trockensubstanz) maßgebend. MINDESTALKOHOLGEHALT für österreichische Erzeugnisse: 30 Vol.-% bei Maraschino-Likören; 15 Vol.-% bei Emulsionslikören (z.B. Eierlikör) u. Cremelikören; 22,5 Vol.-% bei allen übrigen Likören. Diese Werte gelten nicht, wenn sie aus der E.U. eingeführt sind!

BRANTTWEIN SORTEN:

OBSTBRANNTWEIN:

Aus vergorenen Früchten, Fruchtfleisch od. Fruchtsaft hergestellt. Je nach den 2 Herstellungsarten wird unterschieden: 1) OBSTWASSER: =Edelbranntwein; Mindestalkoholgehalt 38%; Entsteht aus vergorenen Früchten, die gebrannt werden. Zusätze wie Zucker, Alkohol sind verboten. Bekannt ist >Wachauer Marillenbrand<, er hat mind. 38% Alkoholgehalt. Beim jugoslawischer Slibowitz (Zwetschgenwasser) wird ein Teil der Steine zerschlagen, um das bittere mandelartige Aroma zu erhalten. Seine strohgelbe Farbe bekam er durch Eichenholzfässerlagerung. Mindestalkoholgehalt 35%. 2) OBSTGEIST: Ist in Österr. kein Edelbranntwein; Unvergorene Früchte werden mit Branntwein übergossen, damit Aromastoffe in den Alkohol übergehen u gebrannt. Zusätze sind nicht erlaubt. Mindestalkoholgehalt 35%. Gestreckte Edelbrände sind aus mind. 1/3 Destillat. Anderer Alkohol darf hier zugesetzt werden. Alkoholgehalt beträgt mind. 35%.

BRANTTWEIN SORTEN:

ORIGINAL-RUM (Übersee-Rum, Jamaika-Rum):

Alkoholgehalt mind. 38%; Er muss direkt aus dem Herstellungsland stammen, darf nicht verändert (weder mit Wasser noch mit Alkohol vermischt) werden. Rum ohne die Bezeichnung >echt< od. >gleichsinnig< darf mit Sprit gestreckt sein u. muss nur mind. 35% Alkohol enthalten. RUMVERSCHNITT: Alkoholgehalt mind. 35 Vol.-%; Mischung aus Original-Rum (Mindestanteil 5%) u. neutralem Alkohol. Wenn Herkunftsland angegeben wird, heißt es je nach dem >Echter Jamaica-Rum< od. >Jamaica-Rumverschnitt<. Stammt der Rum aus verschiedenen Gebieten, wird z.B. von >Echtem Westindien-Rum< gesprochen.

BRANTTWEIN SORTEN:

RUM:

Branntwein aus Zuckerrohr. Herstellung: Zuckerrohrmelasse, Wasser, Zucker werden mit Hefe versetzt. Für die Gärung werden auch der beim Sieden anfallende Skimming (Zuckerschaum) u. Dunder (Rückstände früherer Gärprozesse) verwendet. Gärvorgangdauer 2 - 4 Wochen, dann Destillation. Frisch destillierter Rum ist klar u. erhält erst durch Lagerung in Eichenholzfässern u. durch die spätere Zugabe von Zuckercouleur seine bräunliche Färbung. Nach Lagerung von 3 - 6 Monaten ist der Rum genussfertig. Hochwertiger Rum kann über 10 Jahre lagern. VERWENDUNG: Seelentröster. Zur Zubereitung heißer Getränke (Rumtee, Grog, etc.), Mixgetränken aller Art, Rumtopf, Flambieren, Einlegen von Früchten, Verfeinern von Süßspeisen. Rum gibt es in zahllosen Sorten, die in 4 Hauptgruppen eingeteilt sind: Original-Rum, Rumverschnitt, Weißer- Rum, Inländerrum; Echter Rum stammt aus Zuckerrohrländer: Jamaica, Kuba, Haiti, Puerto Rico, Martinique, Barbados.

BRANTTWEIN SORTEN:

SCOTCH-WHISKY:

Beim schottischen Whisky wird unterschieden zwischen Malt u. Grain. MALT-WHISKY (Malz-Whisky): Branntwein nur aus angekeimter Gerste. Nach der Keimung wird das Getreide über Torf- pd. Kohlerauch getrocknet. Dadurch erhält er seinen rauchigen Geschmack. Das Malz (gekeimte u. getrocknete Getreide) wird zerkleinert, mit Wasser eingeweicht zu Maische, dann mit Hefe zum Gären gebracht. Danach zwei mal Destilliert. Das Destillat wird in Eichenholzfässern jahrelang gelagert. Der beste Malt-Whisky reift 8 - 12 Jahre. Reiner Malt-Whisky (Single Mat) hat intensiveren Geschmack als Grain-Whisky u. trägt meist Altersangabe. GRAIN-WHISKY (Korn-Whisky): Branntwein aus vorwiegend ungemälzten Getreide (Roggen, Mais, Hafer, Gerste) u. aus Gerstenmalz, ähnlich wie Kornbranntwein hergestellt, räuchern entfällt. Lagerzeit ist kürzer als bei Malt. Der Grain-Whisky ist Hauptbestandteil des Blended-Whisky.

BRANTTWEIN SORTEN:

STEINHÄNGER:

Ist ein Wacholderbranntwein; Mit dem Zusatz >Echter od. Original< muss er aus Steinhagen stammen (Ort in Westfalen); Mindestalkoholgehalt 38%; Wacholderlutter wird mit Sprit u. Wasser gemischt, geringe Menge Wacholderbeeren zugesetzt u. gebrannt.

BRANTTWEIN SORTEN:

WACHOLDER:

Ist ein Wacholderbranntwein; Mindestalkoholgehalt 38%; Branntwein aus Monopolsprit od. Korndestillat od. Mischung aus beiden hergestellt. Den Wacholdergeschmack erhält er durch hinzugefügtes Wacholderdestillat od. Wacholderlutter (= das 1. Destillat aus Wacholderbeermaische).

BRANTTWEIN SORTEN:

WACHOLDERBRANNTWEIN:

Angeboten als Wacholder, Steinhänger, Genever, Gin;

BRANTTWEIN SORTEN:

WEIßER RUM:

Wie alle Destillationsprodukte ist der Rum von Natur aus weiß. Weil der klare Rum vor allem in der Küche u. zum Mixen beliebt ist, sind einige Brennereien dazu übergegangen, weißen Rum anzubieten (ungefärbt). Weißer Rum wird kürzer gelagert, auch die Brennzeit davor ist kürzer als bei braunem Rum. Es werden daher auch auf einige typische Geschmacksstoffe , die für braunen Rum charakteristisch sind, verzichtet. Rum-Qualität hängt ab von der Güte der Rohstoffe, Lagerung, Herstellungsrezepturen. INLÄNDERRUM (Kunstrum): Ist ein künstlich hergestellter Rum aus Alkohol mit künstlicher Essenz, der mind. 38 Vol.-% Alkohol hat. Der max. Alkoholgehalt ist 80%. Im Schankbetrieb sind bereits 22,5% erlaubt.

BRANTTWEIN SORTEN:

WHISKY:

Ist ein Branntwein aus verschiedenen Getreidesorten (Gerste, Roggen, Hafer; Mais hauptsächlich in den USA). Beim Brennvorgang (Dstilation), müssen die aus dem jeweiligen Rohstoff stammenden u. durch die Gärung gebildeten Aromastoffe erhalten bleiben. Jeder der zahlreichen Whisky-Arten hat darum einen ganz speziellen Geruch u. Geschmack. Die eine ist eher sanft u. mild (irischer u. kanadischer), die anderen eher kräftig (US_Bourbon u. schottischer Malt-Whisky) od. typisch rauchig wie der klassische Scotch. Whisky wurde vor über 1000 Jahren in Schottland od. Irland erfunden. Am bekanntesten sind: Schottischer Scotch, Irischer Whisky, amerikanischer Bourbon-Whisky, Kanada-Whisky; Altertumsangaben bei Whisky sind nicht vorgeschrieben. Wird sie auf dem Etikette vermerkt, so muss sie allerdings stimmen. Bei einem >Blended-Whisky< gilt die Angabe stets für das jüngste Destillat. Steht auf der Flasche >12 Jahre alt<, ist keines der Destillate jünger. Allerdings ist hier nicht alleine das Alter entscheidend für Qualität, sondern es sind vor allem die Malt-Sorten u. das Mischungsverhältnis zwischen Malt u. Grain. Je mehr Malt ein Whisky enthält, um so typischer u. kräftiger ist sein Geschmack.

BRANTTWEIN SORTEN:

WODKA:

Ist ein Kornbranntwein; Alkoholgehalt mind. 40%; Er wird mehrfach destilliert, mit anschließender Feinfilterung über Holzkohle. Dadurch erhält er seine Weichheit. Wodka mundet rein u. neutral. IM Handel sind auch aromatisierte Wodkas, wie der gelbliche aus Polen, der mit Büffelgas aromatisiert wird.

Braten

Braten im Bratschlauch

Besonders empfehlenswert ist der Bratschlauch für alles, was trocken zu werden droht (Truthahn, Fasan, Rind usw.); Oder was beim Braten den Backofen verunreinigen würde, denn bei Verwendung des Bratschlauches fällt die Backofenreinigung weg, Eine Anleitung zur Verwendung des Bratschlauches liegt der Packung bei. Ebenso ein paar Grundrezepte, welche man als Orientierungshilfe verwenden sollte. Zum Beispiel für "Schweinebraten im Schlauch" kommt das Gemüse und Geschmackszutaten, die man im Topf nehmen würde einfach mit in den Schlauch (Zwiebel, Knoblauch usw.). Wichtig ist, die Enden des Schlauches dicht zu verschließen, damit nichts ausläuft. Oben 2-4 Löcher einstechen, damit der Ballon nicht platzt! Gib besonders acht bei Braten mit Knochen, damit jene keine Löcher in die Tüte stechen - sonst läuft Saft im Backofen aus. Daher Bratschlauch, der Sicherheit wegen, immer in Auflaufform, Saftpfanne etc. legen und nicht direkt auf den Backofenrost. Garzeit richtet sich nach der Menge, die man gart, dafür liegen der Packung Tabellen bei. Im Prinzip können Temperaturen und Garzeiten, welche in Kochbüchern angeführt sind, übernommen werden. Der Bratschlauch ist ideal, denn man braucht nichts während der Bratdauer mit Bratensaft übergießen. Bei Krustenbraten, schneide ca 15-20 Min vor Garzeitende den Bratschlauch auf, damit sich auf dem Braten eine Kruste bilden kann. Auch dieses ist auf der Packungsanleitung detailliert nach zu lesen. Beim Öffnen des Schlauches darauf achten, dass sehr heiße Luft plötzlich entweicht. Gutes Gelingen!

Brot

ALTBACKENES BROT:

Bekommst Du rasch im Kühlschrank bei 0C°. Da altert es am schnellsten!

Brot

ALTES BROT:

Verwerte es in Gerichten wie: Armer Ritter, Brotsuppe, Croutons...

Brot

ANGESCHOBENE BROTE:

Sie werden so dicht nebeneinander in den Ofen geschoben, dass sie sich an den Seiten berühren. Sie bilden daher nur an der Oberfläche Knusprige Kruste.

Brot

AUFBEWAHRUNG:

Bei 18 C° in Brotfächern, Steinguttöpfen mit Deckel, Brotkästen, jedoch keinesfalls im luftdichten Plastiksack, dort beginnt es rasch zu schimmeln. Unverpacktes Brot kannst Du auch in Wachspapier, Alufolie od. Brot-Plastiksack wickeln! RESCH aber bleibt das Brot am ehesten durch Lagerung an der Luft (od. in luftdurchlässigen Materialien wie Brotsäcken)!!!

Brot

BAGUETTE:

Weißbrot, Ursprungsland Frankreich, welches durch seine Stangenform einen bes. hohen Anteil knuspriger Kruste u. lockerer großporiger Krume erhält. Vorsicht! Die Knusperfrische hält allerdings nur Stunden!

Brot

BROT - SCHIMMELBEFALL:

Der Wirt schneidet die Schimmelstellen großzügig weg, da der Pilz meist kegelförmig spitz ins Innere wächst. Du aber schmeiß das ganze Brot besser weg bitte! Falls es sich um verpacktes, vorgeschnittenes Brot handelt, muss auch der Wirt die ganze Packung wegwerfen!

Brot

Brotsorten

300 verschiedene Brotsorten in Österreich erhältlich! Die Vielfalt entsteht durch Variierung durch: Getreidearten, Mischungsverhältnisse, Mahltechniken, Teigbereitungen u. Backformen. Bei uns herrscht Roggen u. Weizen bevor. Auch Mehl aus Gerste, Hafer, Hirse, Reis u. Mais eignet sich zum Brotbacken, aber diese Brote blieben Flach und hätten keine allseits beliebte lockere Kruste (Rinde). Dieses Getreide nimmt man daher für Fladenbrote. Mehl, Wasser, Salz, Hefe od. Sauerteig sind die wenigen Zutaten, aus denen unsere Brote entstehen.

Brot

BROTSORTEN AUS ÜBERWIEGEND ROGGEN:

Das sind die Optisch eher dunkleren Brote:

Brot

BROTSORTEN AUS ÜBERWIEGEND WEIZEN:

Das sind die Optisch eher helleren Brote:

Brot

BROTSORTEN NACH BACKFORMEN:

Ob das Brot knusprige Kruste od. weiche Oberfläche hat, ist von Backmodeln (Formen) u. Backtechniken abhängig. So werden aus 1 Teig in Aroma u. Konsistenz sehr unterschiedliche Brote gebacken!

Brot

BUTTERMILCHBROT, SAUERMILCHBROT, JOGHURTBROT, KEFIRBROT:

Zur Teigbereitung werden mind. 15 L saure Milchprodukte pro 100kg Getreide, auch in Trockensubstanzform, verwendet. Beigabe aus gekochten Kartoffeln (od. Kartoffelprodukte) ist gestattet.

Brot

BUTTERTOAST:

Wie Toastbrot, aber dieses Brot muss mind. 5 kg Butter auf 100 kg Mehl enthalten.

Brot

DAMPFKAMMERBROTE:

Z.B. Pumpernickel. Sie werden in dicht verschließbaren Backröhren gefüllt u. in spez. Backkammer unter Dampf gesetzt. Max 100 C° Stundenlang! Brote haben keine Kruste.

Brot

DAWABROT:

Wird mit Zusatz von mind. 10 % Dawamehl gebacken. Es entsteht durch thermischen Aufschluss von Mehl. Dawamehl ist dunkelbraun u. enthält spezifische Röstprodukte, die dem Brot einen ganz typisch eigenartigen Geschmack verleihen.

Brot

DINKELBROT:

Enthält mind. 60 % Mahl- u. Schälprodukte des Dinkelweizens, bezogen auf das Gewicht der gesamten Mahl- u. Schälprodukte (das ist Mehl od. Schrot). Enthält viel Eiweiß u. Mineralstoffe!

Brot

DREIKORN-TOAST:

Aus Weizen, sowie Roggen, Hafer u. mit den Zusätzen von Kleie od. Sesam.

Brot

EINFRIEREN:

Brot kannst Du sehr gut einfrieren, wenn es so frisch als möglich, am Stück u. gut verpackt (Klarsichtfolie) ins Gefriergerät gelangt. Du hast nun 1 Jahr lang Zeit bis Du es verbrauchst! Aber merke Dir: Ein frisches, knuspriges Bäckerbrot schmeckt wohl am allerbesten !!!

Brot

FREIGESCHOBENE BROTE:

Z.B. Land- u. Bauernbrote werden einzeln zu rundem od. länglichem Teig geformt und mit Abstand von einander gebacken. So entsteht bei ihnen rundherum geschlossene feste Kruste.

Brot

GRAHAMBROT:

Benannt nach amerik. Arzt. Vollkornbrot aus geschrotetem Weizen, hat braune Krume u. wird nach orig. Rezept ohne Zusatz von Salz u. Hefe gebacken. Sein Säuregehalt ist bes. niedrig, der Eiweißgehalt dagegen bes. hoch.

Brot

GRAHAMBROT:

Ein Weizenschrotbrot mit den wertvollen Bestandteilen der Getreidekörner. Ungesalzen u. ungesäuert mundet es mild sowie leicht nussartig.

Brot

HALTBARKEIT UND EINFRIEREN:

Haltbar 1-2 TAGE: Helle Weizenbrote ohne Fettzusatz. 3 TAGE: Helle Weizenbrote mit Fettzusatz. 7 Tage: Toastbrote (aus Weizen, hell, mit Fettzusatz). 3-5 TAGE: Mischbrote, hier gilt: je höher der Roggenanteil, um so länger die Haltbarkeit. 7 TAGE: Roggenbrote. 12 TAGE: Roggenschrotbrote u. Vollkornbrote. EINIGE WOCHEN: Schnittbrot, welches dem Verderb größere Angriffsflächen bietet, wird, wenn es verpackt in den Handel kommt, durch >Propionsäure< (auf der Zutatenliste vermerkt), oder durch Sterilisation mit Heißluft haltbar gemacht. 365 TAGE: Knäckebrot trocken u. kühl gelagert.

Brot

KASTENBROTE:

Z.B. Toast- u. Grahambrote werden in einer Kastenform gebacken. Nur Brote aus Weizenmehl bilden an den Seiten auch feste Kruste, an der bleiben seitlich weiß.

Brot

KEIMLINGSBROT:

Hat mind. 5 % Weizenkeime (vom Gesamtgewicht d. Mahlprodukte).

Brot

KLETZENBROT:

Vorweihnachtliche Spezialität. Es ist ein Früchtebrot u. enthält neben verschiedenen Dörrobst vor allem Kletzen, das sind Dörrbirnen.

Brot

KNÄCKEBROT:

Ist ein Fladenbrot. Ursprungsland Skandinavien. Hat lange Haltbarkeit (bis 1 Jahr) ohne Konservierungsstoffe, wegen seines geringen Wassergehaltes.. Das flache Knusperbrot besteht fast nur aus Kruste. Es wird von Roggen u. Weizen od. Mischung beider, kurz u. heiß gebacken. Danach wird der Wassergehalt durch Trocknung von 20% auf 5% gesenkt. Enthält: Ballaststoffe, Kohlenhydrate, pflanzl. Eiweiß, Vit., Mineralstoffe.

Brot

LAGERFÄHIGKEIT:

Abhängig vom Getreidemischverhältnis. Je höher der Roggenmehlanteil, desto frischer bleibt es! (Daher Baguette, hat keinen Roggenanteil, bleibt nur 6Std. frisch).

Brot

MISCHBROTE:

Werden auch unter anderen Namen angeboten. Diese können eine bestimmte Mehlmischung, Backart, Form u. Oberflächenstruktur im Namen enthalten, sagt aber nichts über Herkunft aus, das heißt: Pusztabrot kommt keineswegs aus der Puszta! Weitere übliche Namen: Landbrot, Landkornbrot, Bauernbrot, Krustenbrot, sind alles Namen im Handel an Stelle der Bezeichnung Mischbrot.

Brot

MOLKEBROT:

Wird unter ausschließlicher Verwendung von Molke als Zugussflüssigkeit hergestellt. Es ist meist ein Mischbrot, welchem auch öfters gekochte Kartoffeln zugesetzt werden.

Brot

NUSSBROT:

Meist ein Mischbrot mit Anteil an Walnüssen, Haselnüssen od. anderen Nusskernen.

Brot

PUMPERNICKEL:

Spezialität aus Westfalen (D), aus Roggenbrot gebacken. Es unterscheidet sich durch anderes Backverfahren. Es wird in geschlossenen Kästen bei 90-170 C°, langsam ansteigend, bis zu 24 Std. gebacken. Dadurch verwandelt sich ein Teil der Stärke in Zucker, was dem Brot seinen süßlichen Geschmack gibt. Schmeckt je nach Teigführung (Sauerteig bis max. 10%, sonst Hefe) süß od. süß-säuerlich. Hat keine Kruste, aber feste, saftige Krume.

Brot

PUSZTABROT:

Ein Mischbrot aus Weizenbrotmehl u. mind. 10 % gekochten Kartoffeln, welche auch durch Kartoffeltrockenprodukte ersetzt sein dürfen.

Brot

ROGGENBROT:

Enthält mind. 90 % Roggenmehl. Rest kann durch andere Mehle ergänzt werden. Es hat einen kernigen, würzig-säuerlichen Geschmack, ist je nach Backart saftig. Roggenbrot ist flacher, kompakter u. meist dunkler als Weizenbrot.

Brot

ROGGENMISCHBROT:

Enthält 51 - 90 % Roggenmehl, daher wird es in der Regel mit Sauerteig zubereitet. Ist der Weizenanteil hoch, wird meist zusätzlich Hefe verwendet.

Brot

ROGGENVOLLKORNBROT:

Aus Vollkornschroten u. Vollkornmehlen, welche alle wichtigen Bestandteile des Getreidekorns enthalten. LEINSAMENBROT: Vollkornmischbrot aus Roggen u. Weizenmehlen od. Schroten, sowie mind. 10 % Leinsamen, der positiv auf Deinen Stoffwechsel wirkt.

Brot

SANDWICHWECKEN:

Hergestellt aus Weizenkochmehl u. Backmehl od. Weizenauszugsmehl. Enthält im Gegensatz zu anderen Weißbrotarten, keinen Zusatz von Roggenmehl.

Brot

SECHSKORNBROT:

Ein würziges Weizen- u. Roggenschrotbrot, dem 6 verschiedene Körnerarten wie Roggen, Hafer, Gerste, Hirse, Leinsamen u. Sesam geschrotet beigefügt werden. Es gibt darüber hinaus noch DREIKORN-, VIERKORN- u. MEHRKORNBROTE mit den entsprechenden Körnerarten.

Brot

SIMSONSBROT:

Ein Roggenbrot aus dem vollen Korn! Die Getreidekörner werden eingeweicht u. dann zu Brei zerquetscht. Dann mit Hefe od. Sauerteig zu einem Teig angesetzt. Der grobe Teig wird 12 Std. lange in Kästen bei mäßiger Hitze gebacken. Durch dieses Verfahren wird das wertvolle Brot bes. gut verdaulich u. bekömmlich.

Brot

SPEZIAL-BROTSORTEN:

Neben den üblichen Standardrezepten u. Zutaten gibt es noch eine Vielzahl von Beigaben u. Backverfahren, die einem Brot besonderen Geschmack u. Aussehen geben. Z.B.:

Brot

STEINMETZBROT:

Wird aus dem vollen Korn von Weizen od. Roggen od. Mischung beider gebacken. Die Getreidekörner werden in einem aufwendigen Verfahren von der strohigen Außenschale befreit, der Keim bleibt erhalten u. wird mit den aufbereiteten Körnern gemahlen. Zugleich bleiben die wertvollsten Bestandteile erhalten. Das Brot wird bei gleichmäßiger Hitze in Kästen gebacken.

Brot

STEINOFENBROT:

Meist deftiges Bauern- od. Landbrot, frei geschoben auf heißen Natur- od. Kunststeinplatten gebacken. Wie früher in den gemauerten Backöfen am Lande üblich. Diese Brote haben eine aromatisch resche Kruste.

Brot

TOASTBROT:

Ebenfalls mind. 90 % Weizenmehl und zusätzlich Fett (Butter, Margarine).

Brot

TOASTBROT:

Ist ein feiporiges, helles Weizenbrot, dessen Teig mit Fett, Milch u. Zucker angesetzt wird, um eine möglichst feine Krume zu erhalten. Es entfaltet erst beim Toasten od. Rösten seinen vollen Geschmack. Das in Kästen gebackene Brot gibt es heute in einigen Variationen:

Brot

VERFALLSDATUM:

Verpacktes Brot muss immer eine empfohlene Aufbrauchfrist tragen! Oder Du verlängerst diese durch Einfrieren.

Brot

WEIßBROT:

Enthält mind. 90 % Weizenmehl.

Brot

WEIZENBROT:

Enthält mind. 90 % Weizenmehl. Rest kann durch andere Mehle ergänzt werden. Meist wird es mit Hefe gebacken. Ob es in der Farbe hell od. dunkel, im Geschmack mild oder nussig ist, hängt von der Mehlsorte ab. Helles, also WEIßBROT, schnell essen, es trocknet rasch aus.

Brot

WEIZENKEIMBROT:

Ein Spezialbrot, dem mind. 5 % der wertvollen fetthaltigen Weizenkeime zugesetzt werden. Normaler Weise enthält ein Brot aus Vollweizen nur 2 - 3 % Keime!

Brot

WEIZENMISCHBROT:

Enthält 51 - 90 % Weizenmehl. Meist gemischt mit Roggenmehl, das dem Brot einen herzhaften Geschmack u. längere Haltbarkeit gibt. Bei hohem Anteil von Roggenmehl wird das Mischbrot mit Hefe und Sauerteig, sonst nur mit Hefe, gebacken.

Buße

Das Sakrament der Buße

Wenn wir unsere begangenen Sünden vom Herzen bereuen, sollten wir jene dem Priester im Beichtstuhl (oder Beichtzimmer) kund tun. Der Priester spricht uns dann von den (noch so schweren) Sünden im Namen Jesu Christi los. Im Beichtgespräch steht er uns mit Rat zur Seite, wie man begangenen Unsinn zukünftig vermeidet. Treten wir danach aus dem Kirchentore aus, fühlen wir uns rein, wie neu getauft.

Butter

Butter einfrieren:

Bei -18°C (Tiefkühlschrank) lässt sich Butter in Folie gewickelt für 6-8 Monate auf Vorrat einfrieren!

Butter

Butter Sorten -

Sauerrahmbutter, Süßrahmbutter, Landbutter, Butterschmalz, Butterfett, Butaris

Butter

Butterschmalz, Butterfett (Butaris):

Hergestellt durch das Einschmelzen von Butter - ist wasser- sowie eiweißfrei. Es eignet sich daher besonders gut zum Kochen, Backen, Braten und Frittieren.

Butter

Butterzubereitungen:

Z. B. Kräuter-, Grill- und Knoblauchbutter - sorgen für Abwechslung.

Butter

Herstellung

Zur Herstellung von 1kg Butter benötigt man ca 22kg Milch. Früher waren Butterfässer im Gebrauch. Darin wurde der von der Milch abgeschöpfte Rahm so lange geschlagen, bis sich die Milchfettkügelchen zu Butterkörnern zusammenballten und von der Buttermilch trennten. Anschließendes Kneten gab der Butter die Geschmeidigkeit. In den Molkereien stehen heute moderne Zentrifugen und Buttermaschinen, die nach dem gleichen Prinzip arbeiten und die Natürlichkeit der Butter bewahren. Im Anschluss erfolgt die vollautomatische Ausformung und Verpackung. Die verbleibende Buttermilch ist ein delikates Getränk.

Butter

Landbutter:

Unterscheidet sich von den anderen Buttersorten dadurch, dass sie nicht in einer Molkerei sondern auf dem Bauernhof hergestellt wird.

Butter

Mildgesäuerte Butter:

Ist Süßrahmbutter, der nach der Butterung ein Milchsäurekonzentrat zugesetzt wird. Sie schmeckt feinsäuerlich. Alle drei Buttersorten gibt es auch gesalzen.

Butter

Nobelpreisbutter

Rahmbutter

Butter

Sauerrahmbutter:

Es wird der pasteurisierte Rahm durch Milchsäurekulturen vorgereift. Dabei entstehen Aromastoffe, die der Butter ihren unverwechselbaren frischen, nussartigen Geschmack geben.

Butter

Süßrahmbutter:

Entsteht aus ungesäuertem Rahm und ist sahnig-mild.

Chinesisch

Nabe:

Entspricht dem chin. Wok. In einem elektrischen Nabe können verschiedene Gerichte auf dem Tisch zubereitet werden.

Chinesisch

Renge:

Suppenlöffel im chinesischen Stil

Deutsch – Österreich

0,354 Liter Bier

Seidel, Seidl, Seiterl

Deutsch – Österreich

0,5 Liter Bier

Krügel, Krügerl. Krügl

Deutsch – Österreich

100g Gramm

10dkg, 10dag, (deka)

Deutsch – Österreich

Abendbrot, Abendessen

Nachtmahl, Abendessen

Deutsch – Österreich

abgezupft (von den Stielen befreit)

gerebelt

Deutsch – Österreich

absengen, flambieren

abbrennen

Deutsch – Österreich

abzupfen Kräuter, Beeren

abrebeln

Deutsch – Österreich

Alsterwasser

Radler

Deutsch – Österreich

Alsterwasser, G'spritztes, Panasch

Radler, Almradler Steirischer Sauschneider

Deutsch – Österreich

anmachen, den Salat

abmachen, anmachen

Deutsch – Österreich

Anschnitt vom Brot

Scherzel, Scherzl

Deutsch – Österreich

Apfelbrei

Apfelmus

Deutsch – Österreich

Apfelkuchen

Apfelkuchen

Deutsch – Österreich

Apfelsine

Orange

Deutsch – Österreich

Apfelwein oder vergorener Obstwein

Most, Süßmost

Deutsch – Österreich

Aprikose

Marille

Deutsch – Österreich

Aranzini

kandierte Früchtewürfel

Deutsch – Österreich

Arme Ritter

Pofesen, Bofesen, Povesen

Deutsch – Österreich

aromatisierter Essig

Bertramessig

Deutsch – Österreich

Aschanti

Erdnüsse

Deutsch – Österreich

Asia-Tasche, Dönner

Döner

Deutsch – Österreich

Aubergine, Eierfrucht

Melanzani

Deutsch – Österreich

Auflaufähnliche Süßspeise

Koch (z.B. Grießkoch)

Deutsch – Österreich

Austernseitling

Austernpilz

Deutsch – Österreich

Backform

Model

Deutsch – Österreich

Backformen in der Form eines Schiffsrumpfs

Schifferlformen

Deutsch – Österreich

Backin

Backpulver

Deutsch – Österreich

Backobst

Dörrobst

Deutsch – Österreich

Backpflaume

Dörrzwetschke

Deutsch – Österreich

Backwerk

Bäckerei

Deutsch – Österreich

Baguette, weißes Brot

Sandwich

Deutsch – Österreich

Baiser

Baiser, Windbäckerei

Deutsch – Österreich

Ballbäuschen,Bollebäuschen

Krapfen

Deutsch – Österreich

Barsch

Barsch

Deutsch – Österreich

Bauchfett vom Schwein

Filz

Deutsch – Österreich

Bauchfleisch vom Schwein Bauchspeck, Wammerl

Bauchfleisch, Bauchspeck

Deutsch – Österreich

Bauchspeck, Bauch

Bauchfleisch

Deutsch – Österreich

Becher, Tasse

Häferl

Deutsch – Österreich

Beilage, Sättigungsbeilage

Zuspeise, Beilage

Deutsch – Österreich

Beize zum Einpökeln von rohem Fleisch

Sur, Surfleisch

Deutsch – Österreich

bemehlt

gefeht

Deutsch – Österreich

Berliner Pfannkuchen, Berliner Ballen, Kreppel, Krapfen, Fasnachtsküchle, ausgezogen

Krapfen, Faschingskrapfen

Deutsch – Österreich

Beutel, Tüte

Sackerl, Packerl

Deutsch – Österreich

Bier im 1/8 Glas

1 Pfiff

Deutsch – Österreich

Birne gedörrt, getrocknet

Kletze, Kletzen

Deutsch – Österreich

Bismarckhering

Russen

Deutsch – Österreich

blanchieren

kurz in das Siedewasser

Deutsch – Österreich

Blattsalatkopf

Häuptel

Deutsch – Österreich

Blaubeere, Schwarzbeere, Wildbeere, Waldbeere, Bickbeere

Heidelbeere, Schwarzbeere

Deutsch – Österreich

Blaukraut, Rotkohl

Rotkraut

Deutsch – Österreich

Blume vom Rind

Hüferscherzl, Hieferscherzl

Deutsch – Österreich

Blumenkohl

Karfiol

Deutsch – Österreich

Blutwurst, Rotwurst, Flönz, Schwarzwurst usw.

Blutwurst, Blunze, Blunzn

Deutsch – Österreich

Bockwurst

Burenwurst, "A Haße"

Deutsch – Österreich

Bockwurst

Klobasse

Deutsch – Österreich

Bonbon

Zuckerl

Deutsch – Österreich

Bonbon, Karamellen

Zuckerl, Bonbon

Deutsch – Österreich

Bouillon, Fleischbrühe

Klare Rindsuppe

Deutsch – Österreich

Brandteig

Brandteig

Deutsch – Österreich

Branntwein aus Äpfel u Birnen

Obstler

Deutsch – Österreich

Brathähnchen, Brathuhn

Brathendl, Brathenderl

Deutsch – Österreich

Brathähnchen, Brathühnchen

Brathenderl, Brathendel

Deutsch – Österreich

Brei

-koch, Püree, Mus

Deutsch – Österreich

breit klopfen

plattieren

Deutsch – Österreich

Bries

Bries

Deutsch – Österreich

Brimsen, spez. Aufstrich davon (aus Brimsen, Paprika, Salz)

Liptauer (auch aus Topfen)

Deutsch – Österreich

Broccoli

Broccoli

Deutsch – Österreich

Brockerl

Kohlsprossen

Deutsch – Österreich

Broiler

Grillhendel, Grillhendl

Deutsch – Österreich

Broiler

Grillhuhn

Deutsch – Österreich

Brot

Wecken, Laib Brot

Deutsch – Österreich

Brotanschnitt, Brotende

Scherzel, Buckel

Deutsch – Österreich

Brotanschnitt, Kanten, Knäppchen, Knust, Renfterl, Riebele, Knäusperle, Knäusle, Köpple

Scherzel, Scherzerl, Bugl

Deutsch – Österreich

Brotwecken

Laib, Brotlaib

Deutsch – Österreich

Brotzeit

Jause

Deutsch – Österreich

Brötchen, Rundstück, Bemme, Schrippe, Weck, Weckerl, Labla

Semmel, Kaisersemmel, Langsemmel

Deutsch – Österreich

Brötchen, Schrippe

Semmel, Kaisersemmel

Deutsch – Österreich

Brötchenschnitte mit Hirn gefüllt (Suppeneinlage)

Pofésen

Deutsch – Österreich

Brühe

Klare Suppe

Deutsch – Österreich

Brühpulver, Brühpaste

Suppenwürfel, Instant

Deutsch – Österreich

Brühwurst

Kochwürstel

Deutsch – Österreich

Brühwurst, geräuchert

Geselche Würstel

Deutsch – Österreich

Brüsseler Kohl

Kohlsprosserl, Kohlsprossen

Deutsch – Österreich

Brustkern

Kügerl

Deutsch – Österreich

Buchweizenmehl

Heidenmehl

Deutsch – Österreich

Bug vom Rind

Schulter, Schulterschwanzel

Deutsch – Österreich

Buiskuit als Suppeneinlage

Schöberl (Schöberlsuppe)

Deutsch – Österreich

Buletten, Frikadellen, Deutsches Beefsteak, Fleischklopse,

Faschierte Laberl, Leibchen, Fleischleibchen,

Deutsch – Österreich

Buschenschank

Heuriger

Deutsch – Österreich

Butaris, Bratbutter

Butterschmalz

Deutsch – Österreich

Butter geklärte zum Backen Butterfett, Butaris

Butterschmalz

Deutsch – Österreich

Butter, Schmer

Butter, Teebutter, Sommerbutter usw.

Deutsch – Österreich

ca. 0,2 Liter Bier

Pfiff

Deutsch – Österreich

Chili, Chilli, Chilischote, Peperoni

Chili, Chilli, Chilischote, Pfefferoni

Deutsch – Österreich

Currywurst; aus Bockwurst od. darmloser Bratwurst

Bratwurst oder Burenwurst mit Ketschupsauce

Deutsch – Österreich

Dampfnudeln, Rohrnudeln, Hefelköße

Germknödel, Buchteln

Deutsch – Österreich

Dickmilch

Sauermilch, Saure Milch

Deutsch – Österreich

Dippedotz, Döppekoche, Döppedotz, Düppekuchen, Duppes, Düppekooche, Kesselsknall, Pucks, Riefpucks, Schliefsteen, Pannewatz

Topfkuchen, süß oder pikant

Deutsch – Österreich

Donau-Lachs

Huchen

Deutsch – Österreich

Dörrbirne

Kletze

Deutsch – Österreich

drehen (von Nudeln etc)

wuzeln

Deutsch – Österreich

dünnes Gebäck (Konfektunterlage)

Oblate

Deutsch – Österreich

Durchschlag, Nudelsieb, Seiher

Sieb, Seicher, Seicherl

Deutsch – Österreich

Edelkastanie, Esskastanie

Maroni, Maronen, Kästen

Deutsch – Österreich

Egerlinge

Champignons

Deutsch – Österreich

Eierkuchen, Pfannenkuchen, Pfannakuacha

Palatschinken

Deutsch – Österreich

Eigelb

Dotter; Eidotter, Eigelb

Deutsch – Österreich

Eigelb

Eidotter, Dotter

Deutsch – Österreich

Eimer

Kübel

Deutsch – Österreich

Eis, Speiseeis

Eis, Gefrorenes

Deutsch – Österreich

Eisbein, Haxe, Gnechle

Stelze, Schweinsstelze

Deutsch – Österreich

Eiscreme

Gefrorenes, Eis

Deutsch – Österreich

Eiweiß

Eiklar

Deutsch – Österreich

Eiweiß

Eiklar, Klar

Deutsch – Österreich

Erbsen (Ähzezupp)

Erbsen (Erbsensuppe)

Deutsch – Österreich

Erdnüsse, Arachide

Aschanti, Erdnüsse

Deutsch – Österreich

Estragon

Bertram

Deutsch – Österreich

Federweißer

Sturm

Deutsch – Österreich

feinstes Weißmehl

Weizendunst

Deutsch – Österreich

Feldsalat, Rapunzel, Nisslsalat, Ackersalat, Schofmalich

Vogersalat, Mausohrsalat

Deutsch – Österreich

Filet

Lungenbraten, Jungfernbraten

Deutsch – Österreich

Flaschenkorken

Stoppel

Deutsch – Österreich

Flechse, Sehne

Flachsen

Deutsch – Österreich

Fleisch, im eigenen Saft gegart

Saftfleisch

Deutsch – Österreich

Fleischbrühe, Bouillon

Rindssuppe, Klare Suppe, Boillon

Deutsch – Österreich

Fleischkäse

Leberkäse

Deutsch – Österreich

Fleischragout

Geschnetzeltes

Deutsch – Österreich

Fleischvögerl

Fleischroulade, Roulade

Deutsch – Österreich

Fleischwolf

Faschier-Maschine

Deutsch – Österreich

Fleischwurst

Extrawurst

Deutsch – Österreich

Fliederbeeren

Holunderbeeren, Holler

Deutsch – Österreich

Flönz

Blutwurst

Deutsch – Österreich

Frikadelle, Fleischküchle, Fleischpflanzerl, Bulette

Faschiertes Laibchen, Laberl, Fleischlaberl

Deutsch – Österreich

Frikadelle, Frikko, Frikadel, Bulette, Fleischklößchen, Fleischpflanzel, Hamburger, Fleischklopse, Löwenköttel,

Fleischlaberl, Faschiertes Leibchen, Fleischleibchen

Deutsch – Österreich

Frikassee

Eingemachtes

Deutsch – Österreich

Frischkäse

Frischkäse

Deutsch – Österreich

Frühkartoffeln

Heurige Erdäpfel

Deutsch – Österreich

Frühstück

Frühstück

Deutsch – Österreich

Gallerte mit Fleisch, Gemüse

Sulz

Deutsch – Österreich

Garnele, Granat, Nordseekrabben

Garnele,

Deutsch – Österreich

Gastgarten auf der Straße

Schanigarten

Deutsch – Österreich

Gefüllte Teigtaschen

Kasnudeln

Deutsch – Österreich

Gekörnte Brühe, Instant

Suppenwürfel

Deutsch – Österreich

Gelbe Rübe, Möhre

Karotte

Deutsch – Österreich

Gelee

Gelee, Aspik

Deutsch – Österreich

Gemüse (Distelgewächs)

Karden

Deutsch – Österreich

Gepökeltes Schweinefleisch

Selchfleisch

Deutsch – Österreich

Geräuchertes (Fleisch)

Geselchtes (Fleisch)

Deutsch – Österreich

Geräuchertes od. gepökeltes

Geselchtes

Deutsch – Österreich

Germmehlspeise mit Quark- oder Marmeladenfüllung

Golatsche, Marillengolatsche Topfengolatschen

Deutsch – Österreich

Gerste

Graupen, Gerste

Deutsch – Österreich

gerührte Mischung

Abtrieb

Deutsch – Österreich

Geschirrtuch

Hangerl

Deutsch – Österreich

geschlagenes Eiweiß

Schnee

Deutsch – Österreich

Geschmack

Gusto

Deutsch – Österreich

getrocknete, gedörrte Birnen

Kletzen

Deutsch – Österreich

Gewürznelke

Gewürznelke

Deutsch – Österreich

glatt zuschneiden

parieren

Deutsch – Österreich

Gramm, 10 g =

1 dag, Dekagramm

Deutsch – Österreich

Graubrot

Schwarzbrot

Deutsch – Österreich

Graupe, Gerste

Rollgerstel, Gerstel, Brein

Deutsch – Österreich

Grieben, Gremmen

Grammeln

Deutsch – Österreich

Grießbrei. Grießmus

Grießkoch, Kindergulasch

Deutsch – Österreich

Grobkornzucker

Hagelzucker

Deutsch – Österreich

große Rührschüssel

Weitling

Deutsch – Österreich

großes Fleischermesser

Palettenmesser

Deutsch – Österreich

grüne Bohnen, Brechbohnen

grüne Fisolen, Strankerln, Strankalan,

Deutsch – Österreich

Grünkohl, Krauskohl

Wirsing

Deutsch – Österreich

Gulasch, Frikassee, Ragout

Gulasch

Deutsch – Österreich

Hackbraten

Faschierter Braten,Stefaniebraten

Deutsch – Österreich

Hackfleisch, Hackepeter

Faschiertes

Deutsch – Österreich

Hackfleischerzeugnis im Schweinenetz, geselcht

Saumaise

Deutsch – Österreich

Halber Liter Bier

Krügel

Deutsch – Österreich

Hammel-, Schaf-, oder Lammfleisch

Schöpsernes

Deutsch – Österreich

Hasin

fertige Kuchenbackmischung

Deutsch – Österreich

Hähnchen gebacken

Backhendl, Backhähnchen

Deutsch – Österreich

Hähnchen, Broiler

Hendl, Henderl, Huhn

Deutsch – Österreich

Hähnchen, Hühnchen

Hendl, Henderl, Huhn

Deutsch – Österreich

Hähnchenfilet

Hühnerschnitzel

Deutsch – Österreich

Hähnchenschenkel

Haxl, Haxerl

Deutsch – Österreich

Hearingsstipp

Hering eingelegter

Deutsch – Österreich

Hefe

Germ

Deutsch – Österreich

Hefekloß überbacken

Buchtel, Wuchtel

Deutsch – Österreich

Hefeklösse

Germknödel (Powidl gefüllt)

Deutsch – Österreich

Hefevorteig

Dampfl

Deutsch – Österreich

Hefevorteig, Hefeansatz

Dampfl

Deutsch – Österreich

Hefezopf, Milchbrot

Striezel

Deutsch – Österreich

Heidenmehl

Buchweizen

Deutsch – Österreich

hell in Fett dünsten

anpassieren

Deutsch – Österreich

Heringe mariniert im Glas

Russen

Deutsch – Österreich

Heringfilets, marinierte

Rollmops, Russen

Deutsch – Österreich

hobeln, feinblättrig schneiden

Hacheln, Hachieren, Haschieren

Deutsch – Österreich

Hochrippe vom Rind

Krustelspitz, Kruspelspitz

Deutsch – Österreich

Holunder, Fliederbeere

Holler

Deutsch – Österreich

Holunder, Holder, Holler

Holler, Holunder

Deutsch – Österreich

Honigkuchen

Lebzelten

Deutsch – Österreich

hölzerne, transport. Arbeitsfläche

Nudelbrett

Deutsch – Österreich

Hörnchen, Hörndl

Kipferl, Beugel, Beugl

Deutsch – Österreich

Hufsteak

weißes, schwarzes Scherzl

Deutsch – Österreich

Hühnchen

Hendl

Deutsch – Österreich

Hühnchen paniert, geback.

Backhendel

Deutsch – Österreich

Hühnerjunges

Hühnerklein, Kücken

Deutsch – Österreich

Hülsenfrüchte

Fava-Bohnenkerne

Deutsch – Österreich

im heißen Fett schwenken

abschmalzen

Deutsch – Österreich

in Fett schwenken

abschmalzen

Deutsch – Österreich

in kleine Quadrate gesch. Nudelteig

Fleckerln

Deutsch – Österreich

in Mehl, Ei und Brösel wenden

panieren

Deutsch – Österreich

in wenig Fett erhitzen

anlaufen lassen

Deutsch – Österreich

Innereien u.a. Herz, Lunge

Beuschel

Deutsch – Österreich

Johannisbeere, rote

Ribisel

Deutsch – Österreich

Jungfernbraten

Lungenbraten

Deutsch – Österreich

Kalbshaxe, nussförmiges Stück davon

Kalbsvögerl

Deutsch – Österreich

Kalbsmilch

Bries

Deutsch – Österreich

Kaldaunen, Kaldauen, Pansen

Kutteln, Kuttelfleck

Deutsch – Österreich

Kamm vom Schwein gepökelt und geräuchert

Schopfbraten

Deutsch – Österreich

Kanarimilch, Kanarienmilch

Vanillesauce

Deutsch – Österreich

kandierte Früchte

Kanditen

Deutsch – Österreich

Kapaun

Junger Masthahn

Deutsch – Österreich

Karbonade, Kotelett

Kotelett, Karree

Deutsch – Österreich

Karnickel

Kaninchen, Karnickel,

Deutsch – Österreich

Kartoffel, Ädappel, Krumbir, Äbbira

Erdäpfel, Kartoffel

Deutsch – Österreich

Kartoffel, speckige (Salat)

Kipfler

Deutsch – Österreich

Kartoffelbrei

Erdäpfelpüree, Kartoffelpürree

Deutsch – Österreich

Kartoffelchips, Chips

Rohscheiben, Chips

Deutsch – Österreich

Kartoffeln der Saison

Heurige

Deutsch – Österreich

Kasserolle, runde

Reindl, Rein

Deutsch – Österreich

Kassler Kotelett Kasseler Rippchen, Ripple, Ripperl

Geselchtes (Gepökeltes und geräuchertes Schweinefleisch von der Rippe, Kamm oder Bauch); Selchkarree, Selchripperl

Deutsch – Österreich

Kassler Rippchen

Selchkarree

Deutsch – Österreich

Kastanien

Maroni, Maronen

Deutsch – Österreich

Kastenform

Wandl, Wanne

Deutsch – Österreich

Käse

Käse

Deutsch – Österreich

Käse aus Schafsmilch

Primsen, Brimsen (Weichkäse)

Deutsch – Österreich

Käse-Sahne-Torte

Topfentorte

Deutsch – Österreich

Käse, ähnlich Handkaas

Quargel (der stinkt sehr...)

Deutsch – Österreich

Käsekuchen

Topfenkuchen

Deutsch – Österreich

Kelle

Schöpfer, Schöpflöffel

Deutsch – Österreich

Keule vom Kalb, Reh...

Schlögel, Schlögl, Schlegel,

Deutsch – Österreich

Kirsche, Kersch, Griasa

Kirschen

Deutsch – Österreich

kleine Häufchen

Patzerln

Deutsch – Österreich

kleine Krapfen

Krapferln

Deutsch – Österreich

kleine Mehlspeisen

Kaprizen

Deutsch – Österreich

Kleine Teile

Bröckerln

Deutsch – Österreich

kleine Wanne

Wandel

Deutsch – Österreich

kleiner (Kräuter)strauss

Sträußerl

Deutsch – Österreich

Kleingebäck

Schurgebäck

Deutsch – Österreich

Kletzen

Birnen getrocknete

Deutsch – Österreich

Klopse

Fleischknödel

Deutsch – Österreich

Kloß, Klöße

Knödel

Deutsch – Österreich

Klößchen, aus Gries-, Mehl-, Eier- oder Fleischteig

Nockerl

Deutsch – Österreich

Kneipe, Gastwirtschaft

Beisl, Gasthaus

Deutsch – Österreich

Knoblauch, Knoflich

Knofel, Knoblauch

Deutsch – Österreich

Knoblauchrostbraten

Vanillerostbraten

Deutsch – Österreich

Knollensellerie

Zeller

Deutsch – Österreich

Knödelbrot

Semmelwürfel, kleine

Deutsch – Österreich

knusprig

resch

Deutsch – Österreich

kochen

sieden

Deutsch – Österreich

Kohlkopf, Kohl, Kappes

Krautkopf, Kraut, Kelch

Deutsch – Österreich

Kohlrübe, obere Rübe

Kohlrabi

Deutsch – Österreich

Kokosnuss geraspelt

Kokosett

Deutsch – Österreich

Konfitüre, Gsälz, Gelee, Mus

Marmelade, Konfitüre, Jam

Deutsch – Österreich

Kopfsalat, Blattsalat

Häuptelsalat, Häupelsalat, Häuptl, Grüner Salat

Deutsch – Österreich

Korken, Flaschenverschluss

Stoppel, Stöpsel

Deutsch – Österreich

Korkenzieher

Stoppelzieher

Deutsch – Österreich

Kölsch

Köllnisches Bier

Deutsch – Österreich

Kölsche Kaviar

Roggenbrötchen&Blutwurst

Deutsch – Österreich

Krachsalat

Eisbergsalat

Deutsch – Österreich

Kranzkuchen, Napfkuchen

Gugelhupf

Deutsch – Österreich

Krautwickel

Krautrouladen

Deutsch – Österreich

Krämer, Tante Emmaladen

Greißler, Kolonialwaren

Deutsch – Österreich

Kräuterspezialwürze

Aromat (von Knorr, Maggi)

Deutsch – Österreich

Kronsbeeren, Preiselbeere

Preiselbeeren

Deutsch – Österreich

kross, knusprig

resch

Deutsch – Österreich

krosse Kruste

Krusteln

Deutsch – Österreich

Krustenbrot (in Hannover)

Bauernbrot

Deutsch – Österreich

Kuchen, Torten etc.

Mehlspeis

Deutsch – Österreich

Küchenhobel

Hackel

Deutsch – Österreich

Küchentuch

Geschirrtuch

Deutsch – Österreich

Kürbis

Kürbis, Blutzer, Plutzer

Deutsch – Österreich

Kuttelsuppe

Flecksuppe

Deutsch – Österreich

Laibchen (z.B. Brot)

Laberl

Deutsch – Österreich

Lamm

Lamm, Schöpsernes

Deutsch – Österreich

Lammfleisch

Schöpsernes

Deutsch – Österreich

Lappen, Putzlappen

Fetzen, Putzfetzen

Deutsch – Österreich

Lattich, Kopfsalat,

Häuptelsalat, Grüner Salat

Deutsch – Österreich

Lauch

Porree

Deutsch – Österreich

Lauch

Porree, Lauch

Deutsch – Österreich

Lebkuchen

Zelten

Deutsch – Österreich

Leckerbissen

Schmankerl

Deutsch – Österreich

Lendenbraten

Lungenbraten

Deutsch – Österreich

Limonade mit Kohlensäure, süßer Sprudel

Kracherl (z.B. Himbeerkracherl) Limo

Deutsch – Österreich

Löffelbiskuits

Biskotten

Deutsch – Österreich

Löwenzahnsalat

Röhrlsalat

Deutsch – Österreich

Lunge, Lüngerl

Beuschel

Deutsch – Österreich

Lungenbraten, Filet

Lungenbraten, Jungfernbraten, Filet

Deutsch – Österreich

Lutscher, Schlotzer,

Schlecker, Lolly

Deutsch – Österreich

Mafiatorte, Pizza

Pizza

Deutsch – Österreich

Mais

Kukuruz

Deutsch – Österreich

Maisstärke (Saucenbinder)

Maizena (=Produktname)

Deutsch – Österreich

Makkaroni

Makkaroni

Deutsch – Österreich

Mangold

Mangold

Deutsch – Österreich

Margarine

Rama (=Produktname)

Deutsch – Österreich

Marmelade, Mus

Salse

Deutsch – Österreich

Masthähnchen

Kapaun

Deutsch – Österreich

männlicher Fisch

Milchner

Deutsch – Österreich

Meerrettich

Kren

Deutsch – Österreich

Mehlerbsen

Backerbsen

Deutsch – Österreich

Mehlschwitze, braun

Einbrenn

Deutsch – Österreich

Mehlschwitze, helle

Einmach

Deutsch – Österreich

Mett (ist meist fertig gewürztes Hack), Hackepeter, Hackfleisch

Faschiertes, fertig gewürzt

Deutsch – Österreich

Mettwurst

Streichwurst

Deutsch – Österreich

Metzger

Fleischhauer, Fleischhacker

Deutsch – Österreich

Milchbrot

Striezel

Deutsch – Österreich

Milchcafe

Melange

Deutsch – Österreich

Mirabellen, Reneclauden, Kriecherl

Ringlotten, Mirabellen

Deutsch – Österreich

mit Mehl bestreuen

stauben

Deutsch – Österreich

mit Mehl eindicken

stauben

Deutsch – Österreich

mit Paprika würzen

paprizieren

Deutsch – Österreich

mit Zuckereis glasieren

beeisen

Deutsch – Österreich

Mittagsmahl

Mittagessen

Deutsch – Österreich

Mittelstück beim Kraut

Kretzerln

Deutsch – Österreich

Mohrenkopf, Indianerkrapfen

Schwedenbombe (Produktname)

Deutsch – Österreich

Mondamin

Maizena

Deutsch – Österreich

Mostrich, Senf

Senf

Deutsch – Österreich

Möhre, Mohrrübe, Gelbe Rübe

Karotte

Deutsch – Österreich

Napfkuchen

Guglhupf

Deutsch – Österreich

Nudelholz, Rollholz, Wellholz

Nudelwalker

Deutsch – Österreich

Nudelsieb, Durchschlag

Sieb, Seiher, Seicherl

Deutsch – Österreich

Nuss vom Schwein

Schlegel

Deutsch – Österreich

Obatzter

ähnlich dem Liptauer-Käse

Deutsch – Österreich

Obst gedünstet u. gedörrt

Kletzen

Deutsch – Österreich

Obstsaft vergorener

Most

Deutsch – Österreich

Ochsenschwanz

Ochsenschlepp, Schlepp

Deutsch – Österreich

Omeletten, Pfannkuchen

Omeletten, Palatschinken

Deutsch – Österreich

Orangensaft

Cappy (Markenname)

Deutsch – Österreich

Orangenstreifen, in Zucker konserviert

Anacini, Aranzin

Deutsch – Österreich

Öl aus Kürbiskernen

Kernöl (aus der Steiermark)

Deutsch – Österreich

Pampelmuse

Grapefruit

Deutsch – Österreich

Panade (auf Fleisch)

Panier (panieren)

Deutsch – Österreich

Paniermehl, Weckmehl, Weißbrotbrösel

Semmelbrösel, Brösel

Deutsch – Österreich

Papierhülsen

Papilloten

Deutsch – Österreich

Papiersackerl gerollt

Stanitzel

Deutsch – Österreich

Paprika-Würstchen

Debreziner Würstel

Deutsch – Österreich

Paprika, Paprikaschoten

Paprika

Deutsch – Österreich

Paprikaschoten

Paprika

Deutsch – Österreich

Pellkartoffel, Quellgrumbere

Gekochte, dann geschälte Kartoffel

Deutsch – Österreich

Peperoni

Paprika (grüne, gelbe, rote)

Deutsch – Österreich

Perlzwiebel, Silberzwiebel

Perlzwiebel

Deutsch – Österreich

Petersilie

Petersilie

Deutsch – Österreich

Pfannkuchen, Eierkuchen, Plinsen, Crepes

Palatschinken, Crepes

Deutsch – Österreich

Pfannkuchenstreifen, Eierkuchenstreifen, (Suppeneinlage)

Fritatten

Deutsch – Österreich

Pfefferkuchen

Lebkuchen

Deutsch – Österreich

Pfefferschoten

Pfefferoni

Deutsch – Österreich

Pfifferling

Eierschwammerl

Deutsch – Österreich

Pflaume, Zwetschge

Zwetschke

Deutsch – Österreich

Pflaumenkompott

Zwetschkenröster, Zwetschkenkompott

Deutsch – Österreich

Pflaumenmus, Latwerge

Powidl, Zwetschkenmus

Deutsch – Österreich

Pfund

halbes Kilo, halbes Kilogramm

Deutsch – Österreich

Pilsken

Pils, Bier

Deutsch – Österreich

Pilze

Schwammerl(n)

Deutsch – Österreich

Piment

Neugewürz

Deutsch – Österreich

Pinkel

Kochwürstel

Deutsch – Österreich

Plätzchen, klein und rund

Keks, Busserl

Deutsch – Österreich

Polenta, Polentamehl

Maismehl

Deutsch – Österreich

Porree

Porree, Lauch

Deutsch – Österreich

Pökelfleisch

Surfleisch

Deutsch – Österreich

Preiselbeere, Kronsbeere, Steinbeere

Preiselbeeren, Granten

Deutsch – Österreich

Puderzucker

Staubzucker, Backzucker

Deutsch – Österreich

Puffmais

Popcorn

Deutsch – Österreich

Püree gebraten...

Schmarrn (Kartoffelschmarrn)

Deutsch – Österreich

Pute / Puter

Indian, Truthahn, Pute

Deutsch – Österreich

Quark, Speisequark auch: Frischkäse, Bibbeleskäse, Schichtkäse, Weißkäse, Glumse, Matz, Matte

Topfen (div. Fettstufen)

Deutsch – Österreich

Quarktasche

Topfengolatschen

Deutsch – Österreich

Quirler

Sprudler

Deutsch – Österreich

Raffel

Reibeisen, Reibe

Deutsch – Österreich

Ragout

Geschnetzeltes

Deutsch – Österreich

Ragout aus Innereien des Rindes

Bruckfleisch

Deutsch – Österreich

Rahne, Rande, Randig, Ranne, Rohne, Rone

Rote Rübe

Deutsch – Österreich

rasten lassen

anziehen

Deutsch – Österreich

Rauchfleisch

Geselchtes, Selchfleisch

Deutsch – Österreich

räuchern

selchen

Deutsch – Österreich

Räuchern

Selchen, Räuchern

Deutsch – Österreich

Räucherspeck, Rauchfleisch,

Selchspeck, Geselchtes

Deutsch – Österreich

Reibe, Raffel

Reibeisen

Deutsch – Österreich

Reiberdatsche, Reibekuchen, Reiberdatschi, Rievkooche

Kartoffelpuffer, Erdäpfelpuffer

Deutsch – Österreich

Rein

Kochtopf

Deutsch – Österreich

Reneklode, Reineclaude, Rundpflaume, Mirabelle, Prunelle, Kirschpflaume, Burbank

Ringlotten

Deutsch – Österreich

Rieselzucker

Kristallzucker

Deutsch – Österreich

Rinderfilet

Lungenbraten, Rindsfilet

Deutsch – Österreich

Rinderkeule

Stotzen

Deutsch – Österreich

Rindertalg, Rindernierenfett

Kernfett

Deutsch – Österreich

Rindfleisch gekochtes

Siedfleisch

Deutsch – Österreich

Rippenspeer

Karree

Deutsch – Österreich

Rippenstück

Kotelett, Beiried, Rostbraten

Deutsch – Österreich

Roastbeef, Rückenfilet

Beiried, Roastbeef

Deutsch – Österreich

Roggenbrot

Schwarzbrot

Deutsch – Österreich

Rohrnudel

Buchtel, Wuchtel

Deutsch – Österreich

Rollgerste

Perlgraupen, Graupen

Deutsch – Österreich

Rollholz, Nudelholz

Nudelwalker

Deutsch – Österreich

Rosenkohl, Sprossenkohl, Brüssler Kohl, Brabanter, Rosenböbberle Kohlspitzen,

Kohlsprosserl, Kohlsprossen

Deutsch – Österreich

Rosinen fleischig mit Stein

Zibeben

Deutsch – Österreich

Rosinen getrocknete

Rosinen, Weimperl,

Deutsch – Österreich

Rosinenbrot

Striezel, Zopf

Deutsch – Österreich

Rostbraten,

Beiried, Lendenbraten

Deutsch – Österreich

Rote Bete, Rauner, Rahnen

Rote Rübe, Rauner, Rohnen

Deutsch – Österreich

Rotkohl

Blaukraut, Rotkraut

Deutsch – Österreich

Rouladen

Fleischvögerl, Vögerl

Deutsch – Österreich

rösten ohne Fett

bähen

Deutsch – Österreich

Rührei

Eierspeise

Deutsch – Österreich

Rührschüssel

Weitling, Weidling

Deutsch – Österreich

runde Hefeteigfladen

Dalken

Deutsch – Österreich

Rundkornreis

Italienerreis

Deutsch – Österreich

Sahne, aber dünnere

Kaffeeobers

Deutsch – Österreich

Sahne, saure

Sauerrahm

Deutsch – Österreich

Sahne, Schlagsahne, Schlagrahm

Obers, Schlagobers

Deutsch – Österreich

Salatkartoffeln

Kipfler

Deutsch – Österreich

Salatkartoffeln

speckige Erdeäpfel

Deutsch – Österreich

Salzstangen, Knabbergebäck

Soletti (Firmenmarke)

Deutsch – Österreich

Saucengrün, Wurzelwerk

Suppengrün

Deutsch – Österreich

Sauerkirschen, Schattenmorelle

Weichsel, Weichseln

Deutsch – Österreich

Sauerkohl, Sauerkraut

Sauerkraut

Deutsch – Österreich

Sauermilchkäse

Quargel

Deutsch – Österreich

Sauermilchkäse

Quargel

Deutsch – Österreich

Saure Sahne, Schmand

Sauerrahm

Deutsch – Österreich

Schafsquark

Brimsen

Deutsch – Österreich

Schattenmorellen, Sauerkirschen

Weichseln

Deutsch – Österreich

Schaumig gerührte Masse

Abtrieb

Deutsch – Österreich

Schäufele, Schäufle, Schweineschulter gebraten

gebratene Schweinsschulter

Deutsch – Österreich

Schinken am Bein

Beinschinken

Deutsch – Österreich

Schlagsahne

Schlagobers

Deutsch – Österreich

Schlegl

Nuss (Fleisch)

Deutsch – Österreich

Schluckauf

Schnackerl

Deutsch – Österreich

Schmalz (Bratenfett)

Schmalz (Bratlfett)

Deutsch – Österreich

Schmalzgebäck

Strauben

Deutsch – Österreich

Schmand, Sauerrahm

Saurerrahm

Deutsch – Österreich

schmoren

dünsten

Deutsch – Österreich

Schnapsglas

Stamperl

Deutsch – Österreich

Schnapsglas, Stamper

Stamperl

Deutsch – Österreich

Schneerute, Rute

Schneebesen

Deutsch – Österreich

Schnitzel

Schnitzel

Deutsch – Österreich

Schnitzen (z.B. vom Apfel)

Spalten (Apfelspalten)

Deutsch – Österreich

Schorle

Gspritzter, Spritzer

Deutsch – Österreich

Schrippe, Gebäck

Weckerl, Laberl

Deutsch – Österreich

Schulter bsp. vom Rind, Kalb oder Schwein

Schauferl

Deutsch – Österreich

Schurz, Kittel

Schürze, Kochschürze

Deutsch – Österreich

Schwanzstück, Unterschale

Tafelspitz

Deutsch – Österreich

Schwarzbeere

Heidelbeere

Deutsch – Österreich

Schweinebauch

Schweinsbrüstel

Deutsch – Österreich

Schweinefett

Schweineschmalz, Schmalz

Deutsch – Österreich

Schweinefleisch

Schweinernes

Deutsch – Österreich

Schweinekamm

Schopfbraten

Deutsch – Österreich

Schweinekamm gepökelt und geräuchert

Schopfbraten (geselcht)

Deutsch – Österreich

Schweinelendchen

Lungenbraten, Jungfernbraten

Deutsch – Österreich

Schweinelendchen

Schweinsfilet

Deutsch – Österreich

Schweinerücken

Karree

Deutsch – Österreich

Schweineschulter oder Schweinekeule geräuchert

Teilsames

Deutsch – Österreich

Schweinespeck

Filz

Deutsch – Österreich

Schweinsbrust

Kaiserfleisch

Deutsch – Österreich

Schweinshaxensuppe

Klachelsuppe

Deutsch – Österreich

Sellerie

Zeller, Sellerie

Deutsch – Österreich

Semmelschnitten gefüllt u. gebacken

Pofesen

Deutsch – Österreich

Semmelwürfel, Croûtons

Semmelbröckerl

Deutsch – Österreich

Spätzle

Nockerl (nur etwas größer)

Deutsch – Österreich

Speck geräuchert und gut durchzogen

Hamburger Speck

Deutsch – Österreich

Speck-Brotaufstrich

Verhackerts

Deutsch – Österreich

Speckrüben, Steckrübe, Stielrüben, Erdrübe, Kohlrübe, Schmalzrübe, Erdkohlrabi, Bodenkohlrabi, Dorschen, Kullochen, Wruken

Kohlrabi, Kohlerabi

Deutsch – Österreich

Spezi

Cola und Fanta gemischt

Deutsch – Österreich

Spiegelei, Setzei, Ochsenauge

Spiegelei

Deutsch – Österreich

Spinat

Spinat

Deutsch – Österreich

spitze Tüte, Spitztüte

Stanitzel

Deutsch – Österreich

Sprudel

Kracherl

Deutsch – Österreich

Sprudelwasser, Selters

Mineralwasser

Deutsch – Österreich

Stangenbohnen

Fisolen

Deutsch – Österreich

Staudensellerie, Bleichsellerie

Stangensellerie, Stangenzeller

Deutsch – Österreich

Stärke aus Mais

Maizena (Produktname)

Deutsch – Österreich

Steckrübe, Speckrüben, Stielrüben, Erdrübe, Kohlrübe, Schmalzrübe, Erdkohlrabi, Bodenkohlrabi, Dorschen, Kullochen, Wruken

Kohlrabi, Kohlerabi

Deutsch – Österreich

Steinpilz

Herrnpilz, Steinpilz

Deutsch – Österreich

Stulle

belegtes Brot, Wurstbrot

Deutsch – Österreich

Sultaninen, Rosinen

Rosinen

Deutsch – Österreich

Sülze, Sulz, Gallere

Aspik, Sulz

Deutsch – Österreich

Suppenbiskuits mit Innereien

Schöberl, Schöberln

Deutsch – Österreich

Suppengrün, Suppengemüsebund (Karotte, Sellerie, Petersilienwurzel)

Wurzelwerk, Suppengrün

Deutsch – Österreich

Süße Sahne

Obers

Deutsch – Österreich

Süßer Rahm, Schlagsahne

Schlagobers

Deutsch – Österreich

Süßspeise

Mehlspeise

Deutsch – Österreich

Tasse, größere

Häferl, Heferl

Deutsch – Österreich

Teezeit

Jause

Deutsch – Österreich

Teigware, flache kl. 4-ecke

Fleckerl

Deutsch – Österreich

Teil des Rindermagens

Kuttelfleck

Deutsch – Österreich

Thymian

Beizkräutel

Deutsch – Österreich

Thymian

Kuttelkraut

Deutsch – Österreich

Tomaten

Paradeiser

Deutsch – Österreich

Tomatensauce

Paradeissauce

Deutsch – Österreich

Topf, Kachel, Dippe, Hafen

Topf, Rein, Reindl, Hefen

Deutsch – Österreich

Traubensaft, der schon leicht moussiert

Sturm (länger stehender Most moussierte zu "Sturm")

Deutsch – Österreich

Tunke

Sauce

Deutsch – Österreich

Tüte

Sackerl, Packerl

Deutsch – Österreich

Tüte unten spitz zulaufend

Stanitzel, Stanitzl

Deutsch – Österreich

u.a. kleines Gebäck

Brusserln

Deutsch – Österreich

ungarischer Hirtenkessel

Bogrács

Deutsch – Österreich

verquirlen

versprudeln

Deutsch – Österreich

verschlucken

verkutzen

Deutsch – Österreich

Vollkornmehl

Vollkornmehl

Deutsch – Österreich

Vorteig (Hefe), Hefestück

Dampfl, Dampferl

Deutsch – Österreich

Wachsbohnen

gelbe Fisolen

Deutsch – Österreich

Waffelform (Röhrchen)

Hohlhippen

Deutsch – Österreich

Waffeln, Isekauken

Schnitten

Deutsch – Österreich

Walnuss, Welschnuss

Walnuss

Deutsch – Österreich

Walnüsse

Walnüsse

Deutsch – Österreich

Wammerl, Speck durchwachsen

Bauchspeck, Bauchfleisch

Deutsch – Österreich

Wasser mit Kohlensäure versetzt

Soda, Sodawasser (ist kein Mineralwasser!)

Deutsch – Österreich

Wasserbad darin kochen

dunsten

Deutsch – Österreich

Weckmann (Nikolaus-Gebäck), Clausemann, Stutenkerl

"Pfeifenmann"

Deutsch – Österreich

Wein, 2 Liter in Flasche

1 Doppler

Deutsch – Österreich

Wein, junger, neuer

Heuriger

Deutsch – Österreich

Weinschorle

Gspritzter, Gespritzter

Deutsch – Österreich

Weintrauben getrocknete

Rosinen

Deutsch – Österreich

Weißbrotsuppe, Brötchenbrei

Panadel, Semmelbrei

Deutsch – Österreich

Weißbrotwürfel

Knödelbrot

Deutsch – Österreich

Weißbrötchen

Kaisersemmel

Deutsch – Österreich

Weißkohl

Kraut, Weißkraut

Deutsch – Österreich

Weißkohl durch Milch- säuregärung konserviert

Sauerkraut

Deutsch – Österreich

Wiener Würstchen mit Speck ummantelt, gegrillt

Berner Würstel

Deutsch – Österreich

Wiener Würstchen, Wiener, Wienerle, Saitenwurst

Frankfurter Würstel

Deutsch – Österreich

Windbeutel

Windgebäck

Deutsch – Österreich

Wirsing, Kräuselkohl, Kohl

Wirsingkohl, Kelch, Kohl, Grünkohl

Deutsch – Österreich

Wurstmasse

Brät

Deutsch – Österreich

Zackenbarsch

Zackenbarsch

Deutsch – Österreich

Zander

Zander, Fogosch, Fogos, Schill

Deutsch – Österreich

Ziege

Ziege

Deutsch – Österreich

Zitronenschale abgerieb. Würfelzucker

Zitronenzucker

Deutsch – Österreich

Zopf

Striezel

Deutsch – Österreich

Zucchini

Zucchini

Deutsch – Österreich

Zucker, grob zerstoßener

Hagelzucker

Deutsch – Österreich

Zwetschkenpfannkuchen

Powidltaschkerl

Deutsch – Österreich

Zwetschkenwasser

Slivowitz

Deutsch – Österreich

Zwiebel

Zwiebel

Deutsch – Österreich

Zwiebelkuchen

Zwiebelkuchen

Deutsch – Österreich

Zwischenmahlzeit

Jause

Deutsch – Schweiz

0,354 Liter Bier

Stange

Deutsch – Schweiz

100g Gramm

100g Gramm

Deutsch – Schweiz

Abendbrot, Abendessen

Znacht

Deutsch – Schweiz

Ackersalat, Feldsalat

Vogerlsalat, Rapunzelsalat,

Deutsch – Schweiz

Alsterwasser

Panaché

Deutsch – Schweiz

Alsterwasser, G'spritztes, Panasch

Panaché

Deutsch – Schweiz

Apfelbrei

Apfelmus

Deutsch – Schweiz

Apfelkuchen

Öpfelturte

Deutsch – Schweiz

Apfelsine

Orange

Deutsch – Schweiz

Aprikose

Aprikose, Barille

Deutsch – Schweiz

Arme Ritter

Fotzelschnitten

Deutsch – Schweiz

Asia-Tasche, Dönner

Döner

Deutsch – Schweiz

Aubergine, Eierfrucht

Aubergine

Deutsch – Schweiz

Austernseitling

Pleurotus

Deutsch – Schweiz

Barsch

Egli

Deutsch – Schweiz

Bauchfleisch vom Schwein Bauchspeck, Wammerl

Speck

Deutsch – Schweiz

Bauchspeck, Bauch

Bauchspeck

Deutsch – Schweiz

Berliner Pfannkuchen, Berliner Ballen, Kreppel, Krapfen, Fasnachtsküchle, ausgezogen

Berliner

Deutsch – Schweiz

Blaubeere, Schwarzbeere, Wildbeere, Waldbeere, Bickbeere

Heidelbeeri, Dickbeeren, Heubeeri

Deutsch – Schweiz

Blumenkohl

Blumenkohl

Deutsch – Schweiz

Blutwurst, Rotwurst, Flönz, Schwarzwurst usw.

Blutwurst

Deutsch – Schweiz

Bockwurst

Cervelat

Deutsch – Schweiz

Bonbon, Karamellen

Bonbon, Täfeli, Zeltli, Bolla

Deutsch – Schweiz

Bouillon, Fleischbrühe

Bouillon

Deutsch – Schweiz

Brandteig

Brühteig

Deutsch – Schweiz

Brathähnchen, Brathuhn

Poulet

Deutsch – Schweiz

Brathähnchen, Brathühnchen

Poulet

Deutsch – Schweiz

Bries

Milken

Deutsch – Schweiz

Broccoli

Spargelkohl

Deutsch – Schweiz

Broiler

Poulet

Deutsch – Schweiz

Brotanschnitt, Kanten, Knäppchen, Knust, Renfterl, Riebele, Knäusperle, Knäusle, Köpple

Anschnitt, Mürgel, Mürgeli, Aheuer, Bödeli

Deutsch – Schweiz

Brötchen, Rundstück, Bemme, Schrippe, Weck, Weckerl, Labla

Weggli, Semmeli, Brötli, Milchbrötli Mütschli

Deutsch – Schweiz

Brötchen, Schrippe

Weggli, Semmel, Mütschli, Weckli, Schlumbi

Deutsch – Schweiz

Brühwurst

Klöpfer

Deutsch – Schweiz

Brühwurst, geräuchert

Schüblig

Deutsch – Schweiz

Brüsseler Kohl

Rosenkohl

Deutsch – Schweiz

Buletten, Frikadellen, Deutsches Beefsteak, Fleischklopse,

Hackplätzli

Deutsch – Schweiz

Butter geklärte zum Backen Butterfett, Butaris

Bratbutter

Deutsch – Schweiz

Butter, Schmer

Anke, Angge, Butter

Deutsch – Schweiz

Chili, Chilli, Chilischote, Peperoni

Chili, Chilli, Chilischote, Peperoncini

Deutsch – Schweiz

Dippedotz, Döppekoche, Döppedotz, Düppekuchen, Duppes, Düppekooche, Kesselsknall, Pucks, Riefpucks, Schliefsteen, Pannewatz

Topfkuchen

Deutsch – Schweiz

Dörrbirne

Kletze

Deutsch – Schweiz

Durchschlag, Nudelsieb, Seiher

Sieb, Löcherbecken

Deutsch – Schweiz

Edelkastanie, Esskastanie

Maroni

Deutsch – Schweiz

Egerlinge

Champignons

Deutsch – Schweiz

Eierkuchen, Pfannenkuchen, Pfannakuacha

Crepe, Crepes

Deutsch – Schweiz

Eigelb

Dotter, Eidotter

Deutsch – Schweiz

Eigelb

Eidotter, Dotter

Deutsch – Schweiz

Eisbein, Haxe, Gnechle

Eisbein, Gnagi

Deutsch – Schweiz

Eiscreme

Glace

Deutsch – Schweiz

Eiweiß

Eiweiß

Deutsch – Schweiz

Erbsen (Ähzezupp)

Erbsli

Deutsch – Schweiz

Erdnüsse, Arachide

Spanisches Nüssli, Erdnüsse,

Deutsch – Schweiz

Felchen

Albeli

Deutsch – Schweiz

Feldsalat, Rapunzel, Nisslsalat, Ackersalat, Schofmalich

Nüsslersalat, Nüsslisalat, Nüsseler

Deutsch – Schweiz

Filet

Filet

Deutsch – Schweiz

Fleischbrühe, Bouillon

Bouillon

Deutsch – Schweiz

Fleischkäse

Fleischkäse

Deutsch – Schweiz

Fleischragout

Voressen

Deutsch – Schweiz

Fleischvögerl

Fleischvögel

Deutsch – Schweiz

Frikadelle, Fleischküchle, Fleischpflanzerl, Bulette

Hackplätzchen, Hackpuder, Hackbällchen, Hacktätschli, Hackbölle

Deutsch – Schweiz

Frikadelle, Frikko, Frikadel, Bulette, Fleischklößchen, Fleischpflanzel, Hamburger, Fleischklopse, Löwenköttel,

Hackpätzli, Hacktätschli, Fleischküchli, Hackpuder

Deutsch – Schweiz

Frischkäse

Hüttenkäse

Deutsch – Schweiz

Frühkartoffeln

Heurige Härdöpfel

Deutsch – Schweiz

Frühstück

Zmorge

Deutsch – Schweiz

Gallerte mit Fleisch, Gemüse

Crevette, Garnele

Deutsch – Schweiz

Geräuchertes (Fleisch)

Geräuchertes (Fleisch)

Deutsch – Schweiz

Geräuchertes od. gepökeltes

Greucherts

Deutsch – Schweiz

Gerste

Gerste

Deutsch – Schweiz

Gewürznelke

Nägeli

Deutsch – Schweiz

Gramm, 10 g =

10 g, gramm

Deutsch – Schweiz

Graubrot

Ruchbrot

Deutsch – Schweiz

Graupe, Gerste

Rollgerste, Gerste

Deutsch – Schweiz

Grieben, Gremmen

Greubi, Grieben

Deutsch – Schweiz

Grießbrei. Grießmus

Griessbrei, Griessmus

Deutsch – Schweiz

grüne Bohnen, Brechbohnen

Bohnen

Deutsch – Schweiz

Gulasch, Frikassee, Ragout

Voressen, Ragout

Deutsch – Schweiz

Hackfleisch, Hackepeter

Gehacktes, Hackfleisch

Deutsch – Schweiz

Hammel-, Schaf-, oder Lammfleisch

Schaf

Deutsch – Schweiz

Hähnchen, Broiler

Poulet, Güggeli

Deutsch – Schweiz

Hähnchen, Hühnchen

Gügeli

Deutsch – Schweiz

Hefe

Hefe, Presshefe

Deutsch – Schweiz

Hefevorteig, Hefeansatz

Hefevorteig

Deutsch – Schweiz

Holunder, Fliederbeere

Holder

Deutsch – Schweiz

Holunder, Holder, Holler

Holler, Holunder

Deutsch – Schweiz

Hörnchen, Hörndl

Gipfeli

Deutsch – Schweiz

Hühnchen

Mistkratzerli

Deutsch – Schweiz

Johannisbeere, rote

Trüberli, Johannisbeere, Ribiseli, Meertrübeli

Deutsch – Schweiz

Jungfernbraten

Jungfernbraten

Deutsch – Schweiz

Kaldaunen, Kaldauen, Pansen

Kutteln, Chuttle

Deutsch – Schweiz

Kapaun

Kapaun

Deutsch – Schweiz

Karbonade, Kotelett

Cotelette, Karré

Deutsch – Schweiz

Karnickel

Chüngel

Deutsch – Schweiz

Kartoffel, Ädappel, Krumbir, Äbbira

Härdöpfel

Deutsch – Schweiz

Kartoffelbrei

Stock, Stocki, Gumeli, Härdöpfelstock, Kartoffelstock, Grumpere

Deutsch – Schweiz

Kassler Kotelett Kasseler Rippchen, Ripple, Ripperl

geräuchertes Rippli

Deutsch – Schweiz

Kassler Rippchen

Rippli

Deutsch – Schweiz

Kastanien

Marroni

Deutsch – Schweiz

Käse

Chäsch

Deutsch – Schweiz

Käse-Sahne-Torte

Quarktorte

Deutsch – Schweiz

Käsekuchen

Käsewähe, Quiche, Quarktorte, Käsekuchen

Deutsch – Schweiz

Keule vom Kalb, Reh...

Keule, Schlegel, Gigot(Lamm)

Deutsch – Schweiz

Kirsche, Kersch, Griasa

Chriesi, Chirschi

Deutsch – Schweiz

Kleingebäck

Totebeinli, Bündnerli, Schüferli

Deutsch – Schweiz

Kloß, Klöße

Knödel

Deutsch – Schweiz

Knoblauch, Knoflich

Knobli, Chnoblech

Deutsch – Schweiz

Knoblauchrostbraten

Knoblibraten

Deutsch – Schweiz

Kohlkopf, Kohl, Kappes

Chabis

Deutsch – Schweiz

Kohlrübe, obere Rübe

Kohlrabi, Chohlräbli, Rüebchöhl

Deutsch – Schweiz

Konfitüre, Gsälz, Gelee, Mus

Konfi, Konfitüre, Gonfi, Gornfi

Deutsch – Schweiz

Kopfsalat, Blattsalat

Kopfsalat

Deutsch – Schweiz

Korken, Flaschenverschluss

Korken, Zapfen

Deutsch – Schweiz

Krachsalat

Eisbergsalat

Deutsch – Schweiz

Krautwickel

Krautwickel

Deutsch – Schweiz

Kürbis

Kürbis, Bebe

Deutsch – Schweiz

Lattich, Kopfsalat,

Kopfsalat

Deutsch – Schweiz

Lauch

Lauch

Deutsch – Schweiz

Lebkuchen

Leckerli

Deutsch – Schweiz

Limonade mit Kohlensäure, süßer Sprudel

Citro (Zitronenlimo), süßes Mineralwasser

Deutsch – Schweiz

Löffelbiskuits

Löffelbiskuits

Deutsch – Schweiz

Lunge, Lüngerl

Lunge

Deutsch – Schweiz

Lungenbraten, Filet

Filet

Deutsch – Schweiz

Lutscher, Schlotzer,

Schleckstengel, Lolli, Lollipop

Deutsch – Schweiz

Mafiatorte, Pizza

Pizze

Deutsch – Schweiz

Mais

Mais, Türken

Deutsch – Schweiz

Makkaroni

Hörnli

Deutsch – Schweiz

Mangold

Krautstiele

Deutsch – Schweiz

Masthähnchen

Mastgüggeli

Deutsch – Schweiz

Meerrettich

Meerrettich

Deutsch – Schweiz

Mehlerbsen

Backerbsen

Deutsch – Schweiz

Mehlschwitze, braun

Mehlschwitze

Deutsch – Schweiz

Mehlschwitze, helle

Mehlschwitze

Deutsch – Schweiz

Mett (ist meist fertig gewürztes Hack), Hackepeter, Hackfleisch

Gehacktes, Hackfleisch

Deutsch – Schweiz

Mettwurst

grobe Streichwurst

Deutsch – Schweiz

Milchbrot

Milchbrot

Deutsch – Schweiz

Milchcafe

Schale Milchcafe

Deutsch – Schweiz

Mirabellen, Reneclauden, Kriecherl

Mirabellen, Pfläumchen

Deutsch – Schweiz

Mittagsmahl

Zmittag

Deutsch – Schweiz

Mondamin

Speisestärke, Stärkemehl

Deutsch – Schweiz

Mostrich, Senf

Senf

Deutsch – Schweiz

Möhre, Mohrrübe, Gelbe Rübe

Rüebli, Karotte

Deutsch – Schweiz

Napfkuchen

Gugelhupf

Deutsch – Schweiz

Nudelholz, Rollholz, Wellholz

Nudelweller, Wallholz

Deutsch – Schweiz

Nudelsieb, Durchschlag

Sieb, Löcherbecken

Deutsch – Schweiz

Ochsenschwanz

Ochsenschwanz

Deutsch – Schweiz

Omeletten, Pfannkuchen

Tatsch, Pfannkuchen

Deutsch – Schweiz

Orangensaft

Orangensaft

Deutsch – Schweiz

Pampelmuse

Grapefruit

Deutsch – Schweiz

Paniermehl, Weckmehl, Weißbrotbrösel

Paniermehl, Brösmeli

Deutsch – Schweiz

Paprika, Paprikaschoten

Peperoni

Deutsch – Schweiz

Paprikaschoten

Peperoni

Deutsch – Schweiz

Pellkartoffel, Quellgrumbere

Gschwellti, Schellfala

Deutsch – Schweiz

Perlzwiebel, Silberzwiebel

Silberzwiebeli

Deutsch – Schweiz

Petersilie

Peterli

Deutsch – Schweiz

Pfannkuchen, Eierkuchen, Plinsen, Crepes

Omeletten, Crepe

Deutsch – Schweiz

Pfannkuchenstreifen, Eierkuchenstreifen, (Suppeneinlage)

Flädli

Deutsch – Schweiz

Pfefferschoten

Peperoncini

Deutsch – Schweiz

Pfifferling

Eierschwümli, Eierschwämmli

Deutsch – Schweiz

Pflaume, Zwetschge

Zwetschge, Pflaumen

Deutsch – Schweiz

Pflaumenkompott

Pflaumenkompott, Zwetschgenkompott

Deutsch – Schweiz

Pflaumenmus, Latwerge

Latweri

Deutsch – Schweiz

Pilsken

Bier

Deutsch – Schweiz

Pilze

Schwüm, Pilze

Deutsch – Schweiz

Pinkel

Kochwürste

Deutsch – Schweiz

Plätzchen, klein und rund

Bisquit, Keks, Güezi, Guetsli

Deutsch – Schweiz

Polenta, Polentamehl

Türkenribel

Deutsch – Schweiz

Porree

Lauch

Deutsch – Schweiz

Pökelfleisch

Pökelfleisch

Deutsch – Schweiz

Preiselbeere, Kronsbeere, Steinbeere

Preiselbeere

Deutsch – Schweiz

Puderzucker

Puderzucker

Deutsch – Schweiz

Pute / Puter

Truthahn

Deutsch – Schweiz

Quark, Speisequark auch: Frischkäse, Bibbeleskäse, Schichtkäse, Weißkäse, Glumse, Matz, Matte

Quark

Deutsch – Schweiz

Quarktasche

Zigerchrapfe

Deutsch – Schweiz

räuchern

räuchern

Deutsch – Schweiz

Räuchern

Räuchern

Deutsch – Schweiz

Räucherspeck, Rauchfleisch,

Räucherspeck

Deutsch – Schweiz

Reibe, Raffel

Raffel

Deutsch – Schweiz

Reiberdatsche, Reibekuchen, Reiberdatschi, Rievkooche

Rösti, Härdöpfeltätschli, Härdöpfelchüechli, Kartoffelküchlein,

Deutsch – Schweiz

Reneklode, Reineclaude, Rundpflaume, Mirabelle, Prunelle, Kirschpflaume, Burbank

Reineclaude, gelbe Pflaume

Deutsch – Schweiz

Rinderfilet

Lummelbraten

Deutsch – Schweiz

Rippenstück

Kotelett

Deutsch – Schweiz

Roastbeef, Rückenfilet

Roastbeef, Rückenfilet

Deutsch – Schweiz

Rollholz, Nudelholz

Ausweller

Deutsch – Schweiz

Rosenkohl, Sprossenkohl, Brüssler Kohl, Brabanter, Rosenböbberle Kohlspitzen,

Rosenkohl, Rosechöhli, Röslichöl

Deutsch – Schweiz

Rote Bete, Rauner, Rahnen

Randen

Deutsch – Schweiz

Rotkohl

Rotkabbis, Rotkraut, Rotkohl, Rotchabis, Blauchabis

Deutsch – Schweiz

Rouladen

Fleischvögel, Fleischvogel

Deutsch – Schweiz

Rührei

Rührei

Deutsch – Schweiz

Sahne, Schlagsahne, Schlagrahm

Nidle, Nidel, Niddel, Rahm

Deutsch – Schweiz

Sauerkirschen, Schattenmorelle

Suurchriesi, Suurchirschi, Weichseln, Chlepfer

Deutsch – Schweiz

Sauerkohl, Sauerkraut

Suurchabis, Suurchrut, Sauerkraut

Deutsch – Schweiz

Saure Sahne, Schmand

Sauerrahm

Deutsch – Schweiz

Schäufele, Schäufle, Schweineschulter gebraten

Schüfeli

Deutsch – Schweiz

Schinken am Bein

Schüfeli, (Hamme)

Deutsch – Schweiz

Schlagsahne

Schlagrahm

Deutsch – Schweiz

Schlegl

Nuss (Fleisch)

Deutsch – Schweiz

Schmalz (Bratenfett)

Schmutz

Deutsch – Schweiz

Schmand, Sauerrahm

Rahm

Deutsch – Schweiz

Schnitzel

Plätzli

Deutsch – Schweiz

Schorle

Gespritzter

Deutsch – Schweiz

Schurz, Kittel

Schurz, Schürze, Schoss

Deutsch – Schweiz

Schwanzstück, Unterschale

Unterspälte, Unterstück, Oxtail

Deutsch – Schweiz

Schweinefett

Schweinsfett

Deutsch – Schweiz

Schweinerücken

Karree

Deutsch – Schweiz

Schweinsbrust

Schweinsbrust

Deutsch – Schweiz

Sellerie

Sellerie

Deutsch – Schweiz

Spätzle

Knöpfli, Spätzli

Deutsch – Schweiz

Spiegelei, Setzei, Ochsenauge

Spiegelei, Stieraug

Deutsch – Schweiz

Spinat

Binätsch

Deutsch – Schweiz

Sprudelwasser, Selters

Mineralwasser

Deutsch – Schweiz

Stangenbohnen

Stangenbohnen

Deutsch – Schweiz

Staudensellerie, Bleichsellerie

Stangensellerie

Deutsch – Schweiz

Steinpilz

Steinpilz

Deutsch – Schweiz

Sülze, Sulz, Gallere

Aspik, Sulz

Deutsch – Schweiz

Süße Sahne

Rahm

Deutsch – Schweiz

Tomaten

Tomaten, Pelati

Deutsch – Schweiz

Topf, Kachel, Dippe, Hafen

Pfanne, Kasserolle, Kochtopf

Deutsch – Schweiz

Vollkornmehl

Ruchmehl

Deutsch – Schweiz

Vorteig (Hefe), Hefestück

Hefeteig

Deutsch – Schweiz

Walnuss, Welschnuss

Baumnuss, Walnuss, Nuss

Deutsch – Schweiz

Walnüsse

Baumnüsse

Deutsch – Schweiz

Wammerl, Speck durchwachsen

Speck

Deutsch – Schweiz

Weckmann (Nikolaus-Gebäck), Clausemann, Stutenkerl

Bänz, Grittibänz

Deutsch – Schweiz

Weißkohl

Weisskohl, Kabis, Chabis

Deutsch – Schweiz

Wiener Würstchen, Wiener, Wienerle, Saitenwurst

Wienerli

Deutsch – Schweiz

Wirsing, Kräuselkohl, Kohl

Wirz, Wirsing, Kohl

Deutsch – Schweiz

Wurstmasse

Ofenchüechli

Deutsch – Schweiz

Zackenbarsch

Egli

Deutsch – Schweiz

Zander

Zander

Deutsch – Schweiz

Ziege

Zicklein, Gitzi

Deutsch – Schweiz

Zucchini

Zucchetti

Deutsch – Schweiz

Zuckerschoten

Kefen

Deutsch – Schweiz

Zwiebel

Bölle, Zibele, Zwiebel

Deutsch – Schweiz

Zwiebelkuchen

Bölletünne

Diäten

Diabetes-Diät

Bei Diabetes (Zuckerkrank) ist der Kohlenhydratstoffwechsel beeinträchtigt, da Insulin aus der Bauchspeicheldrüse dem Körper nicht genügend zugeführt wird. Diätkost: Kohlenhydrat- und fettarme Kost, stärkehaltige Lebensmittel sind begrenzt erlaubt. Die Menge wird vom Arzt in Broteinheiten (BE) vorgeschrieben (1 BE = 12g KH = 25g Vollkornbrot). Diese werden in kurzen Abständen in geringen Mengen gegessen, damit der Blutzuckerspiegel kaum Schwankungen unterliegt.

Diäten

Diät-Formen:

Diäten sind Kostformen, die sich von der frei gewählten Ernährung durch eine spezielle Nährstoff- und damit Nahrungsmittelauswahl unterscheiden. Daher beschränkt sich eine Diät bei der Zubereitung auf Verfahren, die auf die individuelle Verträglichkeit Rücksicht nehmen. Diäten dienen zur Gewichtsreduktion, aber ebenso zur Verhütung, Linderung oder Besserung einer Krankheit.

Diäten

Kochsalzarme (natriumarme) Diät

Einzuhalten bei zu hohem Blutdruck, Nieren- und Herzleiden. Die durchschnittliche Salzzufuhr einer normalen Ernährung beträgt 12g pro Tag. Diese sollte bei jener Diät auf ca. 3g gesenkt werden!

Diäten

Leichte Vollkost

Ausschluss von Röststoff bildenden Garverfahren sowie unverträglichen Lebensmitteln. Dient der Schonung von Organen.

Diäten

Reduktionskost

Nahrungsenergie wird auf ca. 5 000 kJ pro Tag reduziert. Verzichtet wird auf Alkohol, fett- und zuckerreiche Nahrung. Reichlich essen: Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse, um den Wirkstoffbedarf abzudecken.

EIER

CHOLESTERIN:

Nur im Eigelb ist das Cholesterin enthalten! Darum max 3-4 Eier pro Woche verzehren, denn zu viel Cholesterin im menschlichen Körper verursacht: Arterienverkalkung, erhöht den Blutdruck, lässt Hautkrankheiten entstehen).

EIER

EI NÄHRWERT:

Der Nährwert 1 Eies entspricht ca 40g fetten Fleisch od. 150g Vollmilch; Berechnung von 1 Ei, Eiweiß mit Dotter 60g: Eiweiß = 6,81g (13,3%) Fett = 5,91g Kohlenhydrate = 0,37g Vit. A = 0,12mg Vit. B1 = 0,05mg Vit. B2 = 0,16mg Calcium = 29,57mg Phosphor = 114,05mg Natrium = 76,03mg Eisen = 1,11mg KJ = 369 Das Eigelb enthält fast alle Vit. (Vitamine). Im Eiklar hingegen finden sich nur Vit. B1, B2 und Pantothensäure. Der Mineralgehalt beträgt im Eigelb 05 - 1,6%, im Eiklar nur 0,3 - 0,8%. Die Fette sind im Vollei mit 11%, im Eiklar mit 0,3% und im Eigelb mit 31,7% vertreten. Der Wassergehalt beträgt immerhin 75%.

EIER

Eier

Hühnerei, Entenei, Gänseei und Wachtelei. Zudem essbar wären: Perlhuhneier, Fasaneier, Kiebitzeier und Möweneier. Diese werden am Markt kaum zu finden sein. Wenn doch, dann als überteuerte Delikatesse in konservierter Form.

EIER

EIER - LAGERUNG:

Mit spitzem Ende im Kühlschrank stets nach unten Lagern! Denn, die am stumpf-runden Ende befindliche Luftkammer ist des Eies schwächster Punkt. Hier können Keime u. Gerüche am leichtesten Eindringen. Dennoch muss man Eier so aufbewahren, dass die Luftkammer nach oben zeigt. Würde sie unten liegen, so drängt die Luft nach oben u. kann innen die Haut von der Schale lösen (das Ei währe noch empfänglicher für Keime u. Gerüche). Im Kühlschrank bleiben Eier 3-4 Wochen haltbar, bei Zimmertemperatur nur 1 Woche!

EIER

Eier Frischetest:

1) Schüttelprobe: Ei ans Ohr halten u. schütteln. Es soll nicht schwappen, kein dumpfer Laut hörbar sein. Bei frischem Ei hört man nichts! 2) Lichtprobe: Ei gegen Lampe halten. Alte Eier haben gleichmäßig verteilte Flecken u. sind relativ dunkel, frische klar u. durchsichtig. 3) Geruchsprobe: Da die Schale porös ist, lässt sie Gerüche durch, in beiden Richtungen. Ist ein Ei verdorben, beginnt sich durch den Eiweißabbau Schwefelwasserstoff zu bilden, dieser riecht nach außen. 4) Schwimmmethode: Dazu nimmst Du 1 L Wasser u. 100g Salz. Ein frisches Ei geht unter. 7 Tage alte Eier gehen unter aber sie stellen sich am Boden auf. 10 Tage alte Eier schwimmen an der Oberfläche! 5) Aufschlagmethode: Schlag ein Ei auf und gib es in Spiegeleierpfanne. Frisch ist das Ei, wenn der Dotter fest u. hochgewölbt ist u. das Eiweiß eine straffe (dickere) Schicht um den Dotter bildet. Je älter das Ei, um so mehr rinnt das Eiweiß in die Breite u. der Dotter verliert an Spannkraft.

EIER

EIER-GRÖßEN:

S Small Klein unter 53g Das sind die kleinsten Eier M Medium Mittel 53 - 62g Das sind mittelgroße Eier L Large Groß 63 - 72g Das sind bereits große Eier XL X Large Riesig über 73g Das sind die größten Eier

EIER

EIER-KLASSEN:

KLASSE 1: Hochwertig u. frisch. Schale sauber, unverletzt. Luftkammerhöhe max. 5mm, klares, durchsichtiges, dickflüssiges Eiweiß, Eiklar und Eigelb ohne fremde Einlagerungen, nicht sichtbar entwickelter Keim, kein Fremdgeruch. EXTRA: Bez. für eine Sonderspitzenklasse (besser als Kl. 1). Besonders frisch (max. 14 Tage alt ab Packdatum, wenn älter, so fällt es in Klasse1 zurück). Muss sauber aber ungewaschen sein und der Gewichtsgruppe 1-3 angehören. KLASSE 2: Ihre Luftkammer ist max. 7mm. Sie dürfen aber max. 4 Wochen alt sein. KLASSE 3: Luftkammer über 7mm, leicht verschmutzt, verletzte Kalkschale (jedoch ohne Verletzung der Schalenhaut), oder es sind konservierte Eier. INDUSTRIEEIER: Diese kommen nicht in den Handel, sie sind für die Nahrungsmittelindustrie noch gerade gut genug.

EIER

EIER-KOCHTIPPS:

Bindefähigkeit ist geringer, wenn das Ei direkt aus dem Kühlschrank kommt. Lass es daher Zimmertemperatur annehmen. Übriggebliebenes Eiweiß kann man luftdicht verschlossen im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahren oder im Tiefkühlschrank über Monate hinweg einfrieren. Das Eiklar lässt sich danach sogar besser zu Schnee schlagen als frisches Eiweiß! Übriggebliebene Eigelb gib in ein sehr kleines Gefäß, gieße etwas kaltes Wasser darüber. So bildet sich Schutzschicht und der Dotter kann nicht austrocknen. Im Kühlschrank Tage haltbar oder im Tiefkühlschrank über Monate hinweg einfrieren.

EIER

EIER-SCHALENSTEMPEL:

Am Ei ist folgendes zweiteilig aufgedruckt: 0 AT 1234567 MHD 01.12.2020 Erläuterung: 0= Biohaltung 1= Freilandhaltung 2= Bodenhaltung 3= Käfighaltung AT= Österreich - Herkunftsland; (DE Deutschland usw) 1234567= Betriebscode MHD= Mindesthaltbarkeit (zum Verzehr als "weich gekochtes Ei"). MHD bedeutet, das diese Eier bis dahin (so im Kühlschrank aufbewahrt) auch als weich gekochtes Ei genießbar sind. Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum am Ei überschritten, solche Eier nur mehr hart gekocht verzehren, oder für Speisen verwenden (Kuchen, Schnitzel panieren etc).

EIER

ENTENEIER:

Sind mit 70g deutlich größer als Hühnereier und kräftiger (öliger) im Geschmack. Da sie Keime enthalten können, musst Du sie mind. 10 Min. kochen. Dann färbt sich das Eiweiß bläulich sowie das Eigelb orangerot. Für Speisen, die roh zubereitet, oder nur kurz gegart werden, somit ungeeignet! - Enteneier dürfen daher nur mit dem deutlich sichtbaren Aufdruck verkauft werden: "Entenei! Kochen!" - Auch zum backen kann man sie verwenden.

EIER

FASANEIER & REBHUHNEIER:

Kleine Eier. Aus der Zucht weiß, ansonst olivenfärbig und lederfarbig. Zudem braune oder schwarze Tarnflecken am Ei möglich. Genuss am besten hart gekocht in Salate, eingelegt oder in Aspik.

EIER

GÄNSEEIER:

Sie übertreffen alle anderen Eier an Größe! Sie können bis 200g wiegen. Munden ähnlich mit kräftigem Geschmack, wie Enteneier. Diese Eier sollten stets nur besonders frisch verwendet werden!

EIER

HENNE LEGT DAS EI - MIT WELCHEM ENDE VORAN?

Eier haben ein rundlicheres u. ein spitzeres Ende. Mit welchem kommt es aus der Henne zuerst voran heraus? Antwort: Zufall, einmal mit dem spitzen, dann wiederum mit rundlicherem voran :-)

EIER

MÖWENEIER:

Mundet weniger nach Fisch, als von anderen Meeresvögel. Eier gefleckt. Genuss auch weich gekocht als 5 Min Ei.

EIER

PERLHUHNEIER:

Geschmackvoller als Hühnereier. Genuss hart gekocht in Salate.

EIER

PUTENEIER:

Bis doppelte Größe eines Hühnereies.

EIER

SALMONELLENGEFAHR:

Sind die Eier älter als 3 Wochen, so koche diese immer ganz durch (hart) od. verwende sie für die Panierung. Spiegeleier musst Du dann beidseitig (ein mal wenden) ganz durchbraten! Eier generell, deren Schale Beschädigungen aufweisen, nur gekocht (hart) essen oder zum Kochen in Speisen verwenden! Falls solch ein Ei mit Salmonellen infiziert wäre, befinden sich die Salmonellen auf der Schale und gelangen durch die kaputte Schale ins Ei-Innere.

EIER

SCHNEE SCHLAGEN, KONSISTENZ:

Probe: Beim durchfahren mit Löffel muss eine nicht wieder zusammenstrebende Rinne entstehen, oder drehe den Schneekessel einfach um, der Schnee muss im Topf verbleiben! TRICK: Schnee (sowie auch Schlagobers) gerinnt beim unterheben in heiße Speisen! Daher lasse vor dem einrühren des Schnees die Speise etwas abkühlen. EIKLAR / DOTTER LAGERUNG: Übriges Eiklar kannst Du luftdicht verschlossen im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahren! Es lässt sich dann sogar besser zu Schnee schlagen als frisches!! Den übergebliebenen Dotter gib in kleines Gefäß, bedecke ihn mit kaltem Wasser. Luftdicht verschlossen im Kühlschrank mehrere Tage haltbar! Oder Eiweiß und/oder Eigelb im Tiefkühlschrank über Monate hinweg einfrieren.

EIER

SCHNEE SCHLAGEN:

Wenn Du Eier direkt aus dem Kühlschrank nimmst, ist die Bindefähigkeit größer! Trenne gewissenhaft das Eiweiß vom Eigelb. Gib das Eiweiß in eine fettfreie, saubere Rührschüssel. Du kannst das Eiweiß noch besser aufschlagen, wenn Du dem Eiweiß eine Prise Salz, oder 5 Tropfen Zitronensaft, oder 1 EL kaltes Wasser beim Schlagen zufügst. Verwendest Du elektr. Rührstab so beginne stets mit langsamster Geschwindigkeit, steigere dann. Kochtipp: Willst Du das Eiweiß zu einer anderen Masse hinzufügen, so rühre 1/3 des Eiweißes in die Masse. Die restlichen 2/3 hebe dann vorsichtig unter. (Nicht verrühren sondern heikel unterheben)! Der Effekt des Unterhebens liegt darin, jede feste Masse wird aufgelockert u daher bekömmlicher.

EIER

SPIEGELEIER:

Wenig Butter erhitzen (bei zu kalter Butter werden die Spiegeleier an der Unterseite beim Braten hart!), dann möglichst frische Spiegeleier erst einschlagen und für ca. 4 Min bei kleinster Hitze garen lassen. Dann zudecken und weitere 2-3 Min garen lassen, damit auch der Dotter erwärmt wird. Fertig! Nun erst salzen&pfeffern und mit Schnittlauchröllchen bestreuen.

EIER

STRAUSSENEIER:

Bis zu 20 Mal größer al Hühnereier! Aber nur ohne sonnenprovozierte Anfangsgerinnung essbar! Zubereitung in der eigenen Schale, durch ein Loch zu Rührei (Eierspeise) verquirlt und so langsam erhitzt.

EIER

UNTERSCHIED EIER-SCHALEN - WEISSE ODER BRAUNE ?

Zwischen weißen und braunen Eiern, hellen oder dunklen Eigelben ist kein Unterschied! Diese kommen durch unterschiedliche Rassen, Fütterungen mit div. Futterzusätzen zu Stande. Aber: Braune Schale ist etwas dicker, platzt beim Kochen schwerer als weiße Schalen.

EIER

WACHTELEIER:

Werden roh oder gekocht in Gläsern als Delikatesse angeboten u. können wie Hühnereier zubereitet in Salaten, Aspik u. zum Garnieren verwendet werden. Schale ist gefleckt u. sind um mehr als die Hälfte kleiner als Hühnereier.

EIER

ZWERGUHNEIER:

Nur halbe Größe eines Hühnereies. Mundet ähnlich im Geschmack wie Hühnerei.

Eier bemalen - Ostereier färben

Bekleben der Eier

Die uni gefärbten Eier kann man mit allem möglichen bekleben, um sie witzig zu gestalten. Mit Stoffresten, Papier, Folien oder sogar Wollresten (Garnresten) lassen sich regelrechte Kostüme schneidern.

Eier bemalen - Ostereier färben

Bestempeln der Eier

Die uni oder hell gefärbten Eiern mit Kartoffelstempel lustig bestempeln. Kartoffelstempel: Kartoffel halbieren, z.B. einen Stern oder ein Kreuz mit kleinem Messer herausarbeiten aus der Kartoffelschnittfläche. Diesen Stern (Kreuz) dann mit Wasserfarbe satt bepinseln und vorsichtig auf das Ei aufstempeln.

Eier bemalen - Ostereier färben

Das Ausblasen der Eier

Vor dem Ausblasen wasche die Eier mit weichen Schwamm ab. Zuerst wird das Ei an beiden Enden mit Hilfe einer Nadel mit einem Loch versehen. Loch (in Eierschale und Eierhäutchen) behutsam z.B. mit Kreuzschraubenzieher durch drehen auf 3mm Durchmesser vergrößern. Nun stich mit Stricknadel (Mikadostab, Nagel etc) in das Eigelb und verrühre jenes kräftig, damit das Loch im Ei nicht verstopft. Jetzt kräftig pusten. - Eiermasse kann gleich Zu Rührei (Eierspeise) verkocht werden, oder zu panieren von Schnitzel, oder Kuchenteigzugabe etc... Hat man viele Eier ausgeblasen, kann man die Eiermasse auch portioniert über Monate hinweg einfrieren! Nach dem Ausblasen der Eier sollten sie noch ausgespült und getrocknet werden. Ei in Spülwasser legen, schütteln, mit klarem Wasser ausspülen und trocknen lassen. Nun sind alle Vorkehrungen zum Eier Bemalen getroffen.

Eier bemalen - Ostereier färben

Das Bossieren

Schale der gekochten oder ausgeblasenen Eier soll gereinigt und trocken sein. Buntes Wachs wird in kleinem Gefäß geschmolzen und flüssig gehalten (auf Stövchen, Warmhalteplatte). Nun taucht man eine Stecknadel in das flüssige Wachs und betupft damit das Ei.

Eier bemalen - Ostereier färben

Die Verlauftechnik

Verschiedene Farben auf das Ei spritzen und das Ei dabei drehen damit die Farben etwas ineinander verlaufen können. Nach dem Trocknen mit Klarlack überziehen.

Eier bemalen - Ostereier färben

Die Wachsmethode

Nimm dazu Wachsstifte (z.B. Ölkreide) die beim erhitzen schmilzt. Nun schmelze den Wachsstift an einer Kerze vorsichtig an und male dann damit auf dein Ei. Die Farbauftragung wird naturgemäß relativ dick. Das mache so mit ein paar Farben. Das Ei muss schließlich nicht völlig angemalt sein. Jetzt zum kreativen Part. Nimm das Ei und schmelze das Wachs auf dem Ei vorsichtig über einer Kerze glatt, so dass das ganze Ei total damit überzogen wird. Fertig.

Eier bemalen - Ostereier färben

Du kannst Eier verzieren mit....

Bemale mit (Wasserfarben, Filzstiften etc.), färben (mit Naturfarben oder gekauften Eierfärbemittelfarben), bekleben (mit Buntpapier, Wollresten, Abziehbildchen etc.), bestempeln (Kartoffelstempel), oder bossieren mit Wachs. Meist werden die Eier, die in gekochtem Zustand bemalt sind verschenkt um verspeist zu werden, ausgeblasenen Eier sind primär für den Osterschmuck vorgesehen. Die Oberfläche des Eies soll weiß, glatt und unbeschädigt sein. Kleinere Eier haben meist eine dickere Schale. Als Exoten kann man auch Enten-, Gänse-, oder Straußeneier verwenden.

Eier bemalen - Ostereier färben

Eier kochen:

Die beim Bemalen benützten Farben sind durchaus nicht zufällig, denn: Gelb bedeutet den Wunsch nach Erleuchtung und Weisheit. Rot symbolisiert den Opfertod Christi. Weiß ist die Farbe der Reinheit. Grün jene der Jugend und Unschuld. Orange schließlich steht für Kraft, Ausdauer und Ehrgeiz sowie für dauerhafte Wärme.

Eier bemalen - Ostereier färben

Eier mit Öko-Naturfarben färben

Einfach klein gehackte Pflanzen zum Kochwasser, mit etwas Essig zufügen und Eier darin kochen. Oder professionell: Pflanzen zerkleinert in Wasser auskochen. Nun Farbsud (durch Kaffeefilter, Serviette in Sieb etc) filtern. In jenem klaren Farbsud die Eier kochen. Ist die Eierfärbung nicht deckend, Eier nochmals für gut 30 Minuten in den nun kalten(!) Sud zur Nachfärbung legen. Safran oder Kamillenblüten färbt Eier gelb. Zwiebelschale braun - färbt sie wunderschön bräunlich. Knoblauchschalen verleiht ihnen eine schöne Farbe. Spinat färbt sie grün. Rotkraut lässt sie rotviolett glänzen. Rote Rüben (rote Beete) färbt sie rot. Heidelbeeren (auch getrocknete) färbt sie bläulich. Oder versuche es mit Tee, Kamilleblüten, Walnussschalen, Karottenkraut (Blätter), Gräsern usw.; Danach reibe die Eier mit einem Stück Speck (Speckschwarte) ein, bis das Ei glänzt. Eintrocknen lassen, dann mit Küchentuch nachpolieren. Beispiel Zwiebel: Braune Schalen vom Zwiebel abschälen. Schalen werden in einem alten Topf mit soviel Wasser zum Kochen gebracht, dass die Eier vollständig mit Wasser bedeckt sind. Sobald das Wasser eine kräftig rotbraune Farbe angenommen hat, kann man die Temperatur drosseln, denn das Wasser muss nun nicht mehr kochen, nur heiß bleiben. Nun die ausgeblasenen (oder hart gekochten) Eier einlegen. Bleibe dann dabei stehen und halte die Eier ständig mit einem Kochlöffel in Bewegung damit sie rundherum gleichmäßig gefärbt werden. Beobachtet hierbei, wann die Eier die erwünschte Farbe angenommen haben. Denn wenn Ihr die Eier zu kurz im Färbewasser lasst, bekommen sie eine zartgelbe Farbe, bleiben sie länger darin, werden sie orange und später sogar braun.

Eier bemalen - Ostereier färben

Eier Reinigung:

Dafür legt man diese in einen Topf und bedeckt sie mit lauwarmen Wasser dem etwas Essig ( 1 Liter Wasser = 1 Teelöffel Essig ) zugesetzt wurde für mind. 30 Minuten. Danach die Eier mit lauwarmen Wasser abspülen.

Eier bemalen - Ostereier färben

Marmorierte Eier

Zuerst gewünschte Grundfarbe satt auf die Eierschale auftragen und in die noch nasse Farbe andersfärbige Tupfer setzen. Sofort mit Zahnstocher ineinander ziehen, bis eine Art Marmormuster entstanden ist. Trocknen lassen und mit Klarlack überziehen.

Eier bemalen - Ostereier färben

Mit Malerfarben

Für das Bemalen der Eier mit Malerabtönfarben sollte man zuerst die Eier mit Acryl- oder Deckfarbe zwei- bis dreimal grundieren. Nach dem Grundieren kann man mit kleinen Pinseln jedes Muster auf dem Ei anbringen. Danach kann man die Eier noch mit Mattlack oder Glanzlack veredeln. Oder: Eier mit Wasserfarben bemalen, trocknen lassen, dann erst mit Filsstiften die Details darauf zeichnen.

Eier bemalen - Ostereier färben

Mit Pflanzenfarben färben:

Dazu benötigt man den aus den Färbekräutern und Hölzern gewonnen Farbsud, in die man die Eier eintaucht. Den Farbsud produziert man aus den über Nacht eingelegten Kräutern, die man am nächsten Tag aufkocht. Mit Hilfe von Blütenblättern, die man rückseitig mit Eiweiß befeuchtet und dann um das Ei befestigt, erhält man sehr schöne Muster.

Eier bemalen - Ostereier färben

Mit Stiften oder Ölkreide

Bei Buntstiften muss man nur aufpassen, dass man die Schale nicht zerdrückt, bei Filzstiften, dass die Finger nicht zu bunt werden. Auch Ölkreiden malen prima auf den Eiern.

Eier bemalen - Ostereier färben

Positiv / Negativ Färbetechnik

Stecke hierzu das Ei vor dem Färben in einen Nylonstrumpf. Zwischen Schale und Strumpf stecke Muster (Blätter, Gräser etc.). Verknote den Strumpf stramm, so dass die Muster fest an die Eierschale angedrückt werden. Dann lege das Ei in das Färbebad.

Eier bemalen - Ostereier färben

Weitere Variationen:

Durch Einritzen von Ornamenten in die Farbe, durch Ätzen mit Säure oder durch Scherenschnitte aus Papier möglich.

Eierersatz

FÜR HACKBRATEN (FASCHIERTES):

Tofu eignet sich püriert, gehackt oder zerdrückt als cholesterinfreien Eierersatz.

Eierersatz

FÜR KUCHEN, TORTEN:

Weizenmehl mit mehr oder weniger viel Dinkelmehl (je nach dem wie viele Eier im Rezept verwendet werden) vermengen.

Eierersatz

FÜR OMELETT, PFANNKUCHEN, CREPES:

Verwende pro Ei statt dessen 1 EL Sojamehl vermengt mit 1-2 EL Wasser!

Eierersatz

GELB FÄRBUNG:

Die ansprechende gelbe Farbe, die bei Eier freien Kuchen fehlt, lässt sich ausgleichen. Dazu etwas Safran (Pulver oder Fäden), in Milch auflösen und unter den Teig mengen.

Eierersatz

UNIVERSAL:

Eiersatz-Pulver aus dem Reformhaus. Packungsanweisung liegt bei.

Eiweiß zu Eischnee steif schlagen -

Eiweiß zu Eischnee steif schlagen:

1. Alle Werkzeuge müssen fettfrei sein. Schon die kleinste Menge Fett lässt den Eischnee zusammen fallen oder verhindert das Aufschlagen. Eischnee niemals in einer Plastikschüssel steif schlagen. Er wird am besten in fettfreien, sauberen Behälter aus Kupfer, Edelstahl, oder trockenen Porzellangefäß geschlagen, und das bei Zimmertemperatur! 2. Eier stets penibel genau trennen. Es darf kein Eigelb beim Eiweiß sein! Je frischer das Eiweiß ist, desto besser lässt es sich steif schlagen. 3. Eiweiß und Rührgerätquirl (od Schneebesen) bis zur Verarbeitung im Kühlschrank kühlen. Gekühltes Eiweiß lässt sich nämlich besser mit kaltem Schneebesen aufschlagen. 4. Eischnee wird beim schlagen besser steif, wenn man gleich zu Beginn 1 Msp Salz oder paar Tropfen Zitronensaft zufügt. 5. Eischnee mit Zugabe von Zucker wie folgt herstellen: Zucker nicht sofort komplett in das Eiweiß streuen, denn das verhindert das Aufschlagen. Korrekt ist, erst das gekühlte Eiweiß mit dem Rührgerät (od Schneebesen) schlagen und zuerst nur eine Prise Zucker zugeben. Wird der Schnee weiß und steif, dann erst unter stetem Schlagen immer wieder nach und nach Zucker langsam einrieseln lassen. Ist die gesamte Zuckermenge verarbeitet und hat der Eischnee sein Volumen erreicht, dann sogleich mit dem Schlagen aufhören. Schlägt man zu lange unnötig weiter, fällt der Schnee wieder in sich zusammen. - Eischnee ist dann fertig steif geschlagen, wenn im schräg gehaltenen Rührgefäß nichts mehr fließt. 6. Wenn Bedarf, Eiweiß neuerlich wieder steif schlagen: Dazu einige Tropfen Zitronensaft zugeben und wieder aufschlagen. Für kurze Zeit bleibt der Eischnee wieder steif.

Eiweiß zu Eischnee steif schlagen -

STEIFEN EISCHNEE WEITER VERARBEITEN:

Den steifen Eischnee sogleich nach dem Schlagen laut Rezept weiter verarbeiten! Lässt man ihn stehen, fällt er dadurch in sich zusammen. Steif geschlagenen Eischnee beim Weiterverarbeiten immer unterheben, nicht rühren. Die eingeschlagene Luft würde dann entweichen und die Konsistenz des Gerichtes zu fest werden lassen. Fetthaltige Zutaten, die unter den Eischnee zum Abschmecken zugegeben werden sollen, nur vorsichtig unterziehen - nicht rühren! Der Eischnee fällt sonst zusammen.

ERDBEEREN

ECHTE ERDBEERE - WALDERDBEEREN:

Echte Walderdbeeren werden heute nur noch selten offeriert. Aber es gibt ca. 1000 verschiedene Kulturerdbeersorten. Anbau: März-April als Frühkulturen unter Glas. Freilandernte Ende Mai - Anfang Juli.

ERDBEEREN

ERDBEER EINKAUF:

Erdbeeren reifen nicht nach. Kaufen deshalb nur reife Früchte welche durchgehend rot und ohne weißen Spitzen sind. Grüne Stellen sollte man nicht verzehren, da dies der Gesundheit abträglich ist! Reife Früchte duften, sie sind weich und der Stiel lässt sich leicht entfernen. Je nach Sorte variieren die Früchte in Geschmack, Form u. Farbe. Von scharlachrot bis dunkelrot, von spitzkegelförmig od. oval bis ei- u. nierenförmig. Große Frucht = kein Garant für gutes Aroma! Gerade diese sind meist im Geschmack fad, od. im Inneren unausgereift! Da Erdbeeren sehr druckempfindlich sind, verderben sie leicht, werden matschig, schimmeln. Erdbeeren verlieren von Tag zu Tag an Aroma! Kaufen daher die Beeren möglichst am Tag des Verzehrs.

ERDBEEREN

ERDBEER ERNTE:

Erdbeerzeit ist Anfang Juni bis Mitte Juli. - Durch Importe aus Holland, Frankreich, Belgien, Italien, sind Erdbeeren ganzjährig im Handel.

ERDBEEREN

ERDBEEREN :

Kaufe die Beeren im ausgereiften, rundherum roten, Zustand. Denn dieses Obst reift nicht daheim nach! Grüne Stellen solltest Du nicht verzehren, da der Gesundheit abträglich! Sie dürfen auch keine Druckstellen haben (erhöhte Schimmelpilzgefahr). Erdbeeren, aus der Familie der Rosengewächse, enthalten: Vit. C, Natrium, Calcium, Phosphor, Kalium, Magnesium, Eisen.

ERDBEEREN

ERDBEEREN EINFIEREN:

Friert man Erdbeeren als ganze Früchte ein, eignen sich die kleinen, dunkelroten Sorten besonders gut. Ganze Erdbeeren rollend einfrieren Erdbeeren putzen, aber nicht klein schneiden. Auf großen Teller nicht zu dicht neben einander legen und für 1 Tag ins Gefrierfach stellen. So gefrieren sie zu festen Kugeln. Danach in Gefrierbeutel füllen und fest verschließen. Durch das "rollende" Gefrieren zerquetschen sie nämlich nicht. So sind Erdbeeren ca. 6 Monate haltbar, dann beginnen sie an Aroma zu verlieren. Erdbeerpüree einfrieren Dazu die Früchte mit einem Zauberstab zerkleinern, in eine fest verschließbare Plastikbox portioniert füllen und einfrieren. Ideal ist Erdbeerpüree zum Verfeinern von Naturjoghurts, Quark oder Vanilleeis.

ERDBEEREN

ERDBEEREN RICHTIG AUFTAUEN:

Wichtig ist auch das richtige Auftauen der Erdbeeren. Dazu die gefrorenen Früchte auf ein Tablett oder Teller legen und im Kühlschrank, am besten über Nacht und mit Folie abgedeckt, auftauen: Dann werden sie nicht zu matschig und die Folie schützt davor, dass die Erdbeeren Fremdgeschmack annehmen. Das Auftauwasser weiter verwenden, z. B. in Yoghurts, Müsli oder als Sauce über Eis! Aufgetauten Erdbeeren eignen sich gut für Cremedesserts, zum Beispiel Erdbeerquark (Erdbeertopfen) oder Erdbeereis !!!

ERDBEEREN

INHALTSSTOFFE:

Bestehen aus rund 90% Wasser, daher haben 250g Erdbeeren nur ca. 100 Kalorien. Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C als Zitronen! Leuchtend rote Farbstoffe schützen die Erdbeere vor zellschädigenden Substanzen und Bakterien und nach dem Verzehr schützen sie dann auch uns! Die zu den Polyphenolen gerechneten Phenolsäuren (Ellagsäure und Ferualsäure) spielen bei der Hemmung von Tumorzellen eine wichtige Rolle. Bestimmte Gerbstoffe (Katechene) binden giftige Schwermetalle in unserem Darm und helfen bei Verdauungsstörungen. Keine andere einheimische Frucht ist so reich an Mangan, diesem Spurenelement, das im gesamten Stoffwechsel mitwirkt, bei der Produktion von Knochen und Blut beteiligt ist, Haare und Haut mit Farbpigmenten versorgt und auch die Bildung der Schilddüsenhormone anregt. Stärkt die Leber (durch hohen natürlichen Zuckerstoffgehalt). Sowie hilft bei Gelenkrheumatismus, Gicht, Nierenleiden, Kreislaufstörungen. Erdbeeren sind außergewöhnlich reich an Folsäure, die sehr wichtig für unser Zellwachstum und die Blutbildung ist. Nicht zu vergessen die vielen kleinen gelben Kernchen, die als wertvoller Ballaststoff fungieren. Selbst die Blätter und Wurzeln der Erdbeeren enthalten Wirkstoffe, die pharmakologisch genutzt werden; Tee aus Erdbeerblättern ist besonders Diabetikern zu empfehlen, da er positiv auf die Insulinrestizenz wirk. Andererseits gibt es gibt bei vielen Menschen allergische Reaktionen auf Erdbeeren (Mund -und Lippenbläschen).

ERDBEEREN

ZUBEREITUNG:

Wenn nötig, lassen sich frische Erdbeeren abgedeckt im Kühlschrank 1-3 Tage aufbewahren. Regelmäßig schlechte entfernen, denn sie stecken die anderen schnell an. Früchte erst vor der Verarbeitung waschen, denn Wasser entzieht den Früchten Aroma und lässt sie schneller schimmeln. Entfernen Stiele und Blätter der Beeren immer erst nach dem Waschen und brause sie nicht unter fließendem Wasser ab. Besser ist es, die Früchte kurz in kaltes Wasser zu tauchen. So verlieren sie nicht Saft, Aroma und Inhaltsstoffe!

ESSIG

ACETO BALSAMICO TRADIZIONALE DE MODENA

Nur ein solch ausgezeichneter Essig welcher aus der italienischen Provinz Modena stammt ist kulinarisch hochwertig! Nur dieser ist sein Geld auch wert wegen seines exquisiten Geschmacks.

ESSIG

ACETO BALSAMICO:

Dieser Name ist ungeschützt!!! Daher meist nur gepanschte Billigessigqualität! Schlichter, minderwertiger Balsamico ist oft nur gesüßter, aromatisierter Weinessig! Achte daher auf genaue Bezeichnung und kaufe stets nur:

ESSIG

ACETO BALSAMICO:

Italienische Spezialität. Der Essig, er ist dunkelbraun, ist äußerst mild, mit angenehmen Geschmack u. wenig Schärfe. Es gibt ihn mit verschiedenen Bezeichnungen, welche aber jeweils für eine bestimmte Qualität (von Fusel bis exquisit) stehen.

ESSIG

ACETO BALSAMICO:

Sehr edler, alter Weinessig, der auch heute noch nach streng gehüteten Rezepturen hergestellt wird. Balsamessig reift viele Jahre lang. Sparsam verwenden.

ESSIG

ACETO SASSO:

Ist der italienische Weinessig mit besten Aroma. Seine Herstellung erfolgt nur mit Qualitätsweinen.

ESSIG

APFELESSIG:

Das Säuren-Basen-Gleichgewicht unseres Blutes hängt vom Säuregehalt der Nahrung ab, sowie davon, was unsere Niere zurückbehält. Der Apfelessig wird rasch abgebaut und tritt nicht in den Harn über. Er verbessert die Nierenleistung, günstige Beeinflussung der Darmflora (hemmt od. tötet Fäulnisbakterien ab), sowie ist Reich an Kalium, Mineralstoffen u. Spurenelementen. TIPP: 2 TL Apfelessig in 1 Glas Wasser als Getränk serviert, löscht nicht nur Durst, sondern ist auch äußerst der Gesundheit zuträglich (so ferne der Magen gesund ist)!

ESSIG

BALSAMICO TRADITIONALE:

Traditioneller Balsam-Essig; Er unterscheidet sich schon in seiner Herstellung deutlich vom >normalen< Weinessig! Er wird nicht aus fertig ausgegorenen Wein, sondern aus eingekochtem Traubenmost hergestellt! Verwendet werden dabei beinahe nur Trauben der Rebsorte Trebbino. Wichtig für die Güte des Traditionale ist der Zuckergehalt. Schon im Weingarten wird darauf geachtet, indem die Trauben erst sehr spät gelesen werden. Durch das Einkochen des Mostes noch vor Gärbeginn wird der Zuckergehalt schließlich auf mind. 30% angehoben. Das Mostkonzentrat wird über den Winter in Glasballons gelagert, um sich auf natürliche Weise klären zu können. Ca. 6 Monate später wird es dann in Fässer umgefüllt, die Alkohol- u Essigsäuregärung setzt ein. Der Most wird in den folgenden Jahren in bis zu 12, immer kleiner werdenden, Fässern unterschiedlicher Holzsorten gelagert. Dieser Essig unterliegt dabei einem langsamen Reifungsprozess, wird immer stärker konzentriert und bekommt so sein einzigartiges Aroma. Am Ende bleiben von 100 kg Trauben rund 3 Liter Balsamico traditionale übrig! Der fertige Essig hat bis zu 8, 12, etc. Lagerjahre hinter sich. Ein 30 jährig gelagerter ist so exzellent, dass Du ihn als Aperitif trinken könntest!

ESSIG

ESSIG-AUFGUSS:

Produkte mit weniger als 5% Säure. Sie dürfen nicht als >Essig< deklariert werden. Allgemeines: Branntweinessig, Weinessig oder Obstessig dienen zum Herstellen, Zubereiten (Würzen) und Konservieren von Lebensmitteln. Durch Einlegen von Kräutern oder anderen Zusätzen kann man Essig verfeinern (siehe Aceto balsamico, Estragonessig, Gewürzessig, Himbeeressig, Kräuteressig).

ESSIG

ESSIG, FLÜSSIGWÜRZMITTEL:

Essig ist nichts anderes als sauer gewordener Wein. In der Luft leben Essigsäurebakterien, die mit Hilfe des Sauerstoffes alkoholische Getränke in Essig umwandeln. Diese biologische Säuerung (Essigsäuregärung) ist die Essigherstellungsgrundlage. Wein wird zu Weinessig, Most zu Obstessig vergoren. Wie junger Wein muss auch der Essig dann in Holzfässern bis zu 1 Jahr lange reifen. Danach wird er gefiltert u. durch Kräuter, Zitrone und dergleichen verfeinert od. typisiert. Der Säuregehalt muss mind. 5-8% (je nach Sorte) betragen. Im Handel: Glas- od. Kunststofflaschen zu 0,5 od. 0,7 Liter. Lagerung: Weinessig dunkel u. kühl, dann behält er sein Aroma u. wird nicht trüb! Bei zu langer Lagerung kann Essigwurmbefall auftreten. Zwar unschädlich, aber unappetitlich. Keinesfalls Essig in Metallgefäßen lagern, denn dann würden sich giftige Salze im Essig bilden!

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ESSIGESSENZ:

Sie darf nur stark verdünnt verwendet werden. Um Verwechslungen vorzubeugen, müssen sie in bestimmte Flaschen den Aufdruck: >Vorsicht, nicht unverdünnt genießen< versehen, verkauft werden. Auch vermerkt ist das Verdünnungsverhältnis.

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ESTRAGONESSIG:

Der Estragon sollte noch nicht geblüht haben, wenn man die Blätter pflückt, um sie fein zu wiegen. Auf die gehackten Blätter wird Weinessig gegossen; die Mischung in Gläser füllen und gut verschließen. Rund zwei Wochen müssen die Gläser an einem warmen Ort stehen, dann ist der Estragongeschmack so durchgezogen, dass der Essig abgegossen werden kann. Die Blätter nicht mehr verwenden.

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GEWÜRZESSIG:

Ähnlich dem (siehe) Estragonessig angesetzt. Muskatnüsse, Senfkörner, Nelken, Ingwer, alles grob zerstoßen, wird mit Weinessig übergossen u. 2 Wochen lang geschlossen stehen gelassen, anschließend gefiltert u. als Gewürz für Suppen und Ragouts verwendet

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HIMBEERESSIG:

Für den Himbeeressig benötigt man ein Kilo Himbeeren und zwei Liter Weinessig. Die Himbeeren 24 Stunden mit dem Essig stehen lassen, dann den Essig abgießen, die Himbeeren pressen und mit dem Essig vergären. Nach drei Tagen etwas Zucker zusetzen, den fertigen Himbeeressig filtern und auf Flaschen aufziehen. Mit Himbeeressig kann man feine, leichte Saucen geschmacklich abrunden, aber auch Gänseleber und Wild würzen.

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KRÄUTERESSIG:

Zur Herstellung verwendet neben Estragon auch Basilikum, Schnittlauch, Pimpernelle u. Thymian benötigt. Außerdem müssen ein Lorbeerblatt, Pfefferkörner u. Gewürznelken den gehackten Kräutern beigegeben werden. Das Ganze wird mit Weinessig aufgefüllt, knapp 3 Wochen warm in der Flasche stehen gelassen. Dann wird der Essig abgefiltert. Die Kräuter nicht weiterverwenden.

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MALZESSIG:

In England u. Skandinavien beliebt. Er wird aus vergorener Malzmaische (Rohprodukt ist gekeimte Gerste) hergestellt.

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OBSTESSIG:

Bekömmlicher u. Stoffwechsel fördernder Essig auf der Basis von reinem Obstwein.

Essig

Reisessig:

Milde Essigsorte. Ersatz: Ganz milder Weinessig.

ESSIG

SÄUREESSIG:

Chemisch hergestellter Essig! Im Haushalt ungebräuchlich! Säureessig entsteht durch Verdünnen von konzentrierter Essigsäure mit Wasser. Essigsäure mit mind. 15,5% Säuregehalt heißt

ESSIG

SHERRY-ESSIG:

Feurige Würze des Südens! Die glühende Sommersonne, milde Winter und eine ständige Prise vom Meer prägen sein Aroma.

ESSIG

VINAGRE DE JEREZ:

Ist der Inbegriff des spanischen Weinessigs und fixer Bestandteil der gehobenen Gastronomie. Die Heimat des Cherry ist die Region um die alte Stadt De la Frontera im süd-westen Spaniens. Der wertvolle Essig reift in kirchenschiff-ähnlichen Gewölben, so genannten >Bodegas<. Der Vinagre de Jerez wird nach dem klassischen Solera-System hergestellt. Dabei wandert der Essig ähnlich dem Umfüllrhythmus beim Balsamico traditionale, im Laufe seiner 20 - 30 Jährigen Reife durch eine Batterie mehrerer Fässer, die jeweils älteren Essig beinhalten. Derart alter Sherryessig, er wird als >Reserva< bezeichnet, besticht durch ein reiches Bukett und unverwechselbares Aroma. Verwendung: Zum Marinieren von dunklem Fleisch, passt zu allen Wildgerichten, Fleisch- u Tomatensaucen.

ESSIG

WEINESSIG:

Erzeugung nach biochemischen Prinzip; Es genügt schon, ein mit Wein gefülltes, unverschlossenes Gefäß im Freien stehen zu lassen. Bald haben die Essigbakterien ihren Nährboden gefunden, wenige Wochen später ist aus dem Alkohol Essig geworden. Nach diesem Prinzip stellt man schon den Essig seit dem 14. Jhdt. her, die Gärung wurde damals einfach dem Zufall überlassen. Heute hingegen wird durch die künstliche Zuführung von Essigkulturen die saure Würze kontrolliert produziert. Guter Weinessig ist immer Gärungsessig, zu 100% aus reinem weißen od. roten Traubensaft (Wein) gemacht. Der Säureanteil ist mit 6% vorgeschrieben. Merke: Nur ein guter Wein gibt auch einen guten Essig her! Achte daher auf Angaben über den verwendeten Ausgangswein. Edle Winzer-Essige geben oft auch Aufschluss über den Jahrgang und sind meist ihr Geld auch wert.

ESSIG

WEINGEISTESSIG:

Dieser wird nur für Genusszwecke (Weingeist) hergestellt aus Alkohol.

EXOTISCHES

AFFENBROT ( ABAVI, BAOBAB ):

Heimat: Afrika, Australien, Madagaskar, naher Orient; Affenbrot ist die Frucht des Affenbrotbaumes (Baobabbaum), der max. 20m hoch wird. Frucht wird max. 50cm lang, ist gurkenförmig mit zahlreichen bohnenförmigen Samen (ca. 1,6cm lang), eingebettet in gelblichem, trockenem, säuerlichem Fruchtmark. Umhüllt von einer verholzten Schale. Samen munden nussartig, das Fruchtmark angenehm süß-säuerlich. INHALTSSTOFFE: Fruchtmark 50-100mg Vit. C. Samen enthält: 63% Fett, 17% Eiweiß; Ergibt ein goldgelbes, nicht gleich ranzig werdendes Speiseöl. MEDIZINISCH: Leicht abführende Wirkung. VERWENDUNG: Rohverzehr (als getrocknete Frucht), Kompott, Saft, Saucen, Suppen. Verwende auch die jungen Blätter als Gemüse.

EXOTISCHES

AVOCADO:

Steinobst; Tropischen u. subtropischen Gebieten; Gibt es in 400 versch. Sorten auf Bäumen bis 20m Höhe; Die Schale ist, je nach Sorte, hell- bis dunkelgrün od. schwarz, teils leicht od. stark runzelig. Reife Avocados (bei Fingerberührung gibt die Frucht leicht nach) halbiere u. entsteine. Schneide sie erst kurz vor dem Verzehr an, denn das Fleisch stellt eine fettreiche, butterähnliche Paste dar, färbt sich in Verbindung mit Luft braun. Sofort mit Zitrone daher beträufeln um dies zu verhindern! Reife munden sahnig-mild u. süßlich-nussartig. Der mit ledriger Haut umgebene Samenkern ist ungenießbar. Inhaltsstoffe: Wegen der geringen Kalorienwerte, der Kochsalzarmut bei hohem Kaliumgehalt u. dem Reichtum an zahlreichen Vit., Eiweiß, Mineralien, Spurenelementen, leicht verdaulichen Fetten, sind sie sehr gesund! Iss sie regelmäßig bei hohem Blutdruck, Herz-, Nieren-, Hauterkrankungen. Avocado Verwendung: Kalte Suppe, Cocktail, Vorspeise, Salate, mache sie an mit Vinaigrette od. Saure-Sahne-Sauce, od. würze sie süß od. salzig. Erstklassige Exemplare haben einen kleinen Stein und wiegen zwischen 20-30dag. LAGERUNG: Sind Avocados noch hart und unreif, reifen sie am schnellsten in Zeitungspapier gewickelt bei Zimmertemperatur! Falls Du nur die 1/2 der Frucht benötigst, dann den Kern nicht entfernen und Schnittstelle mit Klarsichtfolie abdecken!! Verwendung: Für Avocadosuppe: Avocados pürieren u. mit Zitrone, Weißwein, saurer Sahne, kalter Hühnerbrühe u. steif geschlagener Sahne vermischen. Für Saucen, Dipp, Salate, Cremen, Desserts, als Rohkost, Brotbelag: Fruchtfleisch aus Schale löffeln u. mit Gabel pürieren. Dann mische fein gehackte Zwiebel, etwas Knoblauch, Zitronensaft, Kräutersalz dazu. Fertig!

EXOTISCHES

CHIRIMOYA ( CHERIMOYA, RAHMAPFEL):

Hat die Form einer Erdbeere, jedoch außen grünlich u schuppig. Innen weiches, weißes Fleisch mit Zimt-Aroma u schwarzen relativ großen Kernen. Verwendung: Desserts, Cocktails.

EXOTISCHES

DATTELN:

Seit 5000 Jahren in Mesopotanien kultiviert, heute in allen tropischen Regionen; Die essreifen, etwa daumendicke Früchte haben glänzende, honigfarbene Haut. Enthalten viel Eisen u. Vit. B. Frische Früchte werden tiefgekühlt importiert, zum Verkauf aufgetaut. Kannst Du mit od. ohne Schale essen, haben zartes Fruchtfleisch. Frische munden nicht so süß als getrocknete. Beste Sorte aus Tunesien: Königsdatteln. FEIJOA (Pineapple Guava): Myrthengewächs; Südamerika, Afrika, Asien; Rein äußerlich ähnelt die grüne Frucht der Avocado. Aber ihr gelbliches Fleisch mundet aromatisch-süß. Werden roh gegessen, indem Du die Frucht aufschneidest u. auslöffelst. Eignet sich püriert gut zu Cremespeisen. FEIGEN: Heimat: Kleinasien, heute aus Mittelmeerraum, Südafrika, Kalifornien, Südamerika; Essreife Früchte haben gelblichviolette Schale. Überreife erscheinen matt, fühlen sich klebrig an. Ungenießbar wenn Schale fleckig wird. Frische schäle, schneide sie auf u. löffle sie aus. Gut gekühlt entfalten sie ihr Aroma.

EXOTISCHES

GRANATAPFEL:

Subtropen, Mittelmeerraum; Frische orangengroße Äpfel haben große Purze, gelb-rötliche, glatte, glänzende Schale. Verzehr: Entweder Frucht einfach in der Mitte durch schneiden. Oder schneide die ungenießbare Schale des Granatapfels vom Kelch zum Stiel mehrfach ein (wie beim Orangeschälen). Dann zieht man die Spalten ab, um das Innere der Frucht frei zu legen. Das Objekt dieser Operationen ist beide Male das essbare, weiße bis hellrote Fleisch der Samenhüllen, das man auslöffeln kann! Freilich beeinträchtigen die Kerne den Genuss etwas. Üblicher Weise kaut man sie aus. Auch möglich, Granatäpfel auspressen. Saft schmeckt süß bis fein säuerlich. Saft und Samenhüllen nimm zu zu Obstsalat, Eisbecher, Granatapfelcreme etc.; Industriell verwertet zu: Grenadinesirup u. -likör; Vorsicht! Flecken am Tischtuch sind nicht mehr entfernbar!!! Verwendung für: Fruchtsalat, zu dunklem Fleisch, Mixgetränke.

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GRÜNE OLIVEN:

Ihnen entzog man die Bitterstoffe u. lässt sie einige Zeit im Salzwasser reifen. Wenn sie weich sind, würzig-pikant munden, werden sie nach Größe sortiert, entkernt (nur geringe Mengen kommen mit Stein in den Handel) u. gefüllt mit: Pimento (Paprikastreifen), Mandeln, Anchovis, Kapern, Tomatensauce, Orangen- od. Zitronenschale. Abgefüllt in Gläser, Dosen, Plastikbeutel, Fässer; Sie wurden auf mehr Fruchtfleischgehalt u. weniger Ölgehalt gezüchtet. (*Siehe auch unter: >Olivenöl<*!) Am Besten munden: >Manzanilla<: Grün, klein, nussigen Geschmack; >Queen-Oliven<: Grün, groß, zum Füllen besonders gut geeignet. SCHWARZE OLIVEN: Sie wurden ausgiebig gewässert, in Salzwasser od. Öl gelegt, getrocknet u. wieder in Salzwasser konserviert.

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GUAVE:

Amerika, heute aus allen tropischen u. subtropischen Ländern; Frucht ist birnen bis apfelförmig, u. grün. Hat leicht moschusartigen Geruch. Gelbe od. rötlichgelbe Haut umschließt das zartrosa, weiße od. gelbe Fleisch. Geschmack zart-säuerlich. Reif, wenn Schale auf leichten Fingerdruck nachgibt. Zum Verzehr schäle sie dünn u. entferne die Kerne. Haben 900mg Vit.C pro 10dag, also sehr hoch!

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KAKI (Kakiapfel, Kakipflaume):

Heimat Ostasien, heute aus Italien; Blassorange bis rote, tomatenähnliche große Früchte. Gerbsäurereiche Sorten erst voll ausgereift essen, sonst munden sie herb! Reife erkennst Du am glasigen Schimmer der Schale u. weicher Beschaffenheit. Saftiges, geleeartiges (glasig schimmerndes) Fleisch mit süßem Marillen-Pfirsich-Aroma. Alle Kakifrüchte enthalten viel Vit. C u Karotin (Vit. A). Verwendung: Halbieren u aus der Schale auslöffeln. KAKAI-VANILLE: Gerbsäurearme Sorte; Du kannst sie vor der endgültigen Reife essen, ihr Aroma erinnert an Vanille. JORONFRUCHT (Sharonfrucht): Kommt aus Israel; Gehört ebenfalls zur Familie der Kakis; Sieht ähnlich wie Tomate aus u. wird genau so, mit der Schale, verspeist.

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KAKTUSFEIGE ( STACHELBIRNE ):

Tropisch u. subtropischen Länder; Gänseeier große Frucht der Opuntien. Schale gelblich bis lachsfarben, mit stachelig-warziger Haut (werden aber oft rasiert angeboten!) u hellrotem Fleisch. Müssen nach der Ernte nachreifen, bis sie dunkelgelb, rötlich od. braun, gespickt mit bräunlichen Punkten, sind. Das Fleisch ist leicht körnig u. wässrig, hat süßen, leicht säuerlichen u. birnenähnlichen (melonenartigen) Geschmack. Kerne werden mitgegessen! Vorsicht vor Schalenstacheln, sie können Entzündungen hervorrufen! Zum Verzehr Fruchtenden abschneiden, Schale der Länge nach einschneiden und rundherum abziehen. Oder halbieren u. auslöffeln. Geeignet auch für cremige Desserts.

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KARAMBULA ( Karambole, Karamboles, Sternfrucht, Baumstachelbeere):

Gelbe, längliche Baumstachelbeere. Fünfeckig, daher zeigt sie beim Aufschneiden eine Sternform. Geschmack säuerlich, wirkt Durst stillend, da sehr saftig. Hat leider viel Oxalsäure, daher nur wenige Scheibchen genießen!!! REIFE: Wenn sich Rippen bräunlich verfärben, das Fleisch bernsteinfarben durchscheint, ist sie voll reif. ZUBEREITUNG: Bräunlichen Kanten der Rippen wegschneiden, in Scheiben (mit Schale u. Kernen) aufschneiden Für Weihnachtsessen Dekoration auf: Torten, Gläsern, Salaten, Longdrinks, Gemüsedekoration zu Fisch.

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KIWI:

Neuseeland, Kalifornien, Frankreich, Italien, Spanien; Kletterpflanze; Kleine, länglich-ovale, braunpelzige Frucht, mit sehr dünner Schale u. grünem Fleisch. Reif, wenn Schale auf Fingerdruck leicht nachgibt. Säuerlicher Geschmack, enthält viel Vit. C. Zum Verzehr halbieren u. auslöffeln. Hat viele kleine Kerne, die essbar sind. Verwendung für: Obstsalate, Cremes, Eisspeisen. Kochtipp: Reibst Du Fleisch (Schnitzel, Steaks etc.) mit Kiwi- oder Ananasfruchtfleisch ein, so wird das Fleisch mürber! KUMQUATS ( ZWERGORANGE, ZWERGPOMERANZE ): China, Japan; Kleinste Zitrusfrucht; Orangenfarbige, kirsch bis pflaumengroße Früchte. Die dünne Schale ist voll essbar u. mundet kräftig würzig-süß (Orangengeschmack), das Fleisch hingegen bitter-säuerlich. Sie sind chemisch unbehandelt, daher iss unbesorgt die Schale (das beste) mit!!! Sonstige Verwendung: Beilage zu Lamm, für Gelees.

EXOTISCHES

LITSCHI (Litchi, Lychee):

Subtropischen Ländern; Seifenbaumgewächs; Rundlich, pflaumengroße Früchte, die zart nach Rosen duften. Die geschuppte papierartige Schale, welche sich leicht abziehen lässt, verändert mit zunehmender Reife ihre Farbe. Von rosa u. scharlachrot bis zu rotbraun. Sie ist spröde, lässt sich leicht eindrücken. Dann kannst Du sie wie ein gekochtes Ei abschälen, notfalls mit zu Hilfenahme eines Messers. Fruchtinneres glasig-weiß, saftig, mit großem braunen Kern. Gegessen wird sie sodann ebenfalls wie ein Ei, mit Löffel aus der Schale verspeist. Oder Du drückst die oben abgeschälte Frucht, unten leicht mit 2 Finger, heraus. Das glasig-weiche, weiße saftige Fleisch mundet wie Mischung aus Weinbeeren u. Weichseln. Auch Dosenfrüchte haben den typischen Geschmack nicht verloren und sind daher ebenfalls gut geeignet! Verwendung: Roh essen, Obstsalat, Kompott, Fisch- u. Fleischbeilage, passt gut zu Käse.

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MANGO:

Trop. Ländern; Frucht des Melonenbaumes; Länglich ovale bis nierenförmig, je nach Sorte, von grün-roter bis gelb-oranger Schale. Fleisch leuchtend gelb, sehr saftig-herb. Es ist in der Mitte faserig u. fest mit Kern verbunden. Süßlich-herb, erinnert an Pfirsichgeschmack. Reife: Ungenießbare Schale verströmt kräftigen Duft und gibt bei Druck mit Handballen nach. Zum Verzehr Frucht der Länge nach halbieren, Kern abkratzend entfernen. Fleisch aus Schale auslöffeln od. mit Likör aromatisiert essen. Das Provitamin A übertrifft bei weitem das der Karotte! Wirken zellschützend u. blutbildend wegen ihres hohen Eisengehaltes! Verwendung: Herstellung von Chutneys, Marmeladen. Herausgelöstes Fleisch als Beilage zu Geflügel, Käse, Fruchtsalaten, Eis, Süßspeisen, Schinken, Lachs, Krebs, Scampi, sowie als Babynahrung. Nährwert: 10 dag enthalten 263 kj, 150 - 2000 I.E. Vitamin A, 30 mg Vitamin C, 10 mg Kalzium, 0,5 mg Eisen.

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MANGOSTANE:

Wird aus Thailand bereits reif eingeflogen; Schale holzig-dickwandig, sieht bräunlich-schwarz aus, mit blumenähnlicher Purze und kräftiger Stiel, ragend aus 4 blätterähnlichen Gebilden. Beim Einkauf achte darauf: Die Frucht wird frisch bereits reif eingeflogen! Ihre Schale ist lederartig. Nur solche einkaufen! Desto Härter die Schale, um so älter u. ungenießbarer ist die Frucht! Jedoch alle Schalen sind schwer zu öffnen! Die essbare Frucht im inneren der ungenießbaren Schale ist weiß u saftig. Du öffnest sie am besten, indem Du die Schale gegengleich aufdrehst, oder rundherum die Schale aufritzt (wie bei einem Ei), die obere Schalenkappe abhebst. Nun siehst Du die essbare Frucht. Sie muss weiß sein. Ist sie bereits etwas verfärbt (durch Gärvorgänge), ist sie nicht mehr genießbar!!! Verspeise die weiße Frucht mit einer Gabel aus der Schale heraus. Aroma ist süß-säuerlich, saftig und vollmundig. Nährwert: Calzium,...

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MARACUJA ( PASSIONSFRUCHT, GRANADILLA):

400 Arten unterscheidet man! Je nach Art, braune u grüne, große u kleine. Jedoch alle haben ledrige Haut u im Inneren saftige Kerne in Samenmänteln eingehüllt. Die Maracujafrüchte sehen, wenn sie reif sind, runzelig aus. GESCHMACK: Das Fruchtfleisch mundet süß-säuerlich mit intensivem Aroma. ZUBEREITUNG: Du halbierst die Frucht und löffelst sie genussvoll aus, oder hebst das Fleisch mit dem Löffel heraus. NASHI-BIRNE ( CHINESISCHE BIRNE ): Stammt aus Japan u. Nordchina; Aussehen ähnlich der Apfelsorte Golden Delicius, innen ähnlich einer Birne. Hat eine gelb bis ockerfarbige Haut. Fleisch hell u. sehr saftig und daher ein guter Durstlöscher. Geschmacklich eine Kombination aus Apfel und Birne, somit ein erfrischend saftiges Fruchtfleisch. Verwendung: Wie Birnen (mit Schale genießbar).

EXOTISCHES

OLIVEN:

Mittelmeerraum; Der Ölbaum, den schon Griechen u. Römer schätzten, ist im wilden Zustand strauchartig mit dornigen Zweigspitzen. Kultivierte Bäume aber werden 6 - 8m hoch u. besitzen dornenlose Äste. In den Monaten Mai bis Juni ist der Ölbaum mit duftenden, kleinen gelblich weißen Blüten bedeckt. Das immergrüne Laub ist lederartig unterseits dicht mit schuppenförmigen Haaren bedeckt. Früchte ca. 4cm lange, grüne, dunkelviolett bis schwarze (dann sind sie vollreif) sog. Steinbeeren. Ernte jener von Nov. bis ende Jänner. Verwendung: Zu Wein, Käsen, Salaten, kalten Platten, Gemüseeintopf, Fleisch- u. Geflügelragouts, Fisch- u. Muschelsuppen, Pizzas, Paella, usw...; Österreich importiert aus Spanien, Griechenland, Italien; Solche, die nicht auf Ölgehalt gezüchtet worden sind, sondern auf mehr Fruchtfleisch. Das sind fast nur grüne Oliven.

EXOTISCHES

PAPAYA ( BAUMMELONE ):

Südamerika, Afrika, Ceylon, Indien. Birnenförmig, gelb bis grüner, dünner Schale. Das rötliche, lachsrosa bis orangegelbe Fleisch ist weich u. saftig, duftet nach reifen Aprikosen. Schale u. die im Inneren befindlichen pfefferkorngroßen Kerne sind nicht essbar! Geschmacklich sehr süß, vergleichbar mit Melonen. Früchte regen die Verdauung an, wirken antibakteriell gegen Schleimhautentzündungen! Zubereitung: Möglichst gelbe (reife) Früchte länglich halbieren, Kerne entfernen, Fruchtfleisch mit Limettensaft beträufeln, aus der Schale löffeln. Oder Du halbierst sie, entfernst die Kerne, schneidest sie wie Melonenstücke in 1/8 Stücke, löst sie dann mit dem Messer von der Schale, beträufelst sie mit Limettensaft u. verspeist sie. Ausgelöste Fleisch: als Vorspeise mit geräuchertem Schinken od. z. B. mit Portwein übergossen als Dessert. Gemüsegerichte, Chutney. Nährwert: 10 dag 235 kj, 5,6 g Vit. C u bis zu 4000 I.E. Vitamin A, Papain (Eiweiß lösendes Ferment, das die Verdauung fördert). Papaya Früchte werden unreif in den Tropen als Gemüse genossen! Dieses ist bei uns unbekannt. GELBE PAPAYA-FRÜCHTE = Sie sind etwas teurer, wurden reif geerntet u. mit dem Flugzeug eingeflogen. Schale gibt auf Fingerdruck leicht nach, es erscheinen leichte gelbliche Flecken. Sie haben dunkelrotes Fruchtfleisch, wenn Du sie aufschneidest. Sie munden daher am besten!! GRÜNE PAPAYA-FRÜCHTE = Sie sind etwas billiger, aber wurden unreif geerntet u. wurden mit dem Schiff importiert. Sie reifen, nach Einkauf bei Dir zu Hause bei Zimmertemperatur, nur selten nach! Sie bleiben meist unreif mit grüner Schale u. fast noch weißem Fruchtfleisch. Sind essbar, aber munden nicht besonders.

EXOTISCHES

PASSIONSFRUCHT (Grenadillen):

Tropen u. subtropischen Länder; Passionsblumenart; Dicke Schale ist rot od. gelb. Sehen wie große Pflaumen aus u. munden etwas säuerlich mit Himbeeraroma. Zum Verzehr halbieren, die geleeartige Masse mit Kernen auslöffeln u. essen. Verwendung: Roh essen, Salate, Maracujasaft. POMELO: Polinesien, Israel; Verwandt eng mit Grapefruits; Früchte max. 2,5kg schwer, gelbgrüne Schale. Fleisch fest, saftig, ähnelt geschmacklich den Brombeeren. Verwendung: Roh essen, Marmeladen, Gelees. PEPINOFRUCHT: Die Schale der Pepino Frucht ist gelblich mit braunrötlichen, unregelmäßigen Längsstreifen. Die Frucht sollte erst kurz vor Verzehr angeschnitten werden, da sich sonst die Schnittflächen verfärben! Am besten roh verzehren, Geschmack ist süß, wie eine Mischung aus Birne u. Melone. REIFE: Gibt die Frucht bei Druck mit dem Handballen nach, ist sie reif.

EXOTISCHES

PHYSALIS ( KAPSTACHELBEERE, ANANASKIRSCHE ):

Kirschgroß, rund, mit gelb-oranger Farbe, welche aber meist noch unter hell beigen bis bräunlichen Hülle (papierartig blättrig aussehend), welche eher ausgetrocknet aussieht, versteckt ist. Diese Hülle vor Verzehr entfernen. Im Geschmack fein süß-säuerlich, wie Mischung aus Maracuja, Ananas, Stachelbeere. Verwendung: Dessertdekoration, zu Käse passend, für Marmeladen. Inhaltsstoffe: Phosphor, Eisen. PITAHAYA ( PITAHA, PITAYA ): Ist die bizarre Frucht einer Kakteenart. Erinnert an Mini-Ananas in Struktur. Form oval bis i-förmig. Farbe der Schale gelblich, mit grober warziger, runzeliger Oberfläche. Weißliches Fleisch, mit kleinen dunklen Kernen, welches saftig, süß, erfrischend mundet. Verdauung wird positiv beeinflusst. REIFE: Die Haut läßt sich mühelos abziehen, wenn sie reif ist. ZUBEREITUNG: Frucht wird meist halbiert und ausgelöffelt mit den Kernen, da sie zu 90% aus Wasser besteht!

EXOTISCHES

RAMBUTAN:

Wird aus Thailand eingeflogen; Mit der Litchi-Frucht verwandt. Frucht wächst auf Bäumen u. wird von denen herunter geerntet. Die Schale ist bräunlich und zerzaust stark behaart (stachelähnlich), ähnlich einer vertrockneten Distel. Das Fruchtinnere ist perlmutt-weiß, mit Kern. Schale und Kern sind nicht genießbar. Aufschneiden: Die Schale mit Messer rundherum aufritzen (wie bei einem Ei), Schalenkappe abheben, die weiße Frucht kommt zum Vorschein. Drücke mit 2 Finger leicht auf den Unterteil der Schale u. die Frucht wird heraus pflutschen. Mundet erfrischend süß.

EXOTISCHES

STINKFRUCHT (Durian):

Frucht bis zu 10kg wächst auf Bäumen u. wird vom Baum herunter geerntet. Sie ist relativ groß, dunkelgelb bis olivgrün, mit großen, plumpen, dicken Stacheln (Höckern). Flugzeuglinien verweigern den Früchtetransport, da die Frucht unangenehme Gerüche nach Limburger Käse u. Eier von sich gibt! Verzehr: Ziehe Dir einen dicken Handschuh als Stachelschutz an. Schneide die Fruchtschale mit Messer ein. Versuche sie aufzubrechen u. zu vierteln. Schale ist ungenießbar. Fruchtfleisch ist essbar, gelblich u. schmeckt sehr süßlich. Konsistenz wie eine gekochte Kartoffel. Kerne, sie sind bräunlich u. haben ca. die Größe einer Pflaume. Sie sind essbar u. munden vortrefflich wenn Du die Kerne in dünne Scheiben schneidest u. danach röstest od. frittierst. Ausprobieren!

EXOTISCHES

TAMARILLO (Baumtomate):

Von Indios in Südamerika kultiviert seit Jahrhunderten; Nachtschattengewächs; Glänzen orangen bis scharlachrot, längliche Form mit glatter Schale, gelbes Fleisch mit saftigen Kernen, mundet herb-süß mit marillenähnlichen Aroma. Reife Früchte haben rote Schale, die nicht essbar ist (lässt sich leicht abziehen, nach Tomatenhäutemethode). Schäle sie mit scharfe Messer, entferne den Stielansatz, schneide sie in Scheiben auf. Zubereitung: Kompott, Salate, Fleischbeilage, od. in Spalten schneiden, halbieren u. auslöffeln. Vorsicht! Patzt und kleckert man damit etwas an, dann sind das bleibende Flecken!

Fisch

Jelly-Fish:

Quallenart, meist in Scheiben, getrocknet, im Handel.

Fische

AUFGETAUTE (angetaute) Fische:

Keinesfalls neuerlich einfrieren (Salmonellen)!

Fische

BRATFISCHWAREN:

Mit u. ohne Panierung, die durch Braten gar gemacht werden. Liegen in Essigaufguss, Saucen, Öl. Oft sind Konservierungsstoffe enthalten wie bei Bratrollheringe, Bratheringhappen. Die Waren sind begrenzt haltbar bei 2-8 C°. (Mindesthaltbarkeitsdatum ist aufgedruckt).

Fische

FISCH FRISCHE KENNUNG:

Die Qualität hängt sehr von der Frische ab. Tiefgekühlte Ware stellt eine Alternative zu frischem Fisch dar, geschmacklich kommen sie jedoch nicht an frischem Fisch heran. FRISCHEERKENNUNG: Am besten bevor sie geschuppt od. filetiert sind: 1) AUGEN: Sie sollten klar u. glänzend sein u. leicht nach außen gewölbt hervorstehen. 2) SCHUPPEN: Sollten fest anliegend u. glatt sein. 3)KIEMEN: Sollten glänzen u. von hell od. dunkelroter Farbe sein. Die einzelnen Kiemenblättchen sollten klar zu erkennen sein. Wähle bevorzugt ganze Fische, siehe sie dir an, erkundige Dich wann der Händler seien Liefertag hat (1 mal pro Woche nur!), und lasse sie Dir vom Händler frisch filetieren. So testest Du auf Frische ein 3) ELASTIZITÄT: Filet sollte fest u. elastisch sein, ein Fingerdruck sollte keine Spuren hinterlassen.

Fische

FISCHERZEUGNISSE: (ausgenommen Dauerkonserven):

Sollten Grundsätzlich kühl stets gelagert werden (= nicht im Kühlschrank, aber etwa bei 15 - 17 C°!).

Fische

FISCHVOLLKONSERVEN:

In Luftdichten Dosen, durch sterilisieren (erhitzen) haltbar gemacht, ohne Konservierungsstoffe. Haltbar über 1 Jahr. (Mindesthaltbarkeitsdatum ist aufgedruckt).

Fische

FRISCHE FISCHE:

Frische Fische die weitgehend unbehandelt bleiben, nur gereinigt, ausgenommen, evt. zerteilt werden, sind gekühlt auf Wasserreis (ohne dass dabei das Fischgewebe gefriert.

Fische

GESALZENER FISCH:

Fisch wurde zur Haltbarmachung gesalzen. Oft folgt weitere Bearbeitung, wie das Räuchern. Man unterscheidet mild od. hart gesalzen. (Matjesheringe wurden mild gesalzen, 100g Fischgewebswasser enthält mind. 12-20g Salz, Yhlenheringe werden hart gesalzen, 100g enthält mind. 20g Salz). Matjes mit Haut hält sich 4 Tage, ohne Haut 2 Tage im Kühlschrank, danach treten Geschmackseinbußen auf. Matjes in Lake kann max. 3 Wochen gelagert werden. RÄUCHERFISCH: Durch Heißräucherung über 60 C° od. durch zeitaufwendiges Kalträuchern unter 30 C° behandelt. Das Räuchern bewirkt eine geschmackliche Veränderung. Heiß geräuchert werden: Aal, Bückling, Heilbutt, Räucherrollhering, "Schillerlocken"; Kalt geräuchert (nach vorangegangener Salzgarung): Lachs (ausgenommen Salzheringe ohne Kopf, Lachsbücklinge genant). Räucherfische sollte man möglichst am Tag des Kaufes verzehren. Nur wenn er luftdicht verpackt u. kühl gelagert wird, hält er sich länger.

Fische

KOCHFISCHWAREN:

Sind durch kochen od. Dämpfen unter Mitverwendung von Essig u. Salz gar gemacht werden. Sie können Konservierungsstoffe u. Gemüsebeilagen enthalten. Die Fischwarenerzeugnisse müssen vollständig von Gelee umschlossen sein. Anstatt des Gelees dürfen auch saure Tunken u. Aufgüsse verwendet werden. Beispiel: Hering in Gelee, Dornhai in Gelee. Die Waren sind nur begrenzt haltbar bei 2-8 C°. (Mindesthaltbarkeitsdatum ist angegeben).

Fische

LAGERUNG:

Im Geschäft sollte Frischfisch immer auf Eis liegend feilgeboten werden! Abzuraten ist von Fischen, welche auf Styroportassen unter Folie verkauft werden! Durch diese Verpackung wird Ware nicht genug gekühlt! Nach dem Kauf sollte der Fisch sofort in den Kühlschrank, z.B. auf einen Porzellanteller mit Klarsichtfolie abgedeckt. Frischfisch hält bei 2 - 6 C° max. 1 - 2 Tage.

Fische

PASTEURISIERTE FISCHWARE:

In verschlossener Verpackung, die durch Hitzebehandlung, max. 100 C°, haltbar gemacht wurde. Davor können sie mit Genusssäuren u. Salz behandelt werden, wie z.B. pasteurisierter Brathering. Du musst sie nicht kühl lagern, haltbar max. 6 Monate.

Fische

RÄUCHERFISCH:

Der Räucherfisch sollte beim Kauf niemals zu intensiv nach Rauch schmecken! Die Hautoberfläche des Fisches sollte leicht fettig u. keinesfalls trocken sein! Im Kühlschrank hält er sich einige Tage.

Fische

SALZFISCHERZEUGNISSE:

Halten sich bei 4 - 6 C° einige Tage, in ungeöffneter Originalverpackung einige Monate so keine anderen Datumsangaben auf der Packung stehen.

Fische

TIEFGEFRORENE FISCHE:

Die musst Du bei -18 C° (= Vierstern-Tiefkühlfach) lagern. Tief gefrorene See- od. Süßwasserfische, auch Fischstäbchen; Seefische werden sofort nach dem Fang Schock gefrostet. Tiefgefrorener Fisch u. Fischteile kommen in einer Verpackung in den Handel. In Deinem Gefrierschrank kannst Du mageren Fisch bis -18 C° 5-7 Monate, fetten Fisch 2-4 Monate, lagern. Tiefgefrorenes Fischfilet hält sich bei -18 C° max. 5 Monate. Tiefkühlfisch von der Industrie verarbeitet zu Fischstäbchen, Schlemmerfilets, div. Fertiggerichte.

Fische zubereitung

GANZE FISCHE FILETIEREN:

Anleitung für alle hochrückigen Fische wie z.B. Forelle; Am bequemsten überlasse diese Arbeit dem Fischhändler oder: Mit einem sehr scharfen Messer hinter den Kiemen einschneiden und Filets entlang des Rückgrates lösen. Fisch wenden, Vorgang wiederholen. Übrig bleibt das Fischskelett mit Kopf und Schwanzflosse. Von den nun erhaltenen 2 Fischfilets evt. verbliebene Gräten mit Pinzette auszupfen.

Fische zubereitung

KOCHTIPPS:

Salze den Fisch immer erst kurz vor dem Garen! Bei Fisch >Blau< darfst Du den Fisch außen nicht salzen! Beim Bräunen der Fischstücke bleiben diese nicht in der Pfanne kleben, wenn Du sie vorher in Mehl wendest! Fische zum Backen u Dünsten mit Zitronensaft einträufeln, dadurch wird das Fischfleisch fester, es zerfällt nicht, und auch der intensive Fischgeruch verschwindet! Gefrorenen Fisch vor dem Koch-, Panier- od. Bratvorgang nicht auftauen (sonst fällt er dann auseinander)! Fisch würzen, in Mehl wenden, evt. panieren und noch im gefrorenem Zustand in dass heiße Fett einlegen!

Fische zubereitung

WÜRZEN:

Fisch stets dezent würzen (um Eigengeschmack zu bewahren)! Salz&Pfeffer das genügt. Ausgenommen davon sind derbere Fischsorten wie z.B. Karpfen, hecht, Zander, Makrele, diese vertragen pikanteres Würzen. Fische kannst Du auch beizen wie z.B. Lachs (=Graved-Lachs).

Fische zubereitung

ZUBEREITUNG VON FISCH:

GANZE FISCHE: Vorbereiten, insofern es nicht dein Fischhändler macht: 1)Rückenflosse entlang des Rückens abtrennen mit Küchen- od. Geflügelschere. 2) Bauch- u. seitliche Flossen wegschneiden. Schwanz u. Kopf am Fisch belassen, od. Kopf ganz abschneiden, Schwanz stutzen. (Letztere Entscheidung triffst Du, wenn Dein Kochtopf od. die Servierplatte zu klein ist). 3) Abschuppen: Vergessene Schuppen können beim Braten u. Grillen verbrennen, sich beim Kochen ablösen, im Fischsud umher schwimmen, den Geschmack beeinträchtigen. Nicht entfernen musst Du kleine Schuppen. Fische, die man >blau< zubereitet, darfst Du nicht schuppen da sonst Schleimschicht verletzt wird. Mit großem schräg angesetzten Messer, die Schuppen von hinten nach vorne streifend entfernen. 4) Ausnehmen: Bauch mit spitzem Messer vom Schwanz bis Kopf aufschneiden (Galle nicht verletzen). Eingeweide herausnehmen u. am Schlund abtrennen. 5) Säubern: Fisch unter Fließwasser waschen, Schuppen abspülen, Bauchhöhle spülen u. evt. Blutreste mit Löffel auskratzen.

FISCHWAREN ERZEUGNISSE:

ANCHOSEN:

Sprotten, Sardinen, Sardellen od. Heringe, die enzymatisch (= bewirkt von Enzymen) gereift sind, so dass sich keine Bakterien entwickeln können, werden unter Verwendung von Salz, Zucker u. Gewürzen zubereitet (Appetitsild, Gabelbissen). Die Anchosen sind nur begrenzt haltbar. (Mindesthaltbarkeitsdatum ist aufgedruckt).

FISCHWAREN ERZEUGNISSE:

FISCH IN GELEE:

Fisch, der in Gelee eingeschlossen, aber zuvor nicht gekocht, sondern anderweitig zubereitet wurde (wie Räucherrollheringe in Gelee). Im Fischgeleeerzeugnis muss das Gesamtgewicht mind. 50% vom Fisch betragen. Die Erzeugnisse sind nur gekühlt u. begrenzt haltbar.

FISCHWAREN ERZEUGNISSE:

FISCHFOND:

Der Fischfond dient nicht nur dem Pochieren des Fisches, er ist auch die Grundlage für wohlschmeckende Saucen, die daraus gezogen werden können. Der Fischfond wird mit gewaschenen und zerkleinerten Fischgräten, (siehe) Mirepoix, Champignons, Weiß- oder Rotwein und Gewürzen angesetzt.

FISCHWAREN ERZEUGNISSE:

FISCHMARINADEN:

Sind Halbkonserven; Erzeugnisse aus Fisch, die nicht Hitze sterilisiert wurden. Der Fisch wird mit Essig, Genusssäuren u. Salz behandelt u. in Aufgüssen, Saucen, Cremen, Mayonnaisen od. Öl eingelegt. Bestimmte Konservierungsstoffe sind erlaubt, wie bei Heringsstip, Kronsild, Fischsalate. Marinaden sind nur begrenzt haltbar bei Temp. von 2-8 C° (Mindesthaltbarkeit ist aufgedruckt).

FISCHWAREN ERZEUGNISSE:

FISCHSAUCE (Chin. Küche);

Wird aus fermentierten Meeresfrüchten hergestellt und schmeckt besser als sie riecht.

FISCHWAREN ERZEUGNISSE:

FISCHSUD:

Unterscheide: Kochen im gewöhnlichen Sud, im weißen Sud und dem Blaukochen (siehe Bläuen). Der gewöhnliche Fischsud ist für Salm, Lachsforelle, Seeforelle gedacht. Besteht aus Wasser, Weißwein, Essig, Salz, Lauch, Karotten, Zwiebeln, Petersilie, Lorbeerblättern, Thymian, zerdrückten Pfefferkörnern. Alle Zutaten werden 30 Min. lang gesotten, dann durchpassiert. Die rohen Fische werden nun im Fischkessel gelegt und mit dem Sud bedeckt. Auf den Siedpunkt bringen und langsam weiterkochen. Diese Zubereitungsart für: große Süßwasserfische. Für große, ganze Salzwasserfische dient der weiße Sud. Er wird aus Wasser, Milch, Zitronensaft, Lorbeerblättern, Dill, zerdrückten Pfefferkörnern gewonnen. Hier werden die Zutaten kalt zusammen mit dem Fisch aufgesetzt, nach Erreichen des Siedepunktes langsam weitergekocht u. abgeschäumt. Wenn nur Tranchen (Schnitten) der Fische verwendet werden, muss der Sud vorher 30 Min. lang gekocht haben.

Flambieren – Flamber

Flambieren (Flamber auch genannt) ist das Übergießen der Speise mit erhitzten entzündeten Spirituosen.

Beim Flambieren werden feine Ragouts, Fleischspießchen, Steaks, Geflügelgerichte, feine Desserts, Früchte oder Mixgetränke durch Abbrennen des Alkohols mit der Würze einer hochprozentigen Spirituose aromatisiert. Die in der Spirituose enthaltenen Aromastoffe bleiben in der Speise, der Alkoholgehalt verdampft, wenn man genügend lange die Flammen züngeln lässt. Somit erfährt das flambierte Gut eine Geschmacksaufwertung.

Flambieren – Flamber

Flambiervorgang im Restaurant:

In einer Flambierpfanne (aus Kupfer) wird die Speise auf Spiritus-Réchaud heiß gehalten. Der Alkohol wird in einem Saucenlöffel kurz über der Spiritusflamme erwärmt, seitlich um die heiße Speise gegossen und angezündet (Vorsicht, Stichflamme möglich).

Flambieren – Flamber

Flambiervorgang zu Hause:

Alkohol in Schöpfkelle über Gasflamme (Herd) erhitzen, anzünden, sofort über das Gericht leeren.

Flambieren – Flamber

Geeignet Spirituosen:

Cognac, Calvados (für fruchtige Desserts), Weinbrand, Rum, Kirschwasser, Himbeergeist und auch starke Liköre mit mind 60 % Alkoholgehalt. Um so höher der Alkoholgehalt, um so besser brennt die Spirituose.

Flambieren – Flamber

Speise und Spirituose müssen harmonisieren:

Bananen - Rum, Arrak Crêpes - Jamaika-Rum Crêpe Suzette - Orangenlikör, Rum Fleisch gebraten - Weinbrand, Whiskey, Wodka Himbeeren - Himbeergeist Kirschen - Kirschwasser, Orangenlikör Krustentiere - Whiskey, Weinbrand

Fleischweichmacher, Fleischzartmacher, Papain -

Gewürz als Fleischweichmacher, Fleischzartmacher:

Im Handel, im Gewürzregal stehend, erhältlich, das Fleischmürbsalz. Oder eine Pulvermischung aus Salz und Papain, das ist ein aus der Papayafrucht gewonnenes Enzym. Man nimmt hiervon max. 1 TL pro Kilogramm Fleisch. Fleisch (Schnitzel, Steaks usw.) beidseitig damit bestreuen und gut 30 Min einziehen lassen. Danach Fleisch nach gewünschten Rezept weiter verarbeiten. (Genaueres hierzu siehe jeweilige Packungsanleitung). Oder verwende eine nicht ganz reife Papayafrucht. Deren Fruchtfleisch enthält sehr viel Vitamin C sowie das Enzym Papain. Papayasaft ist wegen hohen Papaingehalts ein hervorragender natürlicher Fleischzartmacher. Daher Papaya entkernen, in Streifen schneiden und in eine Schüssel geben. Darauf das Fleisch legen und etwas Sojaöl drüber gießen. Ab in den Kühlschrank und 24 Stunden ziehen lassen.

Fleischweichmacher, Fleischzartmacher, Papain -

Obstsorten als Fleischweichmacher, Fleischzartmacher:

Limettensaft als auch Ingwer enthalten natürliche Fleischzartmacher. Das bedeutet, rohes Fleisch beidseitig mit dem Fruchtfleisch einreiben, gut 30 Min einwirken lassen und Fleisch wie gewohnt weiter verarbeiten. Dadurch wird selbst "billiges Steakfleisch" z.B. am Teller butterweich. Zu Bedenken jedoch, das Fleisch nimmt hier jeweils den Geschmack der Frucht zudem an!

FLEISCHWEICHMACHER, FLEISCHZARTMACHER:

FLEISCHWEICHMACHER, FLEISCHZARTMACHER:

Limettensaft und Ingwer enthalten natürliche Fleischzartmacher. Das bedeutet, rohes Fleisch beidseitig mit dem Fruchtfleisch einreiben, gut 30 Min einwirken lassen und Fleisch wie gewohnt weiter verarbeiten. Dadurch wird selbst "billiges Steakfleisch" z.B. am Teller butterweich. Oder im Handel im Gewürzregal stehend erhältlich, das Fleischmürbsalz. Oder eine Pulvermischung aus Salz und Papain, das ist ein aus der Papayafrucht gewonnenes Enzym. Man nimmt hiervon max. 1 TL pro Kilogramm Fleisch (genaueres siehe Packungsanleitung). Oder verwende eine nicht ganz reife Papayafrucht. Fruchtfleisch enthält sehr viel Vitamin C sowie das Enzym Papain. Papayasaft ist wegen hohen Papaingehalts ein hervorragender natürlicher Fleischzartmacher. Daher Papaya entkernen, in Streifen schneiden und in eine Schüssel geben. Darauf das Fleisch legen und etwas Sojaöl drüber gießen. Ab in den Kühlschrank und 24 Stunden ziehen lassen.

Französische Weine & Anbaugebiete -

LAGERUNG FRANZÖSISCHER WEINE:

Zu den Weinen die mit der Lagerung gewinnen, zählt der Bordeaux. Möchtest Du zu einem Anlass Wein auf Vorrat legen, so wähle dazu unbedingt einen Bordeaux der gehobenen Güteklasse, um ihn ins Kellerregal zu legen! Nach 3 Jahren kühler, nicht zu trockener Lagerung sind die meisten Bordeaux-Weine gut gereift. Beste Lagen können 10 u. mehr Jahre liegen, bevor sie ihre Vollreife erreicht haben. Kleinere Gewächse solltest Du max. 3 - 6 Jahre lagern u. zwischendurch mal eine genussvolle Probe zur Sicherheit ziehen.

Französische Weine & Anbaugebiete -

QUALITÄTSSTUFEN:

Im Ausland gelten andere Gesetze um die Qualität eines Weines festzustellen. Bei franz. Weinen ist die Kinderstube entscheidend. Jeder Wein bekommt seinen >Ausweis<, der über Geburtsort u. Sorte Auskunft gibt (somit indirekt über seine Güte). Daher solltest Du, wenn Du gute franz. weine bevorzugst, die besten Anbaugebiete wissen um sich jeweils über gute Jahrgänge zu informieren. Die Einteilung der franz. Weinbaugebiete in verschiedene Qualitätsstufen erleichtern die Suche beim Einkauf. Als Faustregel gilt, gute Weine stammen aus Gebieten mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung. Franz. Weine werden in 4 Qualitätsstufen eingeteilt: Vin de table Vin de Pays Vin Délémite de Qualité Supérieure Appelation Contrôlée;

Französische Weine & Anbaugebiete -

WEINDATUM - "PRIMEUR":

Jedes Jahr im November am 3. Donnerstag im Monat um 0 Uhr! Das ist jedes Jahr in Frankreich so gut wie ein Feiertag für Weinfreunde! Denn an diesem 3. Donnerstag im November eines jeden Jahres, genau um 0 Uhr, fiebert halb Frankreich einem Ereignis entgegen, das im Beaujolais (=Weinbaugebiet) seinen Anfang nimmt: Der >Primeur<, der junge wein von der neuen Ernte wird ausgeliefert. Er wird kurz nach Abschluss einer schnellen Fermentation abgefüllt. Der leichte Rotwein, der einen betonten Beerengeschmack hat, sollte jung u. kühl gelagert werden.

Frischkäse

Beispiel:

Speisequark, 40% Fett i.Tr., besteht zu ca. 25% aus Trockenmasse und 75% aus Wasser. 100 g haben einen Anteil von 25 g Trockenmasse. 40 % von 25 g = 10 g. In 100 g Speisequark, 40 % Fett i.Tr., sind also 10 g Fett enthalten.

Frischkäse

Buttermilchquark:

Wird aus erwärmter Buttermilch gewonnen, ähnlich wie Speisequark.

Frischkäse

Fettgehalt wird in " % Fett i.Tr. " deklariert:

Das heißt, dass der prozentuale Fettgehalt der Trockenmasse angegeben ist, die sich aus Ei-weiß, Fett, Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zusammensetzt.

Frischkäse

Frischkäse -

Quark, Speisequark, Schichtkäse, Doppelrahmfrischkäse, Buttermilchquark, Cottage-Cheese

Frischkäse

Frischkäse ist der Sammelbegriff für Käsesorten ohne Reifung.

Früher wurde er aus natürlich gesäuerter Milch gefertigt. In ein Leinentuch gefüllt tropfte die Molke langsam ab und zurück blieb der feste Quark. Heute übernehmen Molkerei-Maschinen diesen Arbeitsvorgang.

Frischkäse

Frischkäsesorten in Deutschland:

Speisequark, Quark (Speisetopfen, Topfen): Fettgehalt: Magerstufe und 10, 20 und 40 % Fett i.Tr.; Wird aus entrahmter, pasteurisierter Milch mit Milchsäurebakterienzusatz und Lab zubereitet. Bei Temperaturen um 22 °C ist die Milch nach etwa 24 Stunden durch Gerinnung des Milcheiweißes dick gelegt. Ein Separator (Zentrifuge) trennt die Quarkmasse von der flüssigen Molke und gibt dem Speisequark sein typisches Gefüge. Nun wird er, je nach Fettgehalt, mit Sahne gemischt und abgepackt. Niedersächsische Quarkzubereitungen mit Kräutern, Gewürzen oder Fruchtzusätzen sind weltweit beliebt. VERWENDUNG: Wird roh nach Zugabe von Gewürzen, wie Salz, Kümmel, Estragon oder Schnittlauch als weißer Käse gegessen. Oder gesüßt für Kuchenbelage u Mehlspeisen oder zur Teigbereitung verwendet. PASSIEREN: Gepresster od. Speise-Topfen lässt sich nur schwer verarbeiten zu feiner Mehlspeise od. als pikanter Brotaufstrich. Du musst ihn passieren. Durch ein engmaschiges Sieb ist schwierig. Am besten du passierst ihn mit der >Flotten Lotte<, od. presst ihn durch eine Kartoffelpresser. Versuchen kannst Du es auch mit dem Handmix-Stab. VERRÜHREN: Topfen lässt sich leichter verrühren, wenn du etwas warme Milch od. Obers darüber gegossen!

Frischkäse

Frischkäsezubereitungen:

Frischkäse unter Verwendung von bis zu 30% Früchten und Gemüse aber nur 15% anderer Lebensmittel. Der Gewichtsanteil des Käses muss min 50% betragen.

Frischkäse

Körniger Frischkäse - Cottage-Cheese:

Englisch-amerikanische Variante von Frischkäse. Die dick gelegte Milch wird in kleine gleichmäßige Würfel geschnitten. Das hinzu Gießen von heißem Wasser (75°C) und stetes Rühren lässt die Molke austreten. Waschen mit Eiswasser festigt die Käsewürfel und mildert ihren Geschmack. Die Flüssigkeit wird abgelassen, der körnige Frischkäse leicht gesalzen und mit Sahne verfeinert.

Frischkäse

Rahm- und Doppelrahmfrischkäse:

Rahmfrischkäse hat einen Fettgehalt von mindestens 50% Fett i.Tr.; Doppelrahmfrischkäse von mindestens 60-87% Fett i.Tr.; Herstellung wie Speisequark und der Zugabe von Sahne. Ihre Konsistenz ist fester und ihr Geschmack milder.

Frischkäse

Schichtkäse:

Fettgehalt: 10, 20 und 40 % Fett i.Tr.; Er ist eine besondere Form des Quarks (Topfen). Bekam seinen Namen durch die Herstellungstechnik. Im Gegensatz zum Speisequark wird hierfür die Milch vor der Produktion auf den gewünschten Fettgehalt eingestellt und nach der Dicklegung in kleine quadratische Formen geschöpft, aus denen die Molke abläuft. Er wird somit nicht wie der Quark vor dem Abfüllen in die Verpackungen glatt gerührt, sondern geschnitten und direkt in die Verpackung schichtweise eingeschöpft. Dieses Verfahren verleiht dem Schichtkäse eine festere, schichtige Beschaffenheit. Schichtkäse ist ein stichfester Frischkäse (Milchprodukt), der dem Quark ähnlich ist. Als Besonderheit des Schichtkäses werden verschiedene Fettgehaltsstufen in ein und der selben Verpackung übereinander geschichtet. Die mittlere Schicht muss Erkennbar die fettere sein. Meist ist sie wegen des höheren Fettgehalts etwas gelblicher gut erkennbar. Er wird mit mindestens 10% Fett i. Tr. oder mehr im Handel angeboten. Das Aroma des Schichtkäses ist fein milchsäuerlich. Sein Geschmack ist etwas kerniger und seine Konsistenz fester als die von Quark. Schichtkäse kann mit frischen Kräutern und Gewürzen pikant oder mit Früchten süß zubereitet werden. Im Handel wird er mit 250g und 500g in der Packung angeboten.

Frischkäse

USA, Asien... - Cream Cheese:

Hier ist Quark (Topfen) nicht im Handel und wenn dann überteuert. Man kann Topfen jedoch ersetzen, indem man "Cream Cheese" verwendet! Man kann ihn mit Zitronenschalen/Saft aromatisieren und mit Früchten belegen oder z.B. auch als "Boston Cheese Cake" mit "Coffee emulco" zubereiten.

FRÜCHTETEE ZUBEREITUNG

ZUBEREITUNG VON FRÜCHTETEE:

Ist im eigentlichen Sinne kein "richtiger" Tee! Früchtetee wir wie "echter", das heißt schwarzer Tee zubereitet. Er unterscheidet sich jedoch vor allem in der Ziehdauer. Früchtetee je nach Geschmack 8-10 Minuten mit geschlossenem Deckel ziehen lassen!

Fruchtgemüse, Gemüse

AUGENBOHNE:

China-Bohne auch genannt. Kleine weiße Frucht mit typischen schwarzen od. gelblichen Augenfleck. Sie kocht weich, nimmt das Aroma der übrigen Zutaten gut auf.

Fruchtgemüse, Gemüse

BOHNEN:

Für alle Bohnensorten gilt generell: Hülsenfrucht, reich an Vit. B1, B2, B6, C, A; Mineralstoffe: Kalium, Magnesium, Eiweiß, Phosphor, Calcium, Eisen, Lecithin. Bohnen sind reich an Folsäure. Diese ist bes. wichtig für Schwangere sowie Kinder im Wachstum. Nach dem Anbau werden grundsätzlich Unterschieden: Busch- u. Stangen- sowie Ackerbohnen (Dicke Bohnen). Außerdem unterscheidet man nach Farbe (weiß od. bunt), Zartheitsgrad, Verwendungszweck. Der jeweilige Bohnentyp (Name) muss im Handel deklariert sein. Aufbewahrung: Stets kühl (nicht unter 7°C) und dunkel. Nie roh zerkauen, da giftig (wegen Pasein-Gehaltes in der Schale)! Daher Bohnen über Nacht in Wasser einweichen, Einweichwasser wegschütten. Gesalzenes Wasser im Topf erhitzen, Bohnen hinein geben, nicht mehr kochen sondern köcheln lassen für 45 Min- 3 Std. je nach Bohnensorte u. Einweichzeit verschieden! Der Schaum welcher sich sogleich oben bildet verschwindet später wieder. Nimm zum Kochen stets frische, junge Bohnen der heurigen Ernte, dann werden sie sicher nicht beim Kochen zusammenkleben! Fertige Bohnengerichte stets zusammen essen, da Reste nicht wiedererwärmt werden dürfen (da sich Gifte bilden)!!

Fruchtgemüse, Gemüse

BOHNENSPROSSEN (Bohnenkeimlinge):

Aus Sojabohnen od. den grünen Mung-Bohnen. Letztere kommt in den Handel als >LUNJA<. Die Bohnen werden in warmen Wasser zum Keimen gebracht, die Keimlinge küchenfertig verpackt. Verwendung: Salat, Gemüse. Stets vorher kurz abbrühen! Munden zart, saftig u. frisch. Reich an Eiweiß u. Vit.C;

Fruchtgemüse, Gemüse

BORLOTTI-BOHNE:

Mittelgroße rötliche u. rot gefleckte Bohne aus Italien, die weich kochen, aber ihre Form beibehalten. Für Salate. FEUERBOHNEN: Türkische od. Prunkbohne auch genannt. Samen einer Stangenbohne von rot-schwarzer Färbung. Nur selten im Handel.

Fruchtgemüse, Gemüse

CHARENTAIS-MELONE (CAVAILLON):

Ist eine glatte Sorte; Stammt aus Frankreich. Ist die feinste Melonensorte d. Kantalupmelone. Grüngelbliche Schale, sehr würzigen aromatischen Geschmack und stark duftend.

Fruchtgemüse, Gemüse

DELIKATESSBOHNEN:

nennt man die etwas größeren, immer noch zarten >Buschbohnen<, angeboten am Stück..

Fruchtgemüse, Gemüse

ERBSEN (Garten- od. Pflückerbse):

Für alle Erbsensorten gilt generell: Hülsenfrüchte, frisch od. getrocknet, aus der Hülse gepellt od. zart u. jung mitsamt der Schote gegessen! Als frisches Gemüse mundet sie nur im Stadium der Vorreife, ausgereift werden sie hart u. trocken u. finden als Hülsenfrüchte Verwendung. Erbsen sind reich an Kohlehydraten, die je nach Sorte u. Erntezeit in Form von Zucker od. Stärke enthalten sind. Sie verleihen frischen Erbsen den fein-süßlichen Geschmack u. die zarte, leicht mehlige Konsistenz. Enthalten auch: viel Eiweiß, Mineralstoffe, Vit. der B-Gruppe. Kalorien 87 pro 10dag (relativ hoch). Die Erbsen werden frisch stets als ganze Schoten angeboten. Im Handel von Juni-Oktober. Die Schoten müssen glatt u. grün, sie dürfen weder gefleckt noch gelblich od. strohig sein. Qualität ist´s, wenn die Hülsen prall u. gleichmäßig gefüllt sind. Lagerung: Frische Schoten kühl u. trocken, nur wenige Tage haltbar! Erbsen werden in 2 Hauptsorten gehandelt: Mark- u. Palerbsen. Als 3 Sorte zählt die Kulturform der Zuckererbsen, die mit den Schoten gegessen werden. Außerdem gibt es noch Ackererbsen, zu denen Futtererbsen u. Kichererbsen zählen. KOCHTIPP: Es sollten frische zarte Erbsen in nur wenig Wasser mit etwas Fett gar gedünstet werden. Zum Einfrieren, Erbsen sind dazu bestens geeignet, werden die Kerne kurz blanchiert. Zuckererbsen die Du mit der Schote zubereitest, kannst Du fast ohne Wasser, nur in etwas Butter bei mäßiger Hitze dünsten. Ein paar frische Minzeblättchen od. gehackter Kopfsalat, der mitgedünstet wird, gibt den Erbsen einen bes. frischen feinen Geschmack. Erbsen sollte wie Bohnen nur gegart verspeist werden, da sie im Rohzustand einen gesundheitsschädlichen Stoff enthalten. Weltweit 250 Sorten die je nach Erntezeit, Größe, Form, Farbe unterschieden werden. Zu den frühen Sorten zählen die grünen u. gelben Garten- u. Felderbsen, die frisch u. als Hülsenfrüchte auf den Markt kommen. Die späten Ackererbsen, dunklere graubrauner Schale dienen als Futtermittel. ERBSENFARBE: Abhängig von Bodenbeschaffenheit u. Sonneneinstrahlung. Die Farbe sagt nichts über gute od. schlechte Kocheigenschaften aus. Entscheidend ist ein hoher Stärkegehalt, denn sie wird beim Kochen mehlig u. zart. Bei Erbsen gilt: Da große Erbsen im Verhältnis zum Schalenanteil besonders viel Stärke enthalten, gelten sie als die ergiebigsten! GESCHÄLTE ERBSE: Bei industrieller Spezialmühlenschälung geht die zellulosereiche Außenschicht verloren, aber die Erbsen werden leicht verdaulich, bekömmlich, beim kochen schneller gar u. sämig, süßlicher im Geschmack, länger haltbar. Für die Optik werden die Erbsen geschliffen u. poliert.

Fruchtgemüse, Gemüse

ERBSENMEHL u. ERBSENWURST:

Sind Erzeugnisse aus Trockenerbsen. Wird aus gemahlenen grünen od. gelben Erbsen hergestellt. Für Erbswurst wird das Erbsenmehl mit Gewürzen, Salz, Mehl in Wurstform gepresst. Sie gilt als älteste kochfertige Suppe!

Fruchtgemüse, Gemüse

FISOLEN (GRÜNE BOHNE, STANGENBOHNE, BUSCHBOHNE, BRECHBOHNE):

So werden grünfarbige Sorten genannt! Bei den Fisolen musst Du bevor Du sie kochst, den seitlichen Faden an der Hülle abziehen! Alle Busch- u. Stangenbohnen sind roh nicht verzehrbar (wegen des Caseingehaltes der rohen Hülsen)! Du musst sie kochen od. zumindest blanchieren! Fertige Fisolengerichte nicht wieder erwärmen! Inhaltsstoffe: Vit. A, B1, B2, B6, C; Mineralstoffe: Kalium, Calzium, Magnesium. GELBE BOHNE (Wachsbohne genannt): Gelbe Bohnen werden die gelbfarbigen Sorten der >Busch- u. Stangenbohne< genannt. BRECHBOHNE: So heißen gelbe od. grüne >Buschbohnen<, die so rund u. dickfleischig sind, dass sie in mundgerechte Stücke gebrochen werden können.

Fruchtgemüse, Gemüse

FLEISCHTOMATE:

Haben mehr Fruchtfleisch bei weniger Saft. Sehr süßwürziger Tomatengeschmack. Verwendung: Eintöpfe, Salate.

Fruchtgemüse, Gemüse

GALIA:

Ist eine rundliche Sorte der Netzmelone. Die leicht gerippte Schale ist gelblich mit zart-grünem Schimmer. Das grünlichweiße Fleisch ist sehr zuckerreich und schmeckt ein wenig nach Nektarinen. Bei vollreifen Früchten mundet das Fleisch sehr würzig.

Fruchtgemüse, Gemüse

GELBE ERBSE: Sammelbegriff;

Es gibt Sorten, die weich-breiig kochen, kleinkörnige u. andere die ihre Form beibehalten. GRÜNE ERBSEN: Sammelbegriff; Haben wie gelbe Erbsen , je nach Sorte unterschiedlichen Kocheigenschaften; KICHERERBSE: Anbau in Mexico u. Spanien. Haselnussgroß, beigegelbe Farbe. Im Handel getrocknet od. als Nasskonserve. Getrocknete 2 Tage in Wasser einweichen. Dann im Salzwasser unterhalb des Gar-Siedepunktes köcheln bis sie weich sind. Für: Beilage zu Fleisch, Salat, Eintöpfe. MARKERBSEN (MÄRKERERBSE): Reifen spät, haben daher hohen Zuckergehalt, zart u. süßlich im Geschmack. Ihre Samenkerne haben runzeliges, fast würfelförmiges Aussehen, zartere Konsistenz als Palerbsen u. sind kochfest. Für: Frischverzehr, Konservenindustrie. PAHLERBSEN: (Roll-, Schalerbsen genannt). Ist die stärkereichste Sorte, daher munden sie leicht mehlig. Sie sind glatt u. kugelig. Werden für die Gewinnung trockener Erbsen verwendet.

Fruchtgemüse, Gemüse

GERIPPTE TOMATEN:

Ebenfalls fleischiger mit wenig Saft. Verwendung: Eintöpfe, Salate.

Fruchtgemüse, Gemüse

GRÜNE TOMATEN NACHREIFEN LASSEN ?

Unreife Früchte werden zwischen 22°C-27°C gelagert. Licht spielt für die Nachreifung keine Rolle. Tomaten auf eine weiche Papierrolle, Küchenkrepp etc legen. Durch die weiche Lagerung wird vermieden, das die Tomaten Druckstellen bekommen. Zur Nachreifung ist ein Küchenregal oder Küchenschrank geeignet. Grüne Früchte, die zuvor bei einer Temperatur von unter 10°C gelagert wurden, reifen nicht mehr nach. Allerdings ist die oft empfohlene Nachreifung unreifer Paradeiser problematisch. Denn es handelt sich im wesentlichen um ein Umfärben, nicht um ein Reifen! Der Solaningehalt wird nicht so stark reduziert wie bei Reifung an der Pflanze, nur die Färbung einer reifen Frucht erzielt. Die Meinung, durch das Kochen würde das Solanin zerstört, ist ein Irrtum. Solanin ist hitzebeständig. Ein andere Tipp, unreife (oder eben "nachgereifte") Tomaten einzulegen, ist da schon besser. Jedoch nur Milchsäure macht das Solanin unschädlich. Einlegen heißt also korrekter Weise hierbei stets: Milchsauer einlegen (genau so wie zB. Sauerkraut eingelegt wird)!

Fruchtgemüse, Gemüse

GRÜNE TOMATEN:

Grüne Tomaten sollten, so wie grünliche Kartoffeln, nicht verzehrt werden, da sie das giftige Alkaloid Solanin enthalten! Dieses Gift wird auch beim Kochen nicht zerstört. Dieses kann Kopfschmerzen, Übelkeit, Magen- Schleimhautentzündungen oder Krämpfe hervorrufen. In sehr hohen Dosen kann Solanin tödlich sein. Aber auch hier gilt: "Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein merkbar Gift ist". Das wusste schon Paracelsus.

Fruchtgemüse, Gemüse

GRÜNER PAPRIKA:

Grün sind die Schoten gleich zu Beginn ihrer Reife. Da sind sie bes. knackig mit leichten Bittergeschmack. Grüne Paprika fördern die Magensäureproduktion! Farbige hingegen sind magenverträglicher! GELBER: Bei einigen Sorten ein Zwischereifestadium im Übergang von grün zu rot. Munden mild-süßlich, sind bekömmlich.

Fruchtgemüse, Gemüse

GURKEN:

Als Glashausgurke im Winter, Freilandernte im Sommer. Sehr erfrischendes, Kalorien armes Gemüse (10 Kal. pro 10dag). Enthalten: Mineralstoffe u. Vit.; Gegessen als Rohkost, Salat, geschmort, eingelegt. Kochtipp: Ein großer Teil der Mineralstoffe sitzt unter der Gurkenschale. Freilandgurke: Daher schäle sie nie, sondern wasche sie nur sorgfältig. Glashausgurke: Solltest Du, wegen überhöhter Düngemittelreste in der Schale, stets dünn schälen! Da Salz das Wasser und somit einen Teil der Mineralstoffe aus den Gurken zieht, empfiehlt es sich Gurken erst kurz vor der Verwendung zu salzen od. mit Marinade in Kontakt zu bringen. Lagerung: Gurken niemals neben Paprika od. Obst legen sonst werden sie rasch schrumpelig!!! Bei langer Lagerung u. bei älteren, überreif geernteter Früchte kann das Gurkenende bitter schmecken! Die Gurkensorten werden nach ihrer jeweiligen Verwendung benannt. Gurkensalat löst gelegentlich Durchfall aus. Eine kleine Senfzugabe verhindert dieses, weil er die Verdauungssaftproduktion vermehrt. GURKENKLASSEN: Frische Gurken werden in Qualitätsklassen Extra, 1, 2 u. 3 eingestuft. >Gurken Klasse extra< sind beste Qualität. Sortentypische Entwicklung, Färbung u. Ausformung der Frucht u. frei von Fehlern. Die Gurke muss gerade gewachsen sein (max. Krümmung auf 10cm Länge darf nicht mehr als 1cm ausmachen)! ACHTUNG: Beste Qualität ist durch Düngung u. Pestizide nicht immer die beste! Viele Biologisch hergestellte Lebensmittel können nicht als 1. Qualität ausgewiesen werden! (Da sie etwa der Größe od. Form nicht entsprechen. Geschmacklich völlige Nebensache!). ANBAU in Österreich: Glashaus-Gurken von Mitte März bis Mitte November.

Fruchtgemüse, Gemüse

HONIGMELONE:

Ist eine glatte Sorte; Hat leuchtend gelbe Schale. Reife Früchte duften aromatisch u. erinnern an Ananas. Je nach Sorte ist das Fleisch unterschiedlich gefärbt, von sektfarben bis zartgrün, aber immer honigsüß und aromatisch im Geschmack.

Fruchtgemüse, Gemüse

KANTALUPMELONE:

Ist die wertvollste Zuckermelone! Runde, manchmal abgeplattete Form. Außenschale ist weiß bis grüngelb u. stark gerippt. Das marillenfarbige Fleisch mundet sehr würzig.

Fruchtgemüse, Gemüse

KIDNEY-BOHNE:

Rote Bohne genannt. Ernte aus Amerika u. Afrika. Kräftig rote Schale u. einen der Maroni ähnlichen süßlichen Geschmack u. mehliger Konsistenz. Bestens für Chili con carne!

Fruchtgemüse, Gemüse

KIRSCHTOMATE (Party-, Cocktailtomate):

Hat noch die kleine Urform der Tomate, wird vor allem im Mittelmeerraum angebaut u. sind unter Gourmets am begehrtesten, weil in ihnen das Aroma sehr konzentriert steckt! Verwendung: Rohkost, Salate.

Fruchtgemüse, Gemüse

LÄNGLICHE TOMATE:

Im Handel selten frisch, meist in Konservendosen. Sie lassen sich leicht schälen, sind würzig u. werden in Europa als klassische Gemüsetomate angebaut.

Fruchtgemüse, Gemüse

LIMA-BOHNE:

Ernte aus Peru. Weißbeige Farbe, relativ groß, behalten nach dem Kochen ihre Form. Für Salat, warmes Gemüse.

Fruchtgemüse, Gemüse

MAIS ( KUKERUTZ, TÜRKENRIBEL ):

Ist eine Getreidepflanze. Der ZUCKER- od. SÜßMAIS genannte Gemüsemais hat zarte, blass- bis goldgelbe süße Körner, die im Schutz seiner festen hellgrünen Kolbenblättern heranreifen. Für Gemüse verwendete Kolben werden noch unreif od. milchreif geerntet. Die Körner sitzen rund um den festen, holzigen Strunk, der ungenießbar ist. Die Körner enthalten Fruchtzucker, der ihnen den süßlichen, saftigen Geschmack verleiht. Als frisches Gemüse wird der Mais stückweise als Kolben mit od. ohne Blätter offeriert.

Fruchtgemüse, Gemüse

MELANZANI (Auberginen, Eierfrucht, Overschine):

Nachtschattengewächs mit violett gelackter Schale u. cremefarbigen Fleisch das Vit. B-Gruppe, Calcium, Eisen, enthält. Aber auch in anderen Formen am Markt, wie klein, rundlich u. mit weißer Schale! Wenig Kalorien. Kochtipps: Haben sehr milden sanften Geschmack, daher gut mit würzigen Gemüse kombinierbar. Du darfst sie nie roh essen, sondern gegrillt, gebacken, gekocht, geschmort mit der essbaren Schale! Ganzjährig frisch am Markt. KOCHTIPP: Melanzani enthalten gesunde, jedoch bitter schmeckende Stoffe. Ich würde sie belassen, aber wenn Du willst entferne diese so: Melanzani in Scheiben schneiden und beidseitig salzen. 10 Min. ziehen lassen, Saft abtupfen. Oder lege sie 10 Min. in kalte Milch ein.

Fruchtgemüse, Gemüse

MELONEN-ALLGEMEINES:

Sie gehören der Familie der Kürbisgewächse an. Darum fallen sie auch in die Kategorie Gemüse. Gesundheitlich: Melonen enthalten viel Kalium u Magnesium. Sie bringen nach Durchfall, schweißtreibenden Sport etc., den Elektrolythaushalt des Körpers wieder in Ordnung. Melonen haben positive Stuhl fördernde Wirkung: Aber: Wenn Du sie mit Zucker isst, wird in Deinem Magen das Melonenwasser durch den Zucker gebunden, u. eine stärkere Zuckerkonzentration schädigt die Darmflora!

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MUNGO-BOHNE:

Beliebt in China u. Indien. Erbsengroße olivgrüne Samen, sehr vitaminreich u. aromatisch. Für: Curries, Eintöpfe.

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OGENMELONE:

Kreuzung aus Netzmelone mit Kantalupmelone. Ovale, fußballgroße Früchte. Schale schimmert olivgrün, gefleckt mit hellen Streifen. FUTURMELONE: Eiförmige Melone mit grün-gelb gestreifter Schale. Fleisch ist grünlich.

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PAPRIKA (PEPERONI Bezeichng. in der Schweiz):

Ungarn ist das Heimatland des Paprikas, der aber auch in Spanien, Südfrankreich und Italien angebaut wird. Sie wachsen auf 1 jährigen buschartigen Pflanzen. Es gibt viele Sorten, von feurig scharf als Gewürzpaprika, bis mild u. saftig als Gemüsepaprika. Ganzjährig im Handel. Die verschiedenen Formen u. leuchtenden Farben wurden aus dem Urpaprika kultiviert. Die Schoten müssen eine feste glatte u. glänzende Haut besitzen u. dürfen höchstens am Stielende ein paar Runzeln zeigen. 1 roher Paprika hat mehr Vit. C als 1 Zitrone! Kochtipp: Bei der Zubereitung musst Du die Schote aufschneiden od. entdeckeln, um die Samen u. die hellen Aderstränge zu entfernen. Denn sie enthalten den Stoff Capsaicin, der Gaumen u. Haut durch seine >schärfe< reizt. Verzehren kannst Du die Schoten roh (mit Salz), gekocht, gedünstet, gefüllt, geschmort, gegrillt.

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PERLBOHNE:

Sieht wie Perle aus, hält ihre Form beim Kochen. Für: Konservenindustrie, Salate.

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PRINZESSBOHNEN:

heißen zarte kleine frühreife >Buschbohnen<, die unzerteilt als feine Gemüsebeilage zubereitet werden können. Sehr gute müssen prall, flecken- u. fadenlos sein, werden nach Hülsenbreite in sehr fein, fein u. mittelfein sortiert.

Fruchtgemüse, Gemüse

PUFFBOHNEN:

Sau-, Pferde-, Ackerbohne, dicke Bohne genannt, hat eine feste samtartig behaarte Hülse. Darin verbergen sich die Samen (Bohnenkerne) u. nur diese werden jung u. grün gegessen. Die Hülse ist ungenießbar. Wird meist frisch verzehrt. Getrocknet hat sie bräunliche Farbe u. flache Form. BUSCHBOHNE (Fisole): Wachsen buschig auf kurzen kräftigem Stängel u. haben kürzere Reifezeit als Stangenbohnen. Kleine zarte Bohnen werden oft für Salat verwendet, mittelgroße eher für Gemüse. STANGENBOHNE (Fisolen): Klettert auf langen dünnen Stängeln empor u. zwar immer links herum! Verwendung für: Gemüse, Suppen. Häufig werden sie in schräge, dünne Schnitzel geschnitten. SCHNITTBOHNEN: Dürfen sich Stangenbohnen nennen, die breit u. flachhülsig sind u. sich daher gut zum Schnitzeln eignen. Sie müssen nicht fadenlos sein.

Fruchtgemüse, Gemüse

ROTER PAPRIKA:

Rot färben sich Schoten mit zunehmender Reife am Strauch. Munden sehr süßlich. Die rote (reife) Frucht wird auch als Gewürz verarbeitet. Unterscheide: Delikatess-Paprika u. Rosenpaprika (mindere Qualität, da der Rosenpaprika die Schärfe von den Scheidewänden und Kernen erhält, die mit gemahlen werden).

Fruchtgemüse, Gemüse

RUNDE TOMATEN:

Sind am Markt dominierend vertreten.

Fruchtgemüse, Gemüse

SALATGURKE (Schlangengurke):

Ab Juli vom Freiland geerntet. Mindestgewicht 25dag u. meist 40cm lang. Lagerung: Kühl u. luftig bleiben sie mehrere Tage frisch. Verwendung: Roh u. für Salat. GEMÜSEGURKE (Schmorgurke): Stammen vom Freiland, Saison vom Hochsommer bis Herbst. Die etwas gedrungenen mittelgroßen Früchte besitzen gerippte od. körnige Schale in hellen Grüntönen. Verwendung: Zum Füllen u. Einlegen, od. geschält u. entkernt als Gemüse gekocht od. geschmort. EINLEGEGURKE: Meist Freilandfrüchte, Saison Spätsommer bis Herbst. Sorten u. Formen vielfältig, von der dicken kurzen WALZENGURKE bis zur kleinen TRAUBENGURKE. Diese werden vorwiegend ungeschält eingelegt als: Cornichons, Gewürz-, Salz-, Zucker od. Dillgurken. SCHÄLGURKE: Schwere dicke Früchte mit fester, weißlichgrüner oder gelber Schale, die Du stets entfernen musst! Verwendung: Vorwiegend als Senfgurken eingemacht in Gläsern.

Fruchtgemüse, Gemüse

SCHMALZBOHNE:

Bez. für weiße Bohne. Nach dem Kochen haben sie einen cremigen, schmalzigen Geschmack, obwohl sie völlig fettfrei sind.

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SCHWARZE BOHNE:

Lackschwarz mit weißen Kern, süß u. weich mundet sie gekocht. Für: Südamerika Spez. wie gebratene Bohnen, Chili con carne...;

Fruchtgemüse, Gemüse

SCHWARZE PAPRIKA:

Durch spez. Anbau färbt sich Schote tiefgrünschwarz. Allerdings hellt die Farbe beim Garen wieder auf. Schälen: Es gibt verschiedene Methoden: 1.) Die Paprika lassen sich abziehen, wenn Du sie wäschst, halbierst und entkernst. In der Pfanne mit etwas Öl auf der Hautseite scharf anbraten, oder mit der Hautseite nach unten auf den Grill legen bis die Schale schwarz wird. Sodann sofort in Eiswasser abschrecken und die Haut abziehen. Oder: 2.) Ganz einfach mit Sparschäler (Kartoffelschäler) wie eine Kartoffel roh abschälen (enthäuten).

Fruchtgemüse, Gemüse

SOJABOHNE:

Anbau in China u. USA, Heimat Ostasien. Dort wird sie ganz zubereitet, od. man verwendet die Bohnenkeime. Reich an wertvollem Eiweiß u. hochwertigem Fett. Kommt in vielen Farben vor. Für: Futterpflanzen, Sojaöl, Sojaeiweißprodukte (Tofu...).

Fruchtgemüse, Gemüse

SPLITTERERBSEN:

Spalterbsen auch genannt. Beim Schälen zerfallen sie in Bruchstücke.

Fruchtgemüse, Gemüse

TOMATEN:

Generell: Kalorienarm, gehaltvoll an Vit., bes. Karotin, sowie Mineralstoffe. Im Handel ganzjährig, da vom Glashaus od. Freiland. Sie werden unterschieden nach ihrer Form. Tomaten werden nach Qualitätsklasse Extra, 1 u. 2 verkauft, die sich aber mehr auf die Größe als die geschmackliche Qualität bezieht. Tomaten sind druckempfindlich u. faulen leicht, wenn die Schale verletzt ist. Lagerung: Im Kühlschrank verlieren sie ihr Aroma!!! Ohne Durchzug, kühl u. relativ trocken. Feste Tomaten bleiben so mind. 1 Woche frisch. Noch unreife grüne Früchte solltest Du nicht essen (Gift!). Aber sie reifen nach u. färben sich rot. Verwendung zu weich gewordener Tomaten: Für Suppen, Sugo u. Saucen. KOCHTIPP: Für besonders feine Salate od. Garnituren wird die Tomate enthäutet u. das wässrige Fruchtfleisch mit den Kernen herausgeschnitten. Enthäuten leicht gemacht: Tomate blanchieren, das heißt: Wasser in Kasserolle geben, kurz vor dem Kochen abdrehen. Tomaten ca. 10 Sec. einlegen, danach raus heben u. sofort mit kalten Wasser abschrecken. Nun lassen sie sich gut schälen. Der grüne Strunk einer jeden Tomate solltest du stets mit Messer ausschneiden! Denn der Strunkteil enthält das gesundheitsschädliche Alkaloid Solanin. (Dieses Solanin kommt z.B. auch in grünlich aussehenden Kartoffeln vor! Auch dort schneide, alles was grünlich aussieht weg!)

Fruchtgemüse, Gemüse

TOMATENPAPRIKA:

Ebenfalls rot, ist eine eigene Sorte. Etwas schärfer u. süßlicher als Gemüsepaprika, bevorzugt von Konservenindustrie verarbeitet zu Paprikamark, Garnierstreifen.

Fruchtgemüse, Gemüse

VIKTORIAERBSE:

Nennt man alle besonders großkörnige Erbsen mit Mindestdurchmesser von 7,5mm. Zum Erbsenabschluss noch ein (das) Erbsenprodukt:

Fruchtgemüse, Gemüse

WACHTELBOHNE: (Bunte Bohne):

Rotbraunbeige gesprenkelte, längliche, mittelgroß, ähnlich dem Wachtelei. Für: Eintöpfe, Salate.

Fruchtgemüse, Gemüse

WASSERMELONE:

Heimat Steppengebiete Süd- u Zentralafrikas; Anbau heute weltweit. Ist eine glatte Sorte. Kugelrund mit grüner, glatter Schale bis max. 15kg! Sie besteht aus 95% Wasser, ist daher idealer Durstlöscher! Sehr saftiges rotes Fleisch, mild-süßlicher Geschmack. Viele unverdauliche Kerne, je nach Sorte große od. kleine, viele od wenige bis gar keine! Klopfe mit Finger auf die Melone: Klingt es hohl, ist sie reif!

Fruchtgemüse, Gemüse

WEIßE BOHNE:

Sammelbegriff für alle weißen bis cremfarbenen Sorten. Groß, kleiner und od. länglich. Für Eintöpfe da sie weich u. sämig, fast cremig kochen.

Fruchtgemüse, Gemüse

WURZELGEMÜSE LAGERUNG:

Das Kraut (Blätter od. Grünzeug) der Wurzelgemüse immer sofort nach dem Kauf abschneiden, damit sich die Säfte nicht in den Blättern sammeln! Wasch es aber erst kurz vor der Zubereitung, da Feuchtigkeit die Fäulnis beschleunigt u. die Vitamine auslaugt!! Luftdichte Verpackungen sind ungeeignet, denn sie fördern den Bakterienbefall. FRUCHTGEMÜSE wie Tomaten, Gurken, Fisolen, Erbsen, Spargel, Karfiol können, richtig gelagert ein paar Tage frisch bleiben. Spargel nur kurz lagern, er wird schnell trocken u. hart. Karotten, Sellerie, Porree, Rote Rüben, Kohlrüben, Zwiebeln sind über Wochen haltbar, vorausgesetzt Du lagest sie im richtigen Klima. Kohl ist von allen Gemüse am längsten lagerfähig.

Fruchtgemüse, Gemüse

ZUCCHINI (Georgetten):

Sprich: Zuckini, ist ein Gemüsekürbis. Frühling wachsen sie im Glashaus, Sommer im Freiland. Gurkenähnliche Form, festes Fleisch. Du solltest nur kleine (12-20cm lang) kaufen, da diese am Geschmack reichsten munden! Erwischt Du größer, so kannst Du evt. die Kerne entfernen. Armlange Zucchini haben pelziges Fleisch u. schmecken fade. Verwendung: Als Salat mit Schale dünn schneiden und roh verspeisen. Aber auch zum füllen, braten, grillen, kochen, schmoren, sowie für Suppen pürieren. Inhaltsstoffe: Eiweiß, Calcium, Phosphor, Eisen, Vit. A; Sie sind leicht verdaulich. ZUCCHINI-BLÜTEN: Verwende keine welken Blüten. Tauche sie in Teig und backe sie schwimmend heraus.

Fruchtgemüse, Gemüse

ZUCKERERBSEN (Kaiserschoten):

Sind winzig zart u. fein u. munden durch ihren relativ hohen Zuckergehalt süßlich. Da die Pergamenthaut der Hülse nicht ausgebildet ist, werden die zarten Schoten mitverspeist (mit den innen liegenden Erbsen). Ein bes. edles Gemüse, das meist im Frühsommer angeboten wird. Vor dem Garen musst Du die Schoten abfädeln.

Fruchtgemüse, Gemüse

ZUCKERMELONE:

Hat gelbe od. gelblichgrüne gerippte schale. Bei ihnen sitzen die Kerne in einer Höhlung in der Mitte (gehen alle zusammen gut zu entfernen). Sie sind reif, wenn der Stiel etwas geschrumpft ist u. sich ringsherum ein Riss zeigt.

FRUCHTLIMONADEN

BITTER LEMON:

Bitter Orange u. andere Bittergetränke sind Limos, die mit den entsprechenden Fruchtauszügen u. stets mit Bitteraroma hergestellt werden, das von Cininzusatz (max. 85mg) od. anderen Bitterstoffen stammt.

FRUCHTLIMONADEN

FRUCHTLIMONADE:

Der Name Limonade stammt von der Limone (Zitrone) ab. Früher verstand man darunter stets Zitronensaft mit Wasser u. Zucker. Heute wird Fruchtsaftlimonade aus mind. 10% Fruchtsaft (bei Kernobst, Trauben, Ananas mind. 30% Saftanteil), Wasser, Süßstoffen hergestellt u. wird meist mit Kohlensäure versetzt. Auch Molke (max. 49%) od. Malzextrakt können zugesetzt werden. Farbstoffe sind untersagt. LIMONADE: Verwendung von Kräuterauszügen, Fruchtsaft od. natürliche Aromen, Wasser, Süßstoffe, evt. Farbstoffe.

FRUCHTLIMONADEN

KALORIENREDUZIERTE u. DIÄTISCHE ERFRISCHUNGSGETRÄNKE:

Fruchtnektare, Fruchtsaftgetränke, Limonaden gibt es auch Kalorien reduziert. Statt des Zuckers werden künstliche Süßstoffe wie Saccharin, Aspartame, Cyclamat, Acesulfam zugesetzt. Werden diese Getränke mit dem Zuckeraustauschstoff Sorbit gesüßt, sind diese diätischen Erfrischungsgetränke für Diabetiker geeignet. Der Kalorien bzw. Joulengehalt u, der durchschnittliche Gehalt an verwertbaren Kohlenhydraten müssen dann vermerkt sein.

FRUCHTLIMONADEN

KOFFEINHALTIGE LIMOS:

Enthalten 65 - 150mg Koffein pro L, neben sonstigen Frucht- u. Pflanzenauszügen, meist von der Cola-Nuss wie bei den Cola Getränken. Koffeinfreie Cola Limonaden haben weniger als 0,5mg Koffein pro L. Koffeingehalt muss angegeben sein. KRACHERL (Kunstlimonaden): Alkoholfreies Getränk, das statt natürlicher Essenzen ganz od. teilweise künstliche enthält!!! Der Zucker wird meist durch Süßstoffe ersetzt. Um jede Verwechslung mit Fruchtsäften auszuschließen, dürfen auf dem Etikette keine Früchte abgebildet sein.

FRUCHTLIMONADEN

TONIC WATER:

Ist eine Bitterlimonade. Es hat einen Zusatz von mind. 15g Chinin pro L!

FRUCHTSÄFTE:

FRUCHTNEKTAR (Fuchthomogenisate):

Enthalten keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe, sonstige chem. Zusätze! Z.B. Sauerkirsch od. Orangennektar sind Mischungen aus Fruchtsaft u./od. Fruchtmark, Wasser, Zucker. Mindestfruchtgehalt je nach Fruchtart 25 - 40% oder mehr. Fruchtanteile sind am Etikette ausgezeichnet.

FRUCHTSÄFTE:

FRUCHTSAFT-GETRÄNKE:

Haben mind. 60% Saftanteil (ausgenommen Traubensaft mind. 50%), der Rest ist Wasser, Zuckerzusatz ist gestattet (genauer Anteil steht am Etikette).

FRUCHTSÄFTE:

FRUCHTSAFT-KONZENTRATE:

Deren Vorteile sind: Fruchtsaft Haltbarmachung durch teilweisen Wasserentzug, kostengünstige Lagerung u. Transport, gleich bleibend gute Qualität das ganze Jahr.

FRUCHTSÄFTE:

FRUCHTSÄFTE AUSZEICHNUNGEN:

Z.B. >hohen Gehalt od. Reichtum< an Vit. C : Pro L müssen mind. 250mg Ascorbinsäure (Vit. C) enthalten sein, die ausschließlich aus den verwendeten Früchten stammt! Deklaration >Vit. C haltig<: Pro L müssen mind. 250mg Ascorbinsäure (Vit. C) enthalten sein, die ausschließlich aus den verwendeten Früchten stammt!

FRUCHTSÄFTE:

FRUCHTSÄFTE:

Enthalten keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe, sonstige chem. Zusätze! Sie werden ausschließlich pasteurisiert. Das gilt auch für Fruchtsäfte, die teilweise od. ganz aus Konzentraten hergestellt werden.

FRUCHTSÄFTE:

NEKTAR

Nektar werden in 2 Gruppen unterschieden: 1) Nektar aus Früchten mit saurem Saft, die ohne Zucker-Wasser-Zusatz ungenießbar wären (Weichsel- u. Schwarzer Johannisbeernektar. Fruchtsaftanteil ca. 30%, auf Etikette ersichtlich. Sanddorn hat nur ca. 25 % Saftanteil, der Rest ist immer Wasser u. Zucker). 2) Nektar aus Früchten, deren Saft auch unverdünnt trinkbar sind (Orangen, Grapefruits, Äpfel, Birnen, Aprikosen, Pfirsiche). Fruchtsaftanteil ca. 40%, siehe Etikette.

Garnitur Bezeichnungen

Baden-Baden

Wild Pfifferlinge, Mandelbällchen, mit Preiselbeeren gefüllte Kompottbirne

Garnitur Bezeichnungen

Bäckerin Art

Schwein, Lamm, Hammel, Rohe Kartoffelscheiben mit Zwiebelringen und Jus geschmort

Garnitur Bezeichnungen

Berliner Art

Kalbsleber Gebratene Apfelringe, Röstzwiebeln, Jus; Mit Kartoffelpüree kredenzt

Garnitur Bezeichnungen

Bordelaise

Rindfleisch Schlosskartoffeln, Champignon, Rindermark, Sauce Bordelaise

Garnitur Bezeichnungen

Chipolata

Geflügel Chipolata-Würstchen, glasierte Maroni, Perlzwiebeln, Speck, Pariser Kartoffeln

Garnitur Bezeichnungen

Colbert

Fisch (Seezunge) auf spezielle Art geschnitten und paniert; Mit Colbertbutter kredenzt

Garnitur Bezeichnungen

Cordon bleu

Kalbsschnitzel Schnitzel gefüllt mit Schinken, Emmentaler; Schnitzel paniert

Garnitur Bezeichnungen

Deutsche Art

Gemüse: Lauch, Spinat, Kolrabi, Steckrübe, Binden mit Sauce Béchamel

Garnitur Bezeichnungen

Doria

Fisch, gebraten Olivenförmig tournierte Salatgurke, Zitrone und frische Kräuter der Saison

Garnitur Bezeichnungen

Dubarry

Fleisch (Kalb) Blumenkohl und Mornaysauce, mit geriebenem Käse bestreuen und gratiniert

Garnitur Bezeichnungen

Englische Art

Gemüse nach dem Garen in Butter geschwenkt

Garnitur Bezeichnungen

Flämischer Art

Rindfleisch gekocht grob geschnittenes Gemüse, Wurzeln, Porree, Sellerie, kleine Weißkohlkugeln; MIt Brühkartoffeln

Garnitur Bezeichnungen

Florentiner Art

Fisch, Geflügel, Eier, Fleisch Blattspinat, Mornaysauce

Garnitur Bezeichnungen

Försterin Art

Wild Morcheln, Speck, Nusskartoffeln

Garnitur Bezeichnungen

Französischer Art

Gemüse Fond leicht binden mit Beurre marnie

Garnitur Bezeichnungen

Garnitur Bezeichnungen -

Manche Gerichte haben genormte Bezeichnung, wie zum Beispiel: Schnitzel nach "Wiener Art". Um nach zu sehen was sich hinter solchen Bezeichnungen ("Wiener Art" usw.) verbirgt, haben wir nachfolgende Liste erstellt.

Garnitur Bezeichnungen

Gärtnerin Art

Fleisch Bukettweise mit frischen Gartengemüse umlegt

Garnitur Bezeichnungen

Hausfrauen Art

Gemüse & Speck Erbsen, Karotten, Brechbohnen, Speckwürfel, gewürfelte Kartoffeln

Garnitur Bezeichnungen

Holsteiner Art

Kalb Spiegelei und kleine Fisch-Canapés, Gemüsegarnitur

Garnitur Bezeichnungen

Jägerart

Wild Pilze, Tomatenwürfel, Jägersauce

Garnitur Bezeichnungen

Kardinals Art

mit Krabben und Krebssauce überzogen

Garnitur Bezeichnungen

Mailänder Art

Kalb Streifen von Pökelzunge, Schinken, Champignon, Trüffel, Parmesan, Tomatensauce

Garnitur Bezeichnungen

Maître d'hotel

Rind mit Kräuterbutterrosette kredenzt

Garnitur Bezeichnungen

Mirabeau

Rind, gebraten Sardellenstreifen und Olivenscheibchen

Garnitur Bezeichnungen

Müllerin Art

Fisch, gebraten Butter (Jus), Petersilie, Zitronenscheibe

Garnitur Bezeichnungen

Orly

Gemüse, Fisch In Bierteig ausgebacken, mit Tomatensauce kredenzt

Garnitur Bezeichnungen

Rossini

Rind gebraten /Tournedos Gänseleber, Trüffeln, Madeirasauce, Croutons

Garnitur Bezeichnungen

Savarin

Fleisch kleine Krustade, gefüllt mit Salpicon aus Trüffel, Krebse, mit Demiglace gebunden; Spargelspitzen

Garnitur Bezeichnungen

Soubise

Lamm Zwiebelmus

Garnitur Bezeichnungen

Tiroler Art

Rind Gebackene Zwiebelringe, Tomatenwürfel

Garnitur Bezeichnungen

Toulouser Art

Geflügel Ragout im Pastetenhaus

Garnitur Bezeichnungen

Wellington

Kalb, Rind Blätterteighülle, Duxelles, Trüffelsauce

Garnitur Bezeichnungen

Wiener Art

Kalbsschnitzel Zitronenscheibe, Kaper, Sardelle

Garnitur Bezeichnungen

Zigeuner Art

Rind, Schwein, Geflügel Streifen von Pökelzunge, Schinken, Champignon, Trüffel, Madeirasauce

Gartechniken

Backen, im Backofen, Backrohr):

Garen von Teigen und Massen in trockener Rundumhitze unter Bildung einer Kruste, 160 - 240°C

Gartechniken

Blanchieren

Kurzfristiger Einsatz von Hitze (siedende Flüssigkeit oder heißes Fett) zur Vorbereitung oder Bearbeitung von Rohstoffen. (zB. Tomaten 20 Sek. blanchieren, kalt abspülen, danach sind sie schälbar). Wegen evt. Verlust von Mineralstoffen und Vitaminen wenn nötig nur kurz blanchieren.

Gartechniken

Braten im Ofen

Garen bei trockener Hitze und wenig heißem Fett bei 160 - 220°C

Gartechniken

Braten, in der Pfanne

Garen und Bräunen in wenig heißem Fett bei 160 - 200°C

Gartechniken

Dämpfen

Garen im zugedeckten Topf in strömendem Wasserdampf auf einem Siebeinsatz (dadurch weniger Flüssigkeitsaufnahme, Vitamine werden nicht ausgewaschen) über der kochenden Flüssigkeit bei ca. 100°C

Gartechniken

Dünsten

Garen im zugedeckten Gefäß mit wenig Fett mit Flüssigkeit bei geringer Hitze, 80 - 130°C

Gartechniken

Frittieren

Garen im Fettbad (Friteuse), unter Bildung einer Kruste bei 160 -200°C

Gartechniken

Glasieren

Gemüse werden mit Butter, Zucker und wenig Flüssigkeit zugedeckt gedünstet. Vor Garzeitende die Flüssigkeit einkochen (Gemüse hierbei nicht übergaren!), indem man ohne Deckel weitergart. Gemüse mit eingekochter Dünstflüssigkeit überglänzen. Werden Fleischbraten glasiert, diese während des Garens häufig mit reduziertem, eingekochtem Bratensaft übergießen (glänzender Überzug).

Gartechniken

Gratinieren

Gegarte Speisen werden beim Überbacken durch starke Oberhitze überkrustet und gebräunt.

Gartechniken

Pochieren

Garen in Flüssigkeit unter dem Siedepunkt, 65 - 95°C Verwendet bei: Nahrungsmittel von zarter Struktur, wie zB. Fisch; Sowie für Gerichte mit hohem Eieranteil und Massen mit hohem Eiweißgehalt.

Gartechniken

Sautieren

Braten von klein geschnittenen Nahrungsmitteln in wenig Fett bei 160 - 220°C Wenden durch Schwenken evt in der Sauteuse.

Gartechniken

Schmoren

Schmoren und Garen durch anbraten (180°C) und anschließendem Weitergaren in Sauce (100°C)

Gartechniken

Sieden

Garen in viel wallender Flüssigkeit bei ca. 100°C Verwendet bei: Zb. zähem Fleisch (Siedefleisch), harten Gemüse (Kartoffeln) usw.; Zur Lockerung (da Flüssigkeit an zähes Bindegewebe gelangt), dadurch entsteht Gelatine. Am Anfang dringt Flüssigkeit ein, am Ende tritt Saft aus (Fleischbrühe)

GEEIGNETE FISCHARTEN, KRUSTENARTEN, WEICHTIERARTEN FÜR DEN SUSHIBELAG:

Fisch- und Meerestierarten finden für die Sushi- Zubereitung Verwendung:

Austern

GEEIGNETE FISCHARTEN, KRUSTENARTEN, WEICHTIERARTEN FÜR DEN SUSHIBELAG:

Fisch- und Meerestierarten finden für die Sushi- Zubereitung Verwendung:

Brassen

GEEIGNETE FISCHARTEN, KRUSTENARTEN, WEICHTIERARTEN FÜR DEN SUSHIBELAG:

Fisch- und Meerestierarten finden für die Sushi- Zubereitung Verwendung:

Garnelen (Crevetten), auch tiefgefroren

GEEIGNETE FISCHARTEN, KRUSTENARTEN, WEICHTIERARTEN FÜR DEN SUSHIBELAG:

Fisch- und Meerestierarten finden für die Sushi- Zubereitung Verwendung:

Katfisch

GEEIGNETE FISCHARTEN, KRUSTENARTEN, WEICHTIERARTEN FÜR DEN SUSHIBELAG:

Fisch- und Meerestierarten finden für die Sushi- Zubereitung Verwendung:

Lachs (pazifischer) wird in Japan nicht als Rohmaterial für die Herstellung von Sushi verwendet, sondern traditionellerweise nur in erhitzter Form verzehrt. Die Überfischung der Meere und das Verschwinden der traditionellen Fischarten bringen es jedoch mit sich, dass vermehrt auch Lachs in roher Form gegessen wird. Das Risiko von Parasitenlarven in der Muskulatur ist jedoch bei dieser Fischart erhöht.

GEEIGNETE FISCHARTEN, KRUSTENARTEN, WEICHTIERARTEN FÜR DEN SUSHIBELAG:

Fisch- und Meerestierarten finden für die Sushi- Zubereitung Verwendung:

Miesmuscheln

GEEIGNETE FISCHARTEN, KRUSTENARTEN, WEICHTIERARTEN FÜR DEN SUSHIBELAG:

Fisch- und Meerestierarten finden für die Sushi- Zubereitung Verwendung:

Roter Thon, auch tiefgefroren

GEEIGNETE FISCHARTEN, KRUSTENARTEN, WEICHTIERARTEN FÜR DEN SUSHIBELAG:

Fisch- und Meerestierarten finden für die Sushi- Zubereitung Verwendung:

Schnapper

GEEIGNETE FISCHARTEN, KRUSTENARTEN, WEICHTIERARTEN FÜR DEN SUSHIBELAG:

Fisch- und Meerestierarten finden für die Sushi- Zubereitung Verwendung:

Steinbutt

GEEIGNETE FISCHARTEN, KRUSTENARTEN, WEICHTIERARTEN FÜR DEN SUSHIBELAG:

Fisch- und Meerestierarten finden für die Sushi- Zubereitung Verwendung:

Tintenfische (Kalmar, Sepia)

GEEIGNETE FISCHARTEN, KRUSTENARTEN, WEICHTIERARTEN FÜR DEN SUSHIBELAG:

Fisch- und Meerestierarten finden für die Sushi- Zubereitung Verwendung:

Zackenbarsch

Geflügel

GEFLÜGEL BACK & BRATTIPPS:

Hühner u Enten während des Bratens öfters mit dem eigenen Saft übergießen, hingegen Gänse während des Bratens öfters nur mit heißem Wasser übergießen! Bei fetten Enten u Gänsen schon während des Bratens das ausgebratene Fett regelmäßig abgießen, jeweils einige Löffel heißes Wasser nachgießen. Auch bei Hühnern Saft ab und zu mit etwas Wasser aufgießen. Geflügel erhält besonders knusprige Haut, wenn es gegen Ende der Bratzeit, bei fetten Braten mit kaltem Salzwasser, und bei magerem Braten mit einer Salz-Butterschmalzmischung bestrichen wird. Besonders bräunliche Haut bekommen alle, wenn Du sie vor dem Bratvorgang mit > Süßem Paprika-Pulver< auf der Hautseite einreibst!

Geflügel

GEFLÜGEL BRATEN, BACKEN:

Kleines Geflügel od. Geflügelteile kannst Du in der Pfanne braten. Erst bei Mittelhitze unter häufigem Wenden, dann zugedeckt bei niedriger Hitze garen. Kleine Teile brauchen ca. 30 Min. große 45 Min.; Auch frittiert munden sie. Ein Hähnchenschenkel mit Bröselpanade od. im Ausbackteig benötigt ca. 20 Min bei 180 C° in der Friteuse. Im vorgeheizten Backofen wird zuerst Geflügel mit der Brust nach unten gebraten, dann mit der Brust nach oben (= 2. Bratzeithälfte). Häufig immer mit Bratensaft begießen. Fettes Geflügel seitlich anstechen, damit das Fett abfließen kann. Große Braten in der Pfanne des Backofens garen, kleine u. Geflügelteile in einem Bräter, im Römertopf, in Bratfolie, in geölter Alufolie, im Elektrogriller. Bratzeiten bei ca. 210 C°: 1 Std. Brathähnchen, 1,5 Std. = Poularde, 2 Std. = Ente, 2-3 Std. = Suppenhuhn ca. 2kg schwer, 3,5 Std. = Gans u. Truthahn ca. 3-4kg schwer.

Geflügel

GEFLÜGEL DRESSIEREN, BINDEN:

Ganzes Geflügel bleibt beim Braten nur in Form, wenn es vorher dressiert od. bridiert (mit Küchengarn in Form gefesselt) wird. Bridieren: Dazu die Flügel des Tieres unter (hinter) dem Rücken verschränken, die Schenkel an den Körper drücken u. alles mit Garn festbinden. Die Öffnung des gefüllten Geflügel näht man zu (oder Du steckst quer zum Einschnitt in regelmäßigen Abständen Holzspießchen ins Fleisch u. bindest von oben nach unten einen Faden kreuzweise um jedes Hölzchen. Nach dem Garvorgang fällt der Faden von selber ab, wenn Du alle Hölzchen entfernst). Bei fettarmen Truthahnfleisch ist es empfehlenswert, zu Bardieren: Brust u. Schenkel mit Speck zu belegen, den Du mit Küchengarn fest bindest. 15Min. vor Ende der Bratzeit Speck wieder entfernen, damit das Fleisch bräunen kann.

Geflügel

GEFLÜGEL RARITÄTEN:

Sehr selten werden folgende Geflügelarten angeboten: TAUBEN: Bis zu 10 Wochen alt, 250-500g schwer (1-2 Portionen). Nur diese jungen Tauben haben weißes, zartes Fleisch. Verwendung für: Braten, Grillen, Schmoren. Meistens werden sie gefüllt. PERLHUHN: Ca. 6 Monate alt, bis 1kg schwere Hennen u. Hähne einer speziellen Haushuhnart, deren dunkles Fleisch im Geschmack sehr an Fasan erinnert. STUBENKÜKEN: Hühnchen max. 4 Wochen alt, ca. 300 g schwer (1 Portion). Verwendung für: Braten, Grillen, Schmoren. Meistens werden sie gefüllt.

Geflügel

GEFLÜGEL TRANCHIEREN:

Tranchieren des gebratenen Geflügels: Mit scharfem Messer od. Geflügelschere zuerst die Keulen heraustrennen (im Bogen um das Gelenk herum schneiden). Dann die Flügel (am Gelenk). Dann am Brustbein entlang schneiden. Kleinere Tiere werden halbiert, dazu noch am Rückenteil entlang schneiden. Nach Belieben vierteln (jede Hälfte noch quer durchschneiden). Bei größeren Tieren das Fleisch zu beiden Seiten des Brustknochens schräg in Streifen oder Scheiben aufteilen.

Geflügel

GEFLÜGEL WILDGEFLÜGEL:

Jungtiere sind eine Delikatesse. Ältere haben oft zähes Fleisch u. eigen sich zum schmoren. Tranig können alte Wasservögel munden. Wildgeflügel vor dem Braten stets >bardieren<. WACHTEL: Ist das kleinste Wildhuhn, es wiegt nur ca. 12dag. Im Handel frisch od. tief gefroren angeboten, küchenfertig vorbereitet, stammen oft aus Zuchtfarmen. FASAN: Ist ein Wildhuhn, wird aber auch im Freigehege gezüchtet. In der Jagdsaison werden sie küchenfertig od. im Federkleid (jedoch ausgenommen) offeriert. Ganzjährig am Markt tief gefrorene, küchenfertig zubereitete Fasane. REBHUHN: In der Jagdsaison od. tief gefroren. Junge bis 20dag eignen sich zum Braten. Ältere, erkennbar an dunkelgrauen Beinen u. gerundeten Flügelspitzen , müssen vor dem Schmoren 2 Tage in Marinade gebeizt werden. WILDENTE: Stock u. Krickente, bezeichnet oft als Flugente (=lebte in freier Wildbahn). Am schmackhaftesten sind Wildenten, die in ihrem 1. Herbst geschossen wurden. Tief gefroren ganzjährig im Handel erhältlich.

Geflügel

GEFLÜGEL, HÜHNER (HÄHNCHEN):

Unterschied zwischen Hähnchen u. Poularde? Ab einen Gewicht von mind. 1200 g kann die Bezeichnung Poularde zusätzlich verwendet werden. Eine Poularde ist ein fleischigeres u. schwereres Hähnchen. Zur Hühnergruppe gehören: 1) Hähnchen (Poulets): Jungtiere 5-7 Wochen alt, ca. 70-1150 g schwer (2-3 Portionen), beiderlei Geschlechts. 2) Poularden (Fleischhähnchen): Gewicht mind. 1200 g (ohne Innereien 10 dag weniger). 3) Junger Hahn: Gewicht mind. 1800 g (ohne Innereien 100 g weniger) mit mind. Mästzeit von 8-9 Wochen. Verwendung: Alle diese Arten eignen sich ungefüllt, aber auch gefüllt zum Braten u. Grillen, ausgenommen davon: SUPPENHUHN: Gewicht 1,2-2kg (4-6 Portionen). Es sind 15-18 Monate alte Legehennen. Verwendung für: Suppen, Eintöpfe, Frikassees.

Geflügel

GEFLÜGEL, LAGERUNG:

Im Handel: 1) Frisch u. gekühlt, hygienisch verpackt, von 0-4 C° gekühlt, max. 7 Tage haltbar. 2) Gefroren bei -12 C° Schock gefrostet, max. 12 Monate haltbar. 3) Tief gefroren bei -4o C° Schock gefrostet, mind. 12 Monate Haltbar bei -18 C°. Es ist stets gerupft, mit Aufdruck: > Mit Hals u. Innereien < (eingelegten Beutel mit Hals u. Innereien vor der Zubereitung herausnehmen). Aufdruck: > Ohne Hals u. Innereien < (=schon zur direkten Zubereitung geeignet). Frischware wird ohne Hals u. Innereien angeboten. ALLGEMEINZUSTAND: Die Verpackung muss einwandfrei sein, auf dem Fleisch dürfen keine weißen Frostflecken (Gefrierbrand) sein, noch Schnee od. Eisbildung unter der Folie (Kühlkette wurde unterbrochen) sein! Zum völligen Auftauen immer aus der Folie nehmen, abgedeckt in Schüssel geben u. ca. 16 Std. (24 Std. das Suppenhuhn, 26 Std. Ente, 36 Std Gans, 38 Std. Pute) im Kühlschrank (Fleisch trocknet nicht aus) auftauen lassen. Auftauflüssigkeit entsorgen (Salmonellen)!

Geflügel

GEFLÜGEL, QUALITÄT:

Gutes Futter u. Auslauf im Freien sind für den guten Geschmack von Geflügel ausschlaggebend! Freilandhühner kann man neben der Auszeichnung als Freilandprodukt an der verhältnismäßig dicken Fettschicht unter der Haut, an ihrem festen Fleisch, der starken Hornhaut an den Füßen u. nicht zu letzt an seinem höheren Preis erkennen. Geflügel sollte sofort nach dem Schlachten ausgenommen werden. Darüber hinaus ist die geschlossene Kühlkette (bis zum Kühlschrank 1 - 3 C°) von besonderer Bedeutung. LAGERUNG im Kühlschrank ideal ca. 2 - 3 Tage. Wurde es eingefroren, sollte es im Kühlschrank am besten auf einem Gitterrost aufgetaut werden, um den Verlust an Fleischsaft gering zu halten u vor allem den Kontakt zwischen Fleischsaft u. Geflügel zu reduzieren. Wegen der Salmonellengefahr muss die Auftauflüssigkeit von Geflügel immer weggeschüttet werden. Aufgetautes sofort zubereiten! Gefrierbrand kommt bei tiefgekühlten Geflügel gerne vor.

Geflügel

GEFLÜGELARTEN, ENTEN:

Unterscheide junge Enten sind max. 6 Monate alt; Schlachtreife Enten haben bereit Geschlechtsreife erreicht. Bei und überwiegend angeboten ist die PEKINGENTE: Gewicht ca. 2 kg (2-3 Portionen). FLUGENTE: Sind Wildenten. *Siehe unter: > Wildgeflügel <!* GÄNSE: 1) Frühmastgänse max. 5 Monate alt, ca. 3-4kg schwer. 2) Junge Gänse max. 9 Monate alt, 4-6kg schwer. 3) Ältere Gänse über 1 Jahr alt, werden nur selten offeriert. 4) HAFERMASTGANS: ca. 1 Jahr alt, 3-6k g (6-8 Festtagsportionen) schwer. Sie wurde auf der Weide gehalten u. nur kurze Zeit gemästet. TRUTHAHN (Puter od. Pute): Fleisch ist kalorienarm u. leicht verdaulich. Angeboten in zerlegten Teilstücken. Die für diese Teileproduktion spez. gezüchteten Rassen werden 15 kg schwer u. bis 22 Wochen gemästet. BABYPUTE (Kleinpute): Sehr zart mundendes Fleisch. ca. 3 Monate alt, gemästet auf 2-3 kg (4-6 Portionen).

Geflügel

GEFLÜGELFLEISCH AUFBEWAHRUNG:

Fleisch nie im Einkaufspapier liegen lassen! Gib es in verschließbare Plastikdosen und die in den Kühlschrank.

Geflügel

GEFLÜGELFLEISCH MÜRBE ZUBEREITEN:

Fleischstücke zum Braten, Grillen etc. mit Speck umhüllen.

Geliermittel

AGAR-AGAR TIPPS:

Die Qualität des Agar-Agar: Von der einen Marke genügen 2 Gramm Pulver um 1/2 Liter Flüssigkeit zu binden, von einem anderen Hersteller muss man 8 Gramm nehmen. Die Bindefähigkeit verschiedener Marken kann leider sehr unterschiedlich sein. Daher der Tipp, immer die gleiche Marke verwenden und vorsorglich gleich größere Mengen davon kaufen. Agar-Agar ist fast unbeschränkt haltbar! Die Menge kann stark schwanken: Viele Leute ist nicht bewusst, dass 1 TL gestrichen, gerundet oder gehäuft sein kann. Darum sind die Angaben oft ungenau. Tipp daher, stets den gleichen Messlöffel nehmen und immer gestrichen voll messen. (Noch besser wäre, mit einer Diätwage, Briefwaage etc genau abzuwiegen. Ein mittlerer gestrichener TL Agar-Agar wiegt ca 3 Gramm. Diese Menge eines mittelstark bindenden Agar-Agars auf 1/2 Liter einer neutralen Flüssigkeit ergibt eine gute "Köpfchen-Konsistenz". Nicht alle Flüssigkeiten gelieren gleich gut: Säure und Fett beeinträchtigen die Bindefähigkeit des Agar-Agars. Früchte wie Äpfel oder Aprikosen enthalten hingegen natürliche Gelierstoffe, die das Agar-Agar unterstützen. Das selbe gilt für Schokolade und gewisse Milchprodukte, die industrielle Bindemittel enthalten. Die Temperaturen: Die Temperatur bei der Zugabe von z.B. Rahm. Der steif geschlagene Rahm muss nämlich in dem Moment unter die Agar-Agar-Masse gerührt werden, in dem sie nicht mehr zu warm ist (damit der Rahm nicht zusammen fällt) und noch nicht zu kalt (damit das Agar-Agar nicht schon geliert ist und den Rahm nicht mehr aufnehmen kann). Diese Temperatur befindet sich bei 40-45°C, also etwa handwarm. Am Besten mit einem Speisenthermometer kontrollieren. Bindefähigkeiten: Um die Bindefähigkeit des gekauften Agar-Agars heraus zu finden, eine Gelierprobe machen, und die Menge falls nötig korrigieren. Für die Gelierprobe, einen Unterteller ins Tiefkühlfach stellen. Wenn die mit Agar-Agar aufgekochte Masse zum Abkühlen bereit ist, den Teller aus dem Tiefkühler nehmen und einen Löffel von der Masse darauf geben. Er sollte innerhalb von zwei bis drei Minuten gelieren. Ist die Gelierprobe zu fest: Etwas zusätzliche Flüssigkeit in die zu gelierende Masse einrühren. Nochmals abschmecken und abkühlen lassen: Aufkochen ist nicht mehr nötig. Ist die Gelierprobe zu dünn: Masse auf Handwärme abkühlen lassen. Etwas Agar-Agar mit wenig Flüssigkeit verrühren, in die abgekühlte Masse einrühren. Unter Rühren nochmals aufkochen und wieder erkalten lassen. Agar-Agar ist ein Geliermittel, d.h., es bindet Flüssigkeiten zu einer schnittfesten Konsistenz, die bei Zimmertemperatur oder darunter die Form des Gefäßes annimmt, in der sie erkaltet. Sobald die Masse wieder erhitzt wird, verflüssigt sie sich. Dieser Vorgang kann wiederholt werden. Will man das Festwerden hinaus zögern, kann man die Agar-Agar-Masse im Wasserbad warm halten. SERVIEREN: Speisen, die mit Agar-Agar zubereitet wurden, sollen erst unmittelbar vor dem Servieren gestürzt werden. Schon sehr bald, nachdem sie aus der Form genommen werden, geben sie Flüssigkeit ab. Bei Gerichten mit Gelatine ist dies nicht der Fall. LAGERN: Sowohl mit Gelatine wie mit Agar-Agar zubereiteten Speisen eignen sich nicht zum Tieffrieren. Sie werden in der Konsistenz weich oder gummiartig!

Geliermittel

Geliermittel

Geliermittel sind Lebensmittelzusatzstoffe, die in Wasser aufquellen oder in Wasser binden. Sie bilden eine gallertartige Masse und geben Suppen, Saucen oder Pudding eine sämige bis feste Konsistenz.

Geliermittel

Geliermittel

Geliermittel werden aus pflanzlichen oder tierischen Eiweißstoffen oder Vielfachzuckern hergestellt.

Geliermittel

Geliermittel

IN DER KÜCHE FINDEN OFT VERWENDUNG: (erhältlich im Reformhaus oder großen Supermarkt) Aga-Aga Eigelb oder Ei Eiskalte Butter Gelatine Mehlbutter Mehlschwitze Pektin (z.B. in Gelierzucker) Perlsago Pfeilwurzelmehl Reismehl (ist glutenfrei) Stärke, Stärkemehl (Kartoffelmehl, Mondamin, Maizena) Tapioka, Tapiokamehl Sowie: Obers (Rahm) Sauerrahm (Saure Sahne), Creme fraîche, Creme double etc.;

Geliermittel

KOCHTIPPS ZUM BINDEN (VERDICKEN, LEGIEREN) VON SUPPEN UND SAUCEN:

Rühre in die Sauce mit Handmixstab ein: Obers, Sauerrahm, Rahm, Creme fraîche, Creme double, Ei od. Eigelb (Sauce dann nicht mehr aufkochen, max. 65C°, sonst flockt es aus). Oder rühre eiskalte Butter in die köchelnde Sauce ein bis jene völlig geschmolzen. Oder in Butter 15 Sec. angeschwitztes Tomatenmark (od. Ketschup) der Sauce zugeben und einrühren. Oder mit Einbrenne (Mehlschwitze), erhitze dazu Butter, rühre in sie etwas Mehl ein, füge etwas kaltes Wasser hinzu. Nun erst deiner Sauce hinzu geben. Oder lasse in der Sauce mitkochen (verkochen): Rohe geriebene Kartoffel, gehackte Zwiebel od. rindenlose Brotwürfel. Oder binde mit Eigelb oder mit Stärkemehl (Kartoffel- od. Maisstärkemehl, Mondamin, Maizena), binden. Solch gebundene Speisen dürfen jedoch nie mit einem vom Abschmecken mit dem Mund in Berührung gekommenen Löffel, umgerührt werden! Weil menschlicher Speichel ein Enzym enthält, welches diese Stärke abbaut, die Sauce wird dünn!

Geliermittel

Pfeilwurzelmehl:

Stärkemehl, das aus den Wurzel und Knollen einiger tropischer Stauden gewonnen wird. Dazu gehören u.a. Cassave, Manikok oder Maranta. Pfeilwurzelmehl dient unter anderem als Bindemittel für klare Suppen und Saucen. Es hat nicht den unangenehmen Beigeschmack von Weizenmehl, der erst nach etwa 10-15 Min leichten Köchelns verschwunden ist. Zudem werden die gebundenen Lebensmittel nicht glasig, wie bei Kartoffelstärke oder Maismehl.

Geliermittel

UMRECHNUNG GELATINE:

6 Gelatineblätter = 1 Päckchen entspricht 9 g einer gemahlenen Gelatine. (Angaben variieren, einfach auf die Packung der Gelatine schauen...)

Geliermittel

WEITERE GELIER- UND VERDICKUNGSMITTEL:

Agar-Agar (E 406) Alginsäure (E 400) Amidiertes Pektin (E 440ii) Ammoniumalginat (E 403) Calciumalginat (E 404) Carrageen (E 407) Gellan (E 418) Guarkernmehl (E 412) Johannisbrotkernmehl (E 410) Kaliumalginat (E 402) Karaya (E 416) Natriumalginat (E 401) Pektin (E 440) Propylenglycolalginat (E 405) Tarakernmehl (E 417) Traganth (E 413) Xanthan (E 415)

Gemüse

ÄLTERES GEMÜSE:

Erkennst Du an braunen Flecken, welken Blättern, schlaffem Fruchtfleisch. Je jünger u. kleiner das Gemüse (spez. Tomaten, Zucchini, Melanzani (Aubergine), Zwiebel etc.) desto zarter, geschmacklich besser, aromatischer, u. meist frischer ist es. *Siehe bitte unter >Kartoffel- Lagerung Qualität<* !

Gemüse

Bärlauch, Bärlauchblätter -

Vor der Verwendung in der Küche sollte Bärlauch aus dem Wald mit etwas Essigwasser gewaschen werden, denn es könnten Larven des Fuchsbandwurm an ihm haften! Oder 1 Minute bei 80°C (in der Speise) mitkochen, um etwaige Wurmeier abzutöten! Bärlauch sollte nicht gekocht, sondern möglichst roh unter die heißen Speisen gemischt und dann gleich serviert werden, da er sonst seinen charakteristischen Geschmack verlieren würde. April und Mai, Zeit des Bärlauchsammeln: Vorsicht, Verwechslungsgefahr des Bärlauch - mit Maiglöckchenblätter oder mit den Blättern der Herbstzeitlose! - Signifikante Unterscheidungsmerkmale: "Bärlauch hat einen Stiel, die Herbstzeitlose nicht!". Die Blätter der Herbstzeitlosen stehen oft in einzelnen Büscheln auf der Wiese und wachsen nicht flächig wie der Bärlauch. Maiglöckchenblätter erscheinen erst später als der Bärlauch und sind zudem deutlich fester. Bärlauchtest: Sein Geruch. Dazu reibt man die Blätter zwischen den Fingern. Tritt der charakteristische Duft nach Knoblauch aus, handelt es sich um Bärlauch. Inhaltsstoffe von Bärlauch: Div. Schwefelverbindungen, Vitamin C, Magnesium, Mangan, Eisen, ätherisches Öl mit Allylsulfiden und Allylpolysulfiden sowie antibiotisch wirkendes Allicin. Heilwirkung von Bärlauch: Blähungen verhindernd, positive Beeinflussung der Darmflora. Appetitanregend, Galle Anregend, Cholesterin senkend und Gefäß erweiternd. Bei Bronchitis schleimlösend! Blutreinigend und Entschlackend. Fördert Wachstum von Haaren und Nägeln und verschönert das Hautbild. Haltbarmachung: Ganze Blätter oder fein geschnitten und portioniert einfrieren, Monate haltbar. Blätter in Olivenöl einlegen, im Kühlschrank Monate haltbar. Bärlauchsaft, 10-20 Tropfen mehrmals täglich einnehmen. Bärlauchbutter herstellen usw...

Gemüse

GEMÜSE - QUALITÄT:

Jedes einzelne Gemüse weist bestimmte Qualitätsmerkmale auf, doch generell: Frisch ist´s wenn es knackig-saftige Blätter u. leuchtende Farben hat. Soll keine Druckstellen od. Erfrierungsstellen habe (Schimmelanfällig).

Gemüse

Gemüse wird auch in Produktgruppen eingeteilt:

1) Fruchtgemüse: Tomate, Gurke, Paprika, Zucchini, Fisolen, Kürbis. 2) Blattgemüse u. Salate: Spinat, Mangold, Chicorée, Radicchio, Kopf-, Bummerl-, Vogerlsalat, Endiviensalat. 3) Kohlgemüse: Weiß- u. Rotkraut, Grün u. Spitzkohl. 4) Wurzel- u. Knollengemüse: Karotte, Rettich, Radieschen, Knollensellerie, Stangensellerie, Rote Rüben, Schwarzwurzeln, Kren, Fenchel. 5) Zwiebelgemüse: Gewürz- u. Gemüsezwiebeln, Porree, Lauch, Knoblauch. 6) Wurzelsprossen: Spargel. 7) Speisepilze (=Lagerpflanzen): Eierschwammerl, Steinpilz, Champignon, Austernpilz. 8) Kartoffeln: Gehören botanisch zu den Knollengewächsen.

Gemüse

HERKUNFTSLAND:

Sehr wichtig zu wissen, denn je nördlicher u. je weiter vom Zeitpunkt der Hauptsaison entfernt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit das es sich um Unterglas- od. Substraktkulturen handelt.

Gemüse

KNACKIGES GEMÜSE:

Erhältst Du durch kurze Garzeiten! Kochflüssigkeit nicht wegschütten sondern für Suppen u Saucen verwenden, da sie viele Vit. enthält.

Gemüse

KOCHTIPS: FARBE ERHALTEN:

Grünes Gemüse wie z.B. Broccoli, Blattspinat, Erbsen, Fisolen etc. sollten um die leuchtende Farbe zu erhalten, vor der Verwendung blanchiert werden. Blanchiere das zurechtgeschnittene Gemüse 1 - 2 Min, danach sofort mit Eis-Wasser abschrecken. Durch diesen Trick bleibt die Farbe beim weiteren Koch- od. Dünstvorgang erhalten. Grüne Erbsen erhalten noch schönere Farbe, wenn Du ins Kochwasser etwas Zucker gibst.

Gemüse

MATSCHIGES GEMÜSE:

Vermeide es durch: Kurze Garzeiten in sehr heißer Pfanne mit sehr heißem Fett. Das Gemüse soll zur Gänze mit dem Boden in Berührung kommen (aufliegen). Daher evt. nicht alles auf einmal braten.

Gemüse

Nährwerttabelle:

Gemüse ist kein Kalorienspender (wenn nicht im Öl gebacken...). Inhaltsstoffe: Fett 0,5%, Kohlenhydrate max. 6,5%, Eiweiß max. 3,5%, Wassergehalt ca. 90% (bei Spargel, Gurke, Tomate bis 98%!); Sowie winzige aber um so wirkungsvollere Bestandteile an Vitaminen (je nach Gemüseart: Vit. der B-Gruppe, C u. Provit. A das Karotin), Mineralstoffen u. Spurenelementen (Eisen, Mangan, Kupfer, Calcium, Phosphor, Kalium, Natrium), organische Säuren (Apfel-, Wein-, Zitronensäuren), Enzymen (Chlorophyll, den grünen Farbstoff der Pflanzen; Ätherische Öle u. schwefelhafte Verbindungen, denen antibiotische Wirkungen nachgewiesen wurden), Duft- u. Geschmacksstoffe sowie Ballaststoffe.

Gemüse

Qualitäskennzeichnung:

Gemüse muss wie folgt gekennzeichnet sein: Seine Herkunft, Gemüseart, Gewicht u. Qualität.

Gemüse

Qualität ist in 4 Klassen eingeteilt:

Extra, 1, 2, 3 (diese ist bei manchen Gemüse unzulässig). Kaufst Du gleich beim Bauern ab Hof, so muss er das alles nicht deklarieren.

Gemüse

TOMATEN, KOPFSALAT, GUKEN:

Bestimmte Sorten werden in einer art Hydrokultur gezogen, bei der die Wurzeln in einer Nährlösung stehen. Diese Gemüse sehen hübsch aus, aber geschmacklich u. vom Aroma, können sie es mit den herkömmlich kultivierten Gemüse nicht aufnehmen!

GEMÜSEGETRÄNKE:

GEMÜSESAFT:

Ist wie Fruchtsaft unverdünnt! Die Verwendung von Konzentraten aus Saft od. Mark ist unter Angabe gestattet. Nur das entzogene Wasser, die Aromastoffe u. geschmacksrundende Zutaten dürfen beigemengt werden (Salz, Essig, Zucker, Honig, Gewürze, Kräuter sowie daraus hergestellt natürl. Essenzen, Früchte od. Fruchterzeugnisse.

GEMÜSEGETRÄNKE:

GEMÜSETRUNK:

Ist ein gemischtes Getränk aus Gemüsesaft u. Wasser. Gemüsesaftanteil mind. 40%, Rhabarbertrunk nur mind. 25%. Im übrigen darf der Trunk Konzentrate u. Zutaten wie der Saft enthalten, außerdem noch Flüssigzucker.

Geschirr

AUSTERN:

Servieren auf spez. Austernplatten (mit Ausnehmung), Austernteller, Saucenschalen, Brotkorb od. Toastständer, Menage. Besteck: Austernbrecher (dient zum Öffnen), Austerngabel (zum Essen), Austernbesteck.

Geschirr

BRATEN:

Zubereitung in rechteckigen od. ovalen Bräter mit Deckel, Bratentöpfe (mit hitzefesten Griffen fürs Backrohr geeignet), Saftomat (beträufelt ständig den Braten), Fleischgabel (zum Wenden), Braten- od. Elektromesser (zum Tranchieren), Holzbrett mit Saftrinne. Servieren auf Servierplatten aus Porzellan od. Metall, Warmhalteplatte (mit Kerze unterhalb), Tranchierbesteck, evt. Bratenservierzange od. Fleischgabel. Sauciere u Saucenlöffel für den Saft. Besteck: Für Steaks Steakmesser, ansonst normales Besteck.

Geschirr

FISCH:

Zubereitung in ovaler Fischpfanne od. Bräter, in länglichem Fischkessel. Breite Spezialwender verhindern Zerfall der Fische. Servieren mit Fischservierplatte, Fischservierkessel od. Lachsbrett, Butterpfännchen, Fischservierbesteck od. Servierzange mit großen Greifflächen, große ovale Fischservierplatte. Besteck: Lachsmesser od. Fischbesteck (Fischmesser hat stumpfe Schneide, um Gräten nicht versehentlich zu zerkleinern die dann verschluckt werden). Fischteller (passen in Form u Dekor zu Fisch).

Geschirr

FONDUE:

Zubereitung: Fondue auf dem Herd erhitzen bevor Du es auf den Rechaud stellst! Es existieren Fonduegeräte für Suppen-, Fleisch-, Käsefondue! Dazupassende Fonduegabeln. Zur Vorbereitung von Nöten Schneidbrett, scharfes Messer, Spiritus. Servieren auf Servierplatte (zum Anrichten der rohen Einlagen), mehrere verschieden befüllte Saucenschälchen, Fondueteller, Salatschüsseln, Portionsschalen. Brotkorb od. Toastständer, Menage. Besteck: Fonduegabeln (Käsefonduegabeln haben mehr Zinken damit das Brot besser hält) u Steakbesteck; Suppenteller bei Suppenfondue.

Geschirr

GARNELEN & SHRIMPS:

Zubereitung mit hitzeregulierbarer Pfanne od. Wok. Servieren mit Servierplatte od. im Saft in Ragouttopf. Besteck: normales od. die Finger wenn Garnelen noch in Schale stecken.

Geschirr

GEDECKTE FESTTAFEL:

Porzellan- u Keramikservice; Trinkgläser, Silberbesteck, Servierplatten, Platzteller, Kerzenleuchter, Gläseruntersetzer, Menage, Tischabfallbehälter, Vasen, Weinkühler, Serviettenständer, Serviettenringe mit Stoff- od. Papierservietten, Tischtuch u Stoffservietten im gleichen Dekor, Messerbänkchen, Speisenwärmer (elektr. oder mit Kerzerl).

Geschirr

GEFLÜGEL:

Zubereitung im Bräter, Friteuse, Hähnchengrill etc.; Geflügelschere, Tranchierbrett mit Saftrinne. Servieren auf Servierplatte aus Porzellan oder Metall, Tranchierbesteck, Sauciere, Abfall-Knochenteller, Salatschüsseln. Menage und Serviettenständer od. Wasserschälchen mit Zitrone und Reinigungstuch (zum Händesäubern)! Besteck: Normales Essbesteck. Man darf es stets auch mit den Fingern essen!

Geschirr

GEMÜSE:

Zubereitung mit Gemüsedünster mit Einsatz (zum Garen im Dampf), Kartoffelschälgabel, Kartoffelschäler (für rohe Kartoffel, Spargel etc.), Dekormesser (Buntschneidmesser). Servieren mit Vorlagebesteck (oft wird unterschieden zwischen Gemüseservierlöffeln u Kartoffellöffel [sind breiter u kürzer]), Vorlegezange, Serviert auf normalen Platten od. in Schüsseln. SUPPEN: Zubereitung mit Nudelmaschine (für selber hergestellte Nudeln), hohem Kochtopf, Passiersieb (für Creme-Suppen) od. elektr. Handmixstab, Spitzsieb (zum evt. Abseihen). Servieren mit Suppen- od. Ragouttopf, Rechaud (zum Warmhalten), Suppentassen od. Teller, evt. Brotkorb od. Toasthalter fürs Gebäck. Besteck: Suppentassenlöffel (ist etwas kürzer u runder) od. Suppenlöffel, Suppentasse od. Suppenteller. Menagerie (mit Pfeffer, Salz, Maggi, Fondor, etc.).

Geschirr

GEMÜTLICHE BEISAMMENSEIN:

Fleischfondue, Käsefondue, Schokoladenfondue, Raclette, Grillen am heißen Stein, Tischgriller, Wok, Kartoffelfeuer (Keramischer Topf zum Kartoffelbraten), Feuerzangen-Bowle, Irish Coffee-Garnitur, Bowle-Garnitur, Nussschalen, Nussknacker, Gebäck- u Obstschalen, Käseglocke u Käsebesteck, Menage, Holzjausenbrettchen, Holzteller, Servierbretter, Holzdrehplatte, Holzschüsseln mit Salatbesteck, Windlichter od. Kerzenleuchter, Vase, Tischfeuerwerk.

Geschirr

KALTE PLATTEN:

Zubereitung mit Allesschneider, Elektromesser, Wurstmesser, Schäl- u Dekormesser (Buntschneidemesser), Gurkenhobel mit div. Einsätzen, Spiralmesser, Butterkugelausstecher, Eierschneider. Servieren auf große Porzellan- od. Metallservierplatte und Aufschnittgabeln (zum Vorlegen od. Selbstbedienen), Dessertteller, Holzteller od. Holzbrettchen. Brotkorb od. Toastständer, Butterdose mit Buttermesser, Menage, evt. Käseglocke mit Käsebesteck. Besteck: Jausenmesser od. Steakmesser. Holzteller, Holzbrettchen od. Dessertteller. SALATE: Zubereitung mit Salatsieb u Salatschleuder. Schäler, Schälmesser, Dekormesser (Buntmesser). Servieren in Salatschüsseln, Salatbesteck (zum Mischen u Servieren) od. Servierzange, Portionsschalen od. Dessertteller. Menage (Salz, Pfeffermühle, Balsamico-Essig, Olivenöl), Brotkörberl od. Toastständer.

Geschirr

KAVIAR:

Servieren mit Kaviarschale (in Glasschälchen auf Eis), für Gebäck Brotkorb od. Toastständer. Besteck: Kaviarbesteck (Kaviarschaufel u Kaviarmesser) aus Kunststoff. Verhindert Kontakt von Metall mit Kaviar

Geschirr

KÄSE:

Käseglocke, Käseschneider mit Draht, Käsehobel, Käsemesser, Käsebeilchen, Partyspieße (Metall oder Holz), Ausstechformen, Drehservierplatte, Käseservierteller, Parmesanreibe, Parmesanservierdose.

Geschirr

KLEINKIND:

Taufbecher mit Gravur, Kindergravurlöffel (Name, Geb. Dat., etc.), Kinderbesteck, Kindergeschirr, Kinderbecher, Namenshäferl, Breilöffel. Wertbeständig wäre Sammelsilberbesteck (zu jedem weiteren Festtag 1 Besteckteil dazu)!

Geschirr

KOMPLETTES BESTECK:

Silberbesteck; Menülöffel, Menügabel, Menümesser; Kaffeelöffel, Kuchengabel, Mokkalöffel, Fischmesser zu Gabel, Fischvorlagebesteck, Gourmetlöffel, Suppentassenlöffel, Dessertlöffel, Dessertgabel, Dessertmesser, Buttermesser, Käsemesser, Fleischgabel, Gemüsegabel, Gemüselöffel, Kartoffellöffel, Saucenlöffel, Suppenschöpfer, Salatbesteck, Tranchierbesteck, Spargelheber, Fischheber, Tortenheber, Tortenmesser, Sahnelöffel, Zuckerlöffel, Käsehobel.

Geschirr

KOMPLETTES GLÄSERSORTIMENT:

Weißwein-, Rotwein-, Burgunder-, Rosé-, Süßwein-, Longdrink-, Sherry-, Cocktail-, Martini-, Schnaps-, Calvadosgläser; Likörkelche, Likörschalen, Schwenker, Sektflöten, Sektschalen, Becher, Biertulpen, Bierschwenker, Bierflöten, Weißbiergläser, Krügerl, Stamperl, Whiskybecher, Martinigläser, Krüge, Karaffen; Milchgläser, Coca-Colagläser, Eis-Coups...;

Geschirr

KOMPLETTES SERVICE:

Fleisch-, Suppen-, Kuchen-, Dessertteller; Platz-, Schnecken-, Austern-, Gourmetteller; Suppentassen, Suppentopf, Salat-, Kompott-, Konfekt-, Beilagschalen, Kompottschüsseln, Sauciere mit Saucenlöffel, Buttersauciere, Gemüseschüsseln mit Deckel, Feuerfeste Auflaufformen, Ragout fin-Näpfchen (Pastetenförmchen), ovale u runde Platte, Toasthalter, Serviettenständer od. Serviettenringe, Salz- u Pfefferstreuer, Essig u Öl-Gefäß, Senfgefäß, Platte für Zucker- u Süßstoffdose u Milchkännchen, Kaffeekanne u Tassen, Zuckerdose, Milchgießer, Teekanne u Tassen, kannenwärmer, Mokkakanne u Tassen, Tortenplatte und Heber, Sandwichplatte, Butterdose, Eierbecher, Leuchter.

Geschirr

KREBS & HUMMER:

Zubereitung mit großen Kochtopf, Zum Servieren große Porzellan- od. Metallservierplatte, Sauciere mit Saucenlöffel. Besteck: Hummer- od. Krebszangen (erleichtern das Aufbrechen der Panzer) und Hummer- od. Krebsgabeln (zum Auslösen u Essen).

Geschirr

KÜCHE:

Div. Kochgeschirr (für Gas, Elektro, Glaskeramik, Induktion, Mikrowelle) in Edelstahl, Glas, Stahlemail, Gusseisen, Antihaftbeschichtetes; Kaffeemühle u Kaffeeautomat, Wasserkocher für Tee, Sodawasserherstellungs-Maschine od. Flasche, Thermoskanne, Mikrowelle u Geschirr, Dunstkocher, Brotschneidemaschine, Mixer, Handstabmixer, Eierkocher, elektr. Messer, Antihaftbeschichtungs-, Palatschinken-, Flambier, Fischbrat-, Paella-Pfanne, Fischbräter, Fischservierkessel, Mehrzweckbräter, Spargelkocher mit Einsatz, Spaghettikocher mit Einsatz, Backformen, Pastetenterrinen, Souffléformen, Auflaufformen, Tranchierbretter u Besteck, Messerblock, Schere, Geflügelschere, Allesschneider, Toaster, Waage, Brotdose, Obst-, Brotkörbchen, Haushaltsraffel, Eieruhr, Pommes-Fritten-Schneider. Mörser mit Stößel aus Porzellan, Edelstahl-Reiben, Rührschüsseln, Spitzsieb, Haarsieb, Trüffel- u Käsehobel, Spargel- od. Kartoffelschäler, Grapefruitlöffel, Orangenschäler, Kugel-Ausstecher, Buntmesser, Pizza- u Teigräder, Wender, Servierzangen, Auflaufformen (aus Porzellan od. Glas), Rührschüssel, Schneekessel, Spitz- Passiersieb, Salatschleuder, Küchenhelfergarnitur (Heber, Schneebesen, Kochlöffel, etc....), Zwiebelhacker, Zwiebeltopf, Knoblauchtopf, Gewürzmenage, Salz- u Pfeffer-, Muskat-, Gewürzmühlen, Luftdichte Vorratsdosen, Auflaufformen (aus Porzellan od. Glas), Rührschüssel, Schneekessel, Spitz- Passiersieb, Salatschleuder, Küchenhelfergarnitur (Heber, Schneebesen, Kochlöffel, etc....), Zwiebelhacker, Zwiebeltopf, Knoblauchtopf, Gewürzmenage, Salz- u Pfeffer-, Muskat-, Gewürzmühlen, Luftdichte Vorratsdosen, u. v. m.!

Geschirr

NUDELGERICHTE:

Zubereitung mit Nudelmaschine (für selbst hergestellte Nudeln). Nudeltopf mit Siebeinsatz, lange Kochlöffel. Servieren in großer Spaghettischüssel (mit Spaghetti-Motiv), Servierzange od. Nudelheber, Parmesandose oder besser Käsereibe. Besteck: Nur normale Gabel (Italiener speisen sie stets ohne Löffel!). Tiefe Spaghettiteller (mit Spaghetti-Motiv).

Geschirr

RACLETTE:

Zubereitung im Racletteofen (kombiniert mit Grillplatte od. Grillstein etc.), Pfännchenabkratz-Spachteln. Servieren genügend Saucenschalen. Brotkorb od. Toastständer, Menage, Servierplatten u Fleischgabeln (für gegrilltes Fleisch), Salatschüsseln, Portionsschalen. Besteck: Steakbesteck. Steakteller od. Fondueteller.

Geschirr

SAUCEN:

Zubereitung mit Stielkasserolle (Sauteuse). Du kannst darin Saucen über Wasserdampf anrühren od. reduzieren. Passiersieb od. Spitzsieb für passiertes Gemüse etc., Handmixstab. Servieren mit Saucieren (in richtiger Größe) aus Porzellan od. Metall, Saucenpfännchen aus Metall od. feuerfesten Porzellan können über Rechaud auf dem Tisch heiß gehalten werden. Saucenschöpfer (passend zum Besteck) od. Fett/Mager-Schöpfer (welche das Fett zurückhalten). Besteck: Gourmetlöffel (eignet sich zum aufnehmen der Sauce gut).

Geschirr

SCHNECKEN:

Zubereitung mit Schneckenpfanne (mit Vertiefungen), Gratinierschale (zum Überbacken). Servieren in Schneckentellern aus Porzellan od. Metall mit Vertiefungen für die einzelnen Schnecken (auch die zur Zubereitung verwendete Schneckenpfanne kann am Tisch platziert werden. Fürs Gebäck Brotkorb od. Toastständer. Besteck: Schneckenzange (zum Halten der Tiere), schlanke Schneckengabel (um sie Auszulösen u zu essen).

Geschirr

SPARGEL:

Zubereiten mit Spargelschäler (Kartoffelschäler), länglichen Spargeltopf mit Siebeinsatz. Zum Servieren Spargelzangen, Spargelplatte (mit Einsatz längs gerillt mit Abtropflöcher), normales Essbesteck (od. mit Finger essen).

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SPEZIELLE ANLÄSSE:

Gravuren auf Gläser, Vasen, Krüge, Karaffen, Silbertabletts, Besteck, Zinngegenständen; Monatsteller (12 versch. Motive), Jahresteller (4 Motive), Namenshäferl mit Spitznamen, Gläser mit Jahreszahlen u Musik, Häferl mit Jahreszahlen, Sammelteller, Figuren, Vasen, Schalen, Kerzenleuchter, Silberbesteck, Service, Kristallfiguren, Wandteller, Märchenteller, Kinder-Kochbücher.

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STEAKS & SCHNELLGEBRATENES:

Zubereitung in antihaft beschichteter Pfanne (für fast Fettfreies braten ohne anzubrennen) dazu Kunststoffwender (da die Pfanne kein Metall berühren darf wegen Kratzer!), od. schwere Gusseisenpfanne. Servieren auf Bratenplatte od. Tellern, Servierzange od. Fleischgabel, Sauciere u Saucenlöffel. Besteck: Steakmesser u Gabel. Evt. Pfeffermühle od. Menage.

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WELCHES GESCHIRR FINDET VERWENDUNG ?

GEFLÜGEL: Zubereitung im Bräter, Friteuse, Hähnchengrill etc.; Geflügelschere, Tranchierbrett mit Saftrinne. Servieren auf Servierplatte aus Porzellan oder Metall, Tranchierbesteck, Sauciere, Abfall-Knochenteller, Salatschüsseln. Menage und Serviettenständer od. Wasserschälchen mit Zitrone und Reinigungstuch (zum Händesäubern)! Besteck: Normales Essbesteck. Man darf es stets auch mit den Fingern essen! KÄSE: Käseglocke, Käseschneider mit Draht, Käsehobel, Käsemesser, Käsebeilchen, Partyspieße (Metall oder Holz), Ausstechformen, Drehservierplatte, Käseservierteller, Parmesanreibe, Parmesanservierdose.

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WELCHES GESCHIRR FINDET VERWENDUNG ?

SCHNECKEN: Zubereitung mit Schneckenpfanne (mit Vertiefungen), Gratinierschale (zum Überbacken). Servieren in Schneckentellern aus Porzellan od. Metall mit Vertiefungen für die einzelnen Schnecken (auch die zur Zubereitung verwendete Schneckenpfanne kann am Tisch platziert werden. Fürs Gebäck Brotkorb od. Toastständer. Besteck: Schneckenzange (zum Halten der Tiere), schlanke Schneckengabel (um sie Auszulösen u zu essen). NUDELGERICHTE: Zubereitung mit Nudelmaschine (für selbst hergestellte Nudeln). Nudeltopf mit Siebeinsatz, lange Kochlöffel. Servieren in großer Spaghettischüssel (mit Spaghetti-Motiv), Servierzange od. Nudelheber, Parmesandose oder besser Käsereibe. Besteck: Nur normale Gabel (Italiener speisen sie stets ohne Löffel!). Tiefe Spaghettiteller (mit Spaghetti-Motiv). GEMÜSE: Zubereitung mit Gemüsedünster mit Einsatz (zum Garen im Dampf), Kartoffelschälgabel, Kartoffelschäler (für rohe Kartoffel, Spargel etc.), Dekormesser (Buntschneidmesser). Servieren mit Vorlagebesteck (oft wird unterschieden zwischen Gemüseservierlöffeln u Kartoffellöffel [sind breiter u kürzer]), Vorlegezange, Serviert auf normalen Platten od. in Schüsseln. SUPPEN: Zubereitung mit Nudelmaschine (für selber hergestellte Nudeln), hohem Kochtopf, Passiersieb (für Creme-Suppen) od. elektr. Handmixstab, Spitzsieb (zum evt. Abseihen). Servieren mit Suppen- od. Ragouttopf, Rechaud (zum Warmhalten), Suppentassen od. Teller, evt. Brotkorb od. Toasthalter fürs Gebäck. Besteck: Suppentassenlöffel (ist etwas kürzer u runder) od. Suppenlöffel, Suppentasse od. Suppenteller. Menagerie (mit Pfeffer, Salz, Maggi, Fondor, etc.). BRATEN: Zubereitung in rechteckigen od. ovalen Bräter mit Deckel, Bratentöpfe (mit hitzefesten Griffen fürs Backrohr geeignet), Saftomat (beträufelt ständig den Braten), Fleischgabel (zum Wenden), Braten- od. Elektromesser (zum Tranchieren), Holzbrett mit Saftrinne. Servieren auf Servierplatten aus Porzellan od. Metall, Warmhalteplatte (mit Kerze unterhalb), Tranchierbesteck, evt. Bratenservierzange od. Fleischgabel. Sauciere u Saucenlöffel für den Saft. Besteck: Für Steaks Steakmesser, ansonst normales Besteck. STEAKS & SCHNELLGEBRATENES: Zubereitung in antihaft beschichteter Pfanne (für fast Fettfreies braten ohne anzubrennen) dazu Kunststoffwender (da die Pfanne kein Metall berühren darf wegen Kratzer!), od. schwere Gusseisenpfanne. Servieren auf Bratenplatte od. Tellern, Servierzange od. Fleischgabel, Sauciere u Saucenlöffel. Besteck: Steakmesser u Gabel. Evt. Pfeffermühle od. Menage. KALTE PLATTEN: Zubereitung mit Allesschneider, Elektromesser, Wurstmesser, Schäl- u Dekormesser (Buntschneidemesser), Gurkenhobel mit div. Einsätzen, Spiralmesser, Butterkugelausstecher, Eierschneider. Servieren auf große Porzellan- od. Metallservierplatte und Aufschnittgabeln (zum Vorlegen od. Selbstbedienen), Dessertteller, Holzteller od. Holzbrettchen. Brotkorb od. Toastständer, Butterdose mit Buttermesser, Menage, evt. Käseglocke mit Käsebesteck. Besteck: Jausenmesser od. Steakmesser. Holzteller, Holzbrettchen od. Dessertteller. SALATE: Zubereitung mit Salatsieb u Salatschleuder. Schäler, Schälmesser, Dekormesser (Buntmesser). Servieren in Salatschüsseln, Salatbesteck (zum Mischen u Servieren) od. Servierzange, Portionsschalen od. Dessertteller. Menage (Salz, Pfeffermühle, Balsamico-Essig, Olivenöl), Brotkörberl od. Toastständer. FONDUE: Zubereitung: Fondue auf dem Herd erhitzen bevor Du es auf den Rechaud stellst! Es existieren Fonduegeräte für Suppen-, Fleisch-, Käsefondue! Dazupassende Fonduegabeln. Zur Vorbereitung von Nöten Schneidbrett, scharfes Messer, Spiritus. Servieren auf Servierplatte (zum Anrichten der rohen Einlagen), mehrere verschieden befüllte Saucenschälchen, Fondueteller, Salatschüsseln, Portionsschalen. Brotkorb od. Toastständer, Menage. Besteck: Fonduegabeln (Käsefonduegabeln haben mehr Zinken damit das Brot besser hält) u Steakbesteck; Suppenteller bei Suppenfondue. RACLETTE: Zubereitung im Racletteofen (kombiniert mit Grillplatte od. Grillstein etc.), Pfännchenabkratz-Spachteln. Servieren genügend Saucenschalen. Brotkorb od. Toastständer, Menage, Servierplatten u Fleischgabeln (für gegrilltes Fleisch), Salatschüsseln, Portionsschalen. Besteck: Steakbesteck. Steakteller od. Fondueteller.

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WELCHES GESCHIRR FINDET VERWENDUNG ?

SPARGEL: Zubereiten mit Spargelschäler (Kartoffelschäler), länglichen Spargeltopf mit Siebeinsatz. Zum Servieren Spargelzangen, Spargelplatte (mit Einsatz längs gerillt mit Abtropflöcher), normales Essbesteck (od. mit Finger essen). KREBS & HUMMER: Zubereitung mit großen Kochtopf, Zum Servieren große Porzellan- od. Metallservierplatte, Sauciere mit Saucenlöffel. Besteck: Hummer- od. Krebszangen (erleichtern das Aufbrechen der Panzer) und Hummer- od. Krebsgabeln (zum Auslösen u Essen). GARNELEN & SHRIMPS: Zubereitung mit hitzeregulierbarer Pfanne od. Wok. Servieren mit Servierplatte od. im Saft in Ragouttopf. Besteck: normales od. die Finger wenn Garnelen noch in Schale stecken. SAUCEN: Zubereitung mit Stielkasserolle (Sauteuse). Du kannst darin Saucen über Wasserdampf anrühren od. reduzieren. Passiersieb od. Spitzsieb für passiertes Gemüse etc., Handmixstab. Servieren mit Saucieren (in richtiger Größe) aus Porzellan od. Metall, Saucenpfännchen aus Metall od. feuerfesten Porzellan können über Rechaud auf dem Tisch heiß gehalten werden. Saucenschöpfer (passend zum Besteck) od. Fett/Mager-Schöpfer (welche das Fett zurückhalten). Besteck: Gourmetlöffel (eignet sich zum aufnehmen der Sauce gut). KAVIAR: Servieren mit Kaviarschale (in Glasschälchen auf Eis), für Gebäck Brotkorb od. Toastständer. Besteck: Kaviarbesteck (Kaviarschaufel u Kaviarmesser) aus Kunststoff. Verhindert Kontakt von Metall mit Kaviar AUSTERN: Servieren auf spez. Austernplatten (mit Ausnehmung), Austernteller, Saucenschalen, Brotkorb od. Toastständer, Menage. Besteck: Austernbrecher (dient zum Öffnen), Austerngabel (zum Essen), Austernbesteck. FISCH: Zubereitung in ovaler Fischpfanne od. Bräter, in länglichem Fischkessel. Breite Spezialwender verhindern Zerfall der Fische. Servieren mit Fischservierplatte, Fischservierkessel od. Lachsbrett, Butterpfännchen, Fischservierbesteck od. Servierzange mit großen Greifflächen, große ovale Fischservierplatte. Besteck: Lachsmesser od. Fischbesteck (Fischmesser hat stumpfe Schneide, um Gräten nicht versehentlich zu zerkleinern die dann verschluckt werden). Fischteller (passen in Form u Dekor zu Fisch).

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WELCHES TAFELGESCHIRR ?

GEDECKTE FESTTAFEL: Porzellan- u Keramikservice; Trinkgläser, Silberbesteck, Servierplatten, Platzteller, Kerzenleuchter, Gläseruntersetzer, Menage, Tischabfallbehälter, Vasen, Weinkühler, Serviettenständer, Serviettenringe mit Stoff- od. Papierservietten, Tischtuch u Stoffservietten im gleichen Dekor, Messerbänkchen, Speisenwärmer (elektr. oder mit Kerzerl). GEMÜTLICHE BEISAMMENSEIN: Fleischfondue, Käsefondue, Schokoladenfondue, Raclette, Grillen am heißen Stein, Tischgriller, Wok, Kartoffelfeuer (Keramischer Topf zum Kartoffelbraten), Feuerzangen-Bowle, Irish Coffee-Garnitur, Bowle-Garnitur, Nussschalen, Nussknacker, Gebäck- u Obstschalen, Käseglocke u Käsebesteck, Menage, Holzjausenbrettchen, Holzteller, Servierbretter, Holzdrehplatte, Holzschüsseln mit Salatbesteck, Windlichter od. Kerzenleuchter, Vase, Tischfeuerwerk. KOMPLETTES SERVICE: Fleisch-, Suppen-, Kuchen-, Dessertteller; Platz-, Schnecken-, Austern-, Gourmetteller; Suppentassen, Suppentopf, Salat-, Kompott-, Konfekt-, Beilagschalen, Kompottschüsseln, Sauciere mit Saucenlöffel, Buttersauciere, Gemüseschüsseln mit Deckel, Feuerfeste Auflaufformen, Ragout fin-Näpfchen (Pastetenförmchen), ovale u runde Platte, Toasthalter, Serviettenständer od. Serviettenringe, Salz- u Pfefferstreuer, Essig u Öl-Gefäß, Senfgefäß, Platte für Zucker- u Süßstoffdose u Milchkännchen, Kaffeekanne u Tassen, Zuckerdose, Milchgießer, Teekanne u Tassen, kannenwärmer, Mokkakanne u Tassen, Tortenplatte und Heber, Sandwichplatte, Butterdose, Eierbecher, Leuchter. KOMPLETTES BESTECK: Silberbesteck; Menülöffel, Menügabel, Menümesser; Kaffeelöffel, Kuchengabel, Mokkalöffel, Fischmesser zu Gabel, Fischvorlagebesteck, Gourmetlöffel, Suppentassenlöffel, Dessertlöffel, Dessertgabel, Dessertmesser, Buttermesser, Käsemesser, Fleischgabel, Gemüsegabel, Gemüselöffel, Kartoffellöffel, Saucenlöffel, Suppenschöpfer, Salatbesteck, Tranchierbesteck, Spargelheber, Fischheber, Tortenheber, Tortenmesser, Sahnelöffel, Zuckerlöffel, Käsehobel. SILBERBESTECK: Und deren pflege siehe bitte unter "Silberbesteck". KOMPLETTES GLÄSERSORTIMENT: Weißwein-, Rotwein-, Burgunder-, Rosé-, Süßwein-, Longdrink-, Sherry-, Cocktail-, Martini-, Schnaps-, Calvadosgläser; Likörkelche, Likörschalen, Schwenker, Sektflöten, Sektschalen, Becher, Biertulpen, Bierschwenker, Bierflöten, Weißbiergläser, Krügerl, Stamperl, Whiskybecher, Martinigläser, Krüge, Karaffen; Milchgläser, Coca-Colagläser, Eis-Coups...;

GESCHMACKSEINTEILUNG:

EXTRA TROCKEN:

Bis max. 4g Restzuckergehalt pro Liter.

GESCHMACKSEINTEILUNG:

HALB TROCKEN:

Bis max. 12g Restzuckergehalt pro Liter.

GESCHMACKSEINTEILUNG:

LIEBLICH:

Bis max. 45g Restzuckergehalt pro Liter. SÜSS: Über 45g Restzuckergehalt pro Liter.

GESCHMACKSEINTEILUNG:

TROCKEN:

Bis max. 9g Restzuckergehalt pro Liter.

GETRÄNKE SERVIEREN:

EINSCHENKEN: Getränke werden stets von rechts /mit der rechten Hand) eingegossen, wobei das Glas nicht aufgehoben werden darf. Die Flasche hält man so, dass man das Etikett sieht. Zwischen Hand und Flasche liegt die Serviette. Andere, leere Hand auf den Rücken dabei geben (graziös). Bei Wein bedient sich zuerst der Gastgeber mit einer Probe (um Gast nicht etwaige Korkreste ins Glas zu gießen). Probe heißt: Bukett riechen, 1 Schluck langsam im Munde genießen. In weiterer Reihenfolge wird den Damen, dann den Herren eingeschenkt. (Gläser nicht übervoll einschenken). Zuletzt füllt der Gastgeber sein Glas auf. Nachgeschenkt wird erst dann, wenn mehr als die Hälfte des Inhalts geleert ist. *(Übers Einschenken von Bier siehe unter >Bier<)* SERVIERTEMPERATUR: Sekt, Champagner, Schaumwein: 5 - 7 C° Leichte Weißweine: 8 - 9 C° Schwere Weißweine 9 - 11 C° Rotweine: 13 - 15 C° Südweine: 15 C° Bier 6 - 8 C° Wermut: 8 - 10 C° Kognak: Zimmertemperatur Harte Getränke, Schnäpse, Long Drinks (Mixgetränke) werden bei Kühlschranktemperatur serviert. Liköre können, müssen aber nicht gekühlt werden. Leichte Bowlen serviert man wie leichte Weißweine und schwere wie schwere Weißweine.

GENERELL: Jedes Getränk ist von besonderer Eigenart. Es entwickelt deshalb bei einer bestimmten Temperatur seine größte Geschmacks- u. Aromenqualität. Falsch temperierte Getränke verlieren deshalb stark an Güte. Weißwein und Sekt werden im Kühler Serviert. Er enthält Wasser oder Eis, je nachdem, ob Wein od. Champagner serviert wird.

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ACREOLA-KIRSCHE: =Gewürz;

Heimat: Mittelamerika; Der Acerolakirschbaum ist 2-3m hoch. Es gibt runde bis ovale, gelbe bis scharlachrote Früchte, die wie Kirschen aussehen. Diese werden 3cm groß mit dünner Schale und weichem, saftigem, sehr sauer bis süß-sauer schmeckendem Fleisch von angenehmen Aroma. Roh und pur kann man das Fleisch oder den Saft kaum genießen! Acereolaprodukte: in der Medizin, Säfte, Pulpe, Konzentrat und Pulver. 1)Vermischt mit anderen Fruchtsäften zur Vitaminanreicherung. 2)Als Säurezusatz zur Verstärkung des Eigenaromas anderer Früchte. 3) Zur Speiseeis-, Marmeladen- und Gelee-Herstellung. Vit. C Gehalt: 1400-4500mg ! =30-90 mal mehr als in Orangen u Zitronen! Mediz. Präparate: Für Immunsystem, Wund u. Knochenheilung, körperl. u. geistige Leistungsvermögen, Herz-Kreislauf und im Hochleistungssport. Auch zur Raucherentwöhnung!

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ANIS (Sternanis): =Gewürz;

Anis wird industriell verarbeitet zu: Hustenbonbons, Arzneien gegen Erkältungen, Zahnpasten, Mundwässer. Hocharomatisches Anisöl wird verwendet zur Herstellung von: Likören (Anisette), Schnäpsen (Pernod, Ouzo). Verwendung: Faschiertes, Kochfisch, Geflügelfüllungen, Gemüse (Karotten, Rotkraut, Gurken, Tomaten), Salate (Obst-, Rotkraut-, Tomaten-, Karotten-, Kürbissalat), Suppen (Milch-, Fisch-, Grieß-, Reissuppen), Desserts (Obstsalat, Obstkompotte, Pudding), Weihnachtsbäckerei, Tee;

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ANIS (Sternanis): =Gewürz;

Heimat: Ägypten, Syrien. Heute aus: Spanien, Türkei ,Ägypten, andere Mittelmeer- u. Balkanländer; Doldenblütler; Samengewächs; Schon Jahrtausendlang nutze man Anis als Arznei u. Gewürz (=ältestes Gewürz der Welt). Kleine, getrocknete, eiförmige Spaltfrucht der einjährigen Anispflanze, des chinesischen Sternanisbaumes. Grob körnig ist spanischer Anis, jedoch sind kleinkörnigen Sorten (aus Türkei) aromatischer! Jede Sammelfrucht besteht aus meist 8 rosettenartig ausgebreiteten Einzelfrüchten, die sternförmig angeordnet sind und je einen hellbraunen Samen umschließen. Der Sternanisbaum wird bis 6m hoch und 3 mal im Jahr abgeerntet. Ernte ähnlich wie bei Getreide. Heilkundemäßig: Anisöl hat beruhigende, lindernde, Schleim fördernde (Husten) Wirkung. Hat süßlich herben Geruch u. Geschmack, leicht an Fenchel erinnernd. Im Handel: Ganze od. gemahlene Körner.

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BACHBUNGE:

Bachbunge hat grüngelbliche Blätter, wächst das ganze Jahr über unkultiviert an Bachrändern. Sie ist im Handel jedoch fast nie erhältlich. Sie hat einen leicht bitteren Geschmack, der dem Gericht eine besondere Note verleiht. Inhaltsstoffe: Reich an Mineralstoffen u Vit. C; Verwendung für: Hauptsächlich zum Würzen von Topfenaufstrichen, Wildkräutersalate, Wildkräuteraufstriche z.B. für Folienkartoffel, Brokkoli,....;

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BASILIKUM-TOPF:

Basilikum kannst Du leicht im Blumentöpfchen selber ziehen. Beachte jedoch, diese Pflanze kommt in ihren Heimatländern oft bis zu 3 Wochen ohne Wasser aus! Daher gieße sie ja nur nicht zu viel! Willst Du dann Blätter ernten, so zupfe diese nicht einzeln ab, sondern pflücke den ganzen Trieb ab (mit 2,3,4 Blättern). Vorteil, die Pflanze wächst buschiger nach!

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BASILIKUM: =Küchenkraut;

Heimat: Indien. Heute aus: Europa; Lippenblütler; Die bis zu 40cm große Pflanze spielt in der ital. u. französ. Küche stets eine große Rolle. Stiele u. Blüten haben kühlend würzigen Geschmack ein wenig nach Gewürznelke u. Minze, aromatischen Geruch. Duftet stark, vor allem als frisches Küchenkraut. Nur getrocknetes u. gerebeltes Kraut (also als Gewürz) kann man mitkochen, frische gehackte Blätter (sie beinhalten noch alle ätherischen Öle) solltest Du über die bereits fertigen Gerichte streuen! Vorsicht! Frische Blättchen nie mit Messer fein hacken, sondern per Hand vom Stiel abzupfen u. evt. klein zupfen. Würdest Du sie fein hacken, würden die aromatischen Öle verloren gehen und die Blättchen würden sich schwarz verfärben u bitter munden!!! Gesundheitlich: Beruhigt Magen- u Darmtrakt.

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BASILIKUM: =Küchenkraut;

Verwendung für: Sämtliche Tomatengerichte (sowieso zu Tomaten mit Mozarella), Tomaten- u Fischsuppe, Pesto-Sauce, Gemüseeintöpfe, Fleisch (Lamm, Hammel, Kalb, Faschiertes, Schweine-, Gänsebraten sie alle werden dadurch leichter verdaulich), Huhn, Fisch (gekocht, gebraten), Krabben, Hummer, Gurkensalat, Salatsaucen, Mayonnaisen, Eiergerichte, Nudeln, Pizzas, Kartoffeln, Melanzani (Auberginen), Zucchini, Spinat, Kohl, Kohlrabi, Fisolen, Gurken, Käse-Toasts, Gemüsesäfte, Pilze, Salate (Tomaten-, Gurkensalat); THAILÄNDISCHES BASILIKUM: Aus Thailand importiert, ist im Geschmack etwas schärfer. Verwende es zu asiatischen Gerichten.

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BEIFUSS (WILDER WERMUTH, JOHANNISKRAUT ): =Küchenkraut;

Anbau heute aus: Balkan- u. Mittelmeerländer; Galt früher als Heilmittel gegen Nervenleiden u. als Stärkungsmittel. Ist tatsächlich aber appetitanregend u. hat Verdauung fördernde Wirkung. Die mit dem Wermut verwandte Pflanze wird max. 2 m hoch. Die zum Würzen verwendeten Blütenrispen ( Blätter u. Knospen), sie werden vor der Blütezeit geerntet, schmecken leicht bitter, riechen angenehm würzig. Verwendung als Gewürz sparsam dosiert zu: Karpfen-, Aalgerichte, gebratene Fische, Gänse-, Enten-, Kalbs-, Wildschwein-, Schweine- u. Schaffleisch, Gänse-, Entenbraten, Geflügel-, Wildragout, Zwiebelsuppe, Salaten (Gurken-, gemischte Salate), Kräuter-Saucen, Gemüse-Eintöpfe, Weißkraut, Grünkohl, Karotten, Rüben. Zu Eiergerichten passt er frisch od. getrocknet u. gerebelt.

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BOHNENKRAUT ( WURST-, PFEFFERKRAUT ): =Küchenkraut;

Heimat: Östl. Mittelmeergebiet; Heute aus Südeuropa; In Österreich seit dem 9. Jahrhundert kultiviert. Pflanze wird ca. 40 - 60 cm hoch, ist vom Grund auf stark verästelt. Blätter lanzenähnlich, spitz auslaufend, stehen an mehr oder weniger behaarten Stängeln. Blätter schmecken würzig scharf pfefferartig, riechen stark aromatisch. Die Pflanze trägt von Juli - Sept. in den Blattachseln kräftig lila bis weiße Blüten. Das Kraut wird zur Blüte geschnitten u im Schatten bei Zugluft getrocknet. Es gibt einjähriges Sommerbohnen-, mehrjähriges kräftigeres Bergbohnen- od. Winterbohnenkraut. Medizinisch: Magen- Darm stärkend u. krampflösend, fördert Verdauung, vermeidet Blähungen, wirkt Appetitanregend. (Bei Durchfällen, die mit Gärungserscheinungen einhergehen, nach kurzer Zeit schnelle Besserung). Bohnenkraut hat würzig pfefferartigen Geschmack. Bohnenkraut wird frisch (als Küchenkraut) gehackt od. gebündelt, sowie getrocknet (als Gewürz) u. gerebelt verwendet. Es sollte möglichst mit den Speisen mitgekocht werden. Die würzkräftigen Blätter verwende für: Bohnen-, Erbsen-, Linsen-, Kartoffelgerichte, Gemüseragouts, Kartoffel-, Gemüsesuppen, gedünstetes Fleisch, Fleischfüllungen, Lammragouts, Gurkensalat, Pilze, Saucen, Salate (Gurken-, Kartoffel-, Tomaten-, Fleischsalaten), Salatmayonnaisen, Geflügel- u. Leberragouts, Wurstgerichte u. zum Würsten, Brühen u. mitgekocht beim Hammelbraten.

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Bohnensauce (Bohnenpaste):

Braune Paste aus fermentierten gelben Sojabohnen, Weizenmehl, Salz und Wasser. Im Handel sind gezuckerte und scharfe Varianten erhältlich.

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BORRETSCH: =Küchenkraut;

Heute aus: Mittelmeerregionen, Europa; Hat einen leicht zwiebelartigen Geruch und schmeckt würzig angenehm. Vor der Verwendung sollten die Blättchen möglicht fein geschnitten werden. Heilkunde: Borretschblüten u. Blätter haben herzstärkende Wirkung, leiten Giftstoffe aus dem Körper, beruhigen, wirken fiebersenkend. Verwendung: Die frischen, jungen Blätter werden für Salate (Grüner-, gemischter-, Gurkensalat), die blauen Blüten zum Dekorieren für Getränke u Desserts, sowie Färben von Essig verwendet. Getrocknet kann Borretsch im Kohlgemüse, Weißkraut, Kräutersuppen mitgekocht werden.

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BRUNNENKRESSE: =Küchenkraut;

Wächst unkultiviert an Bachufern, Teichrändern, Quellen. Gleich nach der Schneeschmelze kommt sie zu Tage. Ihre saftig grünen Blätter erinnern in ihrem scharfen Geschmack an Kren u Rettich. Gerade diesen scharfen Inhaltsstoffe (wie Senföl) sowie der Reichtum an Vit., Jod, Eisen, Schwefel machen sie wertvoll. Kräftiger im Wuchs als Gartenkresse. Auch im Geschmack kräftiger, würzig, nach Kren erinnernd. Sie wird im Handel leider nur all zu selten offeriert! Du kannst sie aber ebenfalls selbst ziehen (Balkonkästen). Medizinisch: Blutreinigende Wirkung, stärkt den Magen, regt Verdauung u Gallenfluss an, wirkt auch entwässernd. Zum Trocknen od. Einfrieren ungeeignet! Verwendung für: Geflügel-, Fisch-, Kartoffelgerichte, Suppen, Saucen, Salate, Kräuter-Topfen.

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CASSIA-ZIMT:

Er zählt nicht zu edlen Zimtsorten! Stammt von ausgewachsenen Bäumen mit dicker Rinde. Schmeckt weniger aromatisch, dafür ist er würzkräftiger, dunkler u. griffiger. Er wird meist gemahlen u. mit Ceylon-Zimt veredelt.

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CAYENNEPFEFFER ( SPANISCHER PFEFFER, CHILLIPFEFFER ): =Gewürz;

Heimat: Südamerika; Heute aus: Pakistan, Afrika, Indien, Rotchina; Dieses Gewürz ist kein Pfeffer, sondern eine tropische Paprikasorte vom Cillistrauch. Die Chilli-Früchte sind aber wesentlich kleiner, 1 - 3 cm, teuflisch scharf und in der Farbe orange bis rot. Sie werden nach der Ernte getrocknet u. fein gemahlen. Cayenne-Pfeffer ist stets auch ein Bestandteil des Currys sowie der Tabasco-Sauce. Der >Capsaicin-Gehalt< (=Schärfe) der Cillischote ist 20 mal höher, als die der Paprikaschote, daher regt Cayenne-Pfeffer den Speichelfluss im Munde bis zum 20-fachen mehr an! Dadurch wirkt er Appetitanregend u Verdauung fördernd! (Auf der ehemaligen Sträflingsinsel Cayenne vor der Guyanaküste Südamerikas wurde dagegen nie Cayennepfeffer angebaut. Diese Insel lieferte nur den Namen dieses Gewürzes). Desto heller der Cayennepfeffer im Glase aussieht, desto schärfer schmeckt er! Der Cayennepfeffer, in kleiner Dosierung, eignet sich für Gerichte mit bes. Schärfe: Benutze ihn für fast alle Gerichte zusätzlich, welche Du auch mit "normalem schwarzem Pfeffer" würzt! Verwendung (als Cayennepfeffer, Cayenne-Paste oder Tabasco-Sauce) für: Kartoffel-, Linsen-, Bohnen-, Gulasch-, Fischsuppen, Fischeintopf, Fisch (gebraten, gegrillt), Salate (Bohnen-, Tomaten-, paprika-, Wurst-, Thunfisch-, Krabbensalate), Eiergerichte, Grillsaucen, Fleisch (Steaks, Gulasch, Eintöpfe, Rinder-, Lamm-, Wildschwein-, Schweinebraten, Bratwürste), gebratenes Geflügel, Risotto, Brotaufstriche, stauben von Bratwürsteln. Passt auch zu Gerichten der Lateinamerikanischen, spanischen, indischen u. chinesischen Küche hervorragend! .

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CEYLON-ZIMT (CANEHL):

Dies ist der einzige und edelste Zimt!! Bist Du Gourmet, so verwende nur diesen! Kommt nur aus Sri-Lanka, stammt von jungen Bäumen. Je dünner die geschälte Rinde, um so feiner das Aroma. Darum mundet er mild süßlich u. hat helle Farbe. VERWENDUNG: Süßen Reisspeisen, Grießbrei, süße Saucen u. Suppen, Obstkompotte, Pudding, Marmeladen, Getränken (Glühwein, Punsch, Kakao, Milchmixgetränke, Kaffee, Tee), Gemüse (Rotkraut, Kürbis, Gurken), Weihnachtsbäckerei (Zimtsterne), Torten, Obstsalate, Zimtzucker.

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CHILI ( CHILIPULVER, GEWÜRZPAPRIKA ): =Gewürz;

Heimat: Mittelamerika, Südamerika; Im Handel als: Getrocknete Schoten (die darin enthaltenen Kerne sind am schärfsten!), Pulver oder Saucen. Saucen werden in der chinesischen Küche bevorzugt verwendet auch als sehr scharfes "bei Tisch-Gewürz". Zu allem was scharf werden soll. Jedoch gibt es auch hier je nach Chili-Sorte ganz scharfe bis harmlose!

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CHILI-FRISCHE:

Das schärfste ist im Inneren verborgen, nämlich die Kerne mit den Innen-Verbindungswänden. Schneide sie besser weg! Desto kleiner der Chili desto schärfer ist er! Ganz scharfe Sorte: Vogelaugenchili (kleine, längliche, rote oder grüne) aus Thailand; Cabaneros (diese sind auch als super scharfe Sauce erhältlich). Fast unscharf ist die Sorte >New Mexico<!

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Chilisauce:

Div Chilisaucen im Glas mit div Schärfegraden im Handel.

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Chilischoten:

Frisch oder getrocknet; Samen stets wegen Schärfe entfernen.

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Chutneys:

Indische Gewürz-Saucen/Pasten, als Dip oder Würzsauce zu Gerichten.

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CUEBEN: =Gewürz;

(Cubebenpfeffer, Schwindelkörner, Schwanzpfeffer, Cubebae, Fructus Cubebae, Piper caudatum); Etwas noch unreife, getrockneten Früchte von Cubeba officinalis Miq., einer zu den Pfeffergewächsen gehörigen Schlingpflanze, welche namentlich auf Jave sowie auch in Malabar und Ostindien kultiviert wird. AUSSEHEN: Größe von Pfefferkörner, rund und nach der Basis zu in einen oben etwas verdickten stielförmigen Fortsatz verlängert, der länger ist als die Frucht selbst. Oberfläche hat netzartige Runzeln und ist schwärzlich graubraun. Schale ist dünn und zerbrechlich. Geruch und Geschmack an Pfeffer erinnernd. INHALTSSTOFFE: Cubebin, Cubebensäure und ätherisches Cubebenöl (Oleum cubebarum), letzteres bildet einen Handelsartikel, es ist farblos, dickflüssig, von gewürzhaften Geruch. VERWENDUNG: In der Küche zum Würzen wie Pfeffer eingesetzt. Sie dürfen nicht zu alt und zusammen geschrumpft sein!!

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CURCUMAE (Gelbwurz): =Gewürz;

Indien. Ist der getrocknete Wurzelstock einer Ingwerpflanze; Der Geruch ist ingwerähnlich, aber der Geschmack leicht bitter und scharf. Die Farbe ist nicht wie beim Ingwer weiß, sondern hellgelb bis gelbbraun. In Indien werden jährlich ca. 100.000 Tonnen produziert, wobei auch der größte Teil dort als Gewürz verwendet wird. In Europa selten als Einzelgewürz verwendet, es ist jedoch ein Hauptbestandteil des Currypulvers, das der Gelbwurzel dann seine Farbe verdankt. Dieser gelbe Farbstoff ist sehr lichtempfindlich, so dass Curcumae und Currypulver Licht geschützt aufbewahrt werden sollte). Durch das Kochen der Wurzeln wird der gelbe Farbstoff frei, Curcuma erinnert im Geschmack und im Geruch an (siehe) Ingwer. Curcuma ist wichtiger Gewürz-Bestandteil in (siehe) Curry.

GEWÜRZ ARTEN

Curry = Indische Gewürzmischung, mit sehr vielen Variationen, aus:

PAPRIKA, KURKUMA (=Ingwerpflanze, sie hat die gelbe Farbe, die die Speisen färbt), CURCUMAE, INGWER, CARDAMOM, KORIANDERSAMEN KREUZKÜMMEL (KUMIN), KURKUMA, MUSKATBLÜTE, MUSKATNUSS, PIMENT, NELKEN, PFEFFER (CAYENNEPFEFFER), ZIMT, BOCKSHORNKLEESAMEN, PAPRIKA, ...und noch anderen Gewürzen (mind 12 - od. mehr Gewürze)! Curry ist also eine Gewürzmischung, die je nach Region und Gewürzhändler in Farbe, Konsistenz und Aroma sehr unterschiedlich ausfällt. Zum Beispiel in Thailand sind scharfe Currypasten mit viel Chili beliebt, in Indien hingegen ein eher feines, süßliches Currypulver. Curry kam im 18. Jhdt. durch die Engländer nach Europa und wird heute speziell in englischsprachigen Ländern geschätzt). Aufbewahrung des Gewürzes sollte Licht geschützt sein. Ist eine Mischung aus vielen aromatischen Gewürzen. Je nach Mischung gibt es verschiedene Curryarten. Curry ist nicht nur die Bezeichnung für das Gewürz, sondern auch für die fertige, mit Currypulver gewürzten Speisen (z.B. Fischcurry, Geflügelcurry...); Currypulver schmeckt harmonisch-aromatisch, aber es gibt auch scharfe Curry-Kreationen. Diese passen zu: Lamm- u. Kalbfleisch, Reis, Geflügel, Ragouts, Faschiertem, Fisch, Krabben, Langusten, Muscheln, Tomaten, Paprikaschoten, Erbsen, Linsen, Eiergerichte, Saucen, sowie zu Reisgerichten mit Obst (Ananas, Banane, Mango, Mandarine, Pfirsich), Nüssen (Mandeln, Kokosnuss, Erdnüsse);

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CURRYBLÄTTER:

Curryblätter sind in vielen Asia-Geschäften getrocknet erhältlich und ähneln ihrem Aussehen nach der Lorbeerblätter. Curryblätter werden in Öl angebraten.

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CURRYPULVER: =Misch-Gewürz;

Heimat: Indien; Seit Jahrtausenden bekannt, heute noch nach streng gehüteten Rezepten hergestellt!

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DILL (Gurkenkraut): =Küchenkraut;

Heimat: Indien; Heute überall; Pflanze, mit dem Kümmel verwandt, wird bis 1,20 m hoch. Beiderseits des Dillkorns bildet sich ein pergamentartiges Häutchen. Frisches, leicht herbes Aroma. . Im Handel: Frisch, tief gefroren od. getrocknet (nur Dillspitzen, ganze Pflanze, getrocknetes Dillkraut). Getrocknetes Dillkraut sollte man vor der Verwendung in frisches Wasser legen. Heilkunde: Es wirkt Drüsen anregend. Kochtipps: Dill höchstens im Fisch- od. Krebssud mitkochen, sonst nur mitziehen (!) lassen, od. erst in die fertige Speise streuen! Verwendung der Dille am besten stets frisch zu: Salate (Grüne Blattsalate, Gurken-, Tomaten-, Kartoffel-, Wurstsalate), Salatsaucen, hellen Saucen (zu Geflügel u. Fisch), Gurken-, Krautgerichte, Fischen (Aal, Gravedlachs, Hering etc.), Krustentieren (Krabben, Krebse), Eiern, in Topfen, Remouladen, Kräuterbutter, Saucen (Dill-, Gemüse-, Pilze-, Bohnen-, Erbsen-, Gurkensaucen) ; DILLDOLDEN: Die getrockneten Samen der Dilldolden schmecken kümmelartig. Verwendung für: Eingelegte Gurken, Fischsud, Lammbraten;

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ESTRAGON: =Küchenkraut;

Heimat: Südeuropa; Beste Sorte aus: Frankreich; Nur die zarten, jungen Blattriebe, der bis zu 1,50m hohen Estragonpflanze werden gepflückt u. frisch od. getrocknet im Handel angeboten. Riecht stark aromatisch und entfaltet erst seinen Geschmack beim Kochen! Geschmacklich leicht bitter bis pfefferartig beißend, sehr aromatisch. Estragon gehört in der französischen u. italienischen Küche zu den wichtigsten Küchenkräuter. Medizinisch: Es regt den Appetit an, sowie die Nierentätigkeit. Verwendung (am besten frisch) nur in kleinen Mengen (schmeckt sonst salzig). Für: Salaten (Grüner-, Chicorée-, Gurken-, Spargel-, Sellerie-, Karotten-, Tomatensalat), Fleischgerichte (Kalb-, Lamm-, Hammel-, Schweinebraten, Frikassee, Leber), Fisch (gekochter Fisch, Fischragouts, Thunfisch, Krabben), Suppen (Geflügel-, Fleischsuppe), Saucen (Béarnaise, Hollandaise, Vinaigrette), Champignongerichte, Nudelspezialitäten, Remouladen, Essiggemüse, Weinessig, Geflügel, Senf;

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FENCHEL: =Küchenkraut;

Ost.- u. Südeuropa, Nord.- und Südamerika, China; Fenchel ist die getrocknete Spaltfrucht eines 2 jährigen Doldenblüters, der ähnlich wie die Kümmelpflanze aussieht. Der Geschmack ist aromatisch süß und erinnert an Anis. Nach 2 jähriger Wachstumszeit wird der reife Fenchel gemäht, getrocknet und gedroschen. Vom Fenchel werden die Körner verwendet. Sie besitzen ANISähnlichen süßen Geschmack. Medizinisch: Fencheltee wird gegen Blähung verabreicht. GEWÜRZKRAUT: Für Salate (Grüner-, Gurken-, Tomatensalat), Brotsuppe, Saucen, Fischmarinaden. SAMENKÖRNER: Zu Tee und Brot.

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Fünf-Gewürz-Pulver:

Chinesische Gewürzmischung aus Ingwer, Sternanis, Fenchelsamen, Nelken, Pfeffer;

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FÜNF-GEWÜRZE-PULVER:

Heimat: China; Fünf-Gewürz-Pulver ist eine chinesische Gewürzmischung aus Ingwer, Sternanis, Fenchelsamen, Nelken und Pfeffer. Scharf-süßlich und sehr aromatisch, daher sparsam zu verwenden.

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GALGANT:

Heimat: Indien; Gehört zu den Ingwergewächsen und wird wie frischer Ingwer geschält und dann gehackt oder gerieben. Frischer, leicht pfeffriger Geschmack, etwas milder als Ingwer. Besonders beliebt in der Thai-Küche. Galgant wird auch in getrockneter Form oder als Pulver angeboten.

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GARAM MASALA:

Heimat Indien; Gewürzmischung; "Garam Masala" bedeutet übersetzt "warme Mischung". Zusammensetzung variiert je nach Region und Speise zwischen süßlich-aromatisch und scharf. Geläufige Zutaten sind Koriander, Pfeffer, Kreuzkümmel sowie kleinere Mengen Nelken, Muskat, Zimt und Kardamom. Eignet sich zum Beispiel für Currygerichte. Im Gegensatz zum Curry wird Garam Masala am Ende der Garzeit zugefügt und wesentlich sparsamer verwendet.

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Garam Masala:

Indische Gewürzmischung, bestehend aus Nelken, Muskat, Zimt, Kardamon.

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GEWÜRZNELKEN: =Gewürz;

Heimat: Molukken (Indonesische Inselgruppe); Heute aus: Sansibar, Pemba, Comoren, Madagaskar; Myrthengewächs; Die getrockneten Blütenknospen (nur sie finden Verwendung) stammen vom max. 12m hohen immergrünen Nelkenbaum. Gewürznelken duften süßlich, munden stumpf-bitter. Da sie starke Würzkraft haben, genügt es, nur 1-2 Stk. mitzukochen! Hochwertige Nelken fühlen sich etwas fettig an. Im Handel: Als ganze Nelke od. gemahlen. In der Heilkunde: Wird dem ätherischem Nelkenöl eine magen-, herz- u. Leber stärkende Wirkung zugeschrieben. GANZE NELKEN verwende zu: Reis (mit Lorbeerblatt in Zwiebel gesteckt), Rot-, Sauerkraut, Wildgerichte, Saucen (Braune Grund-, Pilzsaucen), Marinaden, Fischsud, Ragouts, Obstkompotte, in eingelegtes Gemüse, Punsch u. Glühwein, Suppen (Fleisch-, Erbsen-, Reis-, Hühnersuppe), Schweinebraten (1-2Nelken in die Schwarte stecken); GEMAHLENE NELKEN: Backen, Weihnachtsgebäck, Pasteten, Pilzgerichte, Salate (Rote Rüben-, Rotkraut-, Weißkraut-, Obstsalate), Getränke (Punsch, Feuerzangen-Bowle, Glühwein), Kompotte, Pudding.

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GEWÜRZPAPRIKA:

In Ungarn werden die dort angebauten Chilis so genannt. Großteil wird verarbeitet in Rosenpaprikapulver (scharf) oder zu Milden-Paprikapulver. Verwendung außerdem für: Suppen (Tomaten-, Gemüse-, Fischsuppen), Fleisch (Faschiertes, Gulasch, Ragouts, ), Huhn mit Reis, Bohnen-, Gemüseeintopf, Seefisch (gedünstet, gebraten), (Saucen (grill-, Fonduesaucen).

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GLATTE-PETERSILIE:

Hat glatte Blätter, daher nicht so dekorativ, aber würziger Geschmack! Im Handel: Frische Petersilie (empfohlen), tief gefroren od. getrocknet.

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GLUTAMAT:

Ist ein chinesisches Salz-Gewürz. Hergestellt aus Meeresalgen, um Speisen zu verfeinern. Da Glutamat bereits salzig ist, sollte man Speisesalz nicht zusätzlich verwenden oder nur sparsam dosieren!

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GRÜNER PFEFFER:

(Eingelegt, bleibt immer ungemahlen od. getrocknet) verwende zu: Suppen (Tomaten-, Geflügelsuppe), Paprikaeintopf, Saucen (Vinaigretten, helle Saucen), Fisch (gegrillter), Fleisch (Steaks, kurz gebratenes, Pasteten, Fleischfüllungen), Wildgerichte, pikante Salate, Tatar, Eiergerichte, Topfen, Pfefferbutter, Omelett, Käse, pikante Desserts;

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Hot Bean Sauce:

Falls Ihr diese scharfe Sauce nicht bekommt, könnt ihr auch Hoisin-Sauce verwenden.

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INGWER: =Gewürz;

Heimat: China; Heute aus: Indien, Jamaika, Japan, Westafrika; Größte Verbraucher sind die arabischen Länder, Schweden u. Großbritannien. Ingwer ist der tropische, getrocknete, knollige Wurzelstock einer schilfartigen Staude der Gewürzlilienart. Ingwer ist ein Rhizom (Wurzelstock). Dicker Teile der Wurzel kommen meist kandiert in den Handel, die fingerdicken Seitenwurzeln in Stücken (geschält od. ungeschält) od. gemahlen. Die jungen zarten Seitensprossen (Schösslinge) bekommst Du in Sirup eingelegt. Je jünger die Ingwerknolle, desto zarter die Schale (diese vor Knollenverwendung abschälen). In ganz Asien sowohl gebraten und gekocht als auch roh beliebt. Passt zu vegetarischen wie nicht-vegetarischen Gerichten, zu Suppen und Saucen. Eingewickelt in einer Plastikfolie hält sich frischer Ingwer im Kühlschrank mehrere Wochen lang.

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INGWER: =Gewürz;

Ingwer mundet u. riecht würzig-scharf u. leicht süßlich. Das eigenwillige Aroma passt zu salzigen u. süßen Gerichten. Heilkunde: Hat antiseptische, Verdauung fördernde, appetitanregende Wirkung. Im Handel: In ganzen Stücken, als Pulver, Ingwersirup od. kandiert u. eingelegt. Aufbewahrung: Frischen Ingwer 1-2 Wochen in feuchtem Tuch im Kühlschrank lagern. KOCHTIPPS: Kleingehackter Ingwer mit etwas Öl beträufeln, damit wird die Oxidation verhindert! Getrockneten Ingwer solltest du vor Verwendung geraume Zeit einweichen. Ingwerpulver hat fast keinen Geschmack mehr (verwende es nur notfalls)! Frischer Ingwer wird unter stetem Rühren zusammen mit Zwiebel u Knoblauch angebraten. Ingwerpulver hingegen darf nicht mit angebraten werden (da es sonst bitter munden würde)! Füge es daher erst später hinzu. INGWERSTÜCKE: Verwendung in Marinaden, Saucen, Rumtopf, Kompott, eingelegtes Gemüse u. Obst; WURZEL FRISCH GERIEBEN od. INGWERPULVER: Div. chin. u. fernöstliche Gerichte, Reisgerichte, Geflügelspezialitäten, Pilzspeisen, Fisch- u. Wildgerichte, Obstsalat, Gemüse (Weiße Bohnen, Karotten, Kürbis), Backwaren (Gebäck, Lebkuchen, Pfefferkuchen), Obstsalate, Aufläufe, sowie in div. Getränken; KANDIERT u EINGELEGT: Servierst zu Fleisch-, Geflügel-, Wild-, u. Fischgerichten. GEWERBLICH VERARBEITET: Zu Marmeladen, Süßigkeiten (Ingwerkonfekt), Getränken (Ingwerwein, Ingwerbier hergestellt in England, Ingwerlimonade = Ginger Ale, hergestellt in USA), Feinbackwaren (Ingwerplätzchen, Ingwerkuchen); INGWERSIRUP: Verwende für Suppen, Saucen, Marinaden usw.;

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Ingwerknolle:

Ingwerwurzel schälen, dann nach Rezept reiben, in Streifen schneiden usw.; Aus als Pulver im Handel. Leicht scharfen, würzigen Geschmack.

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KALMUS, KALAMUS, MAGENWURZ ): =Gewürz;

Staudengewächs, Aronstabgewächs; Der Wurzelstock ist max.3cm dick u verzweigt. Blätterform schwertförmig, max. 1m lang. Die Blütenstängel sind den Laubblättern sehr ähnlich. Blüten sind klein, fast unscheinbar, grün in einem Blütenkolben befindlich. Verwendung findet der Wurzelstock. Sein Geschmack sehr aromatisch u würzig. INHALTSSTOFFE: 2,5% ätherische Öle, Eiweiß, Gerbstoffe, Mineralien, Stärke. MEDIZINISCH: Wirkt appetitanregend. VERWENDUNG: Als Gewürz für Obstspeisen, Saucen, Aufstriche etc.;

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KAPERN: =Blütenknospen-Gewürz;

Heimat: Südeuropa. Bereits die alten Griechen u. Römer schätzten die Kapern als Arznei (gegen Milzbeschwerden) u. Gewürz. Die Blüten des Kapernstrauches werden als geschlossene Knospen geerntet, getrocknet u. salzig od. sauer eingelegt in eine Lake aus Öl u. Salz, Essig u. Salz od. nur Essig. Je kleiner die Knospen, um so feiner die Kapern, die angenehm säuerlich-bitter munden. Kochtipp: Kapern in der Regel niemals mitkochen, sondern stets dem fast fertigen Gericht erst beifügen. Verwendung zu: Hellen Saucen, Kapernsauce, Hühnergerichte, Kalbfleisch-, Geflügelgerichte, Faschiertes, Ragouts, Laibchen (Königsberger Klopse), Fischsalaten, geräuchertem Lachs, Fischragouts, gekochter Fisch, hart gekochten Eiern, auf Wurstsandwich, Salaten, Ragouts.

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KAPUZINERKRESSE ( KANARIENVÖGELCHEN ): =Küchenkraut;

Heimat: Peru. Die Kapuzinerkresse, Blume der Liebe genannt darf nicht mit der BRUNNENKRESSE oder Gartenkresse verwechselt werden! Sie ist eine eigene Sorte! Die hübschen, zart süß duftenden Blüten sind glockenförmig und gespornt. Sie leuchten in gelben, Orangen u. roten Farbtönen. Blüht in unserem Garten od. in Peru. Hat kresseähnliches Aroma mit leichter Schärfe, die pfefferartig wirkt. Medizinisch: Reich im Stängel, Blüten, Blättern an Schwefel u. Vitaminen. Wirkt kräftigend u. leicht abführend. Auch den Cholesterinspiegel vermag sie zu senken. Besitzt gasförmigen Bakterienhemmstoff der Eitererreger u. schädl. Darmbakterien bis zu 9 Std nach Genuss bekämpft. VERWENDUNG: Blätter u. Blüten wie Salat anrichten oder mit Salat vermengen. Blätter in Topfenstreichkäse od. aufs Butterbrot.

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KARDAMOM:= Gewürz;

Heimat: Indien; Heute aus: Guatemala, Ceylon; Ingwerpflanze; Eines der ältesten u. teuersten Gewürze. In Indien >Ela< genannt u. dort schon Jahrtausende in Küche u. Schönheitspflege verwendet. Reich an ätherischen Ölen, die alten Griechen tauften ihn wegen seiner herz- u. Magen stärkenden Wirkung: Kardamom. Ist die getrocknete Kapselfrucht der Cardamompflanze. Kapseln werden kurz vor Ernte geerntet, getrocknet u. von Fruchtstielen befreit. Im Handel: Geschlossenen Fruchtkapseln, Cardamomsaat (von den Kapseln gelöst), wobei gemahlener Cardamom nur aus Samen bestehen darf. Er duftet sehr aromatisch, mundet feurig-würzig. Verwendung für: Weihnachtsbäckerei, Kuchen, Pastetenfüllungen, Reisgerichte (süße u. salzige), Fruchtspeisen, Kompotte, Fleisch (Kalb-, Lammgerichte, Faschiertes, Wurstwaren), Leberwurst, Pasteten, Fische gebraten (Karpfen, Schleie, Seezunge), Krustentiere (Hummer, Langusten, Krabben), Gemüse (Gurken, Spargel), klare Suppen, Glühwein, Punsch. Machs wie die Araber: Kennst Du Kaffee mit Kardamom? Kosten!

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Kardamon:

Als Samen, in Pulverform oder Kapseln im Handel. Für Süßspeisen und Curry-Gerichte.

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KASSIE: =Gewürz;

Heimat Asien; Kassie ist die getrocknete Rinde des Kassiebaumes. Wegen seiner Ähnlichkeit wird es oft für Zimt angesehen! Kochtipp: Du kannst jedoch Kassie durch Zimt in der Küche gut ersetzen).

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Kentjoer:

Indisches Gewürz, in Südostasien verbreitet ist. Verwendung für Schweine- und Kalbfleisch sowie Geflügel.

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KENTJOER: =Gewürz;

Heimat Indien; besonders in Südostasien verbreitet. Kentjoer wird vorzugsweise für Gerichte mit Geflügel, Schweinefleisch und Kalbfleisch verwendet.

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KENTJUR: =Gewürz;

Heimat Asien; Familie der Ingwergewächse; Auch sein Geschmack erinnert an Ingwer. Sehr würzig u aromatisch.

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KERBEL: =Küchenkraut;

Heimat: Russland; Heute aus: ganz Europa; Das süßlich duftende Kraut ähnelt der Petersilie, ist jedoch kleiner u. feiner gefiedert, so zart, dass es nicht mitgekocht, sondern erst in die fertige Speise gegeben werden soll! Bei Kerbelsuppe: Nur die Stängel mitkochen, die Blätter zuletzt einrühren u. servieren! Kerbel hat einen Anis-Fenchelgeschmack. Im Handel: Frisch od. getrocknet. Verwendung (am besten frisch) zu: Suppen (Kerbel-, Kartoffelsuppe), Hühnergerichte, Fisch (gekocht, gebraten, gegrillt), Eierspeise, Omeletts, Topfen, Joghurt, Erbsen-, Spinatgerichte, Lammbraten, Salate (Rohkost-, Kartoffel-, Tomaten-, Grüner Salat), Marinaden (Kräuter-, Salatmarinaden), Saucen (Kräutersauce, in helle Saucen zu Fisch u. in frische Erbsengerichte);

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KNOBLAUCH:=Küchenkraut;

Heimat: Zentralasien; Heute aus: Orient, Südeuropa; Zwiebelgewächs; Knoblauch riecht beißend scharf u. mundet brennend würzig. Seine ätherischen Öle enthalten neben pflanzlichem Jod so viele wertvolle Substanzen, dass Knoblauch seit Jahrtausenden nicht nur als Würz-, sondern auch als Heilpflanze anerkannt ist! Medizinisch: Blutdrucksenkend, desinfizierend, Verdauungsorgane u. Durchblutung wird anregt. Knoblauch wird durch die Haut teilweise ausgedünstet, daher vor Rendezvous am Vortag Knoblauch-Gerichte nur in kleinen Mengen verspeisen! Das beste Mittel gegen Knoblauchgeruch nach dessen Verzehr ist 2 - 3 Zweiglein frische Petersilie kauen. Im Handel: Frisch als Knolle ganzjährig in div. Sorten (aus div. Anbauländer), eingelegt in Öl, getrocknet od. granuliert. GEPRESSTER KNOBLAUCH: Ungeschälter Knoblauch durch die Knoblauch-Presse gedrückt (Schale verbleibt automatisch in der Presse hängen) verleiht den Speisen ein schärferes Aroma. Die Presse drückt das ätherische Öl und das ,Mark´ aus, behält aber das festere Fleisch und die Schale zurück, welches schwer verdaulich ist. Sein Geschmack entsteht durch seine Schwefelverbindungen, die bei der Zerstörung der Zellmembran frei werden und sich mit Sauerstoff der Luft vereinen. Deswegen hat zerdrückter Knoblauch auch eine größere Wirksamkeit. KNOBLAUCHPASTE (ZERDRÜCKTER KNOBLAUCH): Du Kannst geschälte Zehen auch mit der breiten Messerklinge zerdrücken. Salze (dadurch kann er ganz fein zermahlen werden) den zerdrückten Knoblauch ein wenig und zermalme in weiter bis er zu einer Paste wird. So ist Knoblauch am Würzigsten herzustellen! KOCHTIPP: Salat bekommt bereits dezente Würze, wenn Du die Salatschüssel mit Knoblauch nur ausreibst! Knoblauch in Speisen nicht mitkochen, da er sonst verkocht (erst am Ende zugeben)! VERWENDUNG: Fleisch ( Lamm-, Hammel-, Schweinebraten, Faschiertes, Steaks, Koteletts), Eintöpfe, Gemüse (Kartoffel, Pilze, Paprika, Zwiebel, Melanzani (Aubergine), Zucchini, Spinat, Tomaten), Suppe (Gulasch-, Kartoffel-, Tomaten-, Fischsuppen), Salate (Fisch-, Fleisch-, Gemüse-, Grüne-, Gurkensalat), Mayonnaisen, Saucen (Knoblauch-, Tomatensauce), Salatmarinaden, Kräuterbutter, Fisch (gegrillt, gekocht), Schnecken, Muscheln, Huhn, Geflügelfüllungen, Fondue, sowie vorzüglich für viele südeuropäischen Gerichte!

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KNOLAUCH - CHINESISCHER SCHNITTLAUCH:

Stammt aus China; Sieht unserem Schnittlauch ähnlich, die Halme sind jedoch etwas breiter u. sehen wie flachgedrückt aus. Knolauch schmeckt intensiv nach Knoblauch, daher auch bei uns sein Name. Verwendung: Asiatischen Küche hat er Tradition, bei uns bürgert er sich langsam ein.

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Koriander (Cilantro):

Dieses Würzkraut wird auch chinesische Petersilie genannt. Neben den Blättern werden auch die Samen oder Korianderpulver verwendet.

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KORIANDERSAMEN: =Gewürz;

Heimat: Orient; Heute aus: Balkan u Mittelmeerländer; Doldengewächs; Koreander ist im Orient das, was bei uns die Petersilie ist. Koriander sind die runden kugelförmigen getrockneten braunen Samen (Spaltfrüchte) der Korianderpflanze, die eine Höhe von 50cm erreicht. Wird wegen ihres eigenartigen Geruches auch >Wanzendill< genannt, bekannt schon im Altertum (im Alten Testament erwähnt) als Arznei u. Gewürz. Der süßlich-scharfe, orangenähnliche Geschmack der Samen ist nicht mit dem des Korianderkrauts zu vergleichen. Medizinisch: Hilft gegen Magen- u. Darmbeschwerden. Im Handel: Ganze Samenkugeln od. gemahlen. Aber auch das Koreanderkraut wird selten, aber immer öfter, offeriert. Verwende es zum Würzen wie Petersilie. Ganze Körner (od. frisches Kraut) verwende für: Suppen (Gemüse-, Kartoffel-, Bohnen-, Erbsen-, Linsen-, Wildsuppe), Fleisch (Rind, Schwein, Lamm, Hammel, Wurstwaren), Wild-, Geflügelpasteten, Marinaden, Salate, Pilze, Brot u. Gebäck, eingelegtes Gemüse (Gurken, rote Rüben), alle Kohlarten sowie zu exotischen Gerichte. Gemahlen verwendet für: Weihnachtsbäckereien (Printen, Lebkuchen...), Apfelkompott u. Apfelkuchen, Gulasch, Geflügelfüllungen, Kartoffelgerichte. Koriandersamen: In der asiatischen Küche werden sie zum Würzen von Fleischgerichten, Eintöpfen und Suppen benutzt.

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KRAUSE-PETERSILIE:

Hat gekrauste Blätter, optisch schöner, verwende sie nur zum Garnieren der Speisen, denn der Nachteil der Schönheit, sie hat weniger Geschmack!

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KRESSE ( GARTENKRESSE ): =Küchenkraut;

Hat zarte grüne sternförmige Blättchen. Du kannst sie selbst im Wohnzimmer in einer Schale mit etwas Watte u. Wasser auf die Du die Samen streust, züchten. Im Handel: Als Samen zum Selbstanbau, frisch das ganze Jahr über in kleinen Kartonschachteln. Sie schmeckt etwas scharf, fast senfähnlich. Sie darf nie mitgekocht werden, sondern sollte dem fertigen Gericht frisch zugefügt werden. Zum Trocknen od. Einfrieren ungeeignet! Verwendung, auch als Dekoration, für: Alle Salate, Suppe (Kartoffel-, Gemüse-, Kräutersuppe), kurz gebratenes u gedünstetes Fleisch (Naturschnitzel, Steaks), Langusten, Krebse, Krabben, Eierspeisen, belegte Sandwichs, Kräuter-, Kräutertopfen, Saucen;

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KREUZKÜMMEL, KUMIN: =Gewürz;

Naher Osten, Indien; Diese Spaltfrüchte eines Doldengewächses ähneln lediglich im Aussehen dem Kümmel! Jedoch völlig andersartiger Geschmack! Er ist der etwas längere, dickere Verwandte des europ. Kümmels. Kreuzkümmel spielt hauptsächlich in der chinesischen u. indischen Küche, aber auch im Mittelmeerraum große Rolle. In Europas Küchen eher selten verwendet. Riecht stark aromatisch und mundet scharf-bitter. Ist auch ein Bestandteil von Curry. Verwendung: Gebundene Suppen, Currysaucen, Reisgerichte, Chili con carne, Faschiertes, exotische Geflügelgerichte u Gebäck. Sowie in Käse-, Wurst- und Spirituosenindustrie.

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Kreuzkümmel:

Mundet bitter und leicht nach Pfeffer. Gemahlen im Handel.

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KÜMMEL (Europ.): =Gewürz;

Spaltfrucht; Samengewürz; Ältestes europäisches Würzmittel, fand schon in der Steinzeit Verwendung! Die Kümmelpflanze kommt sowohl wild als auch kultiviert in ganz Europa vor. Sie wird 70 - 100 cm hoch, hat eine zwei jährige Anbauzeit, wird in großen Feldern angebaut und wie Getreide abgeerntet. Schmeckt herzhaft, leicht herb u. entfaltet sein starkes, ätherisches Öl voll u. ganz, wenn man ihn erst kurz vor der Beigabe zu jedem jeweiligen Gericht zerstößt! Im Handel: Ganz od. gemahlen. Medizinisch: Er wirkt regulierend auf Magen u. Darm (macht schwere Speisen bekömmlicher), harntreibend, hat krampflösende, appetitanregende Wirkung hat der Kümmel in der Medizin Bedeutung sowie in der Spirituosenindustrie. Zu viel Kümmel in Saucen verursacht bitteren Geschmack! Behutsam verwenden. Verwendung für: Brot u. Gebäck, Wurst, Käse, Topfen, Suppen (Kartoffel-, Pilzsuppe), Gemüse (Kraut, Kohl, rote Rüben, Kartoffeln, Tomaten), Eintöpfe, Salate (Wurst-, Käse-, Kraut-, Tomaten-, Rote Rüben Salate), Saucen, Kartoffelgerichten, Fleisch (Gulasch, Schwein, Lamm,, Hammel, Faschiertes), Fisch (Thunfisch, gekochter Fisch), Langusten, Krebse, Quark, Likör, Schnaps.

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Kurkuma (Gelbwurz):

Mundet würzig ingwerartig und leicht bitter. Zum Färben von Reisgerichten.

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KURKUMA, TURMERIC, GELBWURZ: =Gewürz;

Exotisches Gewürz, welches in europäscher Küche selten verwendet wird. Ist ein Bestandteil des Currys. Würziger, leicht bitterer Geschmack. Hat eine intensiv gelbe Farbe, weswegen Kurkuma auch zum Färben von Reisgerichten verwendet wird. Verwende Kurkuma weiters für: Scharfe Saucen, Senfsauce, Fischsalate, Fischcurry, Rindfleischgerichte, Hühnercurry.

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Laos:

Aus Galgantwurzel (Ingwergewächs). Im Handel in Pulverform.

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LAOS:

Laos wird aus der Galgantwurzel (Ingwergewächs) gewonnen und wird meistens in Pulverform in Asia-Läden angeboten. Das Loas-Gewürz eignet sich z.B. für Gulasch.

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LAVENDEL: = Küchenkraut;

Nicht nur ein Mottenvertreibungsmittel das im Kleiderkasten hängt, sondern auch ein gutes Gewürz! Verwendbar sind die Blätter sowie die Blüten zum Würzen. Verwendung: Zum Würzen z.B. von Melanzani (Auberginen), ...

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LIEBSTÖCKEL ( MAGGIKRAUT ): =Küchenkraut;

Urheimat Iran; Heute aus Italien, Europa; Das Liebstöckel ist ein Doldenblütler; Die 2m hohen u hohlen Stängel verzweigen sich erst im oberen Teil. Von Ende Juni bis August erscheinen Dolden mit kleinen gelblich-grünen Blüten. Die reifen Früchte fallen in 2 Teilen auseinander. Das üppige Laub samt den Stängeln friert im Winter ab, treibt aber im Frühjahr mit dicken Trieben nach. Gartenanbau: Aussaat im März od. im August. Nie ins Kräuterbeet dazusetzen, andere Gewürzpflanzen leiden darunter! Das Aroma erinnert an Sellerie u an das Suppenflüssiggewürz >Maggi<. Blätter munden u riechen kräftig würzig. Medizinisch: Blätter wirken harntreibend, lösen Blähungen, fördern Verdauung. Kochtipp: Gewürzkraut am besten frisch verwenden, nur 1-2 Blätter, denn diese enthalten intensiven Geschmack, und bereits in den Speisen mitkochen!! Verwendung: Suppen (Kartoffel-, Tomaten-, Karfiol-, Gemüse-, Fleischsuppen), Fleisch (Rindfleisch, Lamm, Pasteten, Fleischfüllungen), Geflügelragouts, rustikalen Eintöpfen, Gemüse (Spinat, Kohlrabi), Salaten (Grüner-, gemischter Salat), Saucen, Eierspeisen, Kräuterbutter, Kräutertopfen.

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LORBEER: =Gewürz;

Mittelmeerländer. Blattgewürz; Die Blätter des immergrünen Lorbeerbaumes waren in der Antike nicht nur als Gewürz u. als Heilmittel gegen Magen-, Nieren- u. Rheumaleiden begehrt. Mit einem Lorbeerkranz wurden die kriegerischen u. sportlichen Sieger gefeiert. Blätter enthalten viel ätherisches Öl sowie Gerb- u. Bitterstoffe. Deshalb schmecken sie würzig-bitter u. geben vor allem sauren Speisen pikanten Geschmack. Kochtipp: Verwende in der Küche nur frische od. getrocknete, ganze (unverletzte) Blätter, denn halbe od. abgeknickte besitzen weniger Würzkraft! 1 Blatt welches Du mitkochst, reicht meist zur Aromatisierung! Verwendung: Reis (Zwiebel gespickt mit Nelke u Lorbeerblatt), Suppen (Kartoffel-, Tomaten-, Gemüse-, Hühner-, Fleischsuppe), Sauerkraut, Salate (rote Rüben, Mixed Pickels, Gurken, Fisolen, Weißkraut, Heringssalat), Fleisch ( Große Braten von Kalb, Rind, Schwein; Ragouts, Gulasch, Faschiertes ), gekochtes Geflügel, Wildgeflügel, Pasteten, Sülzen, Beizen, derben Eintöpfen, dunklen Bratensaucen, Fisch, Marinaden.

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Lotoswurzel:

Lotoswurzel in Scheiben aufgeschnitten, lässt ihre völlig normale Löchrigkeit erkennen..

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MACISBLÜTE; =Gewürz;

Molukken. Gewürz stammt von der MUSKATNUSS und ist der Samenmantel dieser Nüsse. Verwendung für: Nudelgerichte, Pasteten.

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MAJORAN: =Küchenkraut;

Südeuropa; Majoran ist verwandt mit: Oregano u. Thymian. Wird kultiviert angebaut (wenn er wild wächst, heißt er Oregano)! Der bereits bei den alten Griechen u. Römern als Arznei u. Gewürz verwendete Majoranpflanze blüht weiß-lila u. hat behaarte Stängel. Die kräftig grünen Blätter munden stark aromatisch u. würzig. Majoran übertönt all zu leicht andere Gewürze u. sollte darum stets fein dosiert beigefügt werden! Frischen Majoran fein gehackt in die fertigen Gerichte geben! Getrockneter od. gerebelter kann mitgekocht werden, aber eben sparsam dosiert! Medizinisch: Krampflösend, Magen stärkend. Verwendung zu deftigen Speisen wie: Suppen (Tomaten-, Bohnen-, Gemüse-, Kartoffelsuppen) Kartoffelgerichte, Salate (Kartoffelsalat), Wildragouts, Fleisch (Schweine-, Hammel-, Enten-, Hühner-, Gänsebraten, Faschiertes, Wurstbereitung, Leberpasteten, Fleischsaucen), Geflügelragouts, Leberknödel, Kräutermayonnaise, Kräuterkäse, Kräuterbutter, Bohnen- u. Tomatengerichte, Würste (Leber-, Blut-, Bratwürste);

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Marmite:

(Hersteller: Sanatarium Health Food Company, NZ); Hefe, Zucker, Salz, Wheatgermextrakt, Caramel-Colour des Mineralsalzes (508), Kräuter, Gewürze, Vitamine (Niacin, Thiamin, Riboflavin).

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MEERRETTICH (KREN): =Gewürzwurzel;

Heimat: Südosteuropa u. Westasien; Heute aus: Nordeuropa; Wurzelgewürz; Die Krenstaude hat ca. 20cm lange Pfahlwurzeln u. enthält reichlich ätherische Senföle mit brennend scharfem Geschmack. Nur frisch gerissener (geriebener) Kren kann sein volles Aroma sowie ätherische Öle entfalten! Im Handel: Frische Krenwurzeln, die im Sand eingelagert werden damit sie nicht austreiben, erhältst Du während des Winterhalbjahres. Immer zu haben ist auch geriebener Kren in Tuben od. Gläsern zu Paste verarbeitet. Dieser Tafelfertig zubereitete Kren kann noch Essig, Salz, Zucker, Rahm, Zitronensäure, Mayonnaise enthalten! Frisch gerissener Kren als Beilage zu: Würstchen, Fleisch u. Fischgerichte. Zum Würzen von: Saucen, Essiggemüse, Obers, Butter, Mayonnaisen, Salaten, Cocktails;

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MINZE (Grüne Minze, Krause Minze): =Gewürzkraut;

Angelsächsischen Ländern; Die pfefferminzeverwandte Pflanze ist in Kärnten als "Kasnudelgewürz" bekannt. Beim Würzen sparsam dosieren. Verwendung zu: Div. Mittelmeergerichte, Zitronensuppe, Saucen (Minz-, Salat-, Joghurt-, Tomatensauce), Salate (Gemüse-, Gurken-, Käse-, Obstsalate), Gemüse Erbsen, Karotten, Bohnen), Fleisch (Hammel, Lamm, Kalb, Rind, Faschiertes), Rahmkäse, Punsch, sommerliche Getränke, Cocktails.

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MINZE: =Küchenkraut;

Europa; Verwendung für: Tees, Saucen, Lammfleisch, Erfrischungsgetränke.

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MISCHUNG: HERBES DE PROVENCE:

Diese Kräutermischung, die in getrocknetem Zustand in der Küche verwendet wird, eignet sich sowohl als Gewürz für Tomatengerichte als auch für gegrilltes Fleisch. In der Gewürzmischung sind u. a. Rosmarin, Oregano, Basilikum und Majoran enthalten.

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Miso:

Japanisches Gewürz als Paste, für Suppen und Saucen.

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MUSKATBLÜTE ( MACIS ): =Gewürz;

Ist keine echte Blüte, sondern der getrocknete orange, zusammengedrückte, hornartige Samenmantel (Macis) der von der Muskatnuss entfernt wurde (u. nicht die Blüte des Baumes). Der Samenmantel ist nach der Ernte rötlich und färbt sich nach dem Trocknen orange bis gelblich-bräunlich. Der 3-4cm lange Samenmantel richt angenehm würzig, schmeckt aromatisch feurig u. leicht bitter, etwas feiner als Muskatnuss. Im Handel: Die Muskatblüte wird im Ganzen od. gemahlen angeboten. Bevorzugt verwendet für feinere Speisen wie: Bouillons, Pastetenfüllungen, junges Gemüse, Topfenspeisen, Reisgerichte, Süßspeisen, Torten, Salate, Krustentiere;

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MUSKATNUSS: =Gewürz;

Heimat: Molukken; Heute aus: Westindien Südafrika; Lorbeergewächs; Der max. 15m hohe Baum trägt Marillen ähnliche Früchte, deren Fruchtkern die Muskatnuss ist! Der orangerote Samenmantel ist das >Macis<, die Muskatblüte! Die reifen aufgeplatzten Früchte werden händisch gepflückt, vom Fruchtfleischmantel (Abfall) und vom Samenmantel (Muskatblüte) befreit, mehrere Wochen getrocknet, bis der Kern in der Schale klappert. Schalen werden aufgeschlagen, Muskatnusskerne nach Größe sortiert, nachgetrocknet. Muskatnuss ist schärfer im Geschmack als Muskatblüte. Dunkle Nüsse sind Natur belassen, weiße dagegen >gelackt<, um sie vor Ungeziefer zu schützen! Im Handel: Ganze würzige Nuss zum selber reiben (empfohlen!), od. gemahlen. Muskatnuss ist gesund für die Verdauung! Jedoch ein zu viel davon für den Menschen ist schädlich. Denn würde man 15g Muskatnusspulver verzehren, treten schwere Vergiftungserscheinungen auf! Verwendung für: Gemüsegerichte (Karfiol, Karotten, Porree, Spinat, Erben, Schwarzwurzeln, Kohlsprossen (Rosenkohl), Grünkohl, Kartoffelpüree), salzige Reis- u. Nudelgerichte, Suppen (Fleisch-, Pilzcreme-, Geflügelbrühen), helle Saucen, Fleisch (Schwein, Hammel, Kalb, Faschiertes, Wurst), gekochtes Geflügel, Salate (Spargel-, Bohnen-, Kartoffel-, Käsesalat), Saucen (helle Käse- u Kräutersaucen, Hollandaise), Eierstich, Eierspeise, Desserts, Kartoffelgerichte, Grießnockerl;

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ORANGEAT: =Gewürz;

Mittelmeerländer, Afrika. Schalengewürz kandiert zu Gebäck und Pudding.

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OREGANO ( ORIGANO, DOST ): =Küchenkraut;

Mittelmeerländer; Ist die Wilde Form des Majoran! Wächst wild auf Böschungen u. Waldrändern. Durch den hohen Gehalt an Gerb- und Bitterstoffen ist der Geschmack und Geruch angenehm würzig bis scharf bitter liegt zwischen Majoran und Thymian. Oregano schmeckt etwas schärfer als Majoran. (In Italien als typisches Pizzagewürz, in Mexico u USA wird es mit Chili gemahlen zu Chillipowder vermischt). Im Handel: Getrocknet od. gerebelt, frisch nur selten. Medizinisch: Appetitanregend, magenfreundlich, verdauungsfördernd. Kochtipp: Getrockneter Oregano vor Verwendung zwischen den Handflächen stets etwas zerreiben, damit er optimal sein Aroma beim Kochen od. Backen entfalten kann! Beliebt in der ital. Küche. Verwendung für: Pizza, Pasta (Nudeln) mit Saucen, Gemüsegerichte (Melanzani (Aubergine), Bohnen, Erbsen, Tomaten, Zucchinisalat), Suppen (Fleisch-, Kartoffel-, Tomaten, Bohnen, Erbsen-, Linsensuppe), Salate (Gemischter-, Tomaten-, Bohnensalat), Saucen (Tomaten-, Kräuter-, Salatsaucen), Fleisch (Osso bucco (Stelze), Gulasch, Chilli con carne, Kalbs-, Schweinebraten), Wildgeflügel, Geflügelfüllungen, Käse, Fisch, Muscheln;

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PALMZUCKER:

Wird z.B. aus der Palmyra-Palme gewonnen. In Asia-Läden ist Palmzucker oft getrocknet in gepresster Form erhältlich. Palmzucker ist nicht so süß wie normaler Zucker und eignet sich für Saucen und Dressings.

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PAPRIKAPULVER: =Gewürzpaprikapulver;

Heimat: Südamerika; Heute aus: Balkan u. Mittelmeerländern; Für Gewürzpaprika wird meist die kegelförmige, längliche Paprikaschote kultiviert, in den Sorten süß u. scharf. Die reifen Gewürzpaprikaschoten werden gewaschen, geschnitten, vom Stängel u. einem Teil des Samens befreit, getrocknet u. schonend vermahlen. Abgepackt in Gläser od. Päckchen im Handel erhältlich sind: Die Adern u. Samen der Schoten enthalten das brennende >Capsaicin<. Je mehr Adern u. Samenkörner also mit den getrockneten Schoten gemahlen werden, um so schärfer das Paprikaprodukt. Kochtipp: Paprikagewürz nie in siedendes Fett geben und mit braten, weil sonst der im Paprika enthaltene Zucker karamellisiert u. so ein bitteres Aroma entsteht! Außerdem verliert er an Farbe u. Würzkraft! Darum vor der Zugabe die Hitze reduzieren, oder sofort mit Flüssigkeit ablöschen. Daher am besten erst kurz vor Ende der Garzeit mit Paprikapulver würzen (so wie´s die Ungarn machen). Das Mitkochen in Speisen hingegen ist gestattet! Verwendung für: Suppen (Gulasch-, Fisch-, Gemüsesuppe), Saucen (Braten-, Tomatensauce), Salate (Fleisch-, Wurst-, Geflügel-, Reis-, Tomaten-, Kartoffelsalat), gebratener Fisch, Fischgulasch, Fleisch (Schweinebraten, Kalb, Lamm, Schaf, Gulasch, Paprikaschnitzel, Letscho, Reisfleisch), gebratenes Geflügel, Wildgerichte, Wildgeflügel, Gemüse, Mayonnaise, Topfen, Spiegelei, Eierspeise, Käsegerichte.

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PARADIESKÖRNER =Gewürz; (Guinea Körner, Guineapfeffer, Malaguetapfeffer, Alligatorpfeffer):

Als Paradieskörner bezeichnet man die Samen eines in Westafrika beheimateten Ingwergewächses, eine beißend scharfe Kardamomart. Die über 2m hohe Pflanze trägt gelbe Blüten aus denen sich kleine, gelbe bis orange Früchte bilden, welche die Samenkörner enthalten. Paradieskörner werden als Pfefferersatz verwendet.

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PETERSILIE KOCHTIPP:

Frisches Kraut nie mitkochen, (sonst tötest Du alle Vit. ab!) nur in fertige Gerichte geben! Tiefgefrorenes u. getrocknetes Kraut kurz aufkochen lassen! Oder getrocknetes Kraut vor Verwendung im frischem Wasser aufweichen. Verwenden kannst Du das Kraut mit Blätter u. Gestänge, sowie die Samenkörner! Keinesfalls die Wurzel, die ist ungenießbar!

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PETERSILIE MEDIZINISCH:

Petersilie enthält viel an Vit. C , Apiolgehalt regt Verdauung, Blutbildung u. Nierentätigkeit an. Tipp: Das kauen frischer Blätter bringt guten Atem, bes. nach Verzehr von Zwiebeln u. Knoblauch! Verwendung am besten frisch zu: Suppen (Pilz-, Kartoffel-, Gemüse-, Nudel-, klare u gebundene Suppen), Saucen (Bolognese-, Petersilien-, Kräutersaucen), Salate (Kartoffel-, salzige Salate), Salatmarinaden, alle Gemüsegerichte, Eintöpfe, Petersiliekartoffel, Kartoffelpuffer, Fisch (gekocht, gebraten, gegrillt), Fleisch (Schwein, Rind, Kalb, Lamm, Faschiertes), Geflügel, Eierspeise, Kräuterbutter, Kräutertopfen. Petersilieblüte: Sie darf, hingegen zur Schnittlauchblüte, NICHT verzehrt werden!

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PETERSILIE: =Küchenkraut;

Europa; Doldenblütengewächs; Bei uns sind 2 Sorten im Handel:

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PETERSILIENWURZEL:

Sie ist nicht die Wurzel dieser Petersilie, sondern eine eigene Züchtung! Nur von dieser eigens gezüchteten Pflanze (Petersilienwurzel-Pflanze) kannst Du die Wurzel zum Würzen verwenden!

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PFEFFER (schwarzer, weißer, grüner): =Gewürz;

Beerengewürz; Heimat: Ostindien; Die max. 15m hohe Kletterpflanze des Pfefferstrauches liefert weißen, schwarzen od. grünen Pfeffer, alle vom selben Strauch. Nur der Erntezeitpunkt variiert: Grüne (unreife) Beeren werden u.a. in Salzlake od. Essig eingelegt u. als grüner Pfeffer verkauft. Diese Körner sind nicht hart, sondern zerrbeissbar! Oder sie werden getrocknet, wodurch sie schwarzbraun u. runzelig werden u. sind im Handel als schwarzer Pfeffer. Für weißen Pfeffer lässt man die ribiselartigen Beeren rot ausreifen, dann wird die überreife Fruchtschale durch waschen u. trocknen entfernt. Darum sind diese Körner kleiner u. glatter. Er ist reifer, geschält u. gebleicht, daher milder im Geschmack. Weißen u. schwarzen Pfeffer bekommst Du ganz, geschrotet od. gemahlen. Grünen Pfeffer gibt es nur konserviert in Gläsern (Dosen). Sein Aroma ist sehr intensiv, während weißer Pfeffer würzig-mild mundet, der schwarze Pfeffer scharf! KOCHTIPPS: Kaufe niemals bereits gemahlenen Pfeffer, denn der dient bestenfalls als Niesspulver! Solch ein Pfeffer ist ohne Aroma! Kaufe stets ganze Pfefferkörner und reibe diese bei Bedarf mit einer Pfeffermühle frisch auf od. in die Gerichte!!! Ganze Pfefferkörner kochst Du mit, gemahlene od. zerstoßene streust Du über die fertigen Speisen! Soll etwas kräftig gewürzt sein, verwende schwarzen Pfeffer.

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PFEFFERMÜHLE:

Es ist Geschmackssache, welchen Pfeffer (außer eingelegten grünen) Du wählst. Ich habe in meiner Küche als Universalpfeffergewürz eine Pfeffermühle stets gut gefüllt mit einer Mischung aus: Grünen (getrockneten), schwarzen u weißen Pfefferkörner, sowie rosa Beeren u nach Geschmack evt. Koreanderkörner darunter gemischt. Diese Mischung passt zu fast allen Gerichten und sieh obendrein dekorativ in der Menagerie stehend aus!

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PIMENTO (Neugewürz Gewürzallerlei Nelkenpfeffer Allgewürz): =Gewürz;

Heimat: Südamerika; Heute aus: Jamaika, Mexico, Guatemala, Ostindien; Myrthengewächs; Schotengewürz; Piment nennt man die kurz vor der Reife abgeernteten, in Rispen stehenden, getrockneten Beeren des immergrünen, max. 10m hohen Nelkenpfefferbaumes. Die Beeren sind 4 - 7 mm groß, von dunkelbrauner Farbe. In Aroma und Geschmack liegt Pigment zwischen Nelken, Pfeffer u. Muskat. Es dürfte das letzte, in Österreich bekannt gewordene Gewürz gewesen sein, daher auch seine Bezeichnung Neugewürz. Im Handel: Ganz od. gemahlen. VERWENDUNG: Suppen (Gemüse-, erbsen-, Fleischsuppe), Fleisch ( Lammragout, Faschiertes, Wurstwaren), Gans-, Wildgerichte, dunkle Saucen, Kohl-, Reisgerichte, Marinaden, eingelegtes Paprikagemüse, Fischsud, Weihnachtsgebäck (Gewürz-, Lebkuchen);

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PIMPINELLE: =Küchenkraut; Europa;

Medizinisch: Wirkt Stein lösend, mildert das Asthma. Möglichst frisch verwenden zu: Suppen (Kartoffel-, Tomaten-, Pilz-, Fleischsuppen), Kräuter-, Salat- u Dippsaucen, Topfen, Fisch (gekocht, gebraten), Frikassee, Kalbsragout.

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Promite:

(Hersteller: Masterfoods von Australien); Gemüseproteinextrakt, Zucker, Hefe, natürliches Caramel-Coloursalz, Verdickungsmittel (Weizenstärke), Gewürze des Emulsionsmittels (Glycerinmonostearat), addierte Vitamine, Wasser.

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ROSA BEEREN (Rosa Pfeffer, Schinusfrucht): =Gewürz;

Reunion; Schinusfrüchte auch >rosa Pfeffer, od. rosa Beeren< genannt, (sehen optisch wie "Pfefferkörner" aus, nur in der Farbe rosa-rot), milder aber würziger Geschmack. Verwendung: Auch in der Pfeffermühle gemischt mit schwarzem, grünen und weißen Pfeffer sieht >rosa Pfeffer< äußerst dekorativ aus. Nach Geschmack mische noch Koreanderkörner hinzu. Verwende >rosa Pfeffer< ganz od. vermahlen zum Dekorieren von Speisen.

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ROSMARIEN: =Küchenkraut;

Südeuropa; Wurde schon im Altertum als Droge u. Weihrauch benutzt. Ein immergrüner, verzweigter, buschiger Zwergstrauch, bis 1,5m hoch, mit schuppiger, borkiger Rinde. Jungtriebe vierkantig, weich behaart. Blühzeit: März - Juni, Blüten im ob. Teil blau, violett oder weiß. Geerntet u. getrocknet sehen sie Tannenzweigleins ähnlich. Getrocknete Blätter haben scharf-bitteren Geschmack, enthalten ätherische Öle, Kampfer, Rosmariensäure, Harze Gerb- u. Bitterstoffe. Kochtipp: Als GEWÜRZ werden nur die Triebspitzen, welche den Tannennadeln ähneln, verwendet. Als KÜCHENKRAUT (frisch) wird das komplette Zweiglein verwendet. Im Handel: Frische Zweiglein od. getrocknete Nadeln. Heilkunde: Nervenstärkend, Durchblutung fördernd. Verwendung zu: Pizza, Tomatensaucen, Suppen (Minestrone, Tomaten-, Kartoffel-, Pilzsuppe), Salate (Käse-, Tomaten-, ital. Dalate), Gemüse (Zucchini, Melanzani (Auberginen), Pilze), Fisch (gebraten), Krabben, Fleisch ( Grilladen, Rind-, Kalb-, Wild-, Lamm-, Kaninchen-, Schweinebraten, Stelzen, Wurst), Geflügel, Wild- und Fleischmarinaden, Wild-, Fischsud, Kartoffelgerichte, Kräuteressig, Saucen.

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SAFRAN: =Gewürz;

Besten Sorten aus: Spanien, weitere aus: Griechenland, Persien. Teuerstes Gewürz! Safran sind getrocknete Blütennarben einer Krokuspflanze, welche zum Würzen u. Färben verwendet wird. Aus der im Frühjahr blühenden Krokuspflanze werden die Narbenschenkel gepflückt u. getrocknet. Beim elegierten Safran sind die Griffel der Blütennarben entfernt, im Gegensatz zum naturellen Safran. Für 1 kg getrocknete Ware benötigt man 100.000 händisch gepflückte Blütennarben. Starke Farbkraft, dass bei einer Verdünnung von 1 : 200.000 das Safrangelb noch immer überaus deutlich erkennbar ist. Es reichen ca. 5 Safranfäden, um Deinem Gericht optimale Farbe zu verleihen! Geschmack u. Geruch sehr kräftig u. würzig, leicht bitter. Licht geschützt aufbewahren, sparsam dosieren. ORIGINAL-SAFRANFÄDEN: 1. Qualität, ist daher am Teuersten. Dieser darf nur aus dunkelroten, ganzen Fädchen bestehen. GEMISCHTER SAFRAN: 2. Qualität, ist daher etwas billiger, besteht aus einer Mischung von dunkelroten und gelblichen Fäden. PULVER-SAFRAN: 3. Qualität, besteht aus keinen Fädchen mehr, sondern aus gemahlenem Pulver. Egal welche Farbe er aufweist, er kann aus allen möglichen (nur meist nicht aus Safran) hergestellt sein. Diese Sorte ist am Billigsten. KOCHTIPP: Gebrauche Safran vorrangig (so wie Kurkuma) zum dekorativen gelb einfärben von Speisen. Vor Verwendung Safran mit einem Mörser zerstoßen, sodann in Flüssigkeit ( Fett, Suppe, Wein, Milch etc.) auflösen, dann erst den Speisen beigeben! Verwendung für: Paella, Risotto, Bouillabaisse, Pilaf, Suppen (Fleisch-, Geflügel-, Fischsuppe), Salate (Reis-, Fisch-, Exotische Salate), Gemüse (Spargel, Tomaten), Fisch (gekocht), Fischsaucen, Fleisch (Hammel-, Lamm-, Schaffleischspezialitäten), Geflügelgerichte, Desserts (Pudding, Cremen, Grießbrei, süßer Reis), sowie zum Gelbfärben von Saucen und Backwerk.

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SAIGON-ZIMT, PANDAM-ZIMT:

Beide sind keine edlen Zimtsorten!

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SALBEI: =Küchenkraut;

Europa; Blattgewürz; Wächst wild an Berghängen, auf lockeren, sandigen, kalkhaltigem Boden in sonniger, windgeschützter, halbschattiger, Lage fühl sich die Staude wohl. Weist hohen Gehalt an ätherischen Ölen auf. Geerntet werden die Triebspitzen mit den Blütenansätzen (graufilzige Blätter) vor dem Aufblühen. Später blüht er violett. Blätter munden würzig-bitter. Im Handel: Frische Blätter, getrocknete u. gerebelte. Heilkunde: Hilft bei Darm- u. Magenstörungen, Mundinfektionen. Salbeitee (Medizinalwein) wirkt bei: Schwächezuständen, krampf- u. schmerzstillend, keimtötend, nervenberuhigend. Dosiere sparsam, verwende nur 1-2 Blätter für die Gerichte. Verwendung für: Getränke (Tee, Medizinalweinen), Suppen (Creme-, Fisch-, Fleischsuppen), Kräuter-, Salatmarinaden, Salate (Grüner-, Fisch-, Geflügel-, Rohkostsalat), Gemüse (Bratkartoffel, Erbsen, Bohnen, Kohlsprossen, Tomaten), Fisch, Spanferkel, Wild, Wildmarinaden, Huhn, Gans, Ente, Puter, Faschiertes, Steaks, Lamm- u. Schweinekoteletts, Fasan, Aal, Brat- u. Backfisch, Eierspeisen, Kalbsschnitzel, Kalbsrouladen, Eintöpfen, Salat- u. Kräutersaucen, Kräutertopfen.

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Sambal:

Sehr scharfe Gewürzsaucen/-pasten aus Chilischoten. Sorten: Sambal Tjampoer: Enthält Chilischoten, zudem Krabbenextrakte und ist sehr scharf.Sambal Oelek: Sehr scharf, enthält zudem Chilischotenkerne; Sambal Badjak: Etwas milder als der Sambal Oelek.

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Sasampaste:

Paste aus fein gemahlenen Sesamsamen, Man muss sie vor Gebrauch gut verrühren, da sich das ausgetretene Sesamöl absetzt.

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SCHNITTLAUCH: =Küchenkraut; Europa;

Zwiebelgewächs; Ist nach Petersilie das beliebteste Kraut. Hat mildes Zwiebelaroma. Wie Petersilie passt Schnittlauch zu vielen salzigen Gerichten, eben zu allem, was auch mit Zwiebeln gewürzt werden kann!! Heilkunde: Sollte möglichst frisch verwendet werden, denn nur dann hat es noch volle Würzkraft, es wirkt entwässernd. Im Handel: Ganzjährig frisch, tief gefroren u. gefriergetrocknet, getrocknet (schmeckt nach nichts mehr!) in Gläser od. Packerl. Kochtipp: Frischen Schnittlauch niemals mitkochen, erst dem fertigen Gericht beifügen! Tiefgekühlten jedoch kurz mitgaren. Getrockneten vor Gebrauch einige Minuten in Wasser aufweichen. Verwendung am besten frisch zu: Allen mit Zwiebel gewürzten Gerichten passend, Suppen, Salaten, Saucen, Eierspeisen, Käse und auf's Butterbrot! Schnittlauchblüte, die sind meist violett über bläulich bis hin zu weiß ist vorzüglich zum Garnieren auf Salate oder Broten. Sie kann so wie die Schnittlauchhalme selbst, gegessen werden! Mit Schnittlauchblüten kann auch Essig aromatisiert werden. Einen zart nach Zwiebel duftenden Essig erhält man, wenn man reichlich Schnittlauchblüten für 2 Wochen in Obstessig einlegt und danach abseiht.

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SCHWARZER PFEFFER:

(Er ist scharf, Körner getrocknet): Passt kurz gefasst frisch gemahlen zu fast allen Gerichten, ausgenommen Süßspeisen.

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SELLERIE-GEWÜRZ:

Verwendung: Passt sehr gut zu pikanten Pasteten, Suppen, Eintöpfen.

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Senfgemüse:

Senfgemüse ist mit der Senfstaude verwandt. Verwendung für chinesische Wan-Tan-Suppe.

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SENFKÖRNER: =Körnergewürz;

Europa, Nordamerika, Vorderasien; Körnergewürz; Altbekanntes Heilmittel gegen Rheuma. Senfkörner sind die reifen getrockneten Samen der Senfpflanze aus der Familie der Kreuzblüter. Die 1 jährige Pflanze bildet nach der Blüte Schoten, in denen die Samenkörner enthalten sind. Nach dem mähen reift Senf noch am Felde nach und wird anschließend nachgetrocknet. Unterscheide zwischen weißen (mildem) und braunem (scharfen) Senf. Körner schmecken würzig-scharf, krenähnlich u. enthalten viel Eiweiß u. fettes Öl. (In einigen Ländern wird Speiseöl daraus gewonnen). Aus dem gemahlenen Körnern, dem Senfpulver entsteht unser Speisesenf. Verwendung zu: Pikante Salate, eingelegten Gemüse (Gurken, Kürbisse, Mixed Pickels, grüne Tomaten, Weißkraut), Fleisch-, Wild-, Fischmarinaden, Saucen (Fisch-, Salat-, Senfsaucen), Fleisch (Wild-, Schweinsbraten, Rouladen, Faschiertes, Würstel, Sülze), Grillhuhn, Fisch,. (Senfindustrie).

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SESAM ( LEINDOTTER, FLACHSDOTTER ):

Körnergewürz, Sesam-Öl od. in Pastenform; Indien, China, Mexico, sowie in allen tropischen u subtropischen Gegenden; Sesam ist das Korn, genauer gesagt eine ölreiche, weiß schimmernde Kapselfrucht, einer krautartigen Pflanze welche dem Fingerhut ähnlich ist. Die Kapsel enthält viele kleine Samenkörner (Sesamkörner). Diese munden erst wenn Du sie röstest fein-nussartig. Im Orient und fernen Osten dient es als Gewürz, in China, Indien, Japan auch für Krusten verwendet. Im mittleren Orient bereitet man vor allem daraus die Paste >tahina<, die für Vorspeisen, die >meze<, verwendet wird. In Mexico u China in Verwendung als wichtigstes Pflanzenöl >ajonjoli< mit dem Gewürzt wird. Bei uns verwendet: Fladenbrot, Sesamleibchen, Hefegebäck, Kuchen, Sandwich, Fleisch (exotische-, amerik. Gerichte aus Rind od. Schwein, Farcen, Pasteten), Bratenkrusten, Geflügelsalat, Gemüse (Spinat, Broccoli), aufs Butterbrot! Im Handel als: Körner, Sesamöl (*siehe unter >Sesamöl<*), SESAMSALZ: Hergestellt aus 10dag Sesamkörner und 10dag groben Meersalz. Diese Mischung im vorgeheizten Backrohr bei 160 C° hellbraun rösten. Danach im Mixer fein schroten. Sesam-Salz nimm zum Würzen (von Gemüse, Getreidegerichte, auf´s Butterbrot). SESAM-TIPP: Um Sesam einen besonders feinen, nussartigen Geschmack zu verleihen gib die Körner für 15 Min. bei 220 C° zum Rösten in den Backofen. Nun erst würze damit.

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Sternanis:

Der sechs- oder achteckige Sternanis. Verwendung für Schmorgerichte, Curry-Gerichte etc.;

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STERNANIS: =Gewürz;

Geschmacklich erinnert Sternanis an Lakritze. Wird vor allem gerne in der chinesischen Küche verwendet. Bei uns als Weihnachtsgebäckwürzung üblich, in der chinesischen Küche gern zum Würzen von Fleisch und Geflügel, aber auch für Suppen, Saucen, Beizen und Marinaden verwendet. Benutzt man nur die Einzelsamen und nicht die Sternfrucht als Ganzes, ist das Aroma dezenter.

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Szechuan-Pfeffer (Sichauanpfeffer)

Der Szechuan-Pfeffer, der in der Provinz Szechuan (Sichuan) in China heimisch ist, ist zwar nicht so scharf wie der normale schwarze Pfeffer, aber er sollte wegen seines intensiven Aromas sparsam dosiert werden.

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SZECHUANPFEFFER:

Heimat: China, Indien; Im Geruch frisch-zitronig, im Aroma scharf-anisartig, aber milder als schwarzer Pfeffer. Wichtiger Bestandteil der Küche Zentralchinas und Japans. Wird vor allem zum Würzen von Fleischgerichten verwendet.

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Tamarinde:

Tamarindenpaste, ein asiatisches Gewürz. Aus Früchten des Tamarindenbaums. Verwendung: Das Mus in Wasser einweichen, dann ausgedrücken und abseihen. Diese Flüssigkeit mit süß-sauren Aroma wird zum Würzen verwendet.

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Tandoori:

Gewürzmischung, primär in indischer Küche. Aus Kreutzkümmel, Cayennepfeffer, Koriander. Verwendung für Fleischgerichte und Saucen.

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TANDOORI: =Gewürzmischung

Heimat Indien; In der indischen Küche gebräuchliche Gewürzmischung aus Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Koriander. Passt zu Fleischgerichten und Geflügelgerichten und Saucen.

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THYMIAN (Römischer od. wälischer Quendel): =Küchenkraut;

Südeuropa; Thymian ist mit Majoran u. Oregano verwandt. Das wild wachsende Strauchgewächs blüht rosalila u. hat an den holzigen Stielen kleine, kräftige Blätter, die frisch u. getrocknet aromatisch duften, leicht pfeffrig schmecken. Angenehm würzigen bis beißenden aromatischen Geruch. Verwendbar sind die Blätter sowie Blüten. Du kannst Thymian, sparsam dosiert, in Speisen mitkochen! Bei diesem Küchenkraut ist das Verhältnis zum Gewürz anders: Frischer Thymian besitz 3 mal weniger Würzkraft als getrockneter!!! Beliebt in italienischer Küche. Heilkunde: Wirkt heilend bei Mund- u Racheninfekten. Verwendung zu: Lamm- und Schweinefleisch, Geflügel- u. Wildragouts, Tomaten, Pizzas, Wurst, Kräutermarinaden, Kartoffel- u. Gemüsesuppen, Eintopfgerichte, , Kartoffel- u. Pilzspeisen, Faschierten, Rinderbraten, Leberknödel.

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Ungarische Paprikapulver-Gewürzsorten:

Delikatess Delikat-Edelsüß: (Aus vollreifen, fehlerlosen Früchten mit geringem Samenanteil) Fruchtiges Paprikaaroma, intensive rote Färbung. Edelsüß Halbsüß Mild Rosenpaprika Scharf Spezial

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VANILLE und VANILLIN: =Schotengewürz;

Heimat: Südamerika; Heute aus: Amerika, Reunion, Madagaskar, Tahiti, Mexico; Vanille sind die fast ausgewachsenen, unreifen, weiterbehandelten Kapselfrüchte einer Kletterorchidee, mit bis zu 10 m lange und 2 - 3 cm dicke Lianen. Die Pflanze rankt sich an Pfählen oder Bäumen empor, wobei sie zwischen 5. u. 10. Jahr ihre max. 20cm langen Vanilleschoten trägt. Die grünen Schoten werden kurz vor der Reife geerntet u. fermentiert (überbrüht, in Tücher gewickelt u. in die Sonne gelegt), wodurch sie ihre braunschwarze Farbe bekommen u. ihren Duft entfalten. Die Schoten verdanken ihr Aroma dem Vanillin, das sich auch chemisch herstellen lässt (z.B. aus Gewürznelkenöl)! Doch kann die echte Vanille auf Grund ihres feinen Aromas ihren Platz behaupten. Vanille-Kochtipp: Bei besonders feinen Speisen kratzt man das Fruchtmark der Schote heraus und verwendet dieses als Gewürz. Du kannst auch die ausgekratzte Schote zusätzlich mitkochen lassen. Danach nicht wegwerfen sondern: Werden die ausgekochten od. ausgeschabten Schoten in einem luftdichten Gefäß zusammen mit Zucker aufbewahrt, so erhältst Du Vanillezucker! Fertig gekaufter Vanillezucker ist nur echt (natur), wenn er kleine schwarze Pünktchen aufweist! Hochwertige Schoten müssen geschmeidig u. mit Vanillekristallen überzogen sein. Vanille u. Vanillin immer luftdicht u. trocken aufbewahren, denn es ist Fremdgeruch anziehend. Für feineren Geschmack verwende es zu: Süßspeisen (Pudding, süße Saucen, Reis-, Joghurt- u. Topfendesserts, Schaumspeisen, Aufläufen), Kompotte, Getränke (Kakao, Schokolade, Milchmixgetränke, Mehlspeisen, Schlagobers, Eis, Bonbons u. Konfekt.

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Vegemite:

(Hersteller: Allgemeine NZ Ltd. Kraftpapiers Nahrungsmittel); Hefeextrakt, Salz, Malzextrakt, Caramel-Colour, Gemüsearomen, Vitamine (Niacin, Thiamin, Riboflavin).

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WACHOLDERBEERE ( KRAMMETSBEERE ): =Gewürz;

Mittelmeerstaaten, Balkanstaaten; Beerengewürz; Strauchförmiges Zypressengewächs, seine erbsengroßen Früchte sind dunkelblau. Wacholder sind die reifen Beeren des immergrünen Wacholderstraußes aus der Familie der Nadelhölzer. Die runden 6 - 8 mm großen Beeren brauchen 2 Jahre bis zur Reife. Sie machen Speisen bekömmlicher u. leichter verdaulich. Medizinisch: Spielt seit Urzeiten eine Rolle als Gewürz u. in der Heilkunde. Die harzig leicht bitteren Beeren verzehrt man gegen: Magen- Darmstörungen, Leber- Herzleiden, zur Entwässerung. Wacholderöl gegen: Gelenkerkrankungen, Flechten. Verwendung: Knoblauch-, Kümmelgerichte, Wild-, Bratensauce, Sauer-, Rotkraut, Marinaden, Wild- u. Wildgeflügelgerichte, Rind-, Schweine-, Schaffleisch, Fischsud, Fleischbrühe, Marinaden, Kohlrabi, rote Rüben. Wacholderlikör, als Aromagewürz für viele Gin-Sorten.

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WALDMEISTER: =Küchenkraut;

Verwendung für: Obstsuppen, Obstsalate, Rohkost, süße Aufläufe, Sorbets, Bowlen, Tee, Erfrischungsgetränke.

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Wasabi

Scharfe, grüne japanische Paste zum Würzen (spez. für Sushi).

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WASABI:

Heimat Japan; Der japanische grüne Meerrettich ist in Europa meist in Pulverform oder in der Tube als gebrauchsfertige Paste erhältlich. Erst in Verbindung mit Wasser schmeckt das Pulver sehr scharf – das trockene Pulver schmeckt vor allem bitter. Wasabi ist in Asien ausschließlich in Japan bekannt und wird vor allem zu Sushi, Maki, Nori usw serviert.

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WEIHNACHTSGEWÜRZE:

Dazu zählen die typisch weihnachtlichen Gewürze welche da sind: Anis, Zimt, Kardamom, Nelken und Koriander.

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WEISSER PFEFFER:

(Er ist milder, Körner getrocknet) nimm ihn zu Speisen, in denen "schwarze Pünktchen" unschön wirken. Passt zu: Hellem Fleisch, Saucen (Salat-, Käse-, Fondue-, weiße Saucen), Suppen (klare u gebundene helle Suppen), feinem Gemüse (Bohnen, Kohl, Karotten), Fisch (gekochter), Aufläufe, Huhn, Geflügel, Nudelgerichte, Risotto, Salzgebäck, Pfeffernüsse;

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YSOPH: =Küchenkraut;

Süden Europas; Der Halbstrauch mit kurzen verholzten Trieben wird bis 60cm hoch, überwintert und treibt im Frühjahr wieder aus. Blühzeit mit blauvioletten Blüten ist Juli - August. Vom blühenden Kraut schneidet man die oberen, zarten Teile und trocknet diese im Schatten. (Trocknung=Würzkraftverlust. Frisch daher möglichst verwenden!) Medizinisch: Ysop hat Bitterstoffe, welche uns das Verdauen von fettem Fleisch od. Fisch erleichtern. Gilt als uralte Heilpflanze, denn bereits im Psalm 51,7 heißt es: Reinige mich mit Ysop, und ich werde frei von Schuld sein. Dosiere vorsichtig, da im Geschmack dominant! Verwende ein paar (frische) gehackte Blättchen in: Bohnen-, Kartoffelsuppe, Salatmarinaden, Saucen, Rohkost, Gemüse (Bohnen, Pilze), Fischeintopf, Fleisch (Schweinebraten, Rouladen, Bratfüllungen, Wurst), Kräuteressig.

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ZIMT: =Gewürz;

Heimat: Ceylon, Java. Heute aus: China, Indonesien; Rindengewürz vom Zimtlorbeerbaum, bzw. Strauch. Bei der Gewinnung wird der Baum (Strauch) gefällt, die Rinde in Streifen abgezogen u getrocknet. Aus der Rinde eines 6 - 12 jährigen Zimtbaumes werden die kräftigen, süßlich scharfen Sorten Cassia Lignea (China), Cassia Vera und Corintji (Indonesien) gewonnen und kommen fast ausschließlich als Mehlware in den Handel. Das feinere, zitronenartig riechende und sehr dünne Ceylon-Canehl wird aus ein bis zweijährigen Trieben eines Zimtstrauches auf Srilanka gewonnen. Seit dem Altertum bekannt als Gewürz, Arznei, Parfüm, Räucherwerk. Im Handel: Stangenzimt od gemahlen, in verschiedenen Qualitäten:

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Zitronenblätter

Blätter des Zitronenbaumes. Verwendung wie Lorbeerblätter.

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ZITRONENBLÄTTER:

Blätter des Zitronenbaumes. Diese werden wie Lorbeerblätter verwendet, daher im Gericht mitgekocht. In Asia-Läden werden getrocknete Zitronenblätter angeboten.

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Zitronengras

Lange Stängel oder als Pulver im Handel. Faserigen Außenblätter entfernen, Rest in Scheiben schneiden. Wird mitgekocht und gibt zitronigen Geschmack ab, jedoch nicht mitgegessen! Frisches Zitronengras im Gefrierfach lagern.

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ZITRONENGRAS:

Zitronengras ist vor allem in der thailändischen Küche beliebt und gibt den Gerichten ein zitronenähnliches Aroma.

GEWÜRZ ARTEN

ZITRONENMELISSE: =Gewürzkraut;

Europa; Sie duftet u. schmeckt ähnlich wie Zitrone. Im Handel: Angeboten im Blumentopf od. getrocknet. Heilkunde: Wirkt beruhigend. Kochtipps: Zum aromatisieren u. garnieren werden die jungen, frischen (beste Würzkraft), Blätter u. Triebe verwendet. Verwendung: Blatt- u. Rohkostsalate, Kräutermarinaden, Kräutersaucen, Tomatengerichte, zarter Lammbraten, Desserts, Erfrischungsgetränke u. Sorbet, Tee, Likör.

GEWÜRZ ARTEN

ZWIEBEL: =Gewürz;

Orient, Balkan, Europa; Im Handel: Frisch als Gemüse (hat die größte Würzkraft), od getrocknet u. granuliert als Zwiebelgewürz. Verwendung zu fast allen Gerichten.

GEWÜRZE

EINFRIEREN:

Einfrieren ist die beste Konservierungsmethode für frische Kräuter. Kräuter wenn nötig waschen (nicht zu intensiv wegen starkem Aromaverlust), vorsichtig abgetupft, in Portionen aufgeteilt und eingefroren. Spätere Verwendung: Beim Kochen sollten sie noch gefrorene Kräuter verwenden, dies vermindert Aromaverluste.

GEWÜRZE

EINLEGEN:

Einlegen in Öl ist eine weitere Konservierungsmethode. Die in Kräutern enthaltenen ätherische Öle sind fettlöslich, daher nimmt Öl das Aroma der Kräuter und Gewürze gut an. Verwendung: Kräuter als auch das aromatisierte Öl ist eine Delikatesse.

GEWÜRZE

GEFRIERGETROCKNETE Küchenkräuter:

Haben bes. zeitaufwendigen Verarbeitungsprozess hinter sich! Nachdem sie bei -40 C° Schock gefrostet worden sind, wird ihnen in einer Vakuumkammer mit Strahlungswärmehilfe die gefrorene Flüssigkeit entzogen. (Eis wird zu Wasserdampf, welcher abgesaugt wird). Vorgang Dauer bis zu 20 Std.; Setzt Du später die gefriergetrockneten Kräuter den Speisen zu, nehmen sie sofort die Flüssigkeit der Gerichte auf, entfalten ihr frisches Aroma u. nehmen ursprüngliche Farbe wieder an. Gefriergetrocknete Küchenkräuter (Schnittlauch, Dillspitzen, Petersilie) werden meist in Schraubgläsern angeboten.

GEWÜRZE

GEWÜRZ oder KÜCHENKRAUT ?

Diese zwei Arten unterscheiden sich erheblich im Kochvorgang!

GEWÜRZE

GEWÜRZ:

Ist ein Gewürz oder getrocknetes Küchenkraut!

GEWÜRZE

GEWÜRZE: Unterscheide:

1) Frucht- u. Samengewürz (Pfeffer, Paprika, Muskat, Kümmel...) 2)Blütengewürze (Safran, Nelken...) 3) Rindengewürze (Zimt...) 4) Blattgewürze zählen nur als getrockneter zu den Gewürzen, in frischem Zustand bezeichnet man sie als >Küchen- u. Würzkräuter<! (Basilikum, Bohnenkraut, Majoran...) 5) Unterirdische Pflanzenteile (Knoblauch, Ingwer); Im Handel: Frisch, getrocknet, tief gefroren. Bei falscher Aufbewahrung verlieren sie rasch an Würzkraft! Kaufe nur kleine Mengen in lichtundurchlässigen Gläsern od. Tüten. Stets fest verschlossen, dunkel aufbewahren (umfüllen)! Frische Kräuter eignen sich zum Einfrieren. Waschen, klein schneiden, portionsweise einfrieren. Tief gefroren dann ins fertige Gericht geben, in dem sie gleich auftauen. Willst Du sie lieber trocknen, lege sie auf sauberes Papier, an luftigen, dunklen Ort auf. Oder im Backofen 50-100 C° langsam trocknen. In Essig od. Öl eingelegte kühl u. dunkel aufbewahren. Fast unbegrenzt haltbar!

GEWÜRZE

GEWÜRZEXTRAKTE:

Diese Auszüge bestimmter Gewürze sind alkoholischer Art; in Pulverform sind Gewürzextrakte fast immer mit Salz verbunden.

GEWÜRZE

KOCHTIPPS:

Gewürze wie Bohnenkraut, Majoran, Muskat, Paprikapulver, Pfeffer u. Knoblauch verlieren oft an Geschmack, wenn Du sie mit der fertigen Speise einfrierst! Nach Möglichkeit erst nach dem Auftauen der Speise zugeben, oder Du solltest das Gericht nochmals nachwürzen! Basilikum, Dill, Estragon, Salbei, Thymian sind Gegenteilig, sie verstärken beim Einfrieren ihren Geschmack! Wenn Du Gerichte einfrierst vorsichtig würzen, od. noch besser erst beim nochmaligen Erhitzen!

GEWÜRZE

KÜCHENKRAUT:

Auch WÜRZKRAUT genannt, ist das noch frische (noch nicht getrocknete) Kraut.

Gewürze

Sambal:

Sehr scharfe Gewürzsaucen/-pasten aus Chilischoten. Sorten: Sambal Tjampoer: Enthält Chilischoten, zudem Krabbenextrakte und ist sehr scharf.Sambal Oelek: Sehr scharf, enthält zudem Chilischotenkerne; Sambal Badjak: Etwas milder als der Sambal Oelek.

GEWÜRZE

TROCKNUNG:

Trocknen ist die traditionellste Konservierungsmethode. Dabei werden ganze Zweige gewaschen, trocken getupft, an den Enden zusammen gebunden. Solch Büschel dann an warmen, dunklen Ort mit den Zweigspitzen nach unten aufgehängt. Nach 7-14 Tagen sind die Kräuter getrocknet. Die Temperaturen sollten dabei 30°C nicht überschreiten (Aromaverlust).

Gewürze

Wasabi

Scharfe, grüne japanische Paste zum Würzen (spez. für Sushi).

GRILL-MARINADEN:

GRILLMARINADE FÜR LAMM u WILDGEFLÜGEL:

Lege das Mariniergut in eine Schüssel. Vermenge 1/2 L Buttermilch, 1 Lorbeerblatt, 3 Pfefferkörner und gieße es über die Fleischstücke. Zugedeckt in den Kühlschrank.

GRILL-MARINADEN:

MARINADE FÜR GROSSE STÜCKE:

Mariniergut mit Salz&Pfeffer einreiben. Die 1/2 der folgenden klein gehackten Zutaten auf den Boden einer Schüssel legen: 100 g Karotten (Möhren), 100 g Zwiebeln, 1 Stk Sellerie, 2 Knoblauchzehen, 3 Petersilienstängel, 1 Thymianzweig, 1 Lorbeerblatt, 6 Pfefferkörner, 2 Gewürznelken, Pfeffer; Lege die Fleischstücke darauf. Andere 1/2 obenauf streuen. sodann 1 L Wein, 3/10 L Apfelessig und 1/10 L Öl vermengen und darüber gießen. Zudecken, Kühlschrank stellen.

GRILL-MARINADEN:

MARINADE FÜR KLEINE STÜCKE:

Die zu marinierenden Fleischstücke bestreue mit: Feingehackten Schalotten, Petersilie, Thymian, 1 Lorbeerblatt, Pfeffer; Nun vermische 1 EL Öl mit Zitronensaft und gieße es darüber. Alles fest rundum ans Mariniergut andrücken. Abdecken, Kühlschrank stellen.

GRILL-MARINADEN:

MARINIEREN:

Um dem Fleisch besonders feines Aroma zu geben, um es noch mürber zu machen, es während des Grillvorganges vor zu großer Hitze schützen. Du kannst kleine u große Fleischstücke, auch Fisch, marinieren. Lege große Stücke 1 - 3 Tage, kleine 1/2 Tag in die Marinade hinein.

Grillen

BRATEN IN PFANNE:

Auf 1 Seite mit Gewürzen (Kräutern) einreiben. Fleisch auf der ungewürzten Seite zuerst anbraten (damit Kräuter nicht verbrennen). Fleisch scharf (=heiß) anbraten um die Poren zu schließen, dann etwas weniger heiß weiter braten.

Grillen

GESUND GRILLEN AM HOLZKOHLENGRILL:

Um beim Grillvergnügen keinen gesundheitlichen Schaden zu nehmen solltest Du 2 wichtige Sachen beachten: 1) NITROSAMINE: Entstehen beim Grillen vom gepökeltem Fleisch u. Wurstwaren bei Temperaturen über 160 C°! Nitrosamine bilden sich aus dem im Fleisch zugesetztem Nitrit (Stickoxyd), sowie Nitroaminen die in vielen Nahrungsmitteln enthalten sind. Das Nitrit wird dem Fleisch zugesetzt um es vor Verderb durch Bakterien zu schützen u. um ihm eine rötliche Farbe zu verleihen. Viele Wurstwaren werden gepökelt (gekochter Schinken, Frankfurter, Debreziner, Currywurst, usw...), aber auch verschiedene Fleischstücke (Kassler Fleisch usw...). Bei der Erhitzung auf hohe Temperaturen in der Bratpfanne od. am Grill gehen Nitrit u. die Armine im Fleisch eine Verbindung ein, welche unter Umständen krebserregend ist! Darum solltest Du beim Grillen auf ungepökelte Wurstware u. Fleisch zurückgreifen (Brat-, Weißwürste, nitritfreies Fleisch)! 2) BENZPYRENE: Entstehen ebenfalls durch starkes Erhitzen u. verkohlen von Fleisch. Hierbei handelt es sich um Verbindungen aus Kohlenstoff u. Wasserstoff die Krebs erzeugend wirken! Falls das Fleisch dann doch etwas zu stark gebraten od. gegrillt wurde, sollte man zumindest schwarze, verkohlte Stellen wegschneiden od. abkratzen! Benzpyrene entstehen auch, wenn z.B. Fett vom Fleisch od. Fleischsaft in die Grillglut tropft u. dort verbrennt. Der entstandene Rauch ist benzpyrenhaltig u. haftet sich beim Aufsteigen wieder am Grillgut an. INDIREKTES GRILLEN: Eine Möglichkeit diese Benzpyrenbildung zu unterbinden ist das indirekte Grillen: Lege Dein Grillgut nicht direkt auf dem Rost, sondern in Alufolienschälchen welche du dann am Rost legst. So können keine Fette mehr in die Glut tropfen! (Es mag weniger romantisch, cowboymäßig, optisch am Grill aussehen, aber mach es Deiner Gesundheit zu liebe).

Grillen

GRILLEN AM GRILLROST:

Erst bei voll weiß-glühender Holzkohle Fleisch am Grill legen. Beim Rösten auf dem Eisenrost ist zuerst stärkere Hitze gewünscht, um die Poren zu schließen, dann schwächere Hitze zum Fortbraten. Fleisch nicht durch einstechen mit Gabel wenden, da die Poren verletzt würden! Abtropfendes Fett darf nicht in die Glut gelangen, Krebsgefahr! (Vor dem Grillen salzen heißt, es wird dem Grillgut unnötig Wasser entzogen, es mundet trocken!)

Grillen

Schön saftiges Fleisch (Fisch) erhältst Du:

Wickle das Grillgut in gebutterte Alufolie (matte Seite nach außen) und lege es verpackt auf den Grill. So kannst Du auch mehrere Sachen wie Fleisch, Fisch, Gemüse am Grill gleichzeitig grillen, ohne das das Grillgut den Geschmack von benachbarten Sachen annimmt.

Grillen

WELCHES FLEISCH ZUM GRILLEN?

Am besten gut marmoriertes (Fett durchzogenes) Fleisch! Mageres Fleisch trocknet leicht am Grill aus. Bei z.B. Beiried, Schweinekoteletts etc. stets die Fettränder daher nicht entfernen (wenn dann nach dem Grillieren). Mit scharfem Messer schneide den Fettrand alle 5 cm leicht ein (dann zieht sich das Fleisch nicht zusammen).

Grillen

Zartes Fleisch erhältst Du:

Wenn nicht sofort vom Grill herunter serviert wird! Lasse fertige Stücke ca. 5-10 Min. eingepackt in Stanniol am Grillrand rasten (Fasern entspannen, Saft verteilt sich).

Grillen

Zartes Rindfleisch:

Huftsteak, Beiried, Lungenbraten; Mariniere es, indem Du die geschnittenen Fleischstücke in Öl (mit Gewürzen aber ohne Salz!) einlegst. Dann abtupfen, Zimmertemperatur annehmen lassen.

Gulasch

ALLGEMEIN:

Aus Fleisch von Rind, Hammel, Wild, Gans, Ente, Schwein wird kein Paprikasch gekocht, eher Pörkölt oder Tokány. Gulasch wird aus Rindfleisch oder Huhn, seltener Schwein od. Hammel, hergestellt.

Gulasch

ANDRÁSSY GULASCH:

Gulasch mit Speck u Haluschka (Teigfleckerl).

Gulasch

BAUERNGULASCH:

Gulasch mit kleinen Semmelknödeln.

Gulasch

DEBREZINER GULASCH:

Gulasch mit Garnierung aus in Streifen geschnittenen grünem Paprika u Debreziner Würstchen.

Gulasch

ESTERHÁZYGULASCH:

Gulasch mit Sauerrahm u wenig Mehl gebunden u gedünsteten. Garniert mit in julienne geschnittenem gekochten Wurzelwerk, Kapern, grünen Erbsen.

Gulasch

FIAKERGULASCH:

Gulasch mit Spiegelei, Fächergurkerl, gebratenem 1 Frankfurter-Würstel (Einspäner) u evt. garniert mit Paprikasalat.

Gulasch

Gulasch -Gulyas ( Pörkölt, Tokany, Tokány, Paprikasch ):

Gulyás heißt es in Ungarn, was übersetzt bedeutet "der Rinderhirte". Also ein Rindfleisch-Gericht, welches ursprünglich im Kessel über Feuer von Rinderhirten gekocht wurde. Dieses Gericht nennt sich ungarisch "gulyás hús (Gulasch Fleisch)". Aus diesem hat sich unser österr. Gulasch (früher auch Gollasch genannt) entwickelt. Verlangt man in Ungarn jedoch "Gulyás", bekommt man Gulaschsuppe vorgesetzt, denn in Ungarn heißt Gulasch "Pörkölt"! In der Regel versteht man unter Gulasch ein Fleischgericht aus Rind. Das klassische Gulaschfleisch stammt aus dem Vorderen od. Hinteren Wadschinken. Dies sind kräftige, saftige aber sehnenreiche Teilstücke. Fleisch vom Hals ist zwar grobfaserig, frei von Flachsen aber für ein Gulasch sehr mager. Delikat edles Gulaschfleisch ist aus der Schulter, dem "Gusto" oder sogar von Filetspitzen. Es gibt jedoch außer den traditionellen Gulasch: Wild-, Fisch-, Schweine-, Schwammerl-, Kartoffel-, Bohnengulasch, usw...;

Gulasch

GULASCH (GULYÁS, PÖRKÖLT): HERRENGULASCH:

Gulasch mit Spiegelei u Fächergurkerl.

Gulasch

GULASCH:

Ist eine Art mit Zwiebeln u. Paprika zubereitete Fleischsuppe mit Kartoffeln.

Gulasch

HAMBURGER GULASCH:

Gulasch mit Kapern, Knoblauch, Zitrone, Rahm, Weißwein.

Gulasch

ITALIENISCHES GULASCH:

Gulasch mit Spaghetti als Beilage.

Gulasch

KARLSBADER GULASCH:

Gulasch mit Rahm u Nockerl. PRESSBURGER G.: Rindsg. mit Butternudeln.

Gulasch

KESSELGULASCH:

Gulasch mit Kartoffeln, mit Wasser u Wein gekocht.

Gulasch

KOCHTIPPS:

Nach dem Rösten der Zwiebel Paprikapulver einstreuen, gut vermengen und nach ca. 15 Sec. bereits aufgießen. Reihenfolge beachten, dadurch wird das Gulasch nicht bitter (da das Paprikapulver nicht mitröstest wird).

Gulasch

PAPRIKASCH:

Mit Paprikawürze, für den Saft stets saures (od. süßes, bei Fisch u. Hühnern) Obers verwendet. Diese Zubereitungsart wird bei Fischen, Kalb- u. Lammfleisch sowie Geflügel in gleicher Weise verwendet.

Gulasch

PÖRKÖLT: (übersetzt: Angeröstetes):

Ebenfalls mit Paprika, aber hier spielen die Paprika übergeordnete Rolle als beim Gulasch, der Saft ist dick, saucenartig.

Gulasch

SALONGULASCH: (SACHERGULASCH, GULASCH Á LA MINUTE):

Gulasch zubereitet aus Rindslungenbraten.

Gulasch

SERBISCHES GULASCH:

2 verschieden färbige Paprika in Streifen geschnitten werden mitgedünstet. G. zusätzlich, mit in Würfel geschnittenen Tomatenwürfel, garniert.

Gulasch

TOKÀNY:

Ähnlich, jedoch Fleisch wird in längliche Streifen geschnitten u. weniger Paprika u. Zwiebeln verwendet.

Gulasch

TRIESTINER GULASCH:

Gulasch mit Polenta als Beilage.

Gulasch

ZNAIMER GULASCH:

Gulasch mit in Streifchen geschnittenen Gewürzgurkerln (Salzgurken).

Hollunder

GRÜNER HOLLUNDER ( GRÜNHOLLER ):

Das sind keine unreifen Beeren, sondern eine eigene Züchtung, welche seit 1910 in Kultur gezogen wird. Diese für den Garten extra gezüchtete Form >Sambucus viridis< hat nicht nur hellgrüne Blüten, sondern auch weißlich-grüne, zuletzt fast durchscheinende Früchte! Beeren werden daher nie dunkel. Verwendung: Wie schwarzer Hollunder.

Hollunder

HOLLUNDER ( HOLLER ):

Wächst wild an Waldrändern u Hecken od im Garten. Beeren sind schwarz, sehr saftig. Inhaltsstoffe: Vit. A, B, B1, B2, Apfelsäure, Baldriansäure, Gerbsäure, Bitterstoffe, ätherisches Öl, Zucker, Wachs, Gummi, Harz. Verwendung: Saft, Mischobstsalat, Joghurteinlage usw.; HOLLUNDERBLÜTE (DOLDE): Wachsen Mai - Juni; Besonders wohlriechend u wohlschmeckend! Schneide die weiß blühenden Dolden vorsichtig vom Strauch, damit der feine Blütenstaub nicht abfällt (er enthält markantes Aroma)! Verwendung: Bowle od. Sirup ansetzen, in Backteig (Palatschinkenteig) knusprig rasch frittieren (siehe unter Rezepte weiter).

Holunderbeeren, Holler, Holunder

Erntezeit:

Holunderblätter werden im Mai/Juni geerntet und getrocknet; Die Blüten im Juni/Juli; Bei sonnigen Wetter geerntet, sind sie am Aromareichsten! Die reifen Beeren im September/Oktober; Die Rinde sowohl im Februar/März als auch im Oktober/November.

Holunderbeeren, Holler, Holunder

Medizinische Wirkung:

Der Schwarze Holunder ist zudem eine Heilpflanze. Holunderblüten wirken schweißtreibend bei Erkältungskrankheiten (nur lauwarm und nicht stark gebrüht trinken), fiebersenkend und schleimlösend. Sie sind in vielen Erkältungstees enthalten und stärken körpereigenen Abwehrkräfte. Holunderbeeren sind reich an Vitamin C und A. Wirkungen: Schweißtreibend, schmerzlindernd, entzündungshemmend und Immunität stimulierend. Schwarzer Holunder hilft bei fiebrigen Grippeinfekten, Erkältungen, Bronchienproblemen, Gicht, Rheuma, Ischias, hohem Blutzucker, Ödemen, Blähungen, Kopfschmerzen, Nervosität, Schlaflosigkeit, unreiner Haut und Entzündungen.

Holunderbeeren, Holler, Holunder

Roter Trauben-Holunder (Sambucus racemosum):

Auch Hirschholder, Roter Holunder und Berg-Holunder. Trägt grünlich gelbe Blüten in aufrechten Rispen, welche stark duften. Blühzeit (Hollerblüte) von April - Mai.

Holunderbeeren, Holler, Holunder

Sambunigrin = Gift!

Frische Beeren niemals roh verzehren! Erst gekocht werden sie genießbar! Isst man diese versehentlich roh doch, wäre Erbrechen, teilweise starke Durchfälle sowie Magenbeschwerden die Folge! Sambunigrin findet sich reichlich in allen grünen Pflanzenteilen, also in frische Blätter, Rinde, Wurzeln, Kerne, unreife Holunderbeere und ungekochte reife Beeren können leicht giftig wirken und Übelkeit hervor rufen. - Aus dem Stoff kann sich Blausäure bilden. Durch Erhitzen jedoch zerfällt Sambunigrin und wird total unschädlich und bekömmlich.

Holunderbeeren, Holler, Holunder

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra):

Deutsche Bezeichnung: Holder, Holderbusch, Schwarzer Holunder, Holunder; Botanischer Name: Sambucus nigra L.

Holunderbeeren, Holler, Holunder

Verwendet werden medizinisch:

Getrocknete Blüten, vor allem als Tee; Reife, schwarze Beeren, sowohl frische als auch getrocknet (jeweils gekocht) Holundersaft Holunderblätter Holunderrinde

Holunderbeeren, Holler, Holunder

Volksnamen:

Alhorn, Elhorn, Eller, Flieder, Flier, Holder, Holderbusch, Holler, Keilken, Pisseke, Holder (holder = Brechholz, der Brüchigkeit der Zweige wegen), Holderbusch, Holderstock, Flieder, Fliederbusch, Kelke, Kelkenbusch, Keilkebeere, Kisseke, Kisse, Kesse, Stinkholler, Markbaum, Eiderbaum, Schwarzholder; Er ist am Häufigsten. Der Schwarze Holunder trägt seine weißen, duftenden Blüten in schirmähnlichen Dolden. Blühzeit (Hollerblüte) von Juni - Juli.

Holunderbeeren, Holler, Holunder

Zwergholunder (Sambucus ebulus):

Früher als giftig angesehen, gilt heute als ungiftig.

Honig

AKAZIENHONIG: Ungarn, Rumänien;

Lieblicher Blütenduft, mild im Geschmack. Er ist grüngelblich, dünnflüssig u. kristallisiert kaum. Er lässt sich gut in Getränke einrühren.

Honig

BERG-HONIG (ALPEN-HONIG): EIN Blüten-Mischhonig von Hochgebirgskräutern:

Gesundheitl.; Bewährt bei Erkältungen.

Honig

BLÜTENHONIG:

Er stammt von Akazien, Klee, Raps...;

Honig

BROTAUFSTRICH HONIG:

Eigentlich besteht Honig bloß aus 80% Zucker (Fruktose, Glukose), aber mit besonderer Herkunft. Generell gilt, je dunkler die Farbe, je intensiver sein Geschmack. Ist der von Honigbienen aus Nektarien der Blüten od. Absonderungen anderer Pflanzenteile gesammelte süße Stoff, der von Bienen verarbeitet, durch arteigene Stoffe bereichert u. in Waben aufgespeichert wurde. Beim Rückfluges zum Bienenstock beginnt in der winzigen Honigblase der Biene die Umwandlung des Nektars u. Honigtaues (= zuckerhaltige Substanzen), die das Insekt mit seinem Saugrüssel aufnahm. Bei dieser Umwandlung handelt es sich um durch körpereigene Sekrete (Enzyme u. Säuren) hervorgerufene biochemische Reaktion. Sodann gelagert in Wabenzellen, bearbeitet mit dem Rüssel bis es die richtige Konsistenz hat. Durch heftige Flügelschläge wird Wasser entzogen, bis es nur max. 19% enthalten ist. Außerdem fügen sie dem Süßstoff Substanzen aus ihren Kopfdrüsen hinzu. Der Stoff macht chem. Verwandlung (Inversion des Zuckers) durch. Hat der Honig Zuckerkonzentration von 80% erlangt, versiegelt die Biene die Wabenzellen.

Honig

BUCHWEIZENHONIG:

Reich an Spurenelementen. Gesundheitl.: Für Verdauung, Darm u Stoffwechsel sehr gut.

Honig

EDELKASTANIEN-HONIG:

Gesundheitl.: Hilft bei nervösen Darmstörungen und Migräne.

Honig

HEIDEHONIG: Europa;

Goldgelbe bis rotbraune Farbe, herber aromatischer Geschmack. Ist sehr dickflüssig u. kristallisiert sehr leicht. Wird der Honig geschleudert u. gesiebt, dann entstehen kleine Bläschen, die den Honig trüb wirken lassen. Gesundheitl.: Sein assimiliertes Eisen kräftigt das Herz.

Honig

HONIGBEZEICHNUNGEN NACH INHALTEN:

Honigglasaufschriften wie: > Auslese od. Auswahl < Kennzeichen besonders guten Honig, der sich durch überdurchschnittliches Aussehen, Konsistenz u. Geschmack auszeichnet! Es findet sich kaum irgendein Honig aus dem Nektar von nur 1 bestimmten Blütenart oder aus ein und der selben Baumart! Wird der Honig (so wie üblich) nach einer bestimmten Pflanzenart deklariert, muss er davon jedoch mind. 51% Nektar od. Honigtau enthalten!

Honig

HONIGKRISTALLISATION (dickflüssig werden):

Bestimmte Sorten, wie Kleehonig, kristallisieren sofort nach der Honigernte. Löwenzahnhonig wird bereits nach wenigen Tagen fest. Andere, Tannenhonig, Akazienhonig usw kristallisieren erst nach Jahren. Das liegt an dem unterschiedlichem Verhältnis von Trauben- u. Fruchtzucker. Ist der Traubenzuckeranteil höher, dann kristallisiert der Honig schneller u. fester aus. Zu dickflüssig gewordener Honig (kristallisierter) kurz im heißem Wasserbad bei max 45°C erwärmen bis er wieder dünnflüssig geworden ist! Zu starkes schütteln od. umrühren des kristallisierten Honigs zerstört die zarte Kristallstruktur, er wird dann schmierig, grau u. unansehnlich. Bei flüssigem Honig dagegen förderst Du damit die Kristallisation! Die Kristallisation hat keinen Einfluss auf die Honigqualität, sie ist ein natürlicher Prozess.

Honig

HONIGPRODUKTION:

Erst dann tritt der Imker in Aktion. Er entnimmt die Waben aus dem Bienenstock u. ersetzt sie durch eine Zuckerlösung, damit die Bienen im Winter nicht verhungern. Durch ausschleudern der Waben wird der Honig gewonnen. Honig enthält: Frucht- u. Traubenzucker (wird vom Körper leicht aufgenommen), Phosphor, Eisen, Calcium, Kupfer, Mangan, Magnesium, Natrium, Kalium, sowie viele antibakterielle Wirkstoffe (Inhibine die antibiotische Wirkung haben). Lagerung: Lichtgeschützt, kühl (18 C°) u. trocken Lagern, dann ist er fast unbegrenzt haltbar.

Honig

HONIGTAUHONIG:

Er stammt aus natürlichen Absonderungen anderer Pflanzenteile wie Nadel, Blätter, etc., sowie aus den ebenfalls von den Bienen gesammelten Sekreten bestimmter Insekten (Blattläusen) gewonnen wird, die sich von Pflanzen ernähren (Tannen-, Fichtenhonig...). Honigtauhonig ist meist dunkler als Blütenhonig.

Honig

KLEEHONIG:

Gilt als besonders feiner, delikater Honig!

Honig

KLEEHONIG:

Gesundheitl.: Wirkt überaus beruhigend. ROBINIENHONIG: Gesundheitl.: Stärkt Nervensystem u nach Strapazen.

Honig

KLEEHONIG: Mitteleuropa, Kanada;

Ist wasserhell, hellgelb bis rotgelb in der Farbe. Er hat zarten, bis typisch würzigen Geschmack.

Honig

KUNSTHONIG:

Ist ein dem Bienenhonig ähnliches, aber künstlich Hergestelltes, Ersatzprodukt. Er besteht aus Invertzucker, der durch die Spaltung von Rohrzucker künstlich erzeugt wird, aus Restzucker (Saccharose max. 20%), Stärkezucker od. Stärkesirup, Honigaroma, Karamell (=gebrannter Zucker, der zur Farbgebung dient). Kunsthonig ist fest- od. dickflüssig. Wassergehalt max. 22%. Hat weiße, braune od. braungelbe Farbe. Das Mischen von Kunsthonig mit echten Bienenhonig ist erlaubt, der Verschnitt muss aber als Kunsthonig gekennzeichnet sein!

Honig

LINDENBLÜTENHONIG: China, Ungarn, Balkan;

Gilt als besonders feiner, delikater Honig! Schimmert in flüssiger Form grünlichgelb, mundet besonders aromatisch.

Honig

MISCHHONIG:

Der Imker mischt Honig aus verschiedenen Pflanzenarten. Im Handel: 60% Marktanteil. Pollenanalyse: Mit dieser mikroskopischen Technik, kann durch auszählen der Blütenpollen festgestellt werden, von welcher Pflanze der Honig stammt.

Honig

OBSTBLÜTENHONIG:

Gesundheitl.: Hat Körper kräftigende Eigenschaft.

Honig

ORANGENBLÜTENHONIG: Italien, Spanien, Israel, Kalifornien;

Dezenter aber fruchtiger Geschmack. Farbe ist hellgelb mit rötlichem Unterton.

Honig

PRESSHONIG = AUSLASSHONIG:

Der Honig wird aus der Wabe heraus gepresst, wodurch der Honig an Frische und Reinheit verliert!

Honig

RAPSHONIG:

Kristallisiert sehr schnell u. ist fast farblos bis leicht gelblich. Mild im Geschmack.

Honig

RAPSHONIG: - ; GOLDRUTEN-HONIG:

Gesundheitl.: Wirkt allgm. entzündungshemmend.

Honig

ROSENHONIG:

Der wirklich echte gilt als besonders feiner, delikater Honig! Gewonnen aus Kletterrosen. Man kann jedoch Jungfernhonig mit Rosenwasser vermischen und erzielt beinahe den selben Effekt!

Honig

ROSSKASTANIEN-HONIG:

Gesundheitl.: Regt Blutzirkulation an, hilft bei infektiösen Darmerkrankungen.

Honig

SCHEIBENHONIG = WABENHONIG:

Gilt als feinster, delikatester Honig! Daher relativ teure Spezialität! Dieser Honig befindet sich noch in den von den Bienen gebauten Wachswaben. Die Waben werden geschnitten u. portionsweise in den Handel gebracht.

Honig

SCHLEUDERHONIG:

Ist aus den entdeckelten Waben (in Zentrifuge) geschleudert worden. Er ist der gebräuchlichste im Handel. Jedoch richtige Gourmets schätzen diesen kaum mehr.

Honig

SEIMHONIG:

Wird durch Auspressen der Waben unter Verwendung gelinder Wärme gewonnen, wodurch der Honig an Frische und Reinheit verliert!

Honig

SONNENBLUMENHONIG:

Gesundheitl.: Stärkt Abwehrkräfte des Körpers.

Honig

SORTENHONIG:

Stammt überwiegend von bestimmter Blüten- od. Pflanzenart (Honigtracht). Er weist im Geschmack u. Geruch die entsprechend typischen Merkmale auf. Im Handel: 40% Marktanteil.

Honig

STAMPFHONIG:

Ungeeignet zum unmittelbaren Genuss! Er entsteht durch einstampfen von Waben u. hat Rückstände von Wachs, Bienenbrut, etc.;

Honig

TANNENHONIG (WALDHONIG):

Der schwarzgrünliche, undurchsichtige Honig zum Großteil aus Honigtau ist zähflüssig, mundet sehr würzig. Im Handel nur selten angeboten!

Honig

TROPFHONIG = JUNGFERNHONIG:

Gilt als feiner, delikater Honig! Dieser Honig fließt von allein nach Zerschneiden der Waben direkt heraus.

Honig

WILDBLÜTENHONIG:

Mischblütenhonig aus verschiedenen Blüten (z.B. Glockenblumen, Ginster, Lupinen...). Hat kräftige goldene Farbe. Geschmack, je nach Sorte, von mild bis kräftig.

Huhn

Broiler, Goldbroiler

Grillhähnchen

INHALTSSTOFFE DER MILCH:

MILCHEIWEIß:

Kasein 3,5g. Hat wertvolle Aminosäuren. (Wir die Milch sauer, gerinnt das Eiweiß, es ballt sich zusammen, die Milch ist dicklich geworden. Das wäre die Vorstufe zur Käsezubereitung).

INHALTSSTOFFE DER MILCH:

MILCHEIWEISS:

Ist ein besonders hochwertiges Eiweiß, in dem alle essentiellen (lebensnotwendigen) Aminosäuren vorkommen. Essentielle Aminosäuren kann der Mensch nicht selbst bilden. Er muss sie deshalb ständig mit der Nahrung zu sich nehmen.

INHALTSSTOFFE DER MILCH:

MILCHFETT:

3,5g. Hat niedrigen Schmelzpunkt, Viele Vitamine, macht das Fett leicht verdaulich.

INHALTSSTOFFE DER MILCH:

MILCHFETT:

Ist gut bekömmlich, weil es bereits bei Körpertemperatur schmilzt; außerdem ist es leicht verdaulich.

INHALTSSTOFFE DER MILCH:

MILCHSÄURE:

Ist ein Abbauprodukt des Kohlenhydrat-Stoffwechsels; Als Bestandteil in: Butter-, Dick-, Sauermilch, Molke, Sauerkraut (=milchsaures Gärgemüse), Wein. Sie begünstigen das Magen- u Darmmilieu. Sie unterdrückt Krankheit erregende Keime und hemmt das Aufkommen von Fäulniserregern aus dem Dickdarm.

INHALTSSTOFFE DER MILCH:

MILCHSÄUREBAKTERIEN:

Verwandeln den Milchzucker in Milchsäure (aus süßer wird saure Milch).

INHALTSSTOFFE DER MILCH:

MILCHZUCKER:

Ist das Kohlenhydrat der Milch, liefert nicht nur Energie, sondern fördert auch die nützliche Tätigkeit der Mikroorganismen im Darm und beeinflusst dadurch die Ausnutzung verschiedener Nährstoffe, zum Beispiel des Calciums. Er wird im Dünndarm zu Milchsäure umgewandelt und wirkt Darm öffnend.

INHALTSSTOFFE DER MILCH:

MILCHZUCKER:

Lactose. Ist Hauptbestandteil der Milch mit 47g. Er ist ein leichtverdaulicher Energiespender.

INHALTSSTOFFE DER MILCH:

MINERALSTOFFE:

Enthält Milch insbesondere Calcium und Phosphor in einer leicht aufnehmbaren Form und in einem gut abgestimmten Mengenverhältnis zueinander. Beide Stoffe sind für den Aufbau und die Erhaltung von Knochen und Zähnen unbedingt notwendig. Ein halber Liter Vollmilch deckt bereits 75 % des Tagesbedarfs an Calcium.

INHALTSSTOFFE DER MILCH:

MOLKE:

Ist die Flüssigkeit, die sich beim Dicksetzen der Milch absondert.

INHALTSSTOFFE DER MILCH:

NÄHRWERTE VON 1 L VOLLMILCH:

Milch = Emulsion von Fett, die aus bis zu 90% Wasser u. ca 10-15 % Trockensubstanz besteht.

INHALTSSTOFFE DER MILCH:

VITAMINE:

Vit.A: 0,028mg, Karotin: 0,0017mg, Vit.B1: 0,040mg, Vit.B2: 0,200mg, Vit.C: 1,700mg, Variabel Vit. D u. E; (Fettarme Milch hat im Vergleich zur Vollmilch nur noch die Hälfte der Vitamine!)

Innereien

Innerei: Allgem. [Hirn, Bries, Leber, Milz, Herz , Beuschel, Lunge]:

INNEREIEN generell: Was die einen als Delikatesse schätzen, wird von den anderen rundweg abgelehnt. Auch unter Fleischfreunden scheiden sich, wenn es um Speisen um Innereien geht, die Geister. Hirn, Bries, Leber, Milz, Herz und Beuschel (Lunge) liefern aber wichtige Nähr- und Wirkstoffe und essbare Gerichte zu relativ günstigen Preisen. Je frischer die Innereien sind, desto besser sind sie. Es gibt auch bei den Innereien wesentliche Qualitätsunterschiede.

Innereien

Innerei: Herz [Rind, Jungrind, Kalb, Schwein]:

Das Herz vom Kalb, Rind und Schwein ist in seiner Faserstruktur zartem Fleisch ähnlich. Herzen von jungen Rindern nimmt man zu Beuschel und Bruckfleisch. Herz eignet sich vor allem zum Dünsten für wild- u. gulaschähnlichen Gerichte, wobei es gerne gespickt wird, da es an sich völlig fettfrei ist und durch das Spicken einen besonderen Wohlgeschmack erhält. Besonders zartes Kalbsherz kann, in Scheiben geschnitten, auch zum Kurzbraten verwendet werden.

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Innerei: Leber [Rind, Jungrind, Kalb, Schwein]:

KALBSLEBER: Ist von der Farbe her heller als Rinds- u. Schweinsleber, sie ist zart und weich, hat milden Geschmack und ist teurer als die anderen Leberarten. JUNGRIND: Leber von jungen Rindern ist größer als Kalbsleber und hat eine mehr bräunlichrötliche Farbe. Rindleber dient zusammen mit Milz für Leberknödel. Zarte, junge Rindsleber kann man auch rösten. Sie verliert ihren leicht bitteren Geschmack, wenn man sie vor der Zubereitung in gewässerte Milch legt. Gilt auch für Schweinsleber, sie wird dadurch zarter). Bist Du unsicher, dass Dir tatsächlich Kalbsleber angeboten wird, so greife besser gleich zu Schweinsleber, denn diese von erwachsenen Rindern ist zur Zubereitung nicht mehr geeignet! SCHWEINSLEBER: Schweinsleber kann man an der strukturierten Oberfläche erkennen. Schnittfläche: fein porös und etwas körnig. Farbe gibt keinen Hinweis auf Alter des Tieres. Ihre Güte hängt von der Mürbheit ab. GENERELL: Leber stets immer erst nach dem Braten salzen oder würzen!

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Innerei: Lunge = Beuschel [Rind, Jungrind, Kalb, Schwein]:

RINDSBEUSCHEL: Dieses findet praktisch nur Verwendung als Tierfutter! SCHWEINS- u. KALBSBEUSCHEL: Beide sind eine volkstümliche und preiswerte Spezialität. Das Kalbsbeuschel ist wesentlich heller als das Schweinsbeuschel. Bei Schweinsbeuschel musst Du die Bronchien aufschlitzen sowie heraustrennen, es ist von geringerer Güte als das Kalbsbeuschel. Verlangst Du beim Fleischer Beuschel, so bekommst Du in der Regel automatisch das Herz dazu, welches man auch ins Gericht mitverwertet!

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Innerei: Milz [Rind, Jungrind, Kalb, Schwein]:

Milz vom Kalb, Rind und Schwein findet vorwiegend für Suppeneinlagen Verwendung.

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Innerei: Nieren, Lendenbraten [Rind, Jungrind, Kalb, Schwein]:

Die Kalbsniere wird stets gemeinsam mit dem Kalbsnierenbraten verkauft und kommt separat nicht in den Handel! Rinds- u. Schweinsnieren sind recht billig. Bei Schweinsnieren musst Du die inneren Harnwege und die weißen, zähen Häute heraustrennen. Beide Sorten können, wenn sie zart genug sind, gegrillt werden, ansonsten werden sie geröstet. Die Rindsniere ist bekannter unter dem Namen LENDENBRATEN.

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Innerei: Zunge [Rind, Jungrind, Kalb, Schwein, Leberknödel]:

Rinds-, Kalbs- und Schweinszunge - das ist die Reihenfolge in der Größe und im Gewicht. RINDSZUNGE: Sie muss von Tieren stammen, die nicht zu alt sind, und ist relativ teuer. Sie wird meist gepökelt und oft geselcht angeboten, vielfach auch schon gekocht und aufgeschnitten. KALBS. u. SCHWEINSZÜNGERL: Diese werden >grün<, das heißt roh verkauft, oder auch geselcht. Rohe Schweinszunge kann man mit Wurzelwerk und Kren kochen. GENERELL: Zungen werden auch häufig in Scheiben geschnitten und auf >Pariser Art< gebacken. Zungen müssen jedenfalls lange genug gekocht und auch geschält werden, wobei sich die Rindszunge leichter schälen lässt als die Schweinszunge. Klein geschnitten serviert man Zunge warm mit div. Gemüse und Kartoffelpüree oder kalt als Brotbelag.

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Tip*Fleisch-Innerei: Hirn [Rind, Jungrind, Kalb, Schwein]:

Ob von Rind, Schwein oder Kalb - die Unterschiede liegen vorwiegend in der Größe. Hirn ist besonders empfindlich und nur sehr kurze Zeit haltbar! (Auf Frische deshalb besonders achten, daher sollte es nach dem Einkauf sofort zubereitet und verzehrt werden). Wegen seiner lockeren Konsistenz ist es leicht verdaulich. Die noch anhaftenden Häutchen und kleine Blutadern sind im lauwarmen Wasser abzutrennen. Aus Hirn können zahlreiche Gerichte hergestellt werden. (Hoffentlich finden sich auch Esser...)

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Abura-age (Tofufladen)

Tofufladen frittiert, werden für Inari-Sushi verwendet. Dafür süße die Tofufladen und fülle jene mit gesäuerten Reis.

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AGARI

Grüner Tee Üblicher Weise wird er OCHA in Japan genannt.

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Agedashi-tofu:

Gegrillter Tofu in Fischbrühe serviert.

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Ajitsuke-tamago:

Gekochtes Ei, welches in Sauce köchelte.

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Aka Oroshi (japanische milde Chilipaste)

Wird vor allen zu Sushi mit weißfleischiger Fleischauflage gereicht. Man vermischt diese mit frisch geriebenen Daikon-Rettich.

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Aonori (Alge):

Feine Flocken aus Grünalgen. Verwendung zum Garnieren japanischer Speisen.

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Arame (Alge):

Arame ist bereits vorgekocht! Daher direkt in Suppen etc. geben.

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Arare, Senbei:

Japanische Reiscracker in den verschiedensten Formen. Hergestellt aus spez. japan. Reissorte (süßer Klebreis), Weizenmehl, Erdnüssen, Sojasauce, Zucker, Sesam und Seetangflitter.

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Asatsuki (Lauchzwiebeln)

Lauchzwiebel klein hacken, mit Maguro (Thunfisch) in Temaki einrollen.

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Atsuage:

Fertige Scheiben frittierter Tofu; Oder dreieckigen Atsuage-Säckchen (Inari-Sushi) verwenden. Beachte dabei jedoch, diese zuerst kurz zu Kochen um ihren prägnanten Geschmack etwas zu neutralisieren.

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Awasezu (milder Essig)

Besonders milder Essig, Verwendung auch für die Zubereitung von Sushi-Reis.

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Bambussprossen:

In Dosen oder Gläser, in Streifen, Scheiben oder Bambusspitzen.

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Bento:

Bento = Lunchpaket;

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BIER

Asahi, Kirin und Sapporo sind die bekanntesten Marken.

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Bonito-Flocken (Katsuo-bushi)

Bonito ist ein Fisch. Der Fisch wird kaum als Sushi-Belag verwendet wegen seines Eigengeschmacks. Man stellt daraus Bonito-Flocken (Katsuo-bushi) her. Herstellung: Bonito wird gekocht, danach mehrmals geräuchert, dann getrocknet bis er gehärtet ist. Nun werden die Flocken von dem harten Fisch abgeschabt. Verwendung: Wird in Japan häufig als Würzmittel benutzt oder als Grundzutaten für Dashi-Brühe.

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Chaashuu:

Gewürztes, gebratenes Schweinefleisch,

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Chanko-nabe:

Einst spezielle Nahrung der Sumo-Ringer, ist ein nahrhafter, deftiger Eintopf.

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Curryreis:

Curryreis im japanischen Stil.

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Daikon Rettich:

Japanischer Riesenrettich. Ihn kann man, im Gegensatz zu Wasabi, auch bei uns bei uns frisch kaufen. Fein gerieben gibt er Soja und div. Saucen ein würziges Arome und ist zudem Verdauung fördernd.

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Das Färben von gegarten Reis:

Gleich um welche Reissorte es sich handelt, jeder Reis kann hiermit wenn er frisch gegart ist, nach Wunsch hübsch eingefärbt werden. Wenn der Reis im Topf fertig gegart ist, gibt man den Reis zum durchkühlen in ein Gefäß (Schale etc). Handelt es sich speziell um Sushi-Reis wird nun die Würzmischung darüber geträufelt und vermengt. Der Würzmischung wird der Farbzusatz zugesetzt. Handelt es sich um "normalen Reis" so wird nur der Farbzusatz, vermengt evt. mit etwas heißen Wasser, darüber geträufelt und der Reis locker vermengt. Damit der Reis nicht auskühlt, wird sogleich danach über das Gefäß ein feuchtes Küchentuch gebreitet, bis der Reis serviert wird. Färbemittel zum Reisfärben: ROT: Durch Zugabe von Rote Bete Saft (Rote Rüben); ORANGE: Durch Zugabe von Kürbissaft (zB. Hokaido-Kürbis); GELB: Durch Zugabe von ein paar Safranfäden; GRÜN: Durch Zugabe von Spinatsaft; So gefärbter Reis ist nicht nur ein Hinkucker auf jeder Party, er mundet auch hervorragend!

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Dashi:

Fischsud, der vorwiegend aus Seetang hergestellt wird.

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Die 12 Japanischen Gebote bei Tisch:

1. In Japan sollte man sich nicht öffentlich schnäuzen, erst recht nicht am Tisch! Daher dazu den Raum verlassen! Lautstark die Nase hoch zu ziehen hingegen, lässt jeden hören, dass man alles unter Kontrolle hat. 2. Eine Mahlzeit wird mit dem Spruch "Itadakimasu" (Ich werde empfangen, bekommen) eröffnet. 3. Zeremonie für korrekte japanische Methode, den Deckel einer Reis-Schüssel zu entfernen: Reisschüsseldeckel mit rechter Hand abheben. Deckel in die linke Hand wechseln. Jetzt stellt man unterhalb auf der linken Seite der Reisschüssel seine Schale (Teller) und befüllt es mit Reis. Deckel wieder aufsetzen. Diese Zeremonie wird mit dem Suppeschüsseldeckel und den Essstäbchen wiederholt, bevor man zu Speisen beginnt. Dahinter verbirgt sich, man sollte stets seine Aufmerksamkeit auf die Mahlzeit zentrieren, um so das Essvergnügen zu fördern. 4. Man steckt niemals aus Langeweile (oder warum auch immer) die Stäbchen in seine Reisschale während einer Mahlzeit! Solches ist höchst unwillkommen bei Tisch. Denn dieses wird gewöhnlich nur an den Begräbnissen oder als Antrag Buddhas (Reisschalen die auf den Altar gestellt werden), dann aber bewusst, getan! Ebenso reicht man nichts von seinen Stäbchen auf die des Tischnachbarn. Denn nach einem anderen buddhistischen Begräbnis-Ritual werden auf jene Weise die Knochen, aus der Asche des Verstorbenen, den Hinterbliebenen mit Stäbchen gereicht. 5. Jede Wurst hat 2 Enden, aber auch die Stäbchen. Man benutzt das obere (dickere) Ende der Stäbchen um bei Bedarf etwas von einer allgemeinen Platte zu nehmen! Von seinem eigenen Teller, Schale etc. isst man wie gewohnt mit dem anderen, dem Spitzen ende der Stäbchen. Anders als in China bekommt in Japan jeder Tischgast kleine Portionen der Speisen im eigenen Schälchen kredenzt. 6. Lautes, unüberhörbares Schlürfen ist allgemein üblich beim Speisen von Nudeln und beim Trinken von Tee. Zu rülpsen ist jedoch unhöflich! - Warum? Grund: Die Nudeln werden genau wie die Suppe oder Sauce kochend heiß aufgetragen und durch das Schlürfen kühlt man sie ab. Auch soll der Koch es bis in die Küche hören, dass es dem Gast mundet (schlürft man nicht, kommt mit ziemlicher Sicherheit die ängstliche Frage, was man am Essen auszusetzen habe - (so geschehen in einem Ryokan, Nähe Nagoya). 7. Man zeigt mit den Essstäbchen nicht in der Gegend herum oder etwa gar auf jemanden. - Fällt unglücklicher Weise einmal ein Stäbchen zu Boden, so ist dieses nicht einzeln auswechseln, sondern stets paarweise! Zudem verheißt solches Missgeschick unvermeidliches Pech im Aberglauben. 8. Man sollte niemals mehr als 2 Bissen aus der Schale speisen, ohne dazwischen eine Stäbchenportion Reis zu essen. Das dient der Sättigung sowie kommen dadurch bestimmte Aromen in der Speise erst zur Entfaltung. 9. Das Schlagen, Klopfen etc mit den Stäbchen auf den Tisch, Schale etc zeigt Unzufriedenheit mit dem Essen und beleidigt somit den Gastgeber. Bedingte Ausnahme, in China, Japan und Korea, gilt ein diskretes einmaliges Klopfen als ein Kompliment. Nach dem Motto "Gut war es - Klack". 10. Benötigt man seine Stäbchen kurz nicht, legt man jene, neben einander mit den Spitzen nach links zeigend, auf seine Reisschale. Nach dem Essen werden die Stäbchen ebenfalls säuberlich neben einander mit den Spitzen von sich wegzeigend auf der Reisschale abgelegt. Dies bedeutet, dass man satt ist und keinen Bissen mehr zu sich nehmen kann. 11. Tisch beflecken! Wenn man beim Essen auf Tischen mit zentralen Tellern speist (Teller etc. befinden sich im Mittelteil des Tisches, oft rotierbar), dann wird in Japan erwartet, dass man den Tisch etwas bekleckert! Gilt ein solcher Tisch dafür, dass das Essen dem Gast vorzüglich gemundet hat. 12. Mit "Gochiso sama deshita" (Danke für das Schmackhafte, hat gesättigt) beendet. Nach dem Essen streitet man sich stets im Regelfall darüber, wer die Rechnung bezahlen darf. Die Höflichkeit verlangt, dass man zumindest einmal den Versuch unternimmt, in den Genuss dieses Privilegs der Rechnungsübernahme zu gelangen. In Japan wird kein Trinkgeld erwartet !

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Die japanische Sojasauce ist ca. in 5 Varianten am Markt:

Koikuchi: Tiefbräunlich, mundet fast schon bitter. Usukuchi: Hellbräunliche, verdünnte Sauce. Tamari: Dunkelbräunlich, diese ist hier am bekanntesten. Saishihikomi: Dunkelbräunlich. Shiro: Gelblich in der Farbe.

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Die Küche Japans allgemein:

Immer noch an erster Stelle: Reis. Dazu wahlweise gekochten/gebratenen Fisch und/oder Gemüse in allen erdenklichen Variationen. Im Winter Eintöpfe, im Sommer ehr sauer oder salzig eingelegtes Gemüse. Mittags (speziell bei der arbeitenden Bevölkerung) alle Arten von Nudelsuppen - geht schnell und macht satt. Fleisch ist immens teuer (speziell Rindfleisch) und bleibt damit speziellen Gelegenheiten vorbehalten, wird auch meistens hauchdünn aufgeschnitten. Fastfood setzt sich auch in Japan immer mehr durch.

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Donburi:

Eine Schale mit Reis und div. Komponenten darauf gelegt wie zB.: Tempura (Tendon), Ei und Huhn (Oyakodon), Tonkatsu (Katsudon). Rindfleisch (Gyudon), Aal (Unadon) usw.;

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Fu, Ofu (Gluten):

Bei uns unter Gluten bekannt. Japanische, eiweißreiche traditionelle Zutat. Als gekochter, frische "Nama-Fu" und gebackene, getrockneter "Yaki-Fu" im Handel. Verwendung im Essen queerbeet.

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Fugu:

Fugu

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Funori (Rotalge):

Hat starken Meeresgeruch; Verwendung zu Salate: in lauwarmes 10-15 Min einweichen, abseihen. Für Suppen direkt in die Brühe geben, nicht lange kochen.

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Genmai - Miso (Reis - Miso):

Schmeckt am süßesten von allen Sorten. Ideal als Brotaufstrich.

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Gohan

Nennt der Japaner "fix und fertig gekochten japanischen Reis" für Gerichte, als Beilage oder für Sushi-Zubereitung. Gohan bedeutet gleichzeitig Mahlzeit ("das Essen")! Mahlzeit somit für den Morgen-Reis, Mittags-Reis und Abend-Reis. In Japan ist Reis ein so wichtiges Nahrungsmittel, dass der Begriff Gohan als Synonym für alle Mahlzeiten steht. Ein traditionelles japanisches Menü besteht aus Gohan, (also Reis) mit jeweils einer Hauptspeise (Fleisch, Geflügel, Fisch etc), einer Beilage (meist gekochtes Gemüse aller Art), Suppe (Miso-Suppe) und evt. eingelegten Gemüse.

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Gohan, Meshi:

Gohan, Meshi = Gekochter Reis;

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Goma (Sesam)

Sesamkörner, die bei mittlerer Hitze geröstet und dann Verwendung zur Verfeinerung für einige Sushi insbesondere Maki-Sushi finden.

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Grundsätzlicher Unterschied zwischen Japan & China:

In China nennt man die Stäbchen "Kuaizi" (ku-aizi) - im Querschnitt rund; In Japan nennt man die Stäbchen "Hashi" (o-hashi) - im Querschnitt viereckig;

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Gurken:

Verwende nur das weiße Fleisch von kleinen, festen Gurken als Makifülle. Schale und Kerne entferne.

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Gyoza:

Teigtaschen, welche mit Fleisch gefüllt sind. Ursprung China, heute auch eine beliebte japanische Speise.

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Harusame-Cellophan-Nudeln

Üblich in: Japan, China, Thailand, Philippinen, Indonesien, Burma, Thailand, Kambodscha, Laos, Vietnam; Glasnudeln, Herstellung aus Mungobohnen. Vor Gebrauch in heißes Wasser einweichen oder max 3-4 Min kochen. Oder, je nach Rezept, direkt aus der Packung im Öl schwimmend frittieren. Verwendung zu Sukiyaki, als Garnierung oder Beilage.

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Hatcho - Miso:

Hat einen schokoladenähnlichen Geschmack. Es wird vor allem für Suppen verwendet.

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Hijiki (Alge):

Roh von herben Gschmack, ungenießbar. Verwendung: Waschen und 10-15 Min im Wasser einweichen, abseihen. In Pfanne mit etwas Öl rösten, Gemüse zugeben, mit Dashi, Soyasosse, Zucker, Mirin würzen .

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Historisches über Essstäbchen:

Heute sind Stäbchen ?? gebräuchlich in China, Japan sowie Korea; Bereits der Philosoph Konfuzius (551-479) befürwortete damals folgendes: Chinesen, unter dem Konfuzianismus, betrachteten Messer als Waffen der Gewalt, wenn diese auch nur zum Essen dienten. Essstäbe hingegen hatten diesen Ruf nicht, sie sah man als etwas "nobles", dem Wohlergehen zuträglichen, an. So wollte es der Tenor des moralischen Konfuzianismus (=Begriff für Philosophien und politische Vorstellungen). Daher wurden alle Werkzeuge, welche auch zur Tötung Verwendung fanden, vom Speisetisch verbannt. Aus diesem Grund wurden und werden chinesische & japanische Speisen in jeweils bereits mundgerechte Stücke zubereitet und serviert. Ursprünglich hatten Essstäbchen im 18 Jhdt eine Länge von 30cm und waren somit länger als auch dicker, als unsere heute gebräuchlichen. Dies aus dem Grund, weil man rund um einen heißen Bronzetopf gefüllt mit Speise saß und jeder damit in den Topf, bis auf den Topfboden hinab, langen konnte. In kaiserlichen Kreisen, Palästen und Residenzen waren die Stäbchen einst mit geschnitzten Mustern von Phönix oder Drachen hübsch verziert. Einst waren es vermutlich Bambusstäbe. Diese wurden von den Hartholzstäbchen abgelöst. In weiterer Folge schuf man für die Oberschicht Stäbchen aus Elfenbein. Versuche mit anderen Materialen wie Jade oder Bernstein setzten sich kaum durch. Dafür als Statussymbol für die Oberschicht Stäbchen aus Silber oder Elfenbein. . Der Besitz solcher Silberessstäbchen zeugt auch vom Glaube an eine Legende: Einstmals, an einem schönen Tag, geschah es, dass ein Lord, der sich von einer Anzahl von Feinden auf ein Mal befreien wollte, diese zum festlichen Essen lud. "Er lässt das Essen vergiften" dachten die Gäste, denn so könne er alle auf einen Streich "wegpolieren". Da Silber die Angewohnheit hat zu Schwärzen, sobald es mit dem Gift in Berührung tritt, wiegten sich alle Gäste der Tafel in Sicherheit, denn ihr Besteck blieb beim Kontakt mit dem köstlichen Menü unverfärbt. Also aßen sie und aßen sie was sie konnten, denn es schmeckte allen sehr. Doch man wundert sich plötzlich, wie viele Leute trotzdem beinahe am Herzinfarkt starben, als sie in der Schüssel, gefüllt mit Eier, mit ihren silbernen Essstäben gruben - und das Silber sich sogleich schwärzte!" Somit brachten diese Stäbchen dem Gastgeber Glück, ohne dass er wirklich Böses anwenden musste. Er sah seine Gäste wie gewünscht niemals wieder.

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Hiyamugi - Nudeln:

Im Aussehen wie Spaghetti. Meist im Sommer, mit Dipp-Sauce kalt serviert.

Japanisch

Hiyamugi - Nudeln:

Im Aussehen wie Spaghetti. Meist im Sommer, mit Dipp-Sauce kalt serviert.

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Jagabata:

Mit Butter gegrillte Kartoffeln.

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Japanische Reissorten:

1. Japanischer Uruchi-Reis "Oryza sativa var. japonica" (Ersatz: zB. "Nishiki Reis") heißt: Roher, ungekochter Reis wird bezeichnet als: "kome"; Bereits fertig gekochter Reis bezeichnet als: "gohan"; Uruchi-Reis (auch Japan-Reis genannt) hat ovale, halbdurchsichtige Körner. Verwendung für fast sämtliche Gerichte, als Beilage oder für Sushi-Zubereitung.

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Japanische Reissorten:

2. Japanischer Mochi-Reis (Reiskuchen): Mochi Mochi (Reiskuchen) ist steinhart, vor Verzehr ins Stücke schneiden und erweichen: Im Öl beidseitig goldbraun anbraten, im Inneren entsteht weicher Kern. Im Backofen backen und warten bis er aufgehet wie ein Windbeutel. Sind dann innen hohl und außen knusprig. In Suppe kurz mitgaren. Danach kann man den so erweichten Mochi laut jeweiligen Rezept in die Speise mengen, oder auch pur in div. Saucen getunkt essen. Spezielle Verwendung zB. für: Diverse Süßspeisen, Yaki-Mochi (gebackenes Mochi), Kinako-Mochi (mit Sojamehl), Ozouni (Mochi in Gemüsesuppe) usw.; Vollreismochi Besteht nur aus braunem Süßreis. Vollreis wird gedämpft und zerstoßen. In Stücke geschnitten getrocknet und luftdicht verpackt.

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JASMINTEE, OOLONGTEE usw.:

Sind typische, weitere chinesische Teesorten.

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Kaiwarena (Rettichsprossen)

Im Reformhaus sind Samen erhältlich, diese selbst ziehen nach Anleitung. Verwendung als Füllung, oder in Kombination mit Thunfisch in Maki oder Temaki.

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Kanten (jap. Bezeichnung für "Agar-Agar"), aus Rotalgen:

Geliermittel für Süssigkeiten. Kanten in Stab oder Nudelform im Handel. verkauft. Verwendung: Kurz in Wasser aufweichen, ohne Kochen zu Salate, Suppen (unter 80°C) etc geben.

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Karee:

Eine moderne japanische Abart der traditionellen indischen Curry-Speise;

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Katsuobushi:

Gewürz aus geraspeltem, getrocknetem Fisch (Katsuo). Bewegt sich auf heißem Essen!

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Kijakushi:

Holzlöffel.

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Kishimen - Nudeln:

Dicke traditionell japanische Nudeln, ähnlich den Udon, nur etwas flacher. Kishimen kann man länger garen, ohne dass sie zerfallen. Daher hervorragend geeignet für Sukiyaki.

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Kishimen - Nudeln:

Dicke traditionell japanische Nudeln, ähnlich den Udon, nur etwas flacher. Kishimen kann man länger garen, ohne dass sie zerfallen. Daher hervorragend geeignet für Sukiyaki.

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KOCHA

Englischer Tee Wird in Tassen welche mit Henkel versehen sind, serviert. Diesen Tee kann man frei nach Wahl mit Zucker süßen oder mit Milchprodukten veredeln.

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Koikuchi-Shouyu" Geschmacksintensive Sojasauce

Diese Sojasauce ist zu 85% am Markt vertreten. Wenn man in Japan Sojasauce verlangt, erhält man im Regelfall jene. Inhaltsstoffe: Zu gleichen Teil Sojabohnen und Weizen, zudem Salz. Passt zu Fisch & Fleisch;

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Kombu (Braunalge):

Stets vor Gebrauch über nacht in kaltes Wasser einweichen. Danach kochen (je länger, je besser). Verwendung als Suppen- oder Saucenbasis. Oder fein schneiden, weich kochen, für Salate, Beilagen anwenden.

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Konbu auch Kelp genannt:

Zählt wie Wakame zu den Braunalgen. Wird getrocknet, fein geschnitten und mit Gewürzen kombiniert. Ist von milden Geschmack. Braunalge, wächst im japanischen Meer. Verwendung zum Aromatisieren von Saucen, Misosuppe, Brühen als auch Sushi-Reis.

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Korokke:

Ist keine original japan. Speise, sie kam aus Europa, entwickelte sich dann aber in Japan weiter und unterscheidet sich heute von Croquetten.Es existieren mehrere Arten Korokke, die sich in ihren Füllungen unterscheiden (z.B. Fleisch-Kartoffel Füllung oder Cream-Füllung).

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Kushiage:

An Spießchen gegrillte Happen: Gemüse, Fisch- oder Fleischwürfel paniert und gebraten.

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MACHA

Macha Erkennt man beim trinken durch seinen signifikanten, etwas bitteren Geschmack. Macha findet bei der Teezeremonie Verwendung.

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Material:

Heute sind billige Essstäbchen Massenware. Gefertigt aus Bambus oder Holz. Möglich auch aus PVC oder edlem Silber. In der Regel in schlichter Farbgebung. Jedoch auch möglich ist die Musterung mit Blumen oder Zeichen wie "Guten Appetit", "Glück", Gesundheit" usw.; Es gibt sie in unterschiedlichen Längen: Stäbchen für Frauen sind kürzer; Männerstäbchen selbstverständlich lange; Für Kinder gibt es ganz kurze mit niedlichen Motiven in Japan ("Hello Kitty" oder "Anime-Figuren"). Im asiatischen Haushalt haben Elfenbeinessstäbchen etwa den Stellenwert, wie bei uns eine komplette Garnitur Silberbesteck. Elfenbeinstäbchen werden daher pfleglich behandelt. - Elfenbein sollte nicht extremer Hitze unterworfen werden: Daher nur im lauwarmen Wasser sorgfältig waschen und gänzlich trocknen. In China gilt: 10 Paare an Stäbchen sollte man jeweils kaufen, das ist üblich. Ebenso das restliche chinesische Gedeck, besteht aus 10 Reisschalen, 10 Unterteller, 10 Porzellanlöffel und 10 Teeschalen. - Die Zahl 10 deswegen, weil dies die Höchstzahl der Personen ist, die gewöhnlich an einem Einzeltisch an einem chinesischen Bankett sitzen. In Japan gilt: Die Anzahl der Tischgedecke ist in Japan max. 5, weil man sich mehr als 4 Gästen kaum gebührend widmen könnte. Daher reichen 5 Paare an Stäbchen.

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Matsumo (Braunalge):

Mit der Hand in Stucke zerpflücken und direkt in Suppe gegeben. Für Salate in heißes Wasser kurz einweichen.

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Mehibi,

Mekabu (Stamm des Wakame) Mehibi ist fine geschnittene, getrocknete Farbe nicht schön und zäh beim Essen! Verwendung zu Salat in heisses Wasser einweichern, abseihen. Zu Suppe, direkt hinein geben, nicht zu lange kochen.

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Meshi, Gohan:

Meshi, Gohan = Gekochter Reis;

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Meuntang:

Koreanische Fischsuppe.

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MIRIN

Ist ein süßer Alkohol, der ausschließlich zum Kochen verwendet wird. Nur an Neujahr wird Mirin mit einem speziellen Geschmack getrunken (Otoso).

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Mirin (Kochwein) - zum Würzen:

Mirin ist ein japanischer süßer Wein, primär zum Kochen und würzen! Aus Reis, Reishefe und Wasser mit 14 Vol% Alkoholgehalt. Mirin ist die liebliche und sanftere Variante des stärkeren, trockenen und doch weichen Sake (Reiswein. Mirin mundet ähnlich dem Medium Sherry. Es sind zwei Arten von Reiswein existent: hon mirin Im Geschmack nur leicht unterschiedlich. Zur Zubereitung von Sushi finden beide Sorten Verwendung.

Japanisch

Mirin (Kochwein) - zum Würzen:

Mirin ist ein japanischer süßer Wein, primär zum Kochen und würzen! Aus Reis, Reishefe und Wasser mit 14 Vol% Alkoholgehalt. Mirin ist die liebliche und sanftere Variante des stärkeren, trockenen und doch weichen Sake (Reiswein. Mirin mundet ähnlich dem Medium Sherry. Es sind zwei Arten von Reiswein existent: hon mirin und shin mirin, Im Geschmack nur leicht unterschiedlich. Zur Zubereitung von Sushi finden beide Sorten Verwendung.

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Miso

Es gibt 2 Sorten von Miso: Shiro: das weiße, mundet etwas süßlich. Aka: das rote, mundet geschmacksintensiver. Miso ist eine Paste aus Sojabohnen, sehr proteinreich. Verwendung in vielen japanischen Gerichten. In Dressings, zu Fleisch oder für die Miso-Suppe.

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Miso - Misosuppe:

Suppenkonzentrat auf der Basis von Sojabohnen, Salz, Wasser, Ferment. Miso ist meist eine braune Paste (es gibt auch helle, fast cremfarbene und tiefrote Sorten) aus Sojabohnen. Die beliebte Miso-Suppe ist zubereitet, indem man Miso in Wasser auflöst, als Suppeneinlage dient Tofu- und Algenstücke und was man sonst so mag. Miso-Suppe gibt es in verschiedensten Geschmacksrichtungen von salzig bis süßlich.

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Miso - Suppe:

Ist ein fertiges Instantpulver, das man nur noch mit heißem Wasser aufgießen müssen ideal für eine schnelle Mahlzeit zwischendurch und als Gewürz.

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Mochi:

Mochi = gestampfte, spez. weich kochende Reissorte; Man taucht Mochi in Sojasauce, Bohnensauce etc. um ihn zu verspeisen. Aus Mochi kann man auch Süßigkeiten zubereiten. oder man füllt ihn mit Bohnenpasten-Creme. Speziell japanische Winterspeiese wäre, "im Ofen aufgewärmter Mochi", serviert in Nori und in Sojasauce getaucht.

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Mugi - Miso (Gersten Miso):

Eignet sich prima als Gewürz zu deftigen Gerichten.

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Nabe:

Nabe ist ein Tontopf für Eintopfgerichte.

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Nabemono:

Nabemono = "Gerichte aus dem Topf" (Suppen, Eintöpfe etc); Gekocht im Tontopf.

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Naruto:

Japanische Fischwurst. Wenn man diese aufschneidet wir ihr schönes rosa Muster sichtbar.

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Natto:

Schleimige, gegärte Sojabohnen mit starkem Geruch und Geschmack, vergleichbar mit stark duftenden Schimmelkäse. Nicht jeder mag Natto. Auch manch Japaner vermeidet diese Speise, die normalerweise zum Frühstück mit Reis gegessen wird. Beim Essen zieht es Fäden.

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Negima:

Geflügel und Frühlingszwiebeln.

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Niku-jaga:

Hauptzutaten NIKU =Fleisch und JAGAimo = Kartoffel; (Gyniku = Rindfleisch); Dies bringt ein Europäer weniger mit der japan. Küche in Verbindung. Dennoch ist Nikujaga in Japan sehr beliebt, allerdings vor allem zu Hause privat, als im Restaurant.

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Nori:

Algenblätter

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Nudel Saucen:

Würzsaucen zum Kochen, zB: "Ninben Tsuyu no moto"-Sauce.

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OCHA (Ryokucha)

Gewöhnlichr grüner Tee Ihm werden beruhigende Wirkungen auf Magen und Befinden zugeschrieben. Vor allem ist er Magen schonend. Grüner Tee wird gerne rund um die Uhr getrunken und man erhält ihn überall. Traditionell wird grüner Tee stets in Tassen ohne Henkel serviert. Immer pur, daher niemals mit Zucker oder gar div. Milchprodukten versetzt, getrunken. Beim Trinken der henkellosen Tasse nimmt man jene in die rechte Hand und stützt mit der anderen Hand von unten die Tasse.

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Odon:

Eine Art Nabe-Gericht: Fisch, Eier und Gemüse werden stundenlang in Suppe gekocht. Ein beliebtes und erwärmendes Gericht vor allem im Winter.

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Okonomiyaki:

Rezept hier; Mischung zwischen Pizza und Pfannkuchen. "Okonomi" heißt "was immer sie wollen". Dies bezieht sich auf die Zutaten. Man brät sich seine Okonomiyaki am Tisch auf einer heißen Platte (=Teppanyaki). Die Grundzutaten sind Kohl und Mehl, die anderen Zutaten werden bestellt. Dafür eignen sich alle Fleisch- und Fischsorten, Gemüse, Käse usw.; Man mischt die Zutaten in einer Schüssel und legt sie dann auf den heißen, gefetteten Teppanyaki. Dann verteilt man den Teig in Form eines Pfannkuchens und brät diesen beidseitig. Gewürzt wird mit spez. Okonomiyaki-Sauce und Katsuobushi (getrockneter und zerriebener Thunfisch).

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Okra, genannt auch: Gumbo, Gombo, Lady´s finger, Ocra, Essbarer Eibisch, Gemüse-Eibisch;

Okra Stielansatz und evtl. Spitze so knapp wie möglich abschneiden, damit die klebrige Flüssigkeit nicht aus den Samengehäuse austritt. - In reichlich Salzwasser je nach Größe 5-10 Min blanchieren, dann mit Zitronensaft, Zwiebel- und Knoblauchwürfel in Butter schwenken. - Für Suppeneinlage, Eintöpfe und gemischte Gemüsepfannen Okras der Länge(!) nach halbieren oder in Stücke schneiden. Die klebrige Flüssigkeit bindet das Gericht leicht.

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Onigiri-ya:

Geschäfte, welche sich auf die Herstellung handgemachter Reisbälle spezialisiert haben. Als fast food sind sie in Japan beliebter als Sushi. Simpler Grund ist jener, dass sie sich zubereitet einfach länger frisch halten lassen.

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Onigiri:

Sind japanische Reisbälle mit unterschiedlichen Füllungen wie Fisch, Gemüse usw.; Onigiri erkennt man an ihrer dreieckigen Form welche meist mit Nori-Algen umhüllt ist. Dreieckig ist kein Muss, es gibt auch runde und walzenförmige Onigiri.

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Pilze - Shiitakepilze = Tongupilze, Wolkenohrpilze und weiße Morcheln:

Bei uns im Handel getrocknet erwerbbar. Vor Gebrauch im heißem Wasser für 10-30 Min einweichen. Danach Stiele entfernen (bleiben hart), Pilze in Streifen oder Viertel schneiden. Kleinere Wolkenohrpilze und weißen Morcheln kann man auch ganz belassen.

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PLUM WINE

Japan. Pflaumenwein. Ein sehr süßer Sake, oft als Nachtisch gereicht.

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Ramen - Nudeln:

Nudeln, die ursprünglich aus China stammen, aber eine typisch japan. Speise geworden sind. Ramen sind etwa so dünn wie Spaghetti und werden in einer Suppe mit verschiedenen weiteren Zutaten, die auf die Nudeln gelegt werden, serviert.

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Ramen - Nudeln:

Nudeln, die ursprünglich aus China stammen, aber eine typisch japan. Speise geworden sind. Ramen sind etwa so dünn wie Spaghetti und werden in einer Suppe mit verschiedenen weiteren Zutaten, die auf die Nudeln gelegt werden, serviert.

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Reispapier:

Getrocknete dünne Blätter, aus Reismehl. Vor Verwendung in lauwarmen Wasser kurz einweichen, dann trocken tupfen. Für Frühlingsrollen und Teigtaschen.

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Saibashi:

Japanische Kochstäbchen, etwas länger als die "Hashi" (Essstäbchen).

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Saishikomi-Shouyu Doppelfermentierte Sojasauce

Geschmack und Farbe intensiv. Passt als Dippsoße für Sashimi und Sushi! Ist jedoch Rarität am Markt.

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SAKE / Reiswein (nihonshu)

Sake wird aus Reis hergestellt. Es existieren unzählige regionale Sakearten. Der Alkoholanteil in Sake beträgt 10-20%. Sake findet in der Küche Verwendung zum Aromatisieren von Fisch oder Fleisch, nimmt den Speisen ihren evt. salzigen bzw. strengen Geschmack. Sake wird aber auch, entweder kalt oder heiß, gerne in größeren Mengen in Japan getrunken.

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Sake (Reisein):

Sake ist ein japanischer Reiswein, primär zum Trinken (aber auch für die Küche verwendbar)! Sake ist teurer als Mirin (Kochwein) und hat 10-20 Vol% Alkoholgehalt. Nimmt den Gerichten Salzigkeit und strengen Geschmack. - Sake wird meist warm (im Sommer kalt) in kleinen Porzellantassen serviert getrunken. Bereits angebrochene Flaschen innerhalb von 3 Monaten wegen Aromaverlust verbrauchen. - Marken: "Ozek" und "Schockikulai" etc.;

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Sashimi-Arten:

Maguro: Thunfisch; Toro: Fettigerer Teil des Thunfisch; Ika: Tintenfisch, Tako: Oktopus; Ebi: Garnele; Saba: Makrele; Sake: Lachs;

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Sashimi:

Sashimi = roher Fisch; Japaner essen mehrere Fischarten roh. Natürlich sollte der Fisch so frisch wie möglich sein. Sashimi wird als Sashimi genossen. Üblicherweise wird der rohe Fisch in etwa 8x3x1 cm große Stücke geschnitten und serviert. Beim Essen taucht man die Sashimistücke kurz in Sojasauce. Je nach Fischart wird der Sojasauce Wasabi od. geriebener Ingwer beigegeben.

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Seetang = Kaiso (Seetangblätter);

Im Regelfall wird es getrocknet oder auch frisch im Kühlregal verkauft. Es gibt verschiedene Arten: 1.) NORI: Aus getrockneten Seetangstücken (Schwarz- od. Rotalgen) gepresste Seetangblätter, Größe ca. 20x22,5 cm. Kaufe nur japanischen Seetang! Nicht koreanischen, da jener zu großporig, als auch salzig mundet! Seetang mundet neutral, allenfalls salzig. Kaufe nur geröstete Seetangblätter, denn ungeröstet schmecken diese etwas algig. Geröstete erkennt man daran, dass eine Seite leicht glänzt. Rösten kann man aber auch selber mit der Herdplatte (nur 10 Sekunden darüber ziehen). Verwendung: Manche Sushi-Häppchen werden von Seetangblättern zusammen gehalten. Handrollen werden darin eingewickelt, manche Nigiris werden mit dünnen Nori-Streifen fixiert. Nori findet auch Verwendung bei Nigiri-zushi um einen Trichter für diverse Arten von Fischeiern zu Bilden (Gunkan-Stil). 2. KOMBU: Spez. Seetangsorte wird in ganzen Stücken getrocknet und zum Kochen verwendet. Weißes Pulver auf seiner Oberfläche belassen, da dies ein Geschmacksträger ist. Konbu daher nicht waschen, nur mit feuchten Tuch abwischen. Seetang ist Reich an Kalium, Kalzium, Jod, Karotin und Aminosäuren. Vorzuziehen ist dunkler, glänzender gut getrockneter Seetang. Verwendung: Für Dashi-Brühe oder um den Fisch gewickelt, welcher dann gekocht wird. 3. HIJIKI: Aussehen in getrockneter Form von langen Teeblättern. Verwendung: Nach dem Quellen in Wasser kann es gekocht und mit Tofu oder Sojabohnen verspeist werden. Auch als Gemüsezugabe beliebt. 4. WAKAME: Frisch oder getrocknet verkauft. Im Aussehen wie Nori, schwarz-grün. Verwendung: Nach 15 Min Quellen im Wasser kann es roh zu Salat oder Gemüse gegeben werden.

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Shabu Shabu:

Rezept hier; Japanisches Fleischfondue, wird bei Tisch zelebriert.

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Shari:

Spezieller Reis für die Zubereitung von Sushi.

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Shio-yaki:

Ganzer Fisch im Salzmantelteig gehüllt und gegrillt serviert.

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Shiro - Miso (Reis - Miso):

Ist sehr mild und wunderbar zum Verfeinern, Sie können es bei herzhaften Gerichten statt Sahne nehmen.

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Shiro-Shouyu Weiße Sojasauce

Hoher Weizenanteil, geringer Sojabohnenanteil, viel Zucker. Farbe bleibt dadurch hell wie Tee. Passt zu Udon-Suppe oder Nabe-Ryouri, Gemüse- und Fischgerichte welche ihre natürliche Farbe behalten sollen. Ist jedoch Rarität am Markt.

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SHOCHU

Ein sehr starkes Alkoholgetränk!

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Shoyu (japanische Sojasauce)

Sojasauce gibt es als helle und als dunkle Sauce. Für Sushi verwende die dunkle Variante! Bei Tisch wird Sojasauce in kleine Schälchen gefüllt, mit etwas Wasabi verrührt, dann als Dipp für die Sushi-Häppchen verwendet.

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Soba - Nudeln:

Dünnere Nudeln als Udon aber etwas dicker als Somen und Ramen. Einige Restaurants präparieren sogar die Nudeln selbst, indem sie den Teig herstellen und diesen in Nudeln schneiden.

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Soba - Nudeln:

Dünnere Nudeln als Udon aber etwas dicker als Somen und Ramen. Einige Restaurants präparieren sogar die Nudeln selbst, indem sie den Teig herstellen und diesen in Nudeln schneiden.

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Su (Reisessig):

Japanische Essigsorte aus Reis und Wein, milder als europäischer Essig. Verwendung für Zubereitung von Sushi-Reis (würzen) und für das Desinfizieren von rohem Fisch. Sushi-zu: Fertig hergestellter Reisessig inklusive Zucker und Salz, speziell für die Zubereitung von Sushi-Reis.

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Suimono:

Klare Fischsuppe mit diversen Einlagen.

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Sukiyaki:

Eintopf aus Rindsfleisch, Tofu und Gemüse, gebraten und in rohes Ei getaucht.

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Suppen-Saucen:

Zum Kochen, der Marken: zB. "Menmi", "Tsuyu no Moto".

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Surimi:

Surimi = Fischimitat; Surimi besteht aus einem mit Geschmacks- u. Farbstoffen versetzten Brei aus versch. Fischen. Die Masse wird so geformt, dass diese anderen Produkten aussehensmäßig und geschmacklich gleicht. Z.B.: Krebssalat sieht aus wie aus Krebse, aber es ist kein Stückchen Krebs enthalten, daher müsste er mit "Surimi Krebssalat" ausgezeichnet sein. Surimi heißt Imitat eines Produktes aus (evt. minderen) Fischbrei.

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Taiyaki:

Japanisches Gebäck im Aussehen eines Fisches. Traditionell ist es gefüllt mit Anko (süße Paste aus roten Bohnen). Variationen mit Vanille-Creme und anderen Geschmacksrichtungen sind ebenso erhältlich.

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Takuan (eingelegter Daikon-Rettich)

Von außen wenig appetitlich aussehenden eingelegte Daikon-Rettiche kann man gekühlt kaufen. Verwende Daikon als Fülle von Maki Rollen.

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Tamari-Shouyu, Tamari-Shouyu" Urform einer Sojasauce

Hat signifikantes Aroma, ist von dunklerer Farbe und dickflüssig. Hoher Sojabohnenanteil, geringer Weizenanteil. Passt zum Braten und Schmoren, erzeugt rötliche Farbe.

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Tempura-Reste

Gargut im Ausbackteig frittiert: kleine Stücke, die beim letzten Mal frittieren von Tenpura im Öl übrig geblieben sind. Falls nicht vorhanden, können auch extra kleine Tenpurastückchen frittiert werden. (z.B. kleine Stücke Lauch mit Tempurateig vermischt),

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Tempura:

Rezept hier; Fisch, Gemüse und anderes in Tempurateig (Ausbackteig) frittiert.

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Teriyaki:

Mariniertes Fleisch.

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Tofu - Sojabohnenkäse, Bohnenkäse, Bohnenquark:

Tofu wird industriell aus Sojabohnen hergestellt. Dazu lässt man die Bohnen quellen und zerquetscht sie. Anschließend werden sie mit Wasser gekocht und danach gefiltert. Das Produkt heißt Sojamilch. - Durch Gerinnung der Eiweißbestandteile der Sojamilch, entweder mit Hilfe von Nigari (Kalzium-, Magnesiumsulfat oder Zitronensäure), durch Erhitzen und Abschöpfen oder Filtrieren, entsteht das Produkt Tofu. Die so geronnenen "Sojaflocken" werden Blöcke gepresst. Tofuarten: Unterschiedlich in ihrer Konsistenz bzw. Herstellungsart und auch Verwendung; 1. Seidentofu, besonders zarte Konsistenz, Verwendung für Süßspeisen. 2. Schwammtofu (Baumwolltofu) gerne gefüllt und frittiert wird. 3. Geräucherter Tofu, er ist nicht mehr neutral im Geschmack sondern pikant.

Japanisch

Tofu:

Kann in vielen verschiedenen Weisen serviert werden. Im Westen wird Tofu als geschmacksloser Fleischersatz für Vegetarier angesehen. Japan. Tofugerichte sind aber äußerst geschmacksvoll durch ihre Würzung und Zubereitung. Frittierter Tofu heißt "Aburage" (verwendet z.B. für Inarisushi) oder Atsuage (dicker als Aburage).

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Togarashi (Chili)

Sehr pikanten Gewürzmischung. In den Bestandteilen dominiert Chili-Pfeffer. Sowie Orangenschale, Seetang und Sesamsamen. Togarashi ist ein Gewürz bei Tisch um Suppen und Nudeln pikant zu würzen.

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Tomorokoshi:

Maiskolben.

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Tonkatsu:

Paniertes Schweinekotelett, Schweineschnitzel.

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Toppingu:

Zutaten, die sich auf den "Ramen Nudeln" befinden.

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Traditioneller Glaube - Superstitions:

Findet man an seinem Essplatz ein ungleiches paar Stäbchen vor, bedeutet jenes, dass man ein Verkehrsmittel (Bus, Bahn etc.) versäumen wird. Fallen die Stäbchen ungeschickter Weise mal zu Boden, verheißt solches unvermeidliches Pech. Gekreuzte Essstäbchen sind als Zeichen in normalen Restaurants zulässig. Entweder der Kellner kreuzt sie, um den Gast zum Zahlen zu bewegen. Oder der Gast kreuzt jene, um den Kellner zu signalisieren, dass er die Rechnung begleichen möchte. Man unterstellt einem Gast welcher seine Stäbchen gegen seinen Magen drückt, um diese auf gleiche Höhe zu justieren, anstatt sie auf dem Tisch oder Reisschüssel kurz zu klopfen, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er Hilfsarbeiter von Beruf ist. Weil er gewohnt ist, außer Haus (ohne Tisch, evt im Stehen) zu speisen. Hält jemand seine Reisschüssel zwischen oder auf den Knien (Oberschenkel), unterstellt man diesem Gast dass er ein "Bootsmann" ist. Denn so kann man gut sein Schiff stets gut manövrieren. Man meint, hierbei die Zukunft eines Mädchens im heiratsfähigen Alter erkennen zu können. Ihr Ehemann wird einst weit her aus der Provinz stammen und sie wird ein Mädchen gebären. Wenn, ja wenn sie ihre Essstäbchen am Tisch etwas weiter entfernt liegen hat. Hingegen kommt der Gemahl aus dem nahen Umfeld und sie wird einen Jungen gebären, wenn die Stäbchen ihr nahe liegen.

Japanisch

Tsukemono:

Japan. "Pickles" (eingelegtes Gemüse). Werden zu den meisten Malzeiten aufgetischt.

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Tsukune:

Geflügelklößchen.

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Udon - Nudeln:

Dicke traditionell japan. Nudeln. Hier 3 Arten, wie Udon zubereitet werden kann: Kitsune Udon: Fuchs Udon; Tanuki Udon: Japanischer Waschbär Udon; Tsukimi Udon: "Mond betrachten" Udon (das Eigelb stellt den Mond dar);

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Udon - Nudeln:

Dicke traditionell japan. Nudeln. Hier 3 Arten, wie Udon zubereitet werden kann: Kitsune Udon: Fuchs Udon; Tanuki Udon: Japanischer Waschbär Udon; Tsukimi Udon: "Mond betrachten" Udon (das Eigelb stellt den Mond dar);

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Unagi:

Unagi = Aal; Über heißen Kohlen gegrillt. Mit Sojasauce und süßer Sake bestrichen wird es serviert.

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Usukuchi-Shouyu Geschmacksleichte Sojasauce

Farblich dünner als die Koikuchi-Shouyu. Passt zu Gemüsegerichten, weißfleischigen Fischen, Brühen (Osuimono).

Japanisch

Wakame - zum Würzen:

Wakame = Seetang; Zählt wie Konbu zu den Braunalgen. Hellgrüne Sprossen einer Braunalge, welche frisch oder getrocknet, in kleine Streifen geschnitten werden und jedes Japanische Gericht (Suppe, Reis, Fisch, Fleisch, Krustentier) abrundet. Vor der Verwendung der Wakame jene kurz in Wasser einweichen.

Japanisch

Wakame (Braunalge):

Algen kurz vor Verwendung mit kaltem Fließwasser spülen, danach in kaltes Wasser 3-5 Min weichern. Munden salzhaltig.

Japanisch

Wan-Tan-Teigblätter

Dünne tifgekühlte Teigscheiben in runder oder quadratischer Form. Verwendung für gefüllte Teigtaschen.

Japanisch

Wasabi (Japanischer Meerrettich in Pulver- od. Pastenform):

Fertigprodukt, besteht aus 90% japan. Meerrettich (aus der Wurzel der Wasabi-Staude) sowie Senfpulver. Grün in der Farbe, sehr scharf im Geschmack. Er ist in kleinen Döschen zum Anrühren erhältlich oder als fertige Paste in der Tube. Wasabi ist zur Zubereitung fast aller Sushi, Maki usw. nötig, wird zudem bei Tisch als Zusatz zur Soja-Sauce geschätzt. Hierbei wird bei Tisch kleine Menge Wasabi in die Sojasauce gerührt welche nun als Dipp für Sushi dient.

Japanisch

WEIN

Es existieren einige japan. Weinsorten.

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WHYSKY

Wird mit Wasser verdünnt und mit Eiswürfeln serviert.

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Yaki-onigiri:

Gegrillte Reisbällchen.

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Yakisoba:

Yakisoba = Bratnudeln; Soba-Nudeln mit Gemüse, Fleisch oder Fisch. Im Teppanyaki-Restaurant fertig zu Kaufen oder auf dem Teppan selbst zubereiten. Hierbei bekommt man eine Schüssel mit gekochten Soba und den weiteren Zutaten. Kochtipp: Entweder zuerst Nudeln anbraten und den Rest dann zufügen oder alles zusammen auf den Teppan legen und braten. Dazu die spez. Yakisoba-Sauce.

Japanisch

Yakitori:

Grilliertes Hühnerfleisch auf Spießchen über Holzkohlenfeuer. Es gibt viele verschiedene Arten von Yakitori mit allen möglichen Teilen des Huhns. Oft Bestandteil großer Menüs.

Japanisch

Yasai:

Yasai = Gemüse;

Japanisch

Yokan:

Die Süßspeise Yokan wird aus Agar-Agar (Kanten), Zucker und gemahlenen Azuki Bohnen zubereitet. Zutaten mit Wasser verrühren, erhitzen und in eine Form gießen. Erkalten lassen, fertig. Zum Servieren in rechteckige Blöcke portionieren.

Japanisch

Yosenabe:

Fischsuppe mit Gemüse im Topf.

Japanisch

Zensai:

Zensai = kleine Speisen als Vorspeise oder Snack gereicht.

Joghurt

Joghurtdeckel ablecken? -

Gerade in der Lebensmittelindustrie muss sehr sauber und hygienisch gearbeitet werden. Deshalb werden manche Aludeckel von Joghurtbecher oder Quarkbecher mit Desinfektionsmittel eingesprüht, damit diese absolut keimfrei sind. Die Deckel werden innen mit Wasserstoffperoxid besprüht. Das ist ein Entkeimungsmittel. Wasserstoffperoxid wird auch zum Haarebleichen verwendet und kommt in geringen Mengen auch im Körper vor. Auf den Joghurtdeckeln lässt man das Peroxid 2-3 Sekunden einwirken, dann wird es durch Abtrocknen entfernt. Der Deckel ist danach trocken, das Entkeimungsmittel ist vollständig entfernt. Das heißt, es ist kein Rückstand mehr auf dem Deckel vorhanden. Im Deutschen Lebensmittelgesetz ist vorgeschrieben, dass alle Stoffe – das können Desinfektionsmittel sein, das können aber auch Becher sein, ein Gurkeneimer oder was auch immer - das die so gebaut sein müssen, dass keine Rückstände in die Lebensmittel übergehen können. Verpackungsmaterial oder Desinfektionsmittel müssen also Lebensmittel tauglich sein. Per Gesetz ist vorgeschrieben, was an möglichen Rückständen von einem Desinfektionsmittel noch auf einem Joghurtdeckel vorhanden sein darf. Die vorgeschriebenen Mengen sind 0,5 ppm pro Gesamtgebinde. Das ist ein verschwindend kleine Menge....

Kaffee kochen

Das Warmhalten

Besonders geeignet sind Thermoskannen. Gut ist auch eine mäßig warme Herdplatte oder ein elektrischer Rechaud. Weniger geeignet sind Kerzenwarmhalter oder, zum Warmhalten kleiner Mengen, die Heizplatte mancher Kaffeemaschinen, denn diese erwärmen den Kaffee zu stark.

Kaffee kochen

Das Wasser

Nur frisches Wasser verwenden und kalt aufsetzen, denn dann enthält das Wasser mehr Sauerstoff und der Geschmack ist nicht flach, wie es bei Verwendung von sauerstoffarmen Wasser der Fall ist. Am besten eignet sich Wasser mit fünf bis sechs Härtegraden. Ist das Wasser weicher, so kann eine Prise Salz Abhilfe schaffen. Ist das Wasser zu hart, verschlechtert sich vor allem das Aussehen des Getränks. Hier können Sie das Wasser gegebenenfalls mit speziellen Filtern enthärten.

Kaffee kochen

Der Mahlgrad

Beim direkten Aufbrühen, also ohne Filter, sollte grob bis mittelgrob gemahlener Kaffee verwendet werden. Wird der Handfilter oder die Kaffeemaschine verwendet, empfiehlt sich feines bis mittelfeines Mahlgut. Für Espresso eignet sich am besten fein gemahlener Kaffee. Für den Mokka sollte er staubfein sein. In der automatischen Kaffeemaschine bedeutet feinerer Mahlgrad schönere Crema. Jedoch beachte man gleichzeitig, je feiner der Mahlgrad um so bitterer mundet der Kaffee. Daher gilt es hier, einen Mittelweg zu finden.

Kaffee kochen

Die Kanne

Um den Kaffeegeschmack nicht zu beeinträchtigen, am besten Gefäße aus Glas, Porzellan oder Keramik verwenden.

Kaffee kochen

Die Menge

Ein gestrichener Messlöffel pro Tasse, das sind etwa sechs bis acht Gramm. Für löslichen Kaffee rechnet man ein Teelöffel, das sind circa 1,8 Gramm.

Kaffee kochen

Frische Tipps für frischen Kaffee:

Kaufen Sie Kaffee niemals auf Vorrat, denn Kaffee kann schnell alt und ranzig werden. Auch die ungemahlene Bohne hält sich nach Röstung maximal 4 Wochen, danach nimmt die Qualität langsam wieder ab. Kaufen Sie Kaffee wenn möglich als ganze Bohne und mahlen Sie den Kaffee jeweils vor jeder Zubereitung. Bewahren Sie Ihren Kaffee in luftdichtverschließbaren Behältnissen auf, denn die Luft mit dem darin enthaltenen Sauerstoff ist der größte Feind des Kaffees. Außerdem schützen Sie ihn auf diese Weise automatisch vor Fremdgerüchen und Feuchtigkeit. Um das Älterwerden des Kaffees in Grenzen zu halten, stellen Sie die Kaffeedose in den Kühlschrank oder in die Gefriertruhe (!), denn dort wo es kühler ist, halten sich nicht nur Lebensmittel, sondern auch Kaffee länger frisch.

Kaffee kochen

Kaffee kochen, brühen:

Selbst verständlich kann das Getränk Kaffee nie besser sein, als das Kaffeemehl das für seine Zubereitung eingesetzt wird. Deshalb sollte man schon beim Kauf des Mehls bzw. der Bohne nach einer mit dem Geldbeutel vereinbaren optimalen Lösung suchen.

Kaffee, Anbau

BEHANDELTER KAFFEE:

Mancher muss z.B. wegen zu hohen Blutdruckes Koffein meiden, bei anderen Personen reagiert der Magen empfindlich auf die beim Rösten entstehenden Bitterstoffe. Für sie gibt es speziell behandelte Kaffeesorten: 1) KOFFEINARMER: = nicht völlig frei von Koffein. Bei der Koffeinentziehung sinkt der Koffeingehalt von 2,5% auf 0,2% (= gesetzliche Höchstmenge). 15 Tassen dieser Sorte enthalten so viel Koffein wie 1 Tasse unbehandelter Kaffee. KOFFEINFREIER: = nicht völlig frei. 0,08% Koffein, bezogen auf Trockenmasse, toleriert der Gesetzgeber. Der Kaffeegeschmack leidet nicht beim Koffeinentzug! MAGENSCHONENDER: Hier werden den Bohnen mit Wasserdampf u. unter erhöhtem Druck Reiz- u. Bitterstoffe entzogen, die bei empfindlichen Menschen Beschwerden an Leber, Galle hervorrufen können. Der Kaffee mundet bekömmlicher, ist auch vollwertig in seiner belebenden Wirkung, da das Koffeein erhalten bleibt!

Kaffee, Anbau

INHALTSSTOFFE DES KAFFES...

Die Kaffeebohne besitzt im Prinzip ähnliche Inhaltsstoffe wie auch sämtliche anderen Samenprodukte. Aber hier kommt es weniger auf die Nährstoffe an, sondern auf die Stoffe, die für das Aroma des Kaffees verantwortlich sind. Dazu gehören bestimmte Gerbstoffe, aber auch einige stickstoffhaltige Substanzen, d.h. Eiweißstoffe und organische Säuren sowie einige Zellulosestoffe: Inhaltsstoffe des Kaffee scheinbares Eiweiß:9% scheinbare Kohlenhydrate:24% Fette und Lipoide:13% Säuren:4,5% Coffein:1,2% Nicotinsäure:0,02% Mineralstoffe:4% Wasser:2,5% flüchtige Aromastoffe:0,1% unbekannte Substanzen:35% Die Zahlen sind Mittelwerte für einen Arabica-Kaffee normaler Röstung. Das eigentliche Aroma entsteht aber erst durch das Rösten. Hierbei werden Rohkaffees verschiedener Herkunftsländer, unterschiedlicher Sorten und Qualitäten zusammengestellt und Temperaturen von über 200° Celsius ausgesetzt. Zucker und andere Kohlenhydrate werden karamellisiert, die Bohnen verfärben sich von grünlich zu goldbraun, das Gewicht reduziert sich um 15% bis 20% und das Volumen der Kaffeebohnen erhöht sich gleichzeitig um rund 60%. Viele bekannte und noch mehr unbekannte Inhaltsstoffe werden zerstört, umgewandelt oder bilden sich neu. Einige diese insgesamt unüberschaubaren Reaktionen sind z.B. bei den Säuren des Kaffees recht gut erforscht. Die Kaffeesorte Arabica hat etwa einen Gesamtsäuregehalt von 4,5% bis 8,5%, die Sorte Robusta hingegen einen von 6,5% bis 12%. Nach dem Rösten enthalten diese Bohnen Essigsäure, Zitronensäure, Äpfelsäure, Oxalsäure, spezielle Kaffeesäuren, sogenannte Chlorogensäuren, aber auch in Spuren Buttersäure, die in ganz geringen Mengen aromatisch sein kann, in größeren aber eine ganz üble Stinkbombe darstellt. Trotz all' dieser Aromastoffe, Kaffee wäre nicht das geworden, was er ist, wenn er nicht ein Rauschgift beinhaltete, nämlich das Koffein. Es macht immerhin im ungerösteten Kaffee ca. 0,8% bis 2,5% aus und kann bei der Sorte Robusta bis auf 4% ansteigen. Durch Rösten verringert sich die Koffeinmenge nur geringfügig. Sie liegt im Mittel um 1,2% bis 1,5%. Es gibt auch koffeinarme und koffeinfreie Kaffeearten, allerdings schmecken die nicht so gut, so daß in der Regel bei koffeinfreiem Kaffee das Koffein aus normalen Sorten entzogen wird. Häufig wir übersehen, daß auch andere Getränke und auch Schmerzmittel zum Teil recht beachtliche Dosen an Koffein beinhalten, die dem Kaffee in nichts nachstehen: Koffeingehalt verschiedener Stoffe in mg: 1 Espresso (50ml): 50 1 Tasse Filterkaffee (125ml): 80-120mg 1 Glas Cola (200ml): 20-50mg 1 Tasse schwarzer Tee (125ml): 30-60mg 1 Tasse Kakao(125ml):2-5mg 1 Schmerztablette: 30-100mg

Kaffee, Anbau

KAFFE-BOHNENAUFBEREITUNG:

Bereits in den Anbauländern wird die frisch gepflückte Bohne vom Fruchtfleisch getrennt. Dafür gibt es 2 Verfahren: Das trockene u. das nasse Verfahren.

Kaffee, Anbau

KAFFEE-ANBAU:

Zum 1. mal bereits im 14. Jhdt in Arabien kultiviert! Im 17. Jhdt. erreichte die Pflanze auf Schiffen Europa, die Türken brachten auf ihren Kriegszügen den Kaffee nach Wien. Bereits 1690 hatte Paris über 200 Kaffeehäuser. In Österreich soll es 1685 das 1. Kaffeehaus gegeben haben. Durch Europäer begann der systematische Aufbau von Kaffeepflanzen im 18. Jhdt. in der Karibik. Heute liegen die Anbaugebiete wie ein breiter Gürtel in den sub- u. tropischen Zonen längs des Äquators, denn der Kaffee braucht Wärme u. Feuchtigkeit zum Gedeihen. Heutige Anbauländer: Brasilien, sowie Kolumbien, Indonesien, Elfenbeinküste, Mexico, Uganda, El Salvador, Guatemala; Kaffeepflanze gehört zur Familie der Krappgewächse, der Rubiaceen. Die Pflanzen der Gattung Coffea (=botanischer Name für Kaffee) erreichen Baumhöhe von 15m. Sie werden aber auf Strauchgröße zurückgeschnitten, um Ernte zu erleichtern. Die Kaffeeblüte dauert nur wenige Tage. Sie verwandelt die Plantagen in weiße Blütenmeere mit Jasmindüften. Während der 8-10 monatigen Reifezeit verändert sich die Farbe der kirschenähnlichen Früchte von Hellgrün über Gelb u. Rot bis ins Lila. Jahresernte pro Baum 50 - 100kg marktfähige Bohnen. Die Sorten aus den Hochlagen in 600 - 2000m gelten als besonders wertvoll, da sie ausgezeichnetes Aroma u. feine Säure aufweisen. Von den etwa 80 Arten von Kaffeepflanzen haben heute nur 2 weltweite Bedeutung: Coffea arabica u. Coffea robusta. Von ihnen stammen über 90% der Ernte. Die Arabica, die bei uns üblichste, gilt geschmacklich als edelste Sorte, da sie sich durch sehr viele Aromen auszeichnet! Sie kann gemischt werden z.B. mit Bohnen der Robusta, die große wirtschaftliche Bedeutung erlangte, weil man sie auch in tiefer gelegenen Regionen anbauen kann. Bevor der Kaffee als duftend anregendes Getränk in der Tasse dampft, müssen die Bohnen nach der Ernte eine Vielzahl von Prozessen durchlaufen:

Kaffee, Anbau

KAFFEE-ERSATZ:

SAMMELBEGRIFF für Erzeugnisse, die durch Ausziehen mit heißem Wasser ein kaffeeähnliches Getränk ergeben. Verwendet wird meist Getreide, welches geröstet wird. Auch Feigenkaffee ist im Handel. Es gibt auch Ersatzmischungen, das sind Kompositionen aus Bestandteilen verschiedener Pflanzenarten, teilweise mit Zusatz von Bohnenkaffee. Sie gibt es auch als Instant-Getränk. Ein weiterer Kaffeeersatz wird aus der gerösteten Wurzel der wilden wegwarte, der Zichorie, hergestellt. Reiner Malzkaffee hingegen wird aus gemälzter Gerste hergestellt. Die meisten Kaffeeersatzmittel sind Mischungen aus: Gerste, Roggen, Zichorie, die gemälzt wurden. Sie enthalten kein Koffein u. daher keine Anregende Wirkung wie der Bohnenkaffee. Dafür wird ihnen beruhigende Wirkung nachgesagt! Im deutschen Volksmund heißen solche Kaffees: Muckefuck (abgeleitet vom französischem Mocca faux [=falscher Mokka] ).

Kaffee, Anbau

KAFFEE-EXTRAKTE ( Pulver-, Instant-, löslicher Kaffee):

Sie enthalten identische Bestandteile wie üblicher Röstkaffee. Es gibt 2 Herstellungsverfahren: 1) SPRÜHTROCKNUNG: (=Löslicher Kaffee); Der gemahlene Kaffee wird mit heißem Wasserdampf überbrüht u. zu Konzentrat verdichtet. Der Kaffeesatz wird herausgefiltert u. es bleibt der Extrakt. Das flüssige Konzentrat wird in heißer Luft versprüht, Wasseranteil verdampft u. der flüssige Extrakt verwandelt sich zu feinem Pulver, dem Trockengut. Dieses Pulver erhält nun durch ein spezielles Verfahren eine grobkörnige Struktur, welche die Verluste von Geschmack u. Aromastoffen mindert. 2) GEFRIERTROCKNUNG: (=Instant Kaffee); Hier sind diese Verluste noch geringer! Das Kaffeekonzentrat wird tief gefroren. Durch langsame Erwärmung im Vakuumtunnel verdampft das gefrorene Wasser u. am Tunnel Ende ist der Kaffee-Extrakt völlig trocken. Im Handel: Auch koffeinarm, koffeinfrei, Magen schonend.

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KAFFEE-MISCHEN:

Kaffee wird fast ausschließlich unter Markennamen verkauft. Diese Standardmischungen werden aus verschiedenen Sorten komponiert. In den Probeküchen, testen die professionellen Kaffeeschmecker so lange, bis sie sich an den Geschmack herangetastet haben, den die Käufer von ihrer Marke erwarten. Auf diese weise sollen, trotz Schwankungen beim Naturprodukt, gleichbleibender Geschmack u. gute Qualität sichergestellt werden. Es gibt 3 Geschmacksrichtungen: 1) Die hocharomatische Spitzensorte; 2) Den kräftigen Typ Mocca; 3) Den naturmilden Kaffee; Die Auswahl der Sorten beim Mischen u. das Röstverfahren entscheiden darüber, ob der Kaffee z.B. den kräftigen Mokkageschmack od. das milde Aroma hat.

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KOFFEIN:

Jede Kaffeebohne enthält 0,8 - 2,5% Koffein. Von ihm geht die belebende Wirkung aus. Koffein im Kaffee wirkt, anders als beim Tee, direkt auf Herz u. Kreislauf. Es wirkt relativ schnell aber lässt auch verhältnismäßig schnell wieder nach. Die Wirkung besteht darin, dass Ermüdungserscheinungen überspielt werden. Koffein wirkt in Stresssituationen stärker. Darum sollten nervöse, abgespannte od. erschöpfte Menschen, die Kaffee gerne als Stimmulanz verwenden, bei der Dosierung acht geben!

Kaffee, Anbau

NASSE VERFAHREN:

Herstellung von gewaschenen Rohkaffee. Diese Methode ist aufwendiger u. teurer. Wird hauptsächlich für guten Arabica-Kaffee aus Mittelamerika angewandt. In Tanks od. künstlichen Gräben werden die Kaffeekirschen mit Wasser von groben Verunreinigungen u. dann maschinell vom Fruchtfleisch befreit (= Entpulpen). Die Pergamenthaut muss dabei unbeschädigt bleiben, weil die an der Haut haftenden Fruchtfleischreste anschließend in Tanks vergoren werden. So lassen sich die Reste besser entfernen. Erst nach dem zweiten Waschen u. Trocknen werden Pergament- u. Silberhäutchen entfernt. Reste des Silberhäutchens haften oft noch in der Kerbe der Bohnen od. schwimmen als helle Teilchen im ungefiltert aufgebrühten Kaffee. Sie zeigen somit an, dass der Rohkaffee somit nass aufbereitet wurde. Bei beiden Verfahren werden die Bohnen maschinell nach Größe sortiert. Nach dem Trocknen u. Sortieren werden die Bohnen exportiert, um geröstet u. gemischt zu werden.

Kaffee, Anbau

RÖSTEN:

Erst der Röstvorgang verleiht der Bohne die braune Farbe u. das volle Aroma. Es geschieht in geschlossenen Trommeln bei 200 - 300 C°. Dabei verdampft fast alles Wasser aus den Bohnen, ihre Zellen springen auf, u. es entwickeln sich Röst-, bitter- u. Farbstoffe. Beim Rösten entfalten sich die feineren Geruchs- u. Geschmacksstoffe.

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TROCKENE AUFBEREITUNG:

Ist die einfachere u. ursprüngliche Methode. Das Fleisch der Kaffeekirschen trocknet so lange in der Sonne, bis es leicht entfernt werden kann. Die Bohnen werden in Schälmaschinen auch von der Pergament- u. Silberhaut befreit u. anschließend sorgfältig gereinigt. So erhält man den ungewaschenen Rohkaffee.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Brauner, kleiner oder großer:

Schwarzer Kaffee, dem Milch beigemengt wird, bis er eine braune Farbe erhält.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Café au lait:

Hergestellt entweder mit verlängerten Espresso, einem doppelten Espresso oder Filterkaffee und viel heißer, manchmal geschäumter Milch. Serviert wird der Café au lait im typischen Bol, einem voluminösen konischen Trinkgefäß ohne Henkel.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

CAFÈ BÈNÈDICTINE:

Verlängerter Mocca, Likör Bénédictine, Schlagobershaube, Kakaopulver.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Café Cortado:

Er besteht aus einem kleinen starken Kaffee/Espresso und wird mit ganz wenig heißer Milch, auch gesüßt, aufgefüllt. Angeboten wird er in einer kleinen Espressotasse oder auch in einem kleinen Glas.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Café Crème / Schümli:

Café Crème wird aus Bohnenkaffee hergestellt. Der Röstkaffee ist deutlich heller als beim Espresso. Für jede Tasse wird der Kaffee frisch gemahlen und einzeln unter Druck gebrüht. Durch diese Art der Zubereitung hat jede Tasse eine gleichmäßige Crème, daher auch die Bezeichnung "Schümli" (gleich kleiner Schaum).

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

CAFÈ MEXICANO:

Pro Tasse 1 Stk. Schokolade, flüssiges Obers, Messerspitze Zimt, etwas Muskatnuss; Mit heißem, starkem Kaffee aufgießen, mit Obers garnieren.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Cafe Royal:

Kaffee mit Weinbrand, der zuvor über ein Stück Würfelzucker gegossen und angezündet wird.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Caffè Corretto:

Espresso wird mit einem Schuß Grappa, Weinbrand oder Likör "korrigiert".

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Caffè Corto:

Der Espresso mit dem Zusatz "corto" entspricht dem Ristretto in Geschmack und Flüssigkeitsmenge.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Caffè Doppio:

Doppelter Espresso, der in einer entsprechend größeren Tasse serviert wird.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Caffè Latte:

Ursprünglich besteht er aus einem kräftigen Espresso, zumeist doppelter Menge, der mit einer größeren Portion heißer Milch mit wenig oder keinem Schaum verlängert wird. Angeboten wird er in einem hohen Glas oder in einer großen Tasse. In der amerikanischen Version wird er mit deutlich mehr Milchschaum serviert und gern mit auch mit Sirupen verschiedenster Geschmacksrichtungen wie Haselnuss, Vanille oder Karamell verfeinert.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Caffè Lungo:

Ein Kaffee mit dem Zusatz "lungo" ist ein Espresso, der mit mehr Wasser zubereitet wird und damit etwas weniger kräftig ist.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Caffè Macchiato:

Am Espresso wird ein Schuss heiße/geschäumte Milch gegeben. Das leicht gefleckte Aussehen des Getränks ist der Grund für die Bezeichnung "macchiato". Der kleine Kräftige mit dem Tupfer Milch wird in einer Espresso-Tasse oder in einem kleinen Glas serviert.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Caffè mocca (mocha, moca):

In einem hohen Glas oder einem großen Becher wird ein Getränk aus einem Drittel Espresso, einem Drittel Kakao oder 1-2 EL Schokoladensirup, sowie einem Drittel heißer, geschäumter Milch zubereitet. Etwas Schlagsahne als Häubchen ist erlaubt.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Caffè Ristretto:

Der kleinste Vertreter aus der Espresso-Familie. Er wird mit der gleichen Portion gemahlenem Espressokaffee aufgebrüht wie der klassische Espresso, hat aber nur die halbe Flüssigkeitsmenge. Das Getränk ist besonders stark, sehr geschmackvoll und aromatisch.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Cappucino:

Der echte Cappuccino besteht aus Espresso, heißer Milch und Milchschaum. Er wird in einer großen konischen Tasse ausgeschenkt und besteht aus einer Getränkemenge von 120 bis 200 ml. Häufig wird etwas Kakaopulver auf die Milchschaumhaube gestäubt.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

CAPUTTSCHINO GRAPPA:

Kleiner Mocca, heiße Milch, Schuss Grappa, Schlagobers, Kakaopulver.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

CASTROS GEHEIMNIS:

Verlängerter Mocca, Barcadi Rum, Rohrzucker, Schlagobers (Schlagsahne).

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Doppelmokka:

Doppelt starker Kaffee in großer Mokkaschale.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Einspänner:

Im Henkelglas servierter schwarzer Kaffee mit Sahne (Schlagobers) und Puderzucker.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Eiskaffee

1-2 Kugeln Vanilleeis werden in ein schlankes Glas gefüllt. Kalter Espressokaffee wird darüber geschüttet. Abschließend wird der Eiskaffee mit geschlagener Sahne und Schokoraspeln dekoriert und fertig ist der Klassiker der italienischen Eisdielen.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

ENGLISH ICE COFFEE:

Selbe Rezept wie "Pariser Eiskaffe" aber hinzu kommt noch: 1 EL Whisky.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Espresso con panna:

Klassischer Espresso, der mit einer Haube von geschlagener Sahne serviert wird.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Espresso granitá/Café granitée:

Espressokaffee, verrührt mit etwas Zucker, wird im Tiefkühler gefroren. Das gefrostete Getränk wird zerstoßen und zerkleinert und in einem Parfait-Glas mit geschlagener Sahne serviert.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Espresso, groß und klein:

Schwarzer Kaffee aus der Espressomaschine. Der Normale und Klassiker wird aus etwa 7g fein gemahlenem Espressokaffee erzeugt. 50-60 ml Flüssigkeit sind optimal. Serviert wird er am besten in einer kleinen konischen Tasse aus dickem Porzellan. Markenzeichen des Espresso ist die goldfarbige, fein melierte Crema, die das Getränk krönt. Nach Belieben wird Zucker auf die Crema gefüllt.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Festspielkaffee (Burgenland):

Verlängerter Mokka, dem Drambuie (o. Cognac) und Sahne beigemengt wird, ehe er mit geschlagener Sahne und einem fadenartigen Netz aus Honig verziert und serviert wird.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Fiaker:

In Glas oder Schale servierter schwarzer Kaffee, der mit Kirschwasser oder Rum "gespritzt", etwas Kaffeeobers und mit einer Kirsche verfeinert wird

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Franziskaner:

Melange, sehr licht. Mit Schlagobers u Schokostreusel.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Grafenkaffee (Tirol):

Ein mit Orangenpunsch, Jamaica-Rum und Rohrzucker vermengter kleiner Mocca, den eine mit geriebenen Haselnuessen bestreute Haube aus geschlagener Sahne ziert

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Häferlkaffee:

Im kalten Wasser zum Kochen gebrachter Kaffee, der, nachdem er vom Feuer genommen wurde, noch ca 5 Min ziehen muss, bevor er serviert wird.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Iced Espresso:

Ein doppelter Espresso wird über grob gestoßenes Eis gefüllt und serviert.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

IRISH COFFEE:

Verlängerter Mocca, Irish Whisky, Schlagobers. (4 TL braunen Zucker in Gläser geben, und über dem Rechaud schmelzen lassen, Whisky hinzu und anzünden! Nun heißen Kaffee dazufüllen, 2 EL Obers hinein gleiten lassen.)

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

ITALIENISCHER ESPRESSO:

Sehr starker, heißer, schwarzer Kaffee.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Kaffee "Blondl" (Niederösterreich):

Verlängerter Mokka mit Kaffeeobers, Honig und einem Spritzer Marillenlikör, verziert mit einer Haube aus geschlagener Sahne und gegrillten Bröseln (Krümeln).

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Kaffee "Gastro" (Kärnten):

Verlängerter Mokka, vermischt mit Sahne und Marzipanlikör, dem eine mit Pistazien verzierte Haube aus geschlagener Sahne aufgesetzt wird.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Kaffee "Intermezzo" (Wien):

Kleiner Mokka, mit abgekochter heißer Schokolade und Creme de Cacao verrührt, dem eine Haube aus geschlagener Sahne mit Mokkabohne oder Praline aufgesetzt wird.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Kaffee "Ländle" (Vorarlberg):

Eine Schale schwarzer Kaffee wird mit Rohrzucker, Gravensteiner- und Mokkalikör vermengt, dazu kommt eine Gewuerzmischung aus Kardamon und gemahlenem Zimt. Das Ganze wird mit ungesüßter Sahne aufgespritzt und mit einer Gewürzmischung und Schokoladenspäne bestreut.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Kaffee "Maria Theresia" :

Im Stielglas servierter Mokka, dem 2 cl Orangenlikör beigefügt und der mit einer Haube aus geschlagener Sahne versehen wird.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Kaffee "Mozart" (Salzburg):

Kleiner Mokka mit Mozartlikör, dem eine mit grillierten Mandelsplittern bestreute Haube aus geschlagener Sahne aufgesetzt wird.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Kaffee "Premiere" (Steiermark):

Großer Mokka, dem ein mit Vanillezucker vermengter Feigenlikör beigemengt wird und der mit einer Haube aus geschlagener Sahne versehen wird.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Kaffee "Salzkammergut" (Salzburg):

Verlängerter Mokka mit Nougatsauce und Kaffeelikör, dem eine mit einer Kaffeebohne verzierte Haube aus geschlagener Sahne aufgesetzt wird.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Kaffee "St. Stephan":

Großer Mokka, mit 2 cl Pfefferminzlikör (Creme de Menthe) vermengt.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Kaffee "Verkehrt":

In der Teeschale servierter kleiner Mokka, der mit geschäumter heißer Milch aufgegossen wird.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

KAFFEE KIRSCH:

Verlängerter Mocca, Kirschwasser separat.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Kaisermelange:

Großer Mokka ohne Milch, dafür mit Eidotter, Honig, Cognac oder Weinbrand verrührt.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Kapuziner:

Mit einigen Tropfen Sahne versetzter kleiner Mokka.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

KOFFIE ADVOKAAT:

Großer Mocca, Eierlikör, Schlagobers, Kakaopulver.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Konsul:

Mokka, welcher ein wenig mit kalten Wasser gestreckt wurde (evt. mit Schuss Obers).

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Kurzer:

Mokka, mit nur wenig Wasser zubereitet.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Latte Macchiato:

Eine größere Menge erhitzte und geschäumte Milch wird in einen Becher gefüllt und mit einem kleinen Schuss Espresso ergänzt.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Maria Theresia:

Doppelter Mocca mit Orangenlikör, Schlagobers, Schokostreusel.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Melange:

Verlängerter Mocca mit heißer Milch (1/2 Tasse starker Kaffee + 1/2 Tasse heiße Milch).

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Mokka:

Mehr als doppelt stark gekochter schwarzer Kaffee (Pro Tasse 10g Kaffee aus kleinen Bohnen!) Dazu evt. Cognac od. Milch.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Obers gespritzt - "Kaffee verkehrt":

Viel Milch mit einem Schuss Kaffee.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

PARISER EISKAFFEE:

Großer Löffel Vanilleeis in hohes Glas geben, dieses füllen mit eiskalten Mokka vermischt mit Zucker u. Obers. Als Krönung Schlagobers oben auf.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Pharisäer:

Verlängerter Mocca mit Rum, Zucker und Schlagobers (Name kommt von Mönchen, welchen diesen in Fastenzeit (Alkoholverbot etc.) tranken.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Portion Kaffee:

Filterkaffee im Kännchen, mit Milch serviert.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

RÜDESHEIMER KAFFEE:

Verlängerter Mocca, Asbach Uralt, Schlagobers, Schokostreusel.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Schümli - Café Crème:

Café Crème wird aus Bohnenkaffee hergestellt. Der Röstkaffee ist deutlich heller als beim Espresso. Für jede Tasse wird der Kaffee frisch gemahlen und einzeln unter Druck gebrüht. Durch diese Art der Zubereitung hat jede Tasse eine gleichmäßige Crème, daher auch die Bezeichnung "Schümli" (gleich kleiner Schaum).

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Schümlikaffee oder Café Crème:

Kaffee aus dem Vollautomaten (Kolbenmaschine) immer öfter in Haushalten auch zu finden, wie Kaffeemaschinen von Jura, Saeco, Cimbali u.a. Durch den Druck des Wassers auf den Kaffee entsteht in der Tasse eine leichte Schaumhaube (die Crema) auf dem Kaffee. Optisch sieht dieser Kaffee so aus, als wäre bereits Milch im Kaffee.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Schwarzer, großer oder kleiner:

Schwarzer Kaffee ohne Milch.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Türkischer Kaffee:

Gemahlener Kaffee mit Wasser und Zucker in eigenem Kännchen aufgekocht.

KAFFEEBEZEICHNUNGEN:

Wiener Eiskaffee:

Kalter Kaffee mit Vanilleeis und obenauf Schlagobers u. Schokoflocken, im Glas serviert.

Kaffeezubereitung

AUTOMATISCHE KAFFEEMASCHINEN:

Vollautom. Kaffeemaschine sollten Sie es regelmäßig entkalken (nach ca 50 Aufgüssen je nach Wasserhärte). Schon die kleinsten Verunreinigungen können den Kaffeegeschmack nachteilig beeinflussen. Aber auch beim Kauf einer Kaffeemaschine können Sie schon einiges für den späteren Kaffeegenuss tun. Denn längst nicht alle Maschinen produzieren annehmbare Ergebnisse. Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl ist die Wattzahl. Denn umso höher die Wattzahl desto höher kann auch das Wasser erwärmt werden. Und das zweite nicht unwichtigere Kriterium ist jenes, mit welchem Druck (Wasserdruck) der Kaffee durch das Kaffeemehl rinnt.

Kaffeezubereitung

Die Mokka-Methode:

bekannt als "Türkischer" Mokka" oder "Orientalischer Mokka" ist wohl die älteste Kaffeezubereitungsart überhaupt. Für die Bereitung von echtem Mokka wird staubfein gemahlener Kaffee mit Zucker in einem von innen verzinnten Kupfer- oder Messingkännchen (dem Ibrik), mit Wasser angerührt. Pro Tasse Mokka gibt man hierbei einen Löffel Kaffeemehl in das Kännchen. Die Menge des Zuckers können Sie nach Geschmack variieren. Verrühren Sie Wasser, Kaffeemehl und Zucker gründlich miteinander, so daß das Mokkapulver völlig vom Wasser benetzt ist. Dann setzten Sie den Ibrik auf eine Heizquelle. Sobald der Mokka zu kochen und sprudeln beginnt, nehmen Sie den Topf vom Feuer und verteilen nur den Schaum auf zwei Tässchen. Füllen Sie erneut etwas Wasser in die Kanne und lassen es ein zweites Mal aufkochen. Dann verteilen Sie Schaum und Mokka gleichmäßig auf die Tassen. Beim Ausgießen ziehen Sie die Kanne auf- und abwärts. Auf diese Weise bildet sich zusätzlich noch ein wenig Schaum. Ist die Hälfte des Kaffees abgeschüttet, schütteln Sie Kanne etwas kräftiger, damit sich der Satz löst, der anschließend mit auf die Tassen verteilt wird. Bevor der Mokka nun getrunken wird, lässt man ihn einen Moment stehen, damit der Satz nach unten absinken kann. Wenn Sie den Mokka nach original orientalischer Sitte trinken möchten, dann müssen Sie sich zum einen echte Mokka-Tässchen anschaffen und Sie müssen den Satz ganz oder zumindest teilweise mittrinken. Dies soll übrigens seinen Sinn haben. Denn der Kaffeesatz soll bewirken, dass sich Schadstoffe an ihn binden und so ausgeschieden werden.

Kaffeezubereitung

ESPRESSOMASCHINE:

Espresso, diesen Begriff gibt es erst seit ca. 195o. Denn da wurden die 1. Espressomaschinen in Betrieb genommen. Sie sind heute überall, sogar schon in manchem Haushalt, zu finden. Funktionsweise: 90 - 92 C° heißes Wasser wird 25 - 30 Sekunden lange mit 9 Bar Druck durch den frisch gemahlenen Kaffee gedrückt. Im Heferl bildet der Kaffee eine unverkenntliche schaumige Oberfläche, welche nur beim Espresso-Kaffee entsteht. HEIM-ESPRESSO-MASCHINEN: Auch diese erzeugen schöne Crema auf der Kaffeeoberfläche. Diese Maschinen sind mind. alle 3 Tage zu reinigen (Kaffeegruppe mit kaltem Wasser säubern) da sich sonst Schimmel bilden kann. ENTKALKEN: Genau so gut wirksam (bei Kaffeemaschinen) wie chem. Entkalkungsmittel ist Essigwasser (3 Teile Wasser u 1 Teil Essig)! Hinterher 3 mal mit klarem Wasser durchspülen, fertig.

Kaffeezubereitung

Handfilterung:

Auch die Handfilterung wird heute immer weniger angewendet. Obgleich man auch mit dieser Kaffeezubereitungsmethode exzellente Ergebnisse erzielen kann. Zu beachten ist jedoch, dass das verwendete Pulver nicht zu fein ist. Das hat zweierlei Nachteile. Einmal setzt es die Poren des Filters zu, der Kaffee läuft nicht mehr durch und das Wasser erkaltet zu stark. Zum anderen wäre der Kontakt zwischen Wasser und Kaffeemehl so intensiv, dass er Kaffee einen bitteren Geschmack bekommt. Auch zu grob gemahlener Kaffee ist für die Handfilterung völlig ungeeignet, denn hierbei rauscht das Wasser quasi durch den Filter hindurch, ohne die wertvollen Geschmacks- und Aromastoffe mit auf zu nehmen. Deshalb bitten Sie beim Kauf des Kaffees unbedingt um eine mittelfeine Mahlung. Wie beim Kannenaufguss, so sollte auch bei der Handfilterung die Kanne vorgewärmt sein. Eventuell könnten Sie hier auch direkt für die Filterung eine Thermoskanne verwenden, die sie zuvor mit heißem Wasser angewärmt haben. Hierfür muss die Kanne nicht ganz angefüllt sein. Es reicht, wenn Sie ein wenig heißes Wasser in die Kanne geben und diese dann einige Male kräftig schwenken. Dann schütten Sie das Wasser wieder ab. Auch das eigentliche Filtern ist eine Kunst, die bei uns leider etwas in Vergessenheit geraten ist. Zunächst wird das Kaffeemehl mit so wenig sprudelnd kochendem Wasser in dem Filter angebrüht, bis es gerade damit bedeckt ist. Bevor weiteres Wasser hinzu gegeben wird, sollte etwa eine Minute gewartet werden, denn nur so kann dem Kaffeemehl seine ganze "Kaffeeseele" abgeluchst werden. Ist das erste Aufbrühwasser durchgelaufen, wird der Filter zum zweiten Mal gefüllt. Wichtig ist, dass wiederum abgewartet wird, bis das Wasser vollständig abgelaufen ist. Wird dies nicht eingehalten, lösen sich die unliebsamen Bitterstoffe aus dem Kaffee und die ganze Liebesmüh' war umsonst.

Kaffeezubereitung

KAFFEE-DOSIERUNG:

Wie viel Kaffeepulver pro Tasse aufgebrüht werden muss, ist eine Frage des Geschmacks u. des Wassers! Als Faustregel gilt: 6 - 8g gemahlener Bohnenkaffee pro Tasse u 1 Kaffeelöffel extra >für die Kanne<. Bei hartem, kalkhaltigem Wasser ist event. höhere Dosierung nötig. Für den doppelten Kaffee, den Mokka, rechnet man mit 15g pro Tasse, für Espresso ca. 23g. Richtwert: 500g gemahlener Bohnenkaffee ergibt ca. 60 - 80 Tassen!

Kaffeezubereitung

KAFFEE-FILTER-MASCHINEN:

Diese kochen auch aromatischen Kaffee, jedoch ohne Crema. Sie funktionieren mit einem Kaffeefiltereinsatz meist aus Papier. Kaffeefiltereinkauf vergessen? Nimm ersatzweise Papier von der Küchenrolle oder eine Serviette!

Kaffeezubereitung

Kannenaufguss:

Der Kannenaufguss ist die älteste Methode überhaupt. Hierbei wird der Kaffee zunächst gemahlen und dann in eine aufgewärmte nicht zu große Kanne gegeben. Das Wasser wird auf dem Herd erhitzt bis es siedet und dann zu etwa einem Drittel in die Kanne geschüttet. Kurze Zeit danach wird das restliche Wasser hinzu gegeben und umgerührt. Dann lässt man den Kaffee rund fünf bis zehn Minuten ruhen. Dabei kann der Kaffee sein volles Aroma entfalten und der Kaffeesatz sinkt gleichzeitig zu Boden. Nun kann der Kaffee genossen werden. Schütten Sie ihn hierfür durch ein Sieb direkt in die Tassen oder zunächst den gesamten Kaffee in eine weitere vorgewärmte Kanne. Die Kanne selbst sollte während des Kaffeetrinkens immer warm gehalten werden. Hierfür können Sie die früher übliche Kaffeemütze wieder vom Speicher holen, oder Sie bewahren den Kaffee in einer Thermoskanne auf. Übrigens, professionelle Kaffeeschmecker setzen den Kannenaufguss immer noch für ihre Tests ein.

Kaffeezubereitung

Vorsicht Falle: Permanentfilter

Permanentfilter sind Filter aus Stahl oder Plastik mit oder ohne Goldüberzug, für deren Einsatz kein zusätzliches Papier und keine Tüte mehr gebraucht werden. Zweifelsohne sind diese Filter aus Umweltgründen zu begrüßen. Dennoch möchten wir Sie dabei auf einen großen Nachteil hinweisen. Kaffee enthält wie oben beschrieben Fette, die bei längerem Kontakt mit dem Sauerstoff der Luft ranzig werden können. Diese Fette setzen sich mit der Zeit auch im Permanentfilter mit dem Ergebnis fest, dass bei jeder Kaffeezubereitung einige von den bereits ranzig gewordenen Fettpartikeln mit in den Kaffee gelangen. Der Kaffee bekommt einen unangenehmen Beigeschmack. Deshalb sollten Sie unbedingt auf eine intensive Reinigung Ihres Permanentfilters achten oder wieder ganz auf die üblichen Papiertüten umsteigen.

Kakao, Kakaosorten -

HOLLÄNDISCHER KAKAO:

(Name deshalb, weil von einem Holländer 1828 entwickelt); Ist ein aufgeschlossener Kakao, der durch spezielles Verfahren mit Wasserdampf u. Laugen besonders gute Trinkeigenschaften erhält. Der feine Kakaostaub sinkt nach der Zubereitung nicht auf den Tassengrund, schmeckt milder u. hat dunklere Farbe.

Kakao, Kakaosorten -

KAKAO HERSTELLUNG:

Im Erzeugerland werden die mandelförmigen Kakaobohnen fermentiert (gegoren) u. getrocknet. Die Gärung mildert den herben Geschmack, gibt den Bohnen die schokoladebraune Farbe u. löst die Reste des Fruchtfleisches. Erst jetzt entwickelt sich das typische Kakao-Aroma. Der Kakao wird sodann sortiert, gereinigt u. mild geröstet. Dabei entfaltet die Bohne ihr volles Aroma. Sie werden gebrochen, Keime u. Schalen werden entfernt. Beim Mahlen dieses Kakaobruches wird das in den Bohnen reichlich enthaltene Fett, die Kakaobutter, flüssig. Aus dieser dickflüssigen, öligen Kakaorohrmasse wird ein Teil des Fettes abgepresst. Man gewinnt Kakaobutter u. Kakaokuchen, die Rohstoffe für die Herstellung von Kakao u. Schokolade. Die Kakaobutter gehört zu den wertvollsten Pflanzenfetten. Sie ist geschmacklich fast neutral u. leicht verdaulich, weil sie bei Körpertemperatur schmilzt.

Kakao, Kakaosorten -

KAKAO KAKAOPULVER:

Entsteht durch staubfeines zermahlen des Kakaopresskuchens. Je nach Kakaobuttergehalt wird er als >Kakao< od. >Magerkakao< bezeichnet. Der Fettgehalt bezieht sich stets auf die Trockenmasse.

Kakao, Kakaosorten -

KAKAO KULTUR:

>Xocoatl< hieß das Getränk, das die spanischen Eroberer zu Beginn des 16. Jhdt. im fernen Mexico kennen lernten, was in der Sprache der Azteken so viel wie >herbsäuerliches Wasser< bedeutet. Es wurde ohne Zucker, dafür aber mit scharfen Gewürzen wie roten Pfeffer zubereitet. Erst ein spanischer Hofbeamter kam auf die Idee, diesen Göttertrank der Azteken mit Zucker zu mischen. Erst viel später gewann man durch neue Techniken aus der grob zerteilten Bohne ein feines dunkles Pulver, das mit Milch od. Wasser trinkfertig gerührt wurde. Der Siegeszug als Volkgetränk begann. ANBAU: Der Kakaobaum dessen aztekischer Name >cacahuatl< zu >Kakao< verballhornt wurde, hat die wissenschaftliche Bezeichnung >Theobroma<. Er gehört zu den Stärkuliengewächsen, ist ein naher Verwandter der Kamelie. Seine Heimat ist das tropische Amerika.

Kakao, Kakaosorten -

KAKAO SCHOKOLADEPULVER:

Ist eine Mischung aus Kakaopulver u. Zucker. Sein Gehalt an Kakaobutter beträgt mind. 14%, der Zuckergehalt max. 65%. (*Schokolade siehe unter >Schokolade<*)

Kakao, Kakaosorten -

KAKAO:

hat belebende Wirkung, die hauptsächlich auf das >Theobromin< zurückzuführen ist. Die Kakaobohnen aber enthalten auch geringe Mengen an Koffeein (0,01g pro Tasse). Allerdings fallen die beiden Wirkstoffe kaum ins Gewicht! Daher sind diese Erzeugnisse auch für Kinder gut verträglich! Weitere Bestandteile der Kakaobohne: Fett 53%, Eiweiß 12%, sowie Wasser, Stärke, Mineralstoffe u. Vitamine.

Kakao, Kakaosorten -

KAKAO: Mind. 20% Kakaobutter i.Tr.;

Er ist dunkler, milder u. voller im Geschmack. Sehr nahrhaft. Da er sich leicht auflöst, wird er hauptsächlich für Kakaogetränke verwendet.

Kakao, Kakaosorten -

KAKAOANBAU:

Heutiger Anbau des prachtvollen immergrünen Baumes: Tropen Afrikas, Mittel- u. Südamerika, Asien, Ozeanien; Er benötigt gleichmäßige Wärme, ausreichende Feuchtigkeit u. viele große Bäume, die als >Kakaomütter< den Jungpflanzen Schatten spenden. Der knorrige Kakaobaum wird 15m hoch, meist aber auf 6m zurück geschnitten. Bei 3 - 4 maliger Ernte pro Jahr liefert er ca. 2kg an Samenkernen, die Kakaobohnen. Die Kakaofrüchte sind gurkenähnlich, 15 - 25cm lang, 7 - 10cm dick. Zunächst grün, färben sie sich mit der Reife je nach Sorte gelb, gelbrot od. rotbraun. Die Früchte werden mit großen Messern abgeschlagen u. zerteilt, damit man dem Fruchtfleisch die von Natur aus weißen Bohnen leicht entnehmen kann.

Kakao, Kakaosorten -

KAKAOPULVER-MISCHUNGEN:

Reines Kakaopulver spielt nur noch wenig Rolle. Kakaohaltige, gezuckerte Mischungen beherrschen den Markt, allen voran die vielen verschiedenen Trinkkakaomischungen. Diese machen über 90% des Umsatzes aus. Sie werden unter vielen bekannten Markennamen angeboten. In der Regel sind in diesen Mischungen in unterschiedlichen Mengen enthalten: Kristall-, Traubenzucker, Kakaopulver, Vitamine, Mineralstoffe, Aromenstoffe; Vorgeschrieben ist ein Anteil an Kakaoerzeugnissen von mind. 25% der Trockensubstanz. Wird Magerkakao verwendet, muss dies aus der Beschriftung stehen. Das Produkt muss als Trinkkakaomischung mit Angabe des Kakaoanteiles gekennzeichnet sein. Das Instant-Pulver wird durch Spezialbehandlung, ähnlich wie beim Pulverkaffee, sofort in Flüssigkeit löslich. Hoher Zuckergehalt, daher hoher Kaloriengehalt. Der Zucker fördert Löslichkeit u. rundet den Geschmack ab.

Kakao, Kakaosorten -

KAKAOSORTEN:

Es gibt 2 Grundsorten des Kakaos: 1) CRIOLLO-KAKAO: Ist besonders empfindlich u. wenig ertragreich. Dafür sind die Bohnen edler! Sie haben ein feines mildes Aroma u. werden nur für hochwertige Produkte verwendet. Criollo wird als Edelkakao preislich höher gehandelt u. kommt aus: Venezuela u. Ecuador. 2) FORASTERO-KAKAO: Stammt von Bäumen, die widerstandsfähiger u. ertragreicher sind. Allerdings ist das Aroma etwas bitterer u. herber. Diese Sorte gilt als Konsumkakao. Durch das Mischen der Sorten erhält man die unterschiedlichen Geschmacksnoten.

Kakao, Kakaosorten -

LAGERUNG:

Durch seinen Fettgehalt u. die Pulverfeine Zermahlung ist Kakao eine empfindliche Lagerware. Feuchte Luft macht ihn muffig u. lässt ihn klumpen, zu große Wärme u. Licht verändern die Fettsubstanzen. Am besten lagert er trocken u. kühl bei möglichst gleich bleibender Temperatur. Gezuckertes Kakaopulver u. vor allem kakaohaltige Instant-Pulver sind durch den Zuckerzusatz länger haltbar. Ein Mindesthaltbarkeitsdatum gibt auf der Packung den entsprechenden Zeitraum an.

Kakao, Kakaosorten -

MAGERKAKAO: Mind. 8% Kakaobutter i.Tr.;

Er mundet herber, eignet sich sehr gut zum Backen, zur Puddingherstellung etc.;

Kalbfleisch

FLEISCH AUFBEWAHRUNG:

Fleisch nie im Einkaufspapier liegen lassen! Gib es in verschließbare Plastikdosen und die in den Kühlschrank. Rindfleisch bepinsle vorher mit Öl. Kalbfleisch hingegen kannst Du in etwas Milch einlegen.

Kalbfleisch

FLEISCH MÜRBE ZUBEREITEN:

Grundregel: Fleisch sollte nie vom Herd direkt serviert werden! Insbesondere Steaks, Rindfleisch, Rostbraten. Diese Fleischstücke müssen nach dem Braten (in Alufolie) rasten! Nach 10 Min. nochmals ca. 1 Min kurz nachbraten od. in die heiße Sauce einlegen. Erst dann servieren, denn dadurch kann sich das Fleisch entspannen und der Fleischsaft und die Hitze können sich im Fleischstück gleichmäßig verteilen. Das Fleisch mundet nun mürbe und keines Falles zäh! TIPP KALBFLEISCH: Dieses wird schön mürbe, wenn Du es mit dünnen Ananasscheiben belegst. MAGERES FLEISCH MACH SAFTIG: Fleischstücke beim Braten mit Speck umhüllen.

Kalbfleisch

Kalb: Bries:

BRIES: Eine so genannte Spezialität, welche es nur vom Kalb gibt. Es handelt sich hierbei um die Thymusdrüse, die nur während des Wachstums des Tieres tätig ist und sich später zurückbildet. Kalbsbries ist äußerlich dem Hirn ähnlich, nur etwas fester, ebenso weiß und zart. Es wird auch wie Hirn verarbeitet: kurz überbrüht, in Scheiben geschnitten und gebacken.

Kalbfleisch

Kalb: Brust [Wammerl]:

BRUST vom Kalb: (und Wammerl) sind die billigsten Teile vom Kalb. Klassische Verwendungsart ist die >gefüllte Kalbsbrust< , welche stets im Rohr gebraten wird. Zum Füllen müssen die dicken, kurzen Rippenknochen herausgeschnitten werden. Die Tasche, jene möglichst groß eingeschnitten werden soll, darf nicht prall mit der Füllmasse gestopft werden, da diese sonst beim Bratvorgang platzen würde. Aus der Brust kann man sogar KURZBRATENSTÜCKE gewinnen, wenn man dünne Scheiben ausgelöstes Brustfleisch zusammenrollt, mit Faden zusammenhält und sodann zubereitet.

Kalbfleisch

Kalb: fürs Backen [Schlögel, Schale, Schnitzelfleisch, Nuss, Schlussbraten, Nierenbraten, Karree, Kalbskopf]:

Teile vom Kalb GEEIGNET ZUM BACKEN: Der komplette Schlögel ( also Schale, Schnitzelfleisch, Nuss, Schlussbraten), Nierenbraten, Karree, Kalbskopf.

Kalbfleisch

Kalb: fürs Braten [Schlögel, Schale, Schnitzelfleisch, Schlussbraten, Nuss, Nierenbraten, Karree, Hals, Schulter, Brust, Vögerl, Stelze]:

Teile vom Kalb GEEIGNET ZUM BRATEN: Kompletter Schlögel (also Schale, Schnitzelfleisch, Nuss, Schlussbraten), Nierenbraten, Karree, Hals, Schulter, Brust, vorderes u. hinteres Vögerl sowie hintere Stelze.

Kalbfleisch

Kalb: fürs Dünsten [Schale, Schnitzelfleisch, Nuss, Vögerl]:

Teile vom Kalb GEEIGNET ZUM DÜNSTEN: Schale, Schnitzelfleisch, Nuss, vorderes u. hinteres Vögerl.

Kalbfleisch

Kalb: fürs Grillen u. Kurzbraten [Karree]:

Teile vom Kalb GEEIGNET ZUM GRILLEN U. KURZBRATEN: Eignet sich nur das Karree.

Kalbfleisch

Kalb: fürs Kleinfleisch [Reisfleisch, Schulter, Wamerl, Vögerl]:

Teile vom Kalb: KLEINFLEISCH: ist kleingewürfeltes Fleisch. (z.B. Reisfleisch). Geeignet: Schulter, Wammerl, vorderes u. hinteres Vögerl.

Kalbfleisch

Kalb: fürs Kochen [Stelze, Kalbskopf]:

Teile vom Kalb GEEIGNET ZUM KOCHEN: Hintere Stelze und Kalbskopf.

Kalbfleisch

Kalb: Hals:

HALS vom Kalb: Ist ebenfalls ein gutes Bratenstück, das sich, ähnlich wie die Kalbsbrust, zum füllen geeignet.

Kalbfleisch

Kalb: Kalbskopf [Schnitzel]:

KALBSKOPF: Wenn man die Mühe (und den Anblick) der Zubereitung nicht scheut, ist der gebackene Kopf ein Leckerbissen. Er wird zuerst gebrüht, geputzt, gekocht, sodann ausgelöst. Zu guter letzt werden die in Scheiben geschnittenen Stücke wie Schnitzel ausgebacken.

Kalbfleisch

Kalb: Kalbsschnitzel Original Wiener Schnitzel:

DAS KALBSSCHNITZEL, was bereite ich daraus köstliches zu? ORIGINAL WIENER SCHNITZEL: Wer in einem Restaurant ein >Wiener Schnitzel< bestellt, sollte sich darauf verlassen können, dass es sich um etwa 1 cm dickes, paniertes, zartes sowie fettfreies Stück Kalbfleisch handelt. Bekommt man etwas anderes vorgesetzt, so ist dies kein Wiener Schnitzel (z.B.: ein Schweinsschnitzel). CORDON BLEU: Sollte (muss nicht) aus Kalbfleisch sein, gefüllt mit Schinken u Käse, sowie paniert. PARISER SCHNITZEL: Nur in Mehl u Ei gewendet. PICCATA: Klein u dünn, in Ei-Parmesan-Gemisch gewendet. SALTIMBOCCA: Sehr dünn, mit Salbeiblatt u Rohschinken gefüllt. PAPRIKASCHNITZEL: Beträufelt mit Zitronensaft, nach dem Anbraten in Paprika-Rahmsauce weich dünsten. HOLSTEINSCHNITZEL: Bestäubt mit Mehl bestäubt. Mit Spiegelei, Sardellenfilets, Kapern kredenzt.

Kalbfleisch

Kalb: Kalbsstelze = Vögerl [Gulasch]:

KALBSSTELZE, die in anderen Ländern ein preiswertes und beliebtes Bratenstück ist, wird bei uns kaum im Haushalt zubereitet. Wird doch einmal Stelze verlangt, dann nur die hintere. Die Stelzen werden meist ausgelöst als KALBSVÖGERL verkauft, und die Knochen kann man für Einmachsuppe verwenden. Das Vögerl wird entwed3er zu Gulasch verkocht oder gespickt, gebraten oder gedünstet. Nicht aller Geschmack! (Papas auch nicht). Eine schöne Kalbsstelze muss immer etwas mehr Fleisch an den Knochen haben, schön gleichmäßig rund um den Knochen verteilt. Achte beim Einkauf von verpackten Kalbsstelzen deshalb besonders auf die >unsichtbare< Seite.

Kalbfleisch

Kalb: Karree [Kotelett, Nierenbraten, Lungenbraten]:

Kalbskarree ist vorzüglich zum Braten geeignet, ob im Ganzen oder in Scheiben (Koteletts) geschnitten (aus dem Karree werden die Koteletts geschnitten). Natürlich kann man die Koteletts auch backen oder grillen. Wenn Kalbskoteletts nicht zäh auf den Tisch kommen sollen, müssen sie gut ausgereift sein. (Also mind. 7 Tage lang abgelegen sein beim Fleischer)! KALBSNIERENBRATEN ist eine Spezialität, welchen man auch ausgelöst und gerollt mit der Niere bekommen kann. Der Kalbsnierenbraten besteht immer aus einem Stück kurzem Karree samt Lungenbraten und der angewachsenen Niere in der Fetthülle. (Mahlzeit).

Kalbfleisch

Kalb: Lagerung:

Siehe unten unter >Tip*Fleisch-Rind: Lagerung<*. Kalb unterscheidet sich vom Rind nur in der Kühlschranklagerung daheim. Nämlich sollte es nicht länger als 3 - 5 Tage im Kühlschrank gelagert werden.

Kalbfleisch

Kalb: Lungenbraten = Medaillon [Filet Steaks, Lungenbraten, Medaillon, Schnitzel]:

KALBSLUNGENBRATEN: Dieser fällt in die Kategorie Kurzgebratenes. Ein Filet-Steak vom Kalb wird 2 - 3 cm dick aus dem Lungenbraten geschnitten und heißt Medaillon. Alle Scheiben, welche dünner als 2 cm sind, werden Schnitzel genannt!

Kalbfleisch

Kalb: Schlögel [Schale, Schnitzelfleisch, Frikandeau, Nuss, Schlussbraten, Schnitzel]:

SCHLÖGEL vom Kalb besteht aus: SCHALE, SCHNITZELFLEISCH (Frikandeau), NUSS, SCHLUSSBRATEN. Der Schlögel ist neben dem Karree das beste Stück vom Kalb. Der ganze Schlögel ist fast fettfrei und zartfaserig. Allerdings ist das Fleisch des Schlögels beinahe so teuer wie ein Lungenbraten vom Rind. Alle 4 Teilstücke eignen sich hervorragend für das >Wiener Schnitzel<! TIPPS: Kalbsschnitzel, welche von einem guten Fleischstück stammen, müssen nicht weich geklopft werden. (Das kräftige Hämmern würde die feinfasrigen Schnitzel nur hart und trocken machen!) Bei ausreichend gelagertem Kalbfleisch spielt es keine Rolle, ob quer zur Faser oder mit der Faser geschnitten wird. Im Zweifelsfall bestehe unbedingt darauf, dass Dein Schnitzel quer geschnitten wird! (Das heißt: Das Schnitzel ist 20x40cm. Die Fasern sollen 20cm lang sein.) Die Schnitzel sollten erst kurz vor dem Backen paniert werden. (Sonst entzieht das in der Panier enthaltene Salz dem Fleisch den wertvollen Saft!);

Kalbfleisch

Kalb: Schulter [Gulasch, Reisfleisch, Ragout]:

KALBSSCHULTER ist ein sehr gutes Bratenstück. (Um das gleiche Geld erhält man aber auch einen Schweinslungenbraten). Köstliches GULASCHFLEISCH ergibt sie klein geschnitten. Aber auch zu REISFLEISCH, KALBRAGOUT und ähnliche Speisen kann sie verarbeitet werden.

Kalbfleisch

Kalb: Wammerl:

Ein wenig geeignet auch für KALBSGULASCH, allerdings muss man die eingewachsenen Knorpel in Kauf nehmen. Wammerl (und Brust) gehören zu den billigsten Stücken vom Kalb. Richtig zubereitet kann man aber auch aus ihnen am Ultimo noch ein schmackhaftes Gericht zaubern.

Kalbfleisch

KALBFLEISCH:

Wenn das Fleisch auf der Zunge zergehen soll, dann muss es von einem Milchkalb kommen (einem Jungtier welches ausschließlich mit Milch ernährt wurde). Sie erkennen dies an der Farbe des Fleisches, das hellrosa sein soll. Je älter das Kalb, desto dunkler sein Fleisch und desto fester und gröber die Fleischfasern. Kalbfleisch ist frei von Sehnen! An der Größe der Teilstücke erkennt man: UNGEMÄSTETE haben kleiner Koteletts (als Schweinskoteletts) und völlig fettlos. MASTKALB: Die Koteletts sind größer als jene vom Schwein, das Fleisch ist fest, mit Fleischfett umrandet und saftig. GENERELL: Beim Anfassen weist es eine gewisse Festigkeit auf. Frisches Kalbfleisch hat ein feucht glänzendes Aussehen. Fingerabdrücke bleiben eine Zeit lang sichtbar. Ein orig. >Wiener Schnitzel< ist stets daraus zubereitet. Es ist auch für Schonkost geeignet.

Kalbfleisch

Kalbsbraten [Braten]:

Beim Kalbsbraten große Bratenstücke erst kurz vor dem Anbraten salzen. (Salz entzieht dem Fleisch Saft und macht es zäh).

Kartoffeln

3-Zack-Schälgabel:

Zum Schälen heißer Kartoffeln.

Kartoffeln

Ausstecher:

Bäckereiausstecher etc.; Damit stich aus rohen Kartoffelscheiben Herzen, Blumen etc. aus u brate diese wie Pommes Frites.

Kartoffeln

BINTJE:

Mehlig, vorwiegend fest kochend, mittelfrühe Sorte; Die Blüte am Feld ist weiß, sie hat keine Beeren. Die Knolle ist länglich-oval mit hellgelben Fruchtfleisch, dünner Schale, ohne tiefe Augen. Sie bekommt bei Überlagerung dunkelblauviolette Lichtkeime. Geschmacksneutral u. gut Lagerfähig. Verwendung: Brat-, Röst-, Pell-, Salzkartoffel. Pommes Frites, Püree, Chips.

Kartoffeln

CHRISTA:

Vorwiegend fest kochend; Die Blüte am Feld ist rotviolett und hat keine Beeren. Die Knolle ist lang-oval bis lang, hat flache Augen, gelbes Fleisch. Bei Überlagerung bekommt sie rotviolette Lichtkeime.

Kartoffeln

CONNY:

Vorwiegend fest kochend, mittelfrühe Sorte. Langoval mit blasser Fleischfarbe, heller Schale. Verwendung: Kocht locker, daher für Püree.

Kartoffeln

Dämpf- u. Dünsteinsatz:

Für schonende Zubereitung durch Dünsten im Einsatz im Topf;

Kartoffeln

DÉSIRÉE:

Vorwiegend fest kochend, mittelfrühe Sorte. Rötliche Schale, leicht mehliges Fleisch. Verwendung: Bratkartoffel.

Kartoffeln

DITTA:

Kreuzung aus Bintje u. Quarta; Festkochende Sorte; (Bintje hat ihre hohe Ertragsleistung vererbt, Quarta die Widerstandsfähigkeit). Die Blüte am Feld ist weiß, die Sorte hat einen geringen Beerenansatz. Die Knolle ist lang-oval, hat flache Augen, eine gelbe Fleischfarbe. Bei Überlagerung bekommt sie rotviolette Lichtkeime.

Kartoffeln

ERNTEZEIT MAßGEBEND FÜR LAGERFÄHIGKEIT - NICHT DIE SORTE:

Heurige (Frühkartoffeln): Max. 2 Wochen lagerfähig. Mittelfrühe Sorten (Erntezeit Juli-Sept.): Max 2-3 Wochen lagerfähig. Spätere Sorten (Erntezeit Mitte Sept.-Okt.): Das sind nun die Einlagerfähigen Kartoffeln, die sich lange halten! Lagerung allgemein: Merke Dir, ungewaschene Kartoffeln sind länger haltbar (Erde schützt vor Verderben) als gewaschene!! Nie im Kühlschrank, aber trocken, gut durchlüftet, dunkel (bei Licht bilden Kartoffel giftiges Solanin, zu erkennen an grünen Stellen u. in den Keimen!), locker (bis zu Höhe von 40cm), frostfrei bei gleichmäßigen Temp. von 4 - 8 C° lagern. Je wärmer, je rascher keimen sie! Das bringt Substanzverluste, denn wertvolle Inhaltsstoffe gehen in die Keime verloren. Vit.C bleibt erhalten: Nach 3 monatiger Lagerung enthält der Kartoffel noch immer ca. 15mg Vit.C/pro 100g!

Kartoffeln

FRÜHKARTOFFEL

Sie sind Kartoffeln der neuen Ernte! Nämlich: Heurige, die schon ab 1. Jänner offeriert werden, kommen vorwiegend aus Ägypten, Israel, Jordanien, Zypern, Marokko, Spanien, Griechenland, Italien; Sie haben mit österreichischen Heurigen wenig gemeinsam, denn sie sind bereits fast ausgereift (festschalig u. haben sortentypische Kocheigenschaften). Österreichische Heurige nennen sich Kartoffel, die ab ca. 1. Juni bis zum 10. August geerntet wurden! Sie haben aber noch nicht ihre sortentypischen Eigenschaften erreicht! Sie sind klein, losschalig, haben hohen Wassergehalt, nussartigen Geschmack. Gourmets lagern sie nach dem Einkauf max. 1 Woche und bereiten sie mit der Schale (Vitamine!) zu. Werden nicht geschält sondern unter Wasser gebürstet u. mit ihrer dünnen Schale gebraten, gebacken od. gekocht. Für Pommes Frites ungeeignet!!! Lagerung der Frühkartoffel: Nicht lange lagerfähig. Zum sofortigen Gebrauch vorgesehen! Müssen stets dunkel aufbewahrt werden, da sie sonst leicht ergrünen. (grünlich=Gift!)

Kartoffeln

Gemüse-Nudelschneidemaschine:

Du legst z.B. eine Kartoffel hinein, beginnst mit Kurbel zu drehen u heraus kommen endlos lange Spaghettinudel-Kartoffel. Diese im heißen Fett kurz braten, fertig ist das Kartoffelstroh,

Kartoffeln

GRATA:

Vorwiegend fest kochend, mittelfrühe Sorte. Fast tiefgelbes Fleisch, stark ausgeprägter Geschmack. Verwendung: Zum Füllen, Überbacken.

Kartoffeln

HERMES:

Mehlig kochend, mittelfrühe Sorte. Aussehen: Rundoval, gelbfleischig mit hohem Stärkegehalt. Gut Lagerbar. Verwendung: Püree.

Kartoffeln

HEURIGE KARTOFFELN

In Österreich kann man bis Mai vom Vorjahr gelagerte Kartoffel kaufen. Danach sind die "heurigen Kartoffeln" am Markt. Frühkartoffeln (noch vor unserer Erntezeit) kommen oft aus Italien, Spanien, Nordafrika. In Österreich wird die erste Kartoffel im Marchfeld (Niederösterreich) Anfang Juni geerntet! Die Erntezeit dauert dann bis Ende Oktober.

Kartoffeln

HISTORISCHES:

NAMENSGEBUNG: Erdapfel ist ein Ostösterreichischer Ausdruck für die Kartoffel. Grumpera (übersetzt >Erdbirne<) nennt sie der Vorarlberger. Bosnier u. Kroaten bezeichnen ihn als >Krumpier<. >Papa< nannten ihn die Inkas, dann die Spanier. >Potato< die Engländer, >Patata< die Italener, die Schweizer aber >Gschwellti<. Zur >Kartoffel< wurde die Knolle: In Italien nennt man den Trüffelpilz >Tartufo<. Er wächst u. sieht so aus wie die Kartoffel. Das Wort wurde verändert zu >Tartuffel<, woraus die >Kartoffel< wurde! Historisches zu "Pommes Frites" - "Pommes Fritten": Um ihrer Leidenschaft für frittierte Sprotten (Fische) auch im Winter (wenn diese nicht gefischt werden konnten), zu Frönen, ersetzten die Einwohner von Lüttich (Belgien) diese kleinen Fische durch ähnlich zugeschnittene Kartoffelstückchen. Die Pommes Frites waren erfunden! Amerikanische Soldaten brachten das Rezept nach dem ersten Weltkrieg in die USA. Aus Verwirrung über die europäische Kleinstaaten-Geographie bekamen die frittierten Kartoffeln fälschlicher Weise den Namen "french fries". Als ständiger Begleiter von Big Mac&Co. populär geworden, setzten sich französische Bezeichnungen fast überall durch. (Ausnahme ist Großbritanien: Da heißen die Pommes "chips" und "Chips crisps".)

Kartoffeln

INHALTSSTOFFE:

Lagerfähige Kartoffel enthalten 22% Trockensubstanz u. 78% Wasser. Reich an leicht verdaulichen Kohlenhydraten, relativ hochwertiges Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine (bes. Vit. C steckt in der Knolle), Mineralstoffe (höchster Gehalt liegt direkt unter der Schale), aber überhaupt kein Fett! 10dag Kartoffel enthalten: Kalorien nur 71 kcal, sowie 0,5g Zucker, 2g Eiweiß (Proteine), 0,1g Fett, 15,4g Kohlehydrate, 77,8g Wasser, 2,5g Ballaststoffe, 3mg Natrium, 410mg Kalium, 25mg Magnesium, 9mg Kalzium, 1mg Eisen, 22mg Vit. C; Sowie Vit. B1, B2, B6; Gesundheit: Bindet Magensäure, hilft bei Sodbrennen. Daher Kochtipp: Immer mit Schale kochen, dann erst schälen. Bei Pommes Frites Kartoffel waschen, schälen u. mit Pommes die Schalenstücke extra mit braten!!

Kartoffeln

KARTOFFEL-GEWÜRZE:

Gewürze, am besten nur frische, für Kartoffelgerichte generell gut geeignet: Bohnenkraut (Kartoffelsuppe, Eintöpfe); Knoblauch (passt immer); Kerbel (Suppe, Sauce); Dille (Sauce u. zum Bestreuen); Kümmel (Salzkartoffel bestreuen zu Kümmelkartoffeln); Lorbeer (Suppe, Eintöpfe); Majoran (ist das Suppengewürz, sowie zu Bratkartoffel); Muskatnuss (Suppe, Püree, Kartoffelteige); Petersilie (zum Bestreuen, Petersilienkartoffeln, in Suppen...); Pfeffer (erst vor Servieren darüber reiben); Thymian (Suppen, Eintöpfe); Schnittlauch (Suppe, Eintöpfe); Salbei (Bratkartoffel); Rosmarien (für südliche Kartoffelrezepte...);

Kartoffeln

Kartoffeln

Küchenhelfer, Gewürze, Lagerung, Kocheigenschaften, Kartoffelsorten

Kartoffeln

KARTOFFELPFLANZE:

Sie gehört zu den Nachtschattengewächsen wie Tomate, Paprika, Tabak (sie alle stimmen aus Amerika) sowie Aubergine (sie stammt aus Indien). Ist ein 1 jähriges Nachtschattengewächs deren Samenfrüchte (Blüten) giftig sind! Nur die Knollen, etwa 12 - 25 Stk. pro Trieb sind essbar. Wird das Kraut über der Erde welk, so ist Erntezeit. Es sind über 350 Sorten durch Kreuzungen am Markt! In Österreich etwa 50 davon.

Kartoffeln

Kartoffelpresse:

Gekochte Kartoffel pressen u im heißen Öl schwimmend kurz braten. Üblicher Weise für Kartoffelteig, er wird fein u. nicht zu feucht).

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Kartoffelreibe:

Für rohe Kartoffeln, z.B. für Frikadellen, grüne Klöße, zum Suppe legieren usw.;

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KARTOFFELSALAT:

Kartoffelsalat sollte nicht länger als maximal 24 Std. aufbewahrt werden, da sich nach 24 Std. Gifte aus der Kartoffel bilden. (= strenge Marktamtsverordnung im Gaststättenbereich)!

Kartoffeln

KARTOFFELSORTEN - KOCHEIGENSCHAFTEN:

1) FESTKOCHEND (Speckige Kartoffel genannt): KOCHEIGENSCHAFT: Sie bleibt beim Kochen fest, ist angenehm feucht sowie feinkörnig. Denn sie hat festes, kerniges Fleisch, das beim kochen seine feste Struktur behält u. eine glatte feuchte Schnittfläche zeigt.* ANWENDUNG: Primär Kartoffelsalate, Aufläufe (Gratins). SORTEN: Agata (sehr früh reifende Sorte), Ditta, Evita, Exquisa, Julia, Linzer Delikatess, Novita, Punika, Rosella, Sonja, Sigma, Sieglinde, Nicola, Naglerner Kipfler usw.; 2) VORWIEGEND FESTKOCHEND: KOCHEIGENSCHAFTEN: Nicht, bis nur wenig, aufspringende Schale beim Kochvorgang, mäßig festkochend, nicht bis schwach mehlig, angenehm feucht bis trocken, fein bis ziemlich fein. Entwickeln beim Kochen eine mittlere Festigkeit, die der Gabel kaum Widerstand entgegensetzt. ANWENDUNG: Als Beilage für Gerichte mit Sauce und Dip, Aufläufe, Suppen, Eintöpfe, Kartoffelpuffer, Salz-, Pell- od. Bratkartoffel. SORTEN: Accent, Bintje, Bionta, Cinja, Conny, Désirée, Goldsegen, Isola, Jetta, Linzer Gelbe, Linzer Rose, Optima, Ostara, Planta, Grata, Quarta, Romina, Salenta, Siegfried, Timate; Frühreifende Sorten: Adora, Berber, Celeste, Christa, Erstling, Jaerla, Minerva, Rubinia, Sirtema, Ukama; 3) MEHLIG KOCHEND (Mehlige od. Runde genannt): KOCHEIGENSCHAFTEN: Die Oberfläche darf zerkochen! Kartoffel ist dann mäßig fest bis weich, locker, mehlig bis trocken u. ziemlich grob. Diese Kartoffelsorten haben einen höherer Stärkegehalt. ANWENDUNG: Pressen, Stampfen, Pürieren, Zerkleinern; Daher für Kartoffelpüree, Suppen, Eintöpfe, Knödel, Kartoffelnockerl (Nokis), Puffer, Kroketten, Folienkartoffel. . SORTEN: Ackersegen, Agria, Asterix, Aula, Cosima, Donald, Erntestolz, Fambo, Hermes, Mondial, Remarka, Russet, Burbank, Saturna, Signal, Solara, Treff, VanGogh, Welsa; sowie die Bintje (sie ist mehlig bis festkochend)!

Kartoffeln

KARTOFFELSORTEN:

BINTJE: Mehlig, vorwiegend fest kochend, mittelfrühe Sorte; Die Blüte am Feld ist weiß, sie hat keine Beeren. Die Knolle ist länglich-oval mit hellgelben Fruchtfleisch, dünner Schale, ohne tiefe Augen. Sie bekommt bei Überlagerung dunkelblauviolette Lichtkeime. Geschmacksneutral u. gut Lagerfähig. Verwendung: Brat-, Röst-, Pell-, Salzkartoffel. Pommes Frites, Püree, Chips. QUARTA: Vorwiegend fest kochend, mittelfrühe Sorte. Aussehen: Gelbe Knollen mit roten Augen, ovale bis rundovale Form, gelbe Fleischfarbe. Gut Einlagerbar. DITTA: =Kreuzung aus Bintje u. Quarta; Festkochende Sorte; (Bintje hat ihre hohe Ertragsleistung vererbt, Quarta die Widerstandsfähigkeit). Die Blüte am Feld ist weiß, die Sorte hat einen geringen Beerenansatz. Die Knolle ist lang-oval, hat flache Augen, eine gelbe Fleischfarbe. Bei Überlagerung bekommt sie rotviolette Lichtkeime. CHRISTA: Vorwiegend fest kochend; Die Blüte am Feld ist rotviolett und hat keine Beeren. Die Knolle ist lang-oval bis lang, hat flache Augen, gelbes Fleisch. Bei Überlagerung bekommt sie rotviolette Lichtkeime. CONNY: Vorwiegend fest kochend, mittelfrühe Sorte. Langoval mit blasser Fleischfarbe, heller Schale. Verwendung: Kocht locker, daher für Püree. DÉSIRÉE: Vorwiegend fest kochend, mittelfrühe Sorte. Rötliche Schale, leicht mehliges Fleisch. Verwendung: Bratkartoffel. GRATA: Vorwiegend fest kochend, mittelfrühe Sorte. Fast tiefgelbes Fleisch, stark ausgeprägter Geschmack. Verwendung: Zum Füllen, Überbacken. HERMES: Mehlig kochend, mittelfrühe Sorte. Aussehen: Rundoval, gelbfleischig mit hohem Stärkegehalt. Gut Lagerbar. Verwendung: Püree. NAGLERNER KIPFLER: Fest kochend, mittelfrühe Sorte; Die Blüte am Feld ist hellrot-violett mit weißen Zipfeln, sie blüht reichlich, die Knospen fallen teilweise ab. Sie trägt kleine Beeren. Die Knolle ist lange, nierenförmige Form, hellgelbe Schale, die Augenlage flach, zum Teil auch erhaben, gelbes Fleisch. Bei Überlagerung bekommt sie grüne, dunkelrotviolette am Oberteil, Lichtkeime. Beim Anbau ist ihr Flächenertrag relativ gering, darum ist sie teurer. Verwendung: Kartoffelsalat. SIEGLINDE: Fest kochend, sehr frühe Sorte (Frühkartoffel). Die Blüte am Feld ist weiß u. trägt keine Beeren. Die Knolle ist lang-oval bis lang, manchmal auch nierenförmig, hat flache Augen, Fleisch gelblich, dünner glatter Schale, fein-mild im Geschmack. Bei Überlagerung bilden sich braunviolette Lichtkeime. Verwendung für: Beilage zu anspruchvollen Speisen, Salate, Bratkartoffel. Aber: Lagerbar ist sie nicht! SIGMA: Fest kochend, mittelspäte Sorte; Die Blüte am Feld ist weiß, trägt gelegentlich Beeren. Die Knolle hat längliche Form, hellgelbe Schale, kräftig gelbes Fleisch. Bei Überlagerung bekommt sie grünbraunen, im Oberteil grünem, Lichtkeim. Verwendung: Beste Salate. Lagerfähig! NICOLA: Fest kochend, mittelfrühe Sorte. Aussehen: Hellgelbe Schale, gelbes Fleisch, Geschmack ist mild-neutral. Verwendung: Salate. UKAMA: Vorwiegend fest kochend, frühe Sorte (Frühkartoffel). Aussehen: Schale u. Fleisch der großen Knollen sind hellgelb. Verwendung: Universell einsetzbar. Zur kurzfristigen Lagerung geeignet.

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Kartoffelsparschäler od. Kartoffelschälmesser:

In div. Ausführungen am Markt.

Kartoffeln

Kartoffelstampfer od. Kartoffelquetsche:

Findet für Kartoffelpüree Verwendung.

Kartoffeln

KOCHTIPP ZU KARTOFFELN: VORSICHT:

Grüne Stellen bei Kartoffeln u Kartoffelkeimen enthalten gesundheitsschädliches Solanin! Daher beim Schälen stets gewissenhaft alle "Augen" u grüne Stellen entfernen! Kartoffeln der Vit. wegen stets mit der Schale kochen. Nimm gleich große damit sie zur gleichen Zeit weich sind. Ist das nicht möglich, so stich die größeren mit der Gabel ein (diese garen dann schneller). Salze das Kochwasser leicht, dann springen sie nicht auf. Pommes Fritten professionell frittieren: Fritten bei ca. 150°C für 4 Min frittieren. Danach Fritter erhitzen auf 180°C (nicht 190°C denn hier würde das Öl Schaden nehmen!) und 1 Min fertig frittieren. Servieren, dann salzen! Saucen, Suppen, gek. Sauerkraut kannst Du an statt mit Mehl, mit geriebenen rohen Kartoffel binden (indem Du sie mitkochst). Kartoffelpüree u Kartoffelpuffer werden besonders locker, wenn Du eine Prise Backpulver hinzufügst.

Kartoffeln

MITTEL- bis SEHRSPÄTE KARTOFFEL:

Ernte ab Mitte September - Ende Oktober. Hervorragend einlagerungsfähig!

Kartoffeln

MITTELFRÜHE SORTEN:

Ernte ab Mitte August, mit vielseitigen Angeboten. Gut geeignet als Pellkaroffel, Folienkartoffel, Salatkartoffel. Zum Einlagern nicht gut geeignet.

Kartoffeln

NAGLERNER KIPFLER:

Fest kochend, mittelfrühe Sorte; Die Blüte am Feld ist hellrot-violett mit weißen Zipfeln, sie blüht reichlich, die Knospen fallen teilweise ab. Sie trägt kleine Beeren. Die Knolle ist lange, nierenförmige Form, hellgelbe Schale, die Augenlage flach, zum Teil auch erhaben, gelbes Fleisch. Bei Überlagerung bekommt sie grüne, dunkelrotviolette am Oberteil, Lichtkeime. Beim Anbau ist ihr Flächenertrag relativ gering, darum ist sie teurer. Verwendung: Kartoffelsalat.

Kartoffeln

NICOLA:

Fest kochend, mittelfrühe Sorte. Aussehen: Hellgelbe Schale, gelbes Fleisch, Geschmack ist mild-neutral. Verwendung: Salate.

Kartoffeln

OVALE od. RUNDE KARTOFFEL?

LANGOVALE bis LANGE SORTEN: Agata, Asterix (rotschalig), Bettina, Bintje, Celeste, Christa, Ditta, Donald, Erstling, Exquisa, Frieslander, Impala, Linzer Delikatess, Mondial, Linzer Gelbe, Linzer Rose (rotschalig), Nagler Kipfler, Nicola, Novita, Planta, Remarka, Rosella (rotschalig), Rubiana (rotschalig), Russet Burbank, Salenta (rotschalig), Sieglinde, Sigma, Timate, Ukama; RUNDE bis OVALE SORTEN: Accent, Ackersegen, Agria, Adora, Aula, Berber, Bionta, Cinja, Cosima, Desiree (rotschalig), Erntestolz, Evita, Fambo, Goldsegen, Gina, Hermes, Isola, Jaerla, Jetta, Julia (rotschalig), Minerva, Optima, Ostara, Punika, Romina, Quarta, Saturna, Signal, Sirtema, Solara, Sonja, Treff, VanGogh, Welsa;

Kartoffeln

Pürierstab od. Mixstab, Zauberstab:

An Stelle der "Flotten Lotte" zum Pürieren von Saucen, Suppen, Cremherstellung, aber auch zum Schlagen von Eiweiß zu Schnee oder für Herstellung von Mayonnaise usw.;

Kartoffeln

QUARTA:

Vorwiegend fest kochend, mittelfrühe Sorte. Aussehen: Gelbe Knollen mit roten Augen, ovale bis rundovale Form, gelbe Fleischfarbe. Gut Einlagerbar.

Kartoffeln

SIEGLINDE:

Fest kochend, sehr frühe Sorte (Frühkartoffel). Die Blüte am Feld ist weiß u. trägt keine Beeren. Die Knolle ist lang-oval bis lang, manchmal auch nierenförmig, hat flache Augen, Fleisch gelblich, dünner glatter Schale, fein-mild im Geschmack. Bei Überlagerung bilden sich braunviolette Lichtkeime. Verwendung für: Beilage zu anspruchvollen Speisen, Salate, Bratkartoffel. Aber: Lagerbar ist sie nicht!

Kartoffeln

SIGMA:

Fest kochend, mittelspäte Sorte; Die Blüte am Feld ist weiß, trägt gelegentlich Beeren. Die Knolle hat längliche Form, hellgelbe Schale, kräftig gelbes Fleisch. Bei Überlagerung bekommt sie grünbraunen, im Oberteil grünem, Lichtkeim. Verwendung: Beste Salate. Lagerfähig!

Kartoffeln

UKAMA:

Vorwiegend fest kochend, frühe Sorte (Frühkartoffel). Aussehen: Schale u. Fleisch der großen Knollen sind hellgelb. Verwendung: Universell einsetzbar. Zur kurzfristigen Lagerung geeignet.

Kater am Morgen vorbeugen

Am Tag danach - der Kater ist da...

Am Morgen sollte man wieder viel Mineralwasser und gespritzte Obstsäfte trinken. Die darin enthaltenen Salze tragen dazu bei, die durch den Alkohol bedingten Mineralverluste auszugleichen. Ein deftiges Frühstück in Form von Eintopf, eingelegten Heringen, Salzgurken oder belegten Vollkornbroten mit Schinken und Topfenaufstrichen liefern jede Menge wichtige Mineralstoffe zum Ausgleich. Alkohol, aber auch Zigaretten, verursachen einen wesentlich höheren Bedarf an Vitaminen. Daher sollte man sich einen bunten Obstteller, einen gemischten Salat oder frisch gepresste, gespritzte Fruchtsäfte gönnen. Kalt-Warm-Duschen und ein gemütlicher, langer Spaziergang an der frischen Luft wirken zudem Wunder. Sie bringen den Kreislauf wieder in Schwung.

Kater am Morgen vorbeugen

Bevor die Silvesterfeier beginnt:

Alkohol nicht auf leeren Magen trinken, dadurch wird die Alkoholaufnahme ins Blut beschleunigt! Fett- und eiweißreiche Mahlzeiten vorweg verzehrt, werden langsam verdaut und haben damit einen verzögernden Effekt auf die Alkoholaufnahme ins Blut. Auch das Zwischendurch knabbern von Nüssen, Oliven, Chips, belegten Brötchen etc hilft, den Katzenjammer im Zaum zu halten.

Kater am Morgen vorbeugen

Direkt nach der Silvesterfeier:

Vor dem zu Bett gehen sollte man möglichst viel Mineralwasser trinken! Das Abbauprodukt des Alkohols fördert die Ausscheidung von Flüssigkeit und diversen Salzen über die Niere. Bereits geringe Wasserverluste können zu Kopfschmerzen führen. Machen hilft es, schon am Abend vor dem Schlafengehen präventiv ein Kopfschmerzmittel einzunehmen.

Kater am Morgen vorbeugen

Hausmittel zur Linderung des" Kater am Morgen danach":

Die beste Möglichkeit, Kater zu vermeiden, ist maßvoller Umgang mit Alkohol :-)

Kater am Morgen vorbeugen

Während der Silvesterfeier:

Vorsicht bei warmen, zuckerreichen Getränken (Glühwein, Punsch etc). Bei kohlensäurehaltigen Drinks (Sekt etc) bewirkt das Gas eine stärkere Durchblutung der Magenschleimhaut, wodurch der Alkohol noch schneller ins Blut aufgenommen wird. Alkoholische Getränke nie durcheinander trinken. Am besten bei einer Alkoholsorte - entweder Bier, Wein oder Sekt bleiben. Dunkle Getränke wie Rotwein, brauner Rum, Brandy, Cognac und Whisky sollte man eher meiden. Sie werden häufig mit stärkeren "Kater"-Symptomen in Zusammenhang gebracht. Auch harte Drinks oder die Schnäpse zwischendurch sind Katerförderlich. Durst nicht mit Alkohol löschen. Mineralwasser-Pausen zwischendurch oder gespritzte Obstsäfte helfen, den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Wer gleich viel Wasser wie Alkohol trinkt, konsumiert insgesamt über den Abend weniger Alkohol. Außerdem wird dadurch die Alkoholmenge verdünnt. Am besten Zeit lassen beim Trinken alkoholischer Getränke. Je langsamer man trinkt, umso weniger Alkohol kann in das Gehirn gelangen, selbst wenn man auf lange Sicht mehr Alkohol zu sich nimmt.

Käse Einteilung

Beispiel:

Speisequark, 40% Fett i.Tr., besteht zu ca. 25% aus Trockenmasse und 75% aus Wasser. 100 g haben einen Anteil von 25 g Trockenmasse. 40 % von 25 g = 10 g. In 100 g Speisequark, 40 % Fett i.Tr., sind also 10 g Fett enthalten.

Käse Einteilung

Erzeugnis aus Käse:

Es gibt ihn in verschiedenen Fettgehaltsstufen; Hergestellt aus Sauermilch- oder Labquark, der dann zusammen mit Speise- oder Schmelzsalz, Gewürzen, Butter oder Sahne oder Butterschmalz im Kochkessel geschmolzen wird.

Käse Einteilung

Fettgehalt wird in " % Fett i.Tr. " deklariert:

Das heißt, dass der prozentuale Fettgehalt der Trockenmasse angegeben ist, die sich aus Ei-weiß, Fett, Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zusammensetzt.

Käse Einteilung

Frischkäse:

18 - 44 % Trockenmasse; Käse ohne Reifung. Weiß-cremige Farbe, mild säuerlicher Geschmack.

Käse Einteilung

Halbfester Schnittkäse:

44 - 55 % Trockenmasse; Reifezeit 3-5 Wochen. Beispiele: Butterkäse, Edelpilzkäse...

Käse Einteilung

Hartkäse:

60 - 62 % Trockenmasse; Reifezeit mind 2-3 Monate je nach Sorte. Hartkäse sind monatelang haltbar. Beispiel: Cheddar, Emmentaler...

Käse Einteilung

Käse Einteilung -

Hartkäse, Schnittkäse, Weichkäse, Frischkäse, Sauermilchkäse, Schmelzkäse

Käse Einteilung

Käse in Flüssigkeit:

Z.B. in Salzlake oder Speiseöl, kann aus Schaf-, Ziegen-, Kuhmilch oder aus einem Gemisch daraus hergestellt sein, meistens wird jedoch Kuhmilch verwendet. Beispiel: Feta in Salzlake: Schnittfester bis etwas krümeliger Teig, pikanter bis leicht säuerlicher Geschmack, "Feta" heißt übersetzt "Scheibe".

Käse Einteilung

Molkenkäse:

Aus Molke hergestellt - unter Wasserentzug und dem Zusatz von beispielsweise Milch oder Sahne. Beispiel: Ricotta...

Käse Einteilung

Mozzarella "Mozzare" heißt übersetzt "Abschneiden":

Es gibt ihn in verschiedenen Fettgehaltsstufen; Weiß bis leicht gelblich, glatt, geschlossene Oberfläche, Teig weich bis elastisch, faserige Struktur, Geschmack arteigen nach Milch (Kuh, selten Büffel), neutral bis mild säuerlich.

Käse Einteilung

Pasta filata Käse:

Käse, deren Bruchmasse nach dem Säuern mit heißer Flüssigkeit (Salzwasser oder Molke) gebrüht, geknetet, zu Strängen ausgezogen und dann in Stücke geschnitten wird

Käse Einteilung

Sauermilchkäse:

ca. 35 % Trockenmasse; Es gibt 2 Arten von Sauermilchkäse: a) Gelb- oder Rotschmierekäse, wie z.B. Harzer Käse. b) Edelschimmelkäse, wie z.B. Korbkäse. Hergestellt aus magerem Sauermilchquark, sehr pikant im Geschmack, absoluter Fettgehalt < 1 %! Einige Käsegruppen unterliegen nicht obiger Klassifizierung:

Käse Einteilung

Schmelzkäse:

22 - 42 % Trockenmasse; Naturgereifter Käse unter Erwärmung und Zugabe von Schmelzsalzen (Zitronen- und Phosphorsäure) zubereitet, streich- und schnittfähig, verschiedene Geschmacksvariationen (Kräuter, Schinken, usw.)

Käse Einteilung

Schnittkäse:

49 - 61 % Trockenmasse; Reifezeit mind 5 Wochen. Weicher und saftiger als Hartkäse. Beispiel: Gouda, Tilsiter...

Käse Einteilung

Weichkäse:

38 - 52 % Trockenmasse; Weichkäse reifen von außen nach innen. a) Oberfläche mit weißem Kulturschimmel, wie z.B.: Camembert, Brie... b) Oberfläche feucht, gelbbraun bis rötlichbraun, wie z.B.: Limburger, Romadur....

Käsesorten

ALMBACHER:

Aus dem Ybbstal; Schnittkäse; Rotschmiergereift. Mundet leicht herb bis pikant.

Käsesorten

APPENZELLER:

Schweizer, aromatischer vollfetter Schnittkäse aus Kuhmilch . Hat kirschgroße Löcher, gelblichen Käseteig u. feste Rinde mit gelbbräunlicher Schmiere.

Käsesorten

ASIAGO:

Ital., harter, halbfetter Käse aus Kuhmilch gewonnen. Bereits junger Asiago (4-5 Monate Reifezeit) mundet delikat. Mit zunehmenden Alter wird der Käse pikanter, daher meist gerieben verwendet. Der strohgelbe Laib weist regelmäßig verteilte, kleine bis mittelgroße Löcher auf.

Käsesorten

BANON:

Ein in Kastanienblätter eingewickelter kleiner Käse. Hergestellt aus Kuh-, Schaf- od. Ziegenmilch. BRIE DE

Käsesorten

BAUERNHANDKÄSE:

Magerer Sauermilchkäse, pikanter Geschmack, rötlicher Schmiere od. hellem Edelschimmel an der Oberfläche.

Käsesorten

BERGKÄSE:

Hartkäse aus Tirol u. Vorarlberg aus Rohmilch. Vollfetter Käse in Laiben zu 15-50 kg. Teig mattgelb mit wenig kleiner Löcher. Geschmack kräftig würzig, nussähnlich.

Käsesorten

BIERKÄSE:

Geschmack herzhaft aromatisch, nur 15% i. Tr., paßt zu Bier u. Rettich.

Käsesorten

BLAU- od. GRÜNSCHIMMELKÄSE: 45-65% Fett i.Tr.;

Österr. Sammelbegriff für alle Käse, die mit blauem Innenschimmel aus Kuhmilch, Schafmilch od. einer Mischung beider hergestellt werden. Sind halbfeste Schnittkäse von leicht krümeliger u. zugleich geschmeidiger Beschaffenheit mit äußerst pikanten Geschmack.

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BLAUSCHIMMELKÄSE:

Sammelbezeichnung für alle, die mit blauen Edelschimmel durchzogen sind (z.B. Roqueford).

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BLAUWEISSER-EDELKRON:

Innviertel; Weichkäse mit edlem Blau- u. Weißschimmel. 3 Wochen Kellerreife. Mild-pikantes Edelschimmel-Aroma.

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BLEU D´AUVERGNE:

Marmorierter Käse aus Kuhmilch. COMTÉ: Aus Franche Comté; Hartkäse aus Kuhmilch.

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BLEU DE BRESSE:

Franz. Blauschimmelkäse aus Kuhmilch.

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BLEU DE BRESSE:

Marmorierter Käse aus Kuhmilch.

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BREBIS:

Franz. Bezeichnung für Lammkäse, hingegen:

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BRIE DE MEAUX:

Französische Camembertsorte. Am besten kredenzt Du dazu: Weißwein, welcher nicht zu säuerlich munden darf.

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BRIE:

mind. 45% Fett i.Tr.; Bekannter Weichkäse mit weißem Edelschimmel u. bei Vollreife meist leichter rötlichen Schmiere an den Rändern. Aus Kuhmilch. Aussehen: wie flache Tortenform, geschmeidiger od brüchiger cremefarbener Teig. Geschmack mild, fein säuerlich.

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BUTTERKÄSE:

45% Fett i. Tr.; Halbfester Schnittkäse aus Kuhmilch. Teig glatt, gelblich. Hautfarbe gelbbraun bis rötlich, oder sie fehlt überhaupt. Geschmack sehr mild bis feinsäuerlich. Zubereitet aus frischer Milch, reift langsam bei hoher Luftfeuchtigkeit u. niedriger Temperatur.

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CACIOCAVALLO:

Süditalienischer., milder Hartkäse, mit oft goldgelber Rinde welcher aus Kuhmilch gewonnen wird u anschließend in Salzlake gelegt. Seine Birnenform erhält er durch Einschnüren am oberen Teil.

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CAMEMBERT:

mind. 45% od. 65% Fett i.Tr.; Weichkäse aus past. Kuhmilch. Normadie ist seine Heimat.Form flach u. rund. Durchläuft mehrere Reifestadien: Jung hat er geschlossene, sehr weiße Schimmelrinde, der noch leicht brüchige helle Teig hat ein paar Bruchlöcher, mit Molkegeruch. Bei zunehmenden Reifegrad wird die Rinde vom Rand her leicht bräunlich, der Teig gelblich, weich, speckig, sein Geschmack mild-aromatisch mit leichten Champignonaroma. Unreifer (sehr junger) Camembert hat tadellosen weißen Pelz mit feinem Pilzaroma, elastischen cremefarbenen Teig, mit neutralem Geschmack u. ist bei uns am gebräuchlichsten.

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CANTAL:

Franz. Schnittkäse aus Kuhmilch. er ist der älteste franz. Käse!

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CANTAL:

Schnittkäse aus Kuhmilch. Er ist der älteste französische Käse!

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CARRÉ DE L´EST:

Weichkäse mit Schimmelkruste aus Kuhmilch.

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CHAOURCE:

mind. 50% Fett i.Tr.; Franz. Weichkäse aus Kuhmilch in Form kleiner Zylinder hergestellt. Mundet als sahniger cremefarbiger Frischkäse ohne Schimmel u. später mit zartem Weißschimmel, gelblichem festeren Teig. Geschmacklich von fein milder Säure u. ausgeprägtem Aroma.

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CHEDDAR:

mind. 48% Fett i.Tr.; Englischer Hartkäse aus vollfetter pasteurisierter Kuhmilch in 30 kg schweren Zylindern od. Blöcken hergestellt. Ohne Rinde, oder mit Schutzrinde aus Wachs u. Öl. Das Innere ist fest, spröde bis wachsartig, mit kleinen Schlitzen die durch Lagerung (stapeln der Laibe) entstanden. Naturfarbe ist weiß, doch wird er traditionell rötlich bis gelborange eingefärbt. Geschmacklich schmelzend, kräftig, nussähnlich.

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CHESTER:

od. Cheshire: mind.48% Fett i.Tr.; Englischer Hartkäse, zylindrisch od. blockartig geformt. Ähnlich dem Cheddar-Käse, aber kann mit blauen Innenschimmel hergestellt sein. Teig glatt, seidig, im Geschmack sahnig-mild, jedoch kräftig beim Blauschimmelerzeugten.

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CHÉVRE:

Ziegenmilchkäse.

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COMTE-CREME:

Schmelzkäse.

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COTTAGE CHEESE:

USA-Erfindung. 10 od. 20% Fett i.Tr.; Fettarmer od. mit Rahm zubereiteter Frischkäse der zur Topfenfamilie zählt. Herstellung mit dick gelegter Magermilch unter Rühren u. Erwärmung. Dabei zieht sich das Eiweiß zu Körnern in Reisgröße zusammen. Dann werden diese Käsekörner mit Wasser ausgewaschen, vermischt mit gesalzenen Rahm u. in Becher abgefüllt. Im Geschmack körnig mit nussigen Biss.

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COULOMMIERS:

Weichkäse aus Kuhmilch.

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DANABLU:

50% Fett i.Tr.; Dänischer halbfetter Schnittkäse aus Kuhmilch mit blauem Innenschimmel, sehr pikanten Geruch u. Geschmack. Teig trotz Schnittfähigkeit weich u. streichfähig, da die Käsemasse bei Herstellung nicht gepresst wurde. DANBO: 45, 30, oder 20% Fett i.Tr.; Dänischer schnittfester Käse Kuhmilchkäse, hergestellt in quadratischen Formen. Goldgelbe Rinde, hellgelber Teig mit wenig erbsengr0ßen Löchern, vollen u. milden leicht säuerlichen Geschmack.

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DOUBLE-GLOUCESTER:

mind. 48% Fett i.Tr.; Englischer Hartkäse, ähnlich dem Cheddar.

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EDAMER:

40 od. 45% Fett i.Tr.; Holländischer Käse aus pasteurisierter Kuhmilch mit kugelrunder Form, zum Schutz in kräftig rotes od. gelbes Paraffin getaucht. Angeboten in Kugel-, Brot-, Blockformen in verschiedenen Gewichten. Seine Naturrinde ist gelb, fest u. trocken, Teig ist strohgelb bis goldgelb mit wenig erbsengroßer Löcher, schnittfest jedoch weicher als beim Gouda. Geschmack ist leicht säuerlich, mild u. rein. Bei Vollreife etwas herber. Reifezeit dauert nur 2-4 Monate.

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Edelpilzkäse:

Ist ein Blauschimmelkäse, ein halbfetter Schnittkäse. Er mundet äußerst würzig bis streng im Geschmack! Verwendung: Eignet sich vorzüglich zum Überbacken von Speisen.

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EMMENTALER:

mind. 45% Fett i.Tr.; Hartkäse aus unpasteurisierter Rohmilch erzeugt, kommt aus der Schweiz. Die Anforderungen an die Rohmilch sind hoch, es gibt besondere Auflagen für Fütterung u. Haltung der Emmentaler-Milchkühe. Die großen Käselaibe müssen mind. 3 - 6 Monate lagern. Der Käse muss trockene, saubere Rinde haben (die beim orig. Schweizer Emmentaler einen roten Stempel hat: >Switzerland<, die Wagenräder aus dem Allgäu tragen: >Allgäuer Emmentaler< ). Der Teig soll kirschgroße Löcher haben, elfenbeinfarben bis gelblich sein, von elastischer fester Konsistenz. Geschmack ist mild-pikant mit nussartiger süße.

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ESROM:

mind. 45% Fett i.Tr.; Halbfetter Schnittkäse aus Dänemark, hergestellt aus pasteurisierter Kuhmilch in rechteckiger flacher Form bis 1,4kg. Die dünne Rinde ist fettig, gelb bis rotbraun. Reifezeit bis 5 Wochen. Teig ist gelblich, weich u. zeigt unregelmäßige reiskorngroße Löcher. Schmeckt mild, pikant, leicht säuerlich. Der Käse wird auch mit Kümmel angeboten. Des Kochs Lieblings-Schnittkäse weil der allerbeste:

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FOL EPI (Frankreich):

hat 50% F.i.T.; milder halb-harter Schnittkäse. Die Form des Schnittkäses mit der charakteristischen Ähre auf der Rindenoberfläche ähnelt der eines Brotlaibes. Der Käse mit der hellen Rinde aus geröstetem Weizenmehl weist große Löcher auf. - Fol Epi ist an der Käsetheke zu finden, oder in der Sellbstbedienungstheke als ''Mini Fol Epi'' mit 250g sowie in Scheiben mit den Varianten ''Klassik'' und ''Leicht'' mit essbarer Rinde in der 150g Packung.

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FONTAL:

Norditalienischer Schnittkäse. Mild u delikat im Geschmack, ähnlich dem Emmentaler. Er wird als Tafelkäse genossen. FONTINA: Ital., milder, halbweicher Käse aus dem Aosta-Tal. Er war bereits in der Antike bekannt. Aufgrund seines hohen Fettgehaltes wird er oft zum Kochen (z.B. Käsefondue) verwendet, aber auch als Tafelkäse beliebt.

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FRISCHKÄSE:

Oberbezeichnung für: Speisetopfen- u. Gervaismischungen mit Früchten od. Konfitüren, Kräutern, Gewürzen, Gemüse. Die jeweiligen Zusätze müssen angegeben werden.

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FROMAGE DES BREBIS:

Bezeichnung für Schafkäse.

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GEHEIMRATSKÄSE:

mind. 45% Fett i.Tr.; Ein dem Edamer ähnlicher kleiner Kugelkäse mit roter Paraffinrinde, im Geschmack und Geruch gleich. Ein milder Schnittkäse, meist am Stück (ca. 500g) verkauft.

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GERVAIS:

Durch dick legen von Vollmilch hergestellter, ungesalzener Frischkäse. Er ist Basis für Gervais Zubereitungen mit Kräutern u. Gewürzen.

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GORGONZOLA:

mind. 48% Fett i.Tr.; Ähnlich dem Österzola-Käse. Ital., halbfester (weich u sahniger) Blauschimmelkäse, meist aus pasteurisierter Kuhmilch. Er ist ein großer, flacher, zylindrischer ca. 12 kg schwerer Laib. Während der Reifung werden diese Käse mehrmals mit Nadeln gestochen um sie zu durchlüften. Dadurch breitet sich der Blauschimmel besonders stark aus u. durchzieht später beim Anschnitt in blaugrünen Adern den Teig. (Dieses Verfahren ist auch bei anderen Blauschimmelkäsen üblich.) Kompakte, rötliche Rinde mit vielen Einstichlöchern. Teig ist weiß bis strohfärbig, marmoriert mit den typischen Schimmelkanälen durchzogen. Er ist von weicher, fast streichfähiger Konsistenz. Mundet angenehm würzig u. pikant, mit zart nussartig. Als Wein kredenzt Du dazu Rotweine mit frischem säuerlichem Geschmack.

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GOUDA:

30-50% Fett i.Tr.; Holländischer Schnittkäse aus past. Kuhmilch. Herstellung ähnlich wie Edamer. Angeboten in Blockform od. als runder 12kg Laib. Reifezeit 5-6 Monate. In dieser Zeit wandelt er seinen Geschmack von mild-süßlich u. sahnig bis würzig. Im Handel: 1) Junger Gouda: 4-8 Wochen alt, sahnig, mild-süß bis säuerlich im Geschmack; 2) Mittelalter Gouda: 2-6 Monate alt, herzhafter Geschmack; 3) Alter Gouda: mind. 6 Monate alt, von pikanter Würze, leicht nussartigen Geschmack. Der Gouda ist rindenlos wenn er in Folie gereift wurde. Ansonst ist die Rinde fest u. gelb, häufig mit gelben Kunststoff überzogen. Teig elfenbein bis gelb, zeigt regelmäßige erbsen-große Löcher.

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GRANA PADANO:

Ital., halbfetter Hartkäse aus Kuhmilch. Er reift bis zu 2 Jahren. Hergestellt in der Lombardei u Venetien. Ähnlich dem Parmesankäse, auch er dient oft als Reibkäse.

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GRAUKÄSE:

Spez. aus Tirol. Sauermilchkäse aus Topfen gefertigt, wachsen während der Reifung graugrüne Schimmelpilze. Der Käse hat stechenden Geruch, daher verspeist man ihn mit Essig, Öl u. Zwiebeln.

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GREYERZER:

Gruyére od. Comté genannt. 45% Fett i.Tr.; Schweizer Hartkäse aus roher Kuhmilch, in runden bis zu 50 kg Laiben. Naturrinde ist körnig u. rötlichbraun. Teig hat zartgelbe Tönung, scheint fett u. fein, wenig erbsengroße Löcher. Geschmack rund u. pikant, ohne Süße.

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HAVARTI:

45 u. 60% Fett i.Tr.; Dänischer halbfetter Schnittkäse, aus past. Kuhmilch, in Brotformlaiben, der ähnlich wie Tilsiter , seinen pikanten leicht säuerlichen Geschmack durch die rotgelbe Oberflächenschmierung erhält. Oberfläche geschützt durch Paraffinmantel od. Folie. Teig weiß bis hellgelb, hat kleine versch. Löcher.

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HIRTENKÄSE:

Oberbayern; Schnittkäse; Naturbelassen hergestellt, besonders salzarm gekäst.

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Ist die Käserinde essbar?

Grundsätzlich können gereifte Naturrinden mitverzehrt werden. Besonders delikat die Weizenmehlrinde des französischen Fol Epi! Einige Gourmets lehnen dies jedoch generell aus hygienischen Gründen ab. Bei Rohmilchkäse ist der Rindenverzehr wie bei allen anderen natürlich gewachsenen Rinden Geschmackssache. Hingegen beim Emmentaler als Beispiel wird die Rinde nicht verspeist, da jene gewachst wurde und somit ungenießbar ist!

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ITALICO:

BEL PAESE in Italien genannt. Ca. 50% Fett i.Tr.; Ital. Weichkäse, stammt aus der Lombardei. Aus past. Kuhmilch geschröpfter Käse, in Laiben zu 2,2kg am Markt. Rinde glatt, strohfarben bis rötlich, Teig ist strohgelb ohne Löcher mit butterzarter Konsistenz. Im Geschmack ähnelt er dem Butterkäse, butterzart, mit delikatem, zartem Aroma. Er wird gerne als Tafelkäse gegessen.

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Italienische Käsesorten:

Für Spaghettiküche: Ricotta Mascarpone Mozzarella Provolone Pecorino Grana Parmesan Parmigiano-Reggiano Grana Padua Trentino Sugo

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JALSBERG:

Norwegischer Schnitkäse, ähnlich dem Emmentaler.

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KASSERI-KÄSE:

Griechischer weicher Hartkäse; Wird in der griechischen Küch gern in Scheiben geschnitten, paniert u in der Pfanne gebraten.

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Käse- Italienische Sorten PARMESAN heißt übersetzt >Hartkäse<.

Nur echter Parmesan aus Italien ist wirklich echter Parmesan nach Originalrezept! Bei uns wird ebenfalls Parmesan erzeugt u. als Parmesan (Hartkäse) deklariert. Nur diese Käse wurden ganz anders hergestellt als das ital. Original. Daher schmecken sie auch ganz verschieden von Erzeugerfirma zu Erzeugerfirma. Ergo: Willst Du wirklich Parmesan u. nicht irgendwelchen Hartkäse der nur die Bezeichnung Parmesan trägt (Parmigiano) , so kaufe im Käsefachgeschäft Parmesan, der von einem original gebrandmarkten Parmesan-Laib geschnitten wird! Frisch geriebener Parmesan schmeckt 100 mal besser, als gerieben-vorpacketierter im Sackerl (der Käse schmeckt wie Sand!). Reibe den Parmesan frisch auf Pizzas, Spagettis, Käsegratin, Käsefoundue.

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KEFALOTIRI-KÄSE:

Griechischer Hartkäse welcher gesalzen wurde. In der griechischen Küche wird er verwendet für: Nudelgerichte oben aufgestreut, Bechamel-Sauce, Aufläufe, überbackene Gemüsegerichte (Musakka etc.).

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KOCHKÄSE:

Österr. Spez., gereifter Sauermilchtopfen wird durch Erhitzen geschmolzen, mit Butter od. Butterschmalz verfeinert, gesalzen, gewürzt (Kümmel).

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LEICESTER:

Englischer, rötlicher Hartkäse, ähnlich dem Cheddar-Käse.

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LIMBURGER:

(Backstein, Stangenkäs). 25% Fett i.Tr.; Belgischer Weichkäse aus past. Kuhmilch, mit feuchter, gelbrötlicher Schmiere, äußerst kräftigen (Quargel-) Duft u. Geschmack. Breite Stangenform, bis 250g heißt er Kleinlimburger. Während Reifung wurde er mehrmals geschmiert, Reifedauer 3-4 Wochen. Teig weiß bis hellgelb, wenig Bruchlöcher, im Kern oft hellbröckelig. Herstellungsähnlich sind: Romadur u. Weinkäse.

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LIVAROT:

Aus der Normandie; Weichkäse aus Kuhmilch.

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LUNZERSEER:

Hartkäse, Rotschmiergereift nach Tilsiter-Art. Mundet würzig-weich u. zart im Gefüge.

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MASCARPONE:

Ist sehr fetter Frischkäse mit sahnig mildem Aroma. Als Alternative: Doppelrahmfrischkäse und Obers.

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MASCARPONE:

Ital., cremiger, fetter Frischkäse, der aus Rahm hergestellt wir. Stammt urprünglich aus der Lombardei. Verwendung: Beim Kochen von Spaghetti-Saucen wird er oft an Stelle von Butter od. Obers verwendet. Eignet sich auch hervorragend für Süßspeisen (Tiramisu).

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MEAUX:

Weichkäse aus Kuhmilch.

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MONDSEER:

45 % Fett i.Tr.; Salzkammergutspez., Reifezeit 4-8 Wochen. Rinde gelb bis rotbraun, aromatischer Geschmack.

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MOZZARELLA DI BUFALA:

Echter, aus reiner Büffelmilch erzeugter, Mozzarella! Sein Geschmack ist vorzüglich, darum ist der Käse teuer!

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MOZZARELLA FIOR DI LATTE:

Aus Kuhmilch gewonnener Mozzarella! Er hat weniger Geschmack! Er stammte ursprünglich aus Kampanien (I). Mittlerweile wird dieser ei- od. zopfförmige Frischkäse vor allem in den Abruzzen hergestellt.

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MOZZARELLA:

weißer, weicher, frischer Käse. Nur selten noch aus Büffelmilch. Heute wird er aus Kuhmilch gewonnen (weit weniger aromatisch).

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MOZZARELLA:

44% Fett i.Tr.; Ital. Frischkäse aus Kuhmilch, früher aus Büffelmilch hergestellt. Frischer Käsebruch wird mit heißem Wasser behandelt, Eiweiß ballt sich zusammen, wird plastisch u. kann zu dickem Strang geformt werden. Daraus werden die unregelmäßig kleinen Kuchen geschnitten, die mit 50-400g in Salzlake, eingeschweißt in Plastiksack in den Handel kommen. Sie sind rindenlos, von blättriger elastischer Konsistenz u. weißer Farbe.

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MUNSTER GÉROME:

Aus Elsaß-Lothringen; Weichkäse aus Kuhmilch.

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MUNSTERKÄSE:

mind. 40% Fett i.Tr.; Franz. Weichkäse mit Rotschmiere. Sein Rezept stammt aus dem frühen Mittelalter. (Im Elsas von bäuerl. Sennerein aus roher Kuhmilch hergestellt mit Aufdruck: >Munster fermier<); In flachen runden Laiben mit 15-18cm Durchmesser). Übliche Herstellung in Molkereien mit past. Milch. Rinde leuchtend orangerot mit gelbgrauen Nuancen, Teig gelb, weich u. geschmeidig. Geschmack pikant artomatisch mit feiner Säure. Dazu kredenzt Du am besten: Weißwein, einen kräftig mundenden Gewürztraminer.

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MYZITHRA-KÄSE:

Topfenähnlicher ungesalzener griechischer Frischkäse mit unverwechselbarem Geschmack. Wird in der griechischen Küche für herzhaftes u süßes Gebäck verwendet.

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ORTENBURGER:

Oberkärnten; Schnittkäse; Schöne Rundlochung, mundet mild, leicht süßlich.

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PARMESAN:

Parmigiano-Reggiano genannt, darf nur in Parma sowie in Reggio hergestellt werden! Reifung: unter ständiger Kontrolle mind. 2 Jahre.Ähnliche Käsesorten aus Grana, Padua, Trentino.

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PARMIGIANO-REAGGIANO:

Heißt Übersetzt >Alter Käse<! Daher Vorsicht, jeder Käse der älter als 6 Monate Lagerung hinter sich hat dürfte sich >Alter Käse< Reaggiano nennen!!! Während andere Käse im Alter immer schärfer werden, bekommt E C H T E R ITAL. Parmigiano erst im laufe der Jahre seine berühmte, Milde und Zartheit. Seine Herkunft sind die sanften Hügel um die norditalienischen Städte Parma und Reggio Emilia. Nach einem seit Generationen verbreiteten Rezept werden unpasteurisierte Milch, sowie geringe Anteile an entrahmter Milch zu großen Käseleiben verarbeitet, die mind. 2 Jahre gelagert werden! REAGGIANO ist somit eine Billigvariante des echten Parmigiano, besteht nur max. aus 70% Parmesan, der Rest 30% sind Kartoffelzusatz! Darum ist diese Sorte billiger, Geschmacklich aber minder gut!

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PARMIGIANO:

(=das Original!) mind. 32% Fett i.Tr.; Er besteht aus 100% Käse. Gehört zu den härtesten ital. Hartkäsen. Herstellung stets in der Weidezeit von April bis Nov. u. nur aus ausgewählter Rohmilch. Der Käsebruch wird langsam u. stetig gepresst, gesalzen u. in mehreren Phasen gereift. Regel: Vor dem Anschnitt sollte er mind. 2 Sommerlang im Keller gereift sein! In dieser Zeit entfaltet er eine gelbe Rinde u. würzigen, edlen Geschmack. Teig ist körnig u. leicht brüchig. Er wird mit spachtelförmigen Messer abgebrochen. Alter Parmesan kann bis zu 5 Jahren gelagert sein! Er ist so hart, dass man ihn nur noch reiben kann. Echter Parmesan wird bis zu 35 kg schweren Zylinderformen hergestellt. Ein Stempel auf der Rinde benennt Herkunft u. Hersteller.

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PECORINO:

Ital., halbfetter Hartkäse, der ausschließlich aus Schafsmilch gewonnen wird. Er mundet sehr würzig. Er wird zum Kochen als auch gerieben verwendet. Die Rinde verrät sein Alter: Bei jungem Käse ist sie gelblich, bei älterem rötlich-schwarz.

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PECORINO:

Wird aus Schafsmilch in vielen Regionen hergestellt. Je nach Produktionsmethode und Alter schmeckt der Käse mild bis sehr würzig.

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PINZGAUER-BIERKÄSE:

Hohe Tauern; Schnittkäse; Naturgereifter Magerschnittenkäse mit Schlitzlochung. Mundet wüzig-pikant.

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PONT LÉVÊQUE:

Aus der Normandie; Weichkäse aus Kuhmilch.

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PROVOLONE:

44% Fett i.Tr.; Ist eine Variante des >Caciocavallo< Käses; Südital. Hartkäse aus vorwiegend roher Kuhmilch. Durch Wärmeverfahren entsteht aus frischen Käsebruch eine Knetmasse, die zu Laiben rund, keulenartig od. zylindrische Form von 0,5-6kg modelliert werden, mit Schnüre verpackt u. zum Reifen für 3-10 Monate wie Schinken aufgehängt. Dadurch bilden sich die typischen Kerben. Werden für den Export in gelbes Paraffinbad getunkt. Er ist innen cremefarben bis hellgelb, etwas krümelig, fast ohne Löcher. Geschmack, je nach Reifegrad u. Zugabe von Kälber- od. Ziegenlaib mild-süßlich bis kräftig scharf! Auch in geräucherter Form erhältlich.

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PROVOLONE:

Schmilzt besonders gut. Je nach Alter geschmackl. mild oder pikant ausgeprägt.

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PYRENÄENKÄSE:

Franz. Hartkäse, hergestellt aus Kuhmilch.

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PYRENÄENKÄSE:

Hartkäse, hergestellt aus Kuhmilch.

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QUARGEL:

Olmützer, Spez. aus Tschechien seit 1770. Der magere Sauermilchkäse mit pikantem Geschmack reift mit Gelb- od. Rotschmierkulturen, hat durchgereiftes, speckiges Inneres. Quargel werden auch mit Kümmel versetzt u. mit Paprika bestreut offeriert. Geruch ist kräftig umwerfend.

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RAHMKÄSE MIT WEISSSCHIMMEL:

Oberbayern; Schnittkäse; Besonders mild u. rahmig, daher bei Kindern sehr beliebt.

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RäßKÄSE:

35 od. 45% Fett i.Tr.; Vorarlberger Spez. für Käsespätzle. Ähnlich dem Tilsiter. Reifung 4 Monate mit intensiven Schmieren. Geschmack aromatisch.

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RÄUCHERKÄSE:

Hohe Tauern; Schnittkäse; Rotschmiergereift, geräuchert-pikantes Aroma.

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RÄUCHERKÄSE:

Sammelbegriff für alle Schnitt-, Hartkäse od. Käseerzeugnisse, die nach Herstellung u. Reifung noch kurz geräuchert werden. Sie erhalten dadurch ein typisches Aroma sowie längere Haltbarkeit.

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REBLOCHON:

Aus Savoyen; Weichkäse aus Kuhmilch.

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REIBKÄSE:

Sammelbegriff. Div. Ital. Hartkäse wie Parmesan, Grana od. Pecorino, sowie andere harte Käse zählen zu den Reibkäsen. Stets selber frisch auf od. in Speisen reiben, nie fertig geriebenen u. in Tüten abgepackten kaufen, denn dieser Käse hat weder sein Aroma noch seinen Geschmack behalten. Schmeckt wie Sand. Frisch gerieben hingegen super!

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RICOTTA:

20-77% Fett i.Tr.; Ital., weicher, sahniger Frischkäse, der vor allem bei der Herstellung von Hart- u. Schnittkäsen als Nebenprodukt entsteht. Er wird aus erhitzter Molke gewonnen. Die Molke kann von Schaf- (od. Kuhmilch) stammen. Charakteristisch sind die Abdrücke, die der Korb hinterlassen hat, in dem dieser Frischkäse abgetropft wurde. Geschmack ist sehr mild u. süßlich. Verwendung: Vorzugsweise für Spaghetti-Saucen u Kuchenfüllungen.

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RICOTTA:

Wird aus Schafs- od. Kuhmilchmolke hergestellt. Mundet meist säuerlich. Als Ersatz: Schichtkäse.

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ROBIOLA:

45% Fett i.Tr.; Ital., kleiner, rechteckiger, fetter Frischkäse aus der Lombardei. Meist aus Kuhmilch hergestellt, ist einigen Sorten aber auch Schafs- od. Ziegenmilch beigemengt!

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ROMADUR:

Weichkäse mit Rotschmiere. Ähnlich dem Limburger. Hat etwas milderen Geschmack, jedoch kräftig umwerfendes Aroma, weicheren Teig u. wird in kleinen Stangen von 10-20 dag gehandelt.

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ROQUEFORT:

Marmorierter Schafsmilch-Käse.

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ROTSCHMIERKÄSE:

Sammelbegriff für meist pikant-würzige halbfeste Käsesorten od. Sauermilchkäsen, deren Oberfläche eine rötlichgelbe Schmiere aufweist. Sie stammt von spez. Rotschimmelkulturen, die in die Milch eingebracht, od. zusammen mit Salzwasser auf die Käseoberflächen geschmiert werden. Wie z.B. Limburger, Munster, Sauermilchkäse.

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SAINT-MARCELLIN:

Aus Isére; Weichkäse aus Kuhmilch.

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SAINT-MAURE:

Aus Touraine; Weichkäse aus Ziegenmilch.

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SAINT-NECTAIRE:

Schnittkäse aus Kuhmilch.

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SAINT-PAULIN:

Port-du-Salut nennt er sich, wenn er von Trappistenmönchen hergestellt wurde. 40-50% Fett i.Tr. (in Österreich erzeugter: 45 od. 65% Fett i. Tr.); Französischer halbfester gelborangefarbener Kuhmilchkäse. Weicher aber schnittfester Teig, Rinde leicht orangefarbig, Geschmack fein säuerlich u. aromatisch.

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SAINT-PAULIN:

Schnittkäse aus passierter Kuhmilch.

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SAUERMILCHKÄSE:

Spez. wenn er durch u. durch goldfarbig ausgereift ist. In diesem Zustand hat er einen ausgeprägten würzigen Geschmack u. Geruch. Sein feinsäuerliches Aroma stammt von dem hohen Gehalt an saurer Molke. Am besten isst Du ihn mit dunklem Brot, od. mit Essig, Öl u. Zwiebeln.

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SBRINZ:

Hobelkäse auch genannt. 45% Fett i.Tr.; Schweizer Hartkäse aus vollfetter roher Kuhmilch, seit Jahrhunderten, hergestellt. Reifezeit bis zu 2 Jahren, hergestellt wie Emmentaler. Er wird in großen Laiben bis zu 45kg, mit gelbbrauner Rinde produziert. Gelblich mürber Teig mit wenig winzigfeinen Löchern mundet herzhaft u. pikant.

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SCAMORZA:

Ist ein für Mittel- u Süditalien typischer Kuhmilchkäse. Hat glatte dünne Rinde, Form meist klein u birnenartig. Verwendung: Zum Kochen u Überbacken. Er ist ein guter Ersatz für Mozzarella!

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SCHIMMELKÄSE:

Sammelbegriff für alle Käsesorten die mit Schimmelpilzkulturen hergestellt worden sind. Es gibt: 1) Oberflächenschimmel: (Brie, Camembert); 2) Innenschimmel: (Blauschimmelkäse wie Edelpilzkäse, Danablue, Bon Bleu, Österzola); 3) Doppelschimmel: ( meist Weichkäse mit hohem Fettgehalt, weißen Oberflächenschimmel wie Camembert tragen u. zugleich innen mit Blauschimmel geimpft wurden). Reifezeit 3 Wochen - 4 Monate (je länger um so würziger). Lagerung: Ganzer Laib max. 3 Wochen, angeschnittener 2-5 Tage!

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SCHIMMELPILZ:

Tritt er bei anderen Käsesorten auf, ist Vorsicht geboten! Bei Schnitt- u. Hartkäsen wenn vom Schimmel befallen entsorgen, oder bist Du Wirt, so schneide die Schimmelbildung wirklich großzügig weg! Verschimmelter Topfen u. andere Frischkäse (Gervais, Hüttenkäse) sollte auch der Wirt unbedingt wegwerfen, da ihr hoher Wasseranteil gute Lebensbedingungen für den unerwünschten Schimmelpilz bietet. (Er kann unsichtbar sein!) Auch Käse mit noch nicht abgelaufenen Haltbarkeitsdatum kann bei hohen Temp. schimmeln. Auch ungenießbar ist z.B. Camembert, wenn er schon eine leichte Orangefärbung auf d. Oberfläche aufweist!

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SCHLOSSKÄSE:

33 u. 55% Fett i.Tr.; Kaiser Franz Josef liebte ihn. Er muss gut durchgereift sein, um sein Aroma zu entfalten.

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SCHMELZKÄSE:

Er wird aus einer Käsesorte (z.B. Chester) od. aus mehreren Sorten, aus Frischkäse wie auch aus gereiften Käse (was halt so abfällt) hergestellt. Mit Hilfe von Schmelzsalzen (Salze der Milchsäure, Zitronensäure od. Phosphate) wird der zerkleinerte Käse unter Druck u. durch heißen Dampf geschmolzen u. zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet. Er wird in mehreren Fettgehaltsstufen streichfähig in Folie od. Bechern verpackt od. schnittfähig im Block od. in Scheiben hergestellt. Du kannst ihn kühl mehrere Monate lagern, da er nicht mehr nachreift.

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SCHMELZKÄSEZUBEREITUNGEN:

Sie werden wie Schmelzkäse hergestellt. Doch dürfen sie Zusätze enthalten, z.B. Molke, Milchpulver, Milchzucker, Butter, Rahm, Gewürze, Kräuter, Pilze, Gemüse, Wurst u. Schinken. Aber sie müssen bindemittelfrei sein.

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SCHMIERKÄSE - KULTURSCHIMMEL:

Ist ein eigens gezüchteter, dem Käse zugesetzter Edelschimmelpilz auch Kulturschimmel genannt. Ihn hat der weiße Camembert- od. Bierschimmel mu. die Blau- u. Grünschimmelarten im Roquefort. Er ist Geschmacksträger u. kann bedenkenlos gegessen werden.

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SCHMIERKÄSE: Limburger, Romadur, Münsterkäs, Weinkäs, Tilsiter.

Der Begriff >Schmierkäse< hat nichts mit Schmierfähigkeit etc. zu tun, sondern bezeichnet ein Herstellungsverfahren! Zur Herstellung von Käsesorten die während der Käsereifung >geschmiert< werden, wie die sog. Gelb- od. Rotschmierkäsesorten, wird als Starterkultur z.B. >Brevibactereum linens< benötigt. Hierbei entwickeln sich auf der Außenhaut des Käses Mikroorganismen und bewirken durch Eiweißspaltung die Reife. Diese Starterkultur fördert die rötliche Rindenbildung, welche dem Schmierkäse den Typischen Geschmack u. Geruch verleiht. Diese Käse entwickeln meist einen Intensiven Duft und ein herzhaftes Aroma. Die Rinde ist eigentl. der Geschmacksträger, daher köstlich u. essbar! Unterteilt in: Schnittkäse (Tilsiter...), sowie Weichkäse u. halbfeste Schnittkäse ( Limburger, Romadur, Münsterkäs, Weinkäs...). Unterscheiden sich in Form, Fettstufen (20-50 % F.i.Tr.), Gewicht u. Geschmack.

Käsesorten

SENNGLÜCK:

Ybbstal; Halbfester-Schnittkäse; Rotschmiergereift. Mundet mild-würzig.

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STILTON:

mind. 48% Fett i.Tr.; Engl. Blauschimmelkäse aus past. vollfetter Kuhmilch. Reifedauer 4-6 Monate, danach ist die Rinde runzelig fest, Teig ist samtig locker, geschmacklich angenehm pikant würzig mit feinem Duft.

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TALEGGIO:

Ital., fetter Weichkäse. Stammt ursprünglich aus Bergamo. Die Rinde ist rötlich, seit Teig hat kaum mehr Löcher. Er hat Backstein- od. Tortenform. Aus Kuhmilch hergestellt, mild-würziger Geschmack.

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TILSITER:

25-50% Fett i.Tr.; Spez. aus Ostpreußen. Da die jungen Käse nicht gepresst werden, darf beim Schöpfen so wenig Molke wie möglich mit in die Formen einfließen. Es folgt ein Salzbad u. Trocknung, danach wird der Käse mit Salzwasser u. Rotschimmelkulturen abgerieben, bis die Oberfläche die typische Rotschmiere zeigt, die antrocknet. Oft in Folie verpackt mundet gereifter Käse leicht säuerlich herb bis pikant mit ausgeprägtem Duft. Ein geschmeidiger hellgelber Teig mit gerstenkorngroßen Löchern u. Schlitzen. Fetter Tilsiter wird gerne mit Kümmel verarbeitet.

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TILSITER:

Schnittkäse; Pinzgau; Naturgereift mit Rotschmiere. Mundet würzig-weich.

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TOMA:

Ital., frischer, milder, Hartkäse. Erzeugt hauptsächl. im Piemont u Lombardei. Er wird meist aus Kuhmilch gewonnen, wird aber auch mit Schafs- od. Ziegenmilch gemischt. Sein Teig ist von weißer Farbe welche bei der Reifung gelb wird. Dann mundet er sehr pikant. Verwendung: Als Reibkäse od. zur Würze von Polenta-Gerichten.

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VALENCAY:

Aus Berry; Milder Weichkäse aus Ziegenmilch.

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WEINKÄSE:

Ähnlich dem Limburger, aber er wird in kleinen runden Laibchen zu 62,5g hergestellt. Sein Geschmack ist trotz der Rotschmiere mild, der Teig besonders geschmeidig. Reifezeit beträgt nur 14 Tage. Aroma ist umwerfend, wurde spez. als pikanter Käse zum Weingenuss gedacht.

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Weiß-blau-Käse:

Ist ein Blauschimmelkäse, ein Weichkäse. Ähnlich dem Camembert, nur mit Schimmel versetzt. Er ist im Geschmack wesentlich milder als Edelpilzkäse!

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WEIßKÄSE nach Balkanart:

45-59% Fett i.Tr.; Griech. Spez., stark gesalzener Weichkäse aus roher Schaf- u. Ziegenmilch. In Österr. aus past. Kuhmilch hergestellt! Der Käse wird in Quader od. Würfel unterschiedlicher Größe geschnitten u. meist 4-6 Wochen in Lake gelegt. Er ist weiß, ohne Lochung, schnittfest u. mundet säuerlich pikant-salzig.

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WEISSLACKER:

Bierkäse auch genannt. 40-50% Fett i.Tr.; Süddeutsche Spez.; Halbfester Schnittkäse nach Limburger Art aus Kuhmilch hergestellt. Er hat weißgelbliche, dünnflüssige, lackartige Schmiere an seiner Oberfläche. Typisch ist auch die Würfelform. Der Teig hat nur wenige Bruchlöcher. Der Käse muss langsam u. kühl reifen, da er stark gesalzen wurde.

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WINZERKÄSE:

Pinzgau; Schnittkäse; Mild-würzige Spezialität, Oberfläche wurde mit Wachauer Rotwein veredelt.

KÄSE

>45% Fett i.Tr.<

Das steht auf Käsepackungen u. bedeutet n i c h t , daß dieser Käse aus 45% Fett besteht!!! Das Kürzel >i.Tr.< heißt: in der Trockenmasse vorhanden. Also der angegebene Fettgehalt z.B. 45% Fett i.Tr. (45% Fett in der Trockenmasse vorhanden) befindet sich in der Substanz, die übrigbleibt, wenn dem Käse das Wasser entzogen würde. Käse besteht aber immer aus Trockenmasse plus Wasser. Dieses Wasser verringert den Fettgehalt um etliches! Beispiel: Also in der Trockenmasse sind die 45% Fett. Diese Trockenmasse selbst macht beim z.B. Emmentaler nur 62% aus, denn der Rest ist Wasser. (Es bleiben also 62% Trockenmasse, von der 45% Fett sind u. das ergibt nach der Prozentumrechnung 27,9% tatsächlichem Fettgehalt im gesamten Käse). In diesem Falle (Emmentaler) sind es somit nicht 45% die tatsächlich beim Kauf enthalten sind (da der Käse nicht nur aus >Tr.< Trockenmasse besteht, sondern auch aus Wasser) sondern nur effektiv 27,9 % Fett im Käse. Alles klar??

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ALLGEMEIN:

Bei aufgeschnittenen Käsen gibt die Farbe keinen Hinweis auf Qualität.

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BEI WEICHKÄSEN:

Zeigt trockene Rinde an, dass er alt ist.

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CALCIUM:

Geht zum Teil verloren im: Festerem Frischkäse, Sauermilchkäse u. mit Milchsäure stark vorgereiftem Käse wie Camembert. Hoher Calciumgehalt hingegen bei: Labkäse wie fast alle Hart u. Schnittkäse.

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FETTGEHALT:

Am Schild ausgezeichnet mit: Z.B. > 45% Fett i. Tr. <, heißt 45% in der Trockenmasse. Fettgehaltsstufen: Überfettstufe mind. 55% Fett i. Tr., Vollfettstufe mind. 45%, Dreiviertelfettstufe mind. 35%, Halbfettstufe mind. 25%, Viertelfettstufe mind. 15%, Magerstufe mind. 4%.

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FETTLÖSLICHE VITAMINE:

Vit. A,D,E,K u. Karotin. Sind vollständig im fetten Käse enthalten, im mageren Käse fehlen sie!

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GERIEBENER KÄSE:

Hält sich in geöffneter Packung gekühlt 2-3Wochen. Im Haushalt selbst frisch geriebener Käse sofort verbrauchen od. einfrieren.

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HART u. BLAUSCHIMMELKÄSE

am Stück hält sich im Kühldschrank max. 1-2 Wochen, danach sind sie noch eßbar, allerdings ist mit Geschmackseinbußen zu rechnen!

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HARTER GEREIFTER KÄSE:

Besitzt erdige Würze, die Rinde sollte fest oder sogar krustig sein.

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KÄSE IN SCHEIBEN:

In ungeöffneter Packung gekühlt bis zu 2 Wochen, geöffneter nur 2-3 Tage. GELB-, u.

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KÄSE REIFUNG, LAGERUNG:

Bei der Lagerung reift Käse, altert u. verändert dabei Geschmack u. Struktur. Je höher die Lagertemperatur, desto schneller reift der Käse weiter, je trockener, um so mehr dörrt der Käse aus. Ideal (aber illusorisch) wäre ein kühler Keller mit ca. 12 C°. Es bleibt also als Lösung nur der Kühlschrank. Käse in Alu-, Klarsichtfolie, od. feuchtes Leintuch einwickeln. Vor dem Verzehr mind. 30 Min. vorher, bei Hartkäsen mind. 2 Std., Käse auspacken u. ihn Zimmertemperatur annehmen lassen. Erst wenn genügend Luft an den Käse herankommt, entfaltet er sei Aroma. EINFRIEREN: Er verändert dabei seine Struktur u. seinen Geschmack. Hartkäse wird krümelig. Geriebener Käse od. Käse in Scheiben ist eher zum Einfrieren zu empfehlen. Einfrierung für max. 1 Monat (sonst großer Geschmacksverlust). Geeignet dazu: Junger Hartkäse u. fettreicher Hart- u. Schnittkäse. Weichkäse hingegen nur, wenn er bereits seine nötige Reife erreicht hat (Zum Reifen ist Weichkäse bei Zimmertemperatur zu lagern).

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KÄSE-RINDE:

Kann man Käserinde essen? Das kommt darauf an: 1) KUNSTRINDEN wie Folie, Wachs-, u. Paraffinhüllen sind natürlich ungenießbar. 2) NATÜRLICH GEREIFTE KÄSERINDE ist Grundsätzlich eßbar, das gilt vor allem auch für Käse mit einer Oberfläche (Rinde) von Edelschimmel (wie Camembert) od. Schmiere (wie Gelb- u. Rotschmierkäsesorten). Eine solche Rinde ist Geschmacks u. Aromaträger des jeweiligen Käses. RINDE VON ROHMILCHKÄSEN sollte man besser wegschneiden u. nicht genießen, denn auf diesen Oberflächen (Rinden) können sich auch Fremdschimmel niederlassen. Diese wären der Gesundheit abträglich. SCHIMMELT KÄSE, weil Du ihn falsch od. zu lange gelagert hast, so schneide den Schimmel großzügig weg, aber noch besser, Du wirfst den Käse in den Mülleimer.

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KÄSE-SORTEN:

Es gibt viele Käsegruppen: Unterschied nach Gerinnungsart: Sauermilchkäse (Rot- od. Gelbschmierkäse, Käse mit Schimmel), Süßmilchkäse. Unterschied nach KONSISTENZ: Frischkäse, Weichkäse, Halbfester Schnittkäse, Schnittkäse, Hartkäse. Unterschiede nach

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KÄSEGLOCKE:

Ein Stückchen Zucker (od. Salz) unter der Käseglocke saugt die Feuchtigkeit auf u verhindert dadurch rasche Schimmelbildung! HARTGEWORDENER KÄSE: Lege solchen für einige Zeit in frische kalte Milch ein! Dadurch wird er wieder schmackhaft u weich. Oder reibe den harten Käse über Spaghetti!

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KÄSEHERSTELLUNG:

Die wichtigsten Käseunterscheidungsmerkmale: 1) MILCHART: Kuh-, Schaf-, Ziegen-, oder Büffelmilch. 2) SCHIMMELPILZKULTUR: Weiß-, Rot-, oder Blauschimmel für die Milchgerinnung. 3)GERINNUNG: Mit Milchsäurebakterien (für Sauermilchkäse) od. Lab-Enzymen (für Süßmilchkäse) od eine Mischung beider.

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KÄSELÖCHER: Wie kommt das LOCH in den Käse?

Nur bei Blauschimmelkäsen ist es üblich, sie mit vielen Nadelstichen zu durchlöchern, um gute Belüftung herzustellen. Diese haben ihre kleinen Löcher tatsächlich von manuellen Nadeleinstichen. Aber ansonsten: Gibt es wie im Emmentaler Gärlöcher. Diese entstehen in unterschiedlicher Größe beim Reifen der Käse. Im frischen Käsebruch ist immer ein Teil Molke mit Milchsäure eingeschlossen. Ihre Bakterien entwickeln beim Reifeprozess Kohlendioxid. Dieses Gas treibt Löcher in den noch weichen Käseteig. Bei warmer Reifung entstehen große Löcher (wie Emmentaler), bei niedriger Temperatur gibt es kleine Löcher od. Schlitze (wie Tilsiter). Soll aber der Käseteig glatt u. lochfrei sein, muß der Käsebruch mit möglichst wenig Molke geschöpft werden. Neben den runden, gibt es noch schlitzförmige Löcher. Sogenannte Bruchlöcher, denn diese entstehen, wenn der Käse (wie Cheddar) in Schichten geschöpft wird, oder wenn Käsebruchkörner einzeln u. mit Luftblasen in die Form rieseln.

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KÄSEPLATTE:

Darauf sollte sich mind. 1 Stück befinden von: Frischkäse, Weißschimmelkäse, Schnittkäse, Hartkäse, Grün- od. Blauschimmelkäse, Schafkäse, Ziegenkäse. ARRANGEMENT: Das richtige Arrangieren der Käse auf der Platte ist wichtig! Lege die Sorten richtig, das heißt im Uhrzeigersinn, beginnend mit den milderen Käsen, steigernd bis zu den würzigeren Käsesorten. Jeder sollte dieses mit einem Blick eindeutig erkennen können. TIP: Serviere doch mal eine Käseplatte, an Stelle eines süßen Desserts!

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KÄSEQUALITÄT:

Käse aus Rohmilch mundet besser, aber ist teurer als einer aus pasteurisierter Milch. Käse von kleineren Käsereien ist häufig von besserer Qualität als industrielle Massenware! Ein Brie sektorenweise geschnitten u. verpackt, reicht kaum an einen Brie heran, der im Ganzen gereift ist u. erst im Geschäft für den Kunden aufgeschnitten wurde! Auch vakuumverpackte Emmentaler aus er Kühlvitrine können sich mit einem, der frisch vom großen Laib geschnitten wurde, nicht messen. Ist der Käse geruchs- oder geschmacklos, war er zu stark gekühlt od. gar tief gefroren. Wenn Du Käse aus dem Kühlschrank entnimmst, immer erst 30 Min. vor dem Servieren Zimmertemperatur annehmen lassen! FRISCHKÄSE: Riecht süßlich, leicht Molkeartig.

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KÄSETYPEN-HERSTELLUNGSREIFEZEIT:

1) HARTKÄSE: Alle Berg-, Almkäse, Emmentalersorten. Reifezeit: 3 Monate - 3 Jahre; 2) SCHNITTKÄSE: Alle Tilsitersorten, aro